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Hallo Ansgar,
Deine Rechnung ist zwar nachvollziehbar, für Solaranlagen aber nicht so üblich, weil sie zu weit überhöhten Solar-Modul-Kosten führt und ausserdem die Verfügbarkeit des Endgerätes recht schlecht wird.
Zur genauen Rechnung Verweise ich mal auf die Literatur:
Prof. Dr.-Ing. Andreas Wagner Photovoltaik Engineering : Die Methode Der Effektiven Solarzellen-Kennlinie ISBN: 3540662561
Dort kann man nachlesen, wie man Photovoltaik-Anlagen dimensioniert.
An Deiner Überlegung sind folgende Punkte zu optimieren:
Man rechnet über längere Zeiträume die benötigte Energie, das führt dazu, dass man die Solarzellen kleiner und die Akkus grösser dimensioniert.
Grössere Akkus bedeutet, dass man eine längere Lebensdauer erreicht, weil man weniger komplette Ladezyklen ausnutzt und erhöht auch die Verfügbarkeit bei längerer Dunkelheit. Man verschenkt auch weniger Energie bei hoher Sonneneinstrahlung, deshalb die kleineren Zellen. Insgesamt fällt die Anlage so deutlich günstiger aus und ist zudem noch zuverlässiger.
In der Literatur von Herrn Wagner findet man Rechenbeispiele für die Abwägung zwischen Kosten und Verfügbarkeit und ausserdem zur Wirtschaftlichen Bewertung von Solaranlagen. Ausserdem enthält es weitergehende Informationen über mögliche Lichtausbeuten je nach Region und Montagewinkel der Solarzellen, ...
Eine ausführliche Berechnung so einer solchen Anlage kann viel Geld und späteren Frust sparen und ist nicht schwierig, nur zeitaufwändig....
Das Buch kann man sicherlich in einigen Universitäts-Bibliotheken (auf jeden Fall aber an der FH-Dortmund) ausleihen.
Daniel
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