Verständnisfragen zu optischer Audioendstufe

Dec 05, 2019 Last reply: 6 years ago 106 Replies

Am 25.12.19 um 09:43 schrieb Fritz:

Die Entwicklung bleibt nicht stehen. Und das ist gut so. Nur leider nicht in DE.

Auf dem Die lassen sich Möglichkeiten verwirklichen, die diskret nicht sinnvoll sind.

Das eigentliche Problem ist die Selektion. Spiegelbildliche Schaltungen sind gegen Asymmetrien besonders empfindlich. Wer schonmal N- und P- Channel Mosfets selektiert hat, weiß wovon ich spreche.

Weitgehend spiegelsymmetrische Schaltungen mit Einsatz von Stromspiegel. Schaltungen die sich für ein Die besser eignen würden.

Am 13.12.19 um 00:12 schrieb Jan Bruns:

[THD]

In der Tat.

Unterschiedliche Rekonstruktionsfilter, leicht unterschiedliche Wiedergabepegel, Placebo, Voodoo.

Von Anfang an würde ich es nicht nennen. Die ersten Exemplare hatten nur

12 oder 14 Bit. Damit das nicht gar so rauscht hatten alte CDs manchmal noch Pre-Emphasis. Vermutlich hat heute noch jeder CD-Player das zugehörige Filter, wenngleich mittlerweile mutmaßlich digital implementiert.

INL und DNL nervt auch deutlich mehr als ein paar niedrige Harmonische.

Auf jeden Fall ist das schon mehr als eine noch so gute Schallplatte jemals an SNR schafft. Und die sind ja angeblich noch besser als CD. ;-)

Allerdings gibt man THD auch nicht in Spannung, sondern in Leistung an. Mithin sind 0,1% nur -30dB. Das ist allerdings dennoch praktisch unhörbar, da es vorwiegend /niedrige harmonische/ sind und diese von dem Grundton maskiert werden. Etwas kritischer ist Intermodulation, aber auch das hört man in der Praxis nur mit speziell dafür präparierten Testsignalen. Am Ende sind die Lautsprecher der Engpass. Gerade die Bässe verzerren wesentlich mehr. Selbst sehr gute Exemplare dürften eher in der Dimension 1% spielen. Bei HiFi-Zeug würden mich 10% bei gehobener Lautstärke auch nicht wundern. Wenn ich irgendwann mal ganz viel Muße habe, mache ich ein paar Messreihen.

Marcel

Am 12.12.19 um 02:07 schrieb Jan Bruns:

Manche Endstufen werden dabei instabil. Das kann durchaus Schaden

Wenn man dann den Lautsprecher an die vermeintlich stabile Endstufe dran

den Miller-Kondensator umzuladen. Und Stromgeregelt ist bei

Praxis gerade das Umladen der Kondensatoren.

Lastbehaftet existiert kein Sprung. Auch Lautsprecher verhalten sich stetig. Bevor der Lastwechsel statt findet, geht der Ausgangsstrom notwendigerweise auf null. Das passiert nicht unbedingt bei Ausgangspannung null, aber der Vorgang ist relativ langsam. Genug Zeit, um zuerst in den Ruhestrom und dann stetig in den anderen Lastbetrieb

ist. Dieser Anteil ist nichtlinear. Der Effekt wird von der Gegenkopplung weitestgehend kompensiert.

sonst gibt es Glitches (Knacksen). Etliche Integrierte Endstufen beherrschen das.

auch nicht ganz trivial, zu entscheiden, was nun ein sehr leises Nutzsignal ist und was einfach Rauschen oder Brummen oder was auch immer.

?

?

Dunkel ist deiner Worte Sinn. Irgendwie reden wir aneinander vorbei.

?

die Ausgangsimpedanz der Endstufe nicht niedrig. Und damit Gegenkopplung

genauer gesagt GBW.

Aber man hat doch gar keine Messwerte anhand derer man irgendeine

sollte ein solcher DAC also sinnvollerweise angesteuert werden?

Endstufen brauchen eine geringere Vorspannung, respektive der Ruhestrom steigt bei konstanter Vorspannung exponentiell mit der Temperatur. Das

Ruhestromregelung und die Endstufen thermisch koppelt. Alternativ geht auch ein passender NTC. Allerdings sollte man sich keiner Illusion hingeben. Der Ruhestrom wird auch mit Temperaturkompensation mal unkontrolliert um einen Faktor 2

bleibt, passiert nichts. Gerade bei Darlington-Endstufen - also praktisch allen - bekommt man das sowieso nicht ganz sauber kompensiert.

Marcel

Am 25.12.19 um 19:14 schrieb Marcel Mueller:

Wenn ich mal unqualifiziert dazwischenfragen darf: Ist es bei FETs nicht umgekehrt?

Ansonsten kann ich für Helmut Schellong und sein Projekt nur hoffen, dass er hier mitliest. Ich vermute aber stark, dass du mit voller Absicht nicht in unsere "Diskussion" eingegriffen hast.

Am 25.12.19 um 17:07 schrieb horst-d.winzler:

Was ist nicht gut in DE? Dass die Entwicklung nicht stehen bleibt?

Und durch "schlechte" Außenbeschaltung + Platinenlayout auch wirkungslos gemacht bis ins Gegenteil verkehrt werden können.

Fritz schrieb:

Hatte der typische Bändchenlautsprecher (Hochtöner üblicherweise) nicht ohnehin einen Trafo dabei? Die "Kiste" hinten am Horn war ungewöhnlich gross und schwer, kann nicht alles Magnet gewesen sein.

Hartmut Kraus schrieb:

JFET? MOSFET? Beim JFET kommt es auf den Strom respektive auf den Kennlinienpunkt an.

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Bei Mosfets würde ich mal davon ausgehen, dass bei einer Erwärmung von 25 °C auf 125 °C sich die Eingansspannung um etwa ein halbes Volt zu deinen Ungunsten ändert. Im Bereich typischer Endstufen-Ruheströme eher ein ganzes Volt.

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