Wasserkraftwerk

Sep 10, 2008 101 Replies

"Alois Steindl"

@MaWin: Sorry wenn das jetzt als Beleidigung 'rüberkam. Es war nicht als eine solche gemeint ;)

Leo Meyer schrieb:

Auch das stimmt so nicht, wenn man weiß, dass die Atmosphäre auf natürlichem Weg (Vulkane, Pflanzen etc.) jährlich rund 200 Milliarden Tonnen CO2 aufnimmt, und durch den Menschen nur jährlich 7 Milliarden Tonnen dazukommen.

Die Zusammenhänge sind halt nicht einfach.

Alfred.

Diese Zahlen kannst du sicher belegen, oder?

Gerrit

Gerrit Heitsch schrieb:

Bill Bryson, "Eine kurze Geschichte von fast allem", Seite 345.

Außerdem: Googlen nach "CO2-Lüge" bringt erstaunliches hervor.

Alfred

*Wolfgang Allinger* wrote on Wed, 08-09-10 15:34:

Kaum. Meines Wissens kommt die E Notation aus FORTRAN, es kann aber gut auch älter sein. "E" ist kurz für "*10^". Im übrigens sollte das jeder wissen, der einen handelsüblichen Taschenrechner bedienen kann.

"Alfred Gemsa" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Na wenn man schon nach Lügen googelt, wird man auch Lügen finden.

Keine Frage, die Natur kann den Menschen in vielem ueberfluegeln, aber wenn 100% des von der Natur erzeugen CO2 auch zufaellig wieder von der Natur aufgenommen werden, aber nichts von dem menscherzeugten CO2 (weil dafuer kein Baum mehr uebrig ist), siehst du, dass selbst 1% mehr ein Problem sein kann.

Das CO2-Problem ist aber sicher tiefergehend.

Uns in Deutschland stoert global warming nicht, es ist recht angenehmen draussen, aber in Afrika toetet schon der derzeitige Zustand Menschen. Es ist also dringendst notwendig, dass wir uns um's Klima und dessen Folgen kuemmern. Zuerst muessen wir aber lernen, wie's funktioniert.

Wenn jedoch erst mal (in wenigen hundert Jahren) alle Kohle verbrannt ist, die uns das CO2 der urzeitlichen Waelder in hunderten tausend Jahren konserviert haben, dann wird es auch wieder so ein Klima geben, wie es damals im Carbon war - und in dem Klima konnte keine Mensch ueberleben. Wir muessen also aufhoeren, fossile Brennstoffe zu verbrennen, bevor die Vorraete zu Ende sind.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Gern geschehen.

Bin ich beruhigt, dass auch andere Tomaten auf den Augen haben :-) Ich hab mich ja zum Affen mit 1E9 gemacht :-o

Saludos Wolfgang

Meine 7 Sinne: Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn. Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt ! ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Ich glaub, ich sollte da mal anfangen :-]

Jau, hab ich auch erlebt. Marketinggeblubber: wurde irgendwie mal was von +5,9% Unmsatzveränderung gelabert. 3 mon später: Umsatz ging um 5,9% zurück. Stellt sich doch der gleiche Marketingfritze vorne hin: Umsatzveränderung wie prognostiziert exakt 5,9%. Lange Pause und etwas kleinlauter: leider ein kleiner Fehler beim Vorzeichen :-(

Ich konnte als (Entwicklungs)Ing. labern was ich wollte. Irgendwann kam dann: Genug gesabbelt, Allinger stecken sie den Stecker in die Steckdose!

Saludos Wolfgang

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Prima aufgepasst!

Nur vieeeeeel dünner :-)

Saludos WOlfgang

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"wer.bin.ich" schrieb im Newsbeitrag news:48c7e75d$0$20937$ snipped-for-privacy@newsspool2.arcor-online.net...

Wenn das CO2 nur im Wasser gelöst bliebe, würde das stimmen. Allerdings fällt, wenn ich mich recht erinnere, ein Großteil des gelösten CO2 unter dem Druck in der Tiefe als festes CaCO3 aus und geht daher dem CO2-Kreislauf solange verloren, bis es durch vulkanische Aktivität wieder an die Oberfläche kommt und durch chemische Prozesse freigesetzt wird. Dieser Prozess kann Jahrmillionen dauern; das derart gebundene CO2 kann also für menschliche Verhältnisse als "endgültig weg" bezeichnet werden.

Grüssle, Leo

MaWin schrieb:

Sieben von 200 sind zwar sogar mehr als drei Prozent, aber mir kann keiner erzählen, dass eine globale Größe in der Natur so scharf sein soll, dass drei Prozent Variantion derartige Katastrophen auslösen, wie es zurzeit prognostiziert wird.

Das scheint der springende Punkt zu sein. Ich glaube, dass die Zusammenhänge noch völlig unklar sind. Es gibt eine große Zahl von m.E. ernstzunehmenden Wissenschaftler, die eben keinen Zusammenhang der CO2-Konzentration mit der Klimaveränderung sehen. Siehe dazu:

formatting link

Es gibt halt genügend Beweise der Form: "Milch wird dur Lärm sauer: Man hat eine Flasche Milch 14 Tage neben einen Presslufthammer gestellt, da ist sie sauer geworden."

Alfred.

Wolfgang Allinger schrieb:

Hallo,

nur ist das mit den Vorzeichenfehlern so eine Sache, es gibt keine kleinen und keine grossen Vorzeichenfehler, es gibt nur Vorzeichenfehler! Gibt ja auch keine kleinen und grossen Bits.

Bye

Alfred Gemsa schrieb:

Die Frage ist was ist ein Katastrophe? Wenn 0.1% der Menschheit jährlich an der Klimakatastrophe sterben würde, dann ist das auch eine recht kleine Grösse zu der man sagen kann, a la hop, wo gehobelt wird fallen Späne, das wären aber 6.000.000 Menschen. Einfach so tot weil viele lieber mit dem Auto zum Bäcker fahren, als mit dem Fahrrad (ich vereinfache und übertreibe bewusst!).

Wenige zehntel Temperaturerhöhung lassen halt z.b. Wüsten wachsen um viele tausende Quadratkilometer und rauben damit Menschen ihre Lebensgrundlage und wenn man sich ansieht wie auf dieser Welt mit Flüchtlingen (insbesondere sog. Wirtschaftsflüchtlingen) umgegangen wird da kann einem schon schlecht werden. Die die profitieren werden nämlich nichts freiwillig abgeben, an die die verlieren.

MfG Matthias

Oder die niedergeschriebene Form von Logorrhoe... ;-)

Jorgen

Matthias Frank meinte:

Die einzige Katastrophe auf dem Planet ist der Mensch.

73 de Tom
Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ Locator JO43GC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19

Der Mensch verhält sich so wie andere Lebewesen auch: Er verdrängt Anderes, um sich selbst mehr Lebensraum und Nahrung zu verschaffen. Das ist nicht schön, aber es ist natürlich.

Stefan

*MaWin* wrote on Wed, 08-09-10 23:14:

Richtig. Aber gegen die Pest sollte man Ratten jagen, nicht Hexen. Die höchste Dichte großer Landsäugetiere gibt es nicht in der Serengeti sondern in Niedersachsen und die leben auf Kosten der Tropen. Bundeslandgroße brennende Tropenwälder sind das Problem und Palmölplantagen bewirken weit mehr als fossile Brennstoffe. Unsere Windspargel sind am ehesten mit riesigen aufgestellten Köpfen vergleichbar und ähnlich wirkungsvoll.

"Matthias Frank" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Das mag stimmen oder auch nicht...

Da sind wir d'accord. Ich möchte nur folgendes betonen:

Die Menschen sterben nicht an der "Klimakatastrophe". Die Menschen sterben an der Unfähigkeit und Unwilligkeit des Menschen, mit den Gegebenheiten dieses Planeten richtig umzugehen, mithin zum allergrößten Teil aus politischen Gründen. Stichworte: Kriege, durch Verteilungsprobleme ausgelöste Hungersnöte, falsche Siedlungspolitik (Flussdelta), Seuchen (Patente auf Medikamente), Misswirtschaft, etc. Die politischen und wirtschaftlichen Interessenkonflikte der Menschheit verursachen die meisten unnötigen Todesopfer. Phänomene wie die "Klimakatastrophe" sind in diesem Kontext nur symptomatisch, aber nicht ursächlich; deshalb allerdings nicht weniger tragisch.

Es wäre daher besser, den gesamten Themenkomplex anzugehen, da man dadurch wesentlich mehr menschengemachte Katastrophen in den Griff bekommen würde als nur den Treibhauseffekt. Davor scheinen sich jedoch die globalen Akteure zu scheuen und verlagern sich stattdessen auf den Klimaaktivismus. Aus meiner Sicht ein billiges Ablenkungsmanöver; vielleicht aber derzeit auch politische Notwendigkeit.

Persönlich gehe ich davon aus, dass man in 10 Jahren vom "Klimakiller CO2" genauso wenig mehr hören wird wie heutzutage vom Waldsterben. Da es aber höchst politisch unkorrekt ist, das laut zu sagen, äußere ich meine Meinung hier ganz, ganz leise.

Grüssle, Leo

Nein. Wüsten zeichnen sich nciht durch Hitze aus, sondern durch Trockenheit. Je kälter es auf unserem Wasserplaneten ist, desto weniger Wasser verdunstet und desto weniger Wasser befindet sich in der Luft und kann Regen ergeben. Eiszeiten sind daher gleichzeitig Trockenzeiten und lassen die Wüsten wachsen.

Als Nordafrika grün war, war es nicht kalt, sondern warm.

Das machen die Menschen schon selbst. Bäume roden und Überweidung kurbelt die Erosion an und macht aus grünen Landschaften in ein paar Jahrzehnten wüste Gegenden.

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Jetzt mache den Global Warming Freaks doch nicht ihre ganze Theorie kaputt. Mit wem sollten wir uns denn dann kloppen?

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