Subwoofer Teufel Concept S will nicht mehr

Jan 25, 2020 Last reply: 6 years ago 287 Replies

Ich kenne diesen Tee seit Anfang der 1960er. Ich habe sogar WindsorCastle-Tassen und einen Portionier-Löffel.

-- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong snipped-for-privacy@schellong.biz

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Darum geht es nicht. Schau, was Du 9 Zeilen höher selbst geschrieben hast: "Schichtdicke 0".

Nein, habe ich nicht geschrieben. Von Materialkunde hast Du offenbar keine Ahnung. Material-Parameter sind unabhängig von den Abmessungen und von der Formgebung.

An CPUs gehe ich mit silikon-haltigen Pasten nicht heran.

Ich habe wohl sieben verschiedene WLP. Mehr brauche ich nicht.

Ich verwende 99% reinen Isopropanol.

Die Wirkung von guter WLP und vor allem eine optimale Beschichtung damit wirken allerdings vielleicht

30-fach stärker als solche kleinen Randarbeiten.

Ist es auch praktisch bei entsprechendem Anpressdruck. Zwischen den

Jetzt fang' mal nicht an zu spinnen.

Das will ich nicht erzählen und das habe ich auch nicht erzählt. Was habe ich oben geschrieben?: "Kupfer ist auch wesentlich steifer als Aluminium." Das stimmt.

Am 04.02.20 um 23:15 schrieb Bernd Mayer:

Wovon träumst Du. 10A ist nur das Limit der Bond-Drähtchen.

Der Transistor darf bei Uce=40V noch 2,5A, sonst ist er weg. Stichwort Second Breakdown.

Das würde noch gehen, allerdings nur bei realer (ohmscher) Last. Wenn der Phasenwinkel zwischen Strom und Spannung zunimmt, raucht er ruck-zuck wieder ab. Also, den Transistor sollte man mit weniger als 80Vss fahren. Wenn bei Vollaussteuerung nur der kleinste Strom außer Phase gezogen wird, hängt er im Second Breakdown. Bei 80V Uce darf er nur noch 500mA.

Realistisch sind eher 50-60Vss für den TIP146. Da sind wir dann eher bei

30W. Das kann der locker. Auch noch bei 100°C Tc. Kühlung ist also nicht das Problem.

Kommt darauf an. Wenn die Lautsprecher stark komplexe Last erzeugen, steigt die Verlustleistung drastisch an. Das geht nicht selten einher mit Impedanzminima. Wenn man 4 Ohm Nennimpedanz drauf schreibt sollte man also zumindest 3 Ohm noch dauerhaft können. Und das bei so 20° Phasenwinkel wären auch kein Fehler.

Das ist bei allen Bipolartransistoren asymmetrisch. Aber du hast recht, die Dinger sind recht lahm. Aber Du hast die Storage-Time vergessen. Die kommt auch noch dazu. Dann sind wir bei 5µs zum Ausschalten.

In der Praxis nicht. Kein Mensch spielt auf einer Audioendstufe auch nur

20kHz mit Nennleistung. Da würden die Hochtöner längst in Flammen stehen. Mehr als 5W RMS können die seltenst. (Außerdem können das die ach so tollen Delta-Sigma DACs doch gar nicht.)

Aber die Langsamkeit macht die Gegenkopplung schwieriger. Man muss daher Filtern, damit es nicht instabil wird.

Genau das.

Ja, klar. Für einen Sub ist der aber völlig OK.

Man kann auch mit "normalen" Transistoren gute Audio-Endstufen bauen. Man muss dabei nur besser aufpassen.

Ich habe früher für 80Vss an 4 Ohm immer gerne die MJ15003/15004 genommen. Die bekommt man da mit vertretbarem Aufwand nicht kaputt.

Aber es gibt natürlich besseres Zeug, vor allem ohne TO-3. Da muss man sich aber bei den Japanern umschauen. Die haben da wesentlich mehr Auswahl. In Europa ist die Entwicklung und Herstellung von Audio-Endstufen schon seit Jahrzehnten tot - zumindest mal für Lösungen, die ihren Preis auch wert sind.

Marcel

Am 04.02.20 um 23:19 schrieb Helmut Schellong:

Und ich rede davon, dass das in der Praxis total egal ist, weil jede /gut genug/ ist. Selbst wenn sie einen Faktor 1000 besser wäre, wäre es immer noch egal.

Grobe Schätzung über den Daumen wegen Safe Operation Area des Transistors.

OK, ich lasse mich auf 30W hoch handeln. Das dürfte auch noch gehen. Aber dazu braucht man schon Sinus-Testsignale. Mit normaler Musik wäre der Transistor bei dieser Vorlustleistung selbst an einer 4 Ohm-Box schon außerhalb der SOA.

Natürlich! Würdest Du ein Produkt kaufen, wenn ausschließlich dran steht

60% günstiger? Es könnte dann trotzdem 1 Mio. € kosten.

Durch Temperaturerhöhung nicht, oder zumindest nicht direkt. Aber das Zeug wird schon oft ziemlich auf Kante genäht. Gerade so dass es die Garantiezeit mit hinreichender hoher Wahrscheinlichkeit übersteht. CPUs sind da glücklicherweise eine rühmliche Ausnahme.

Warum? Die CPU ist halt nicht das schwächste Glied.

Ich arbeite seit fast 40 Jahren viel mit Computern. In der Zeit habe ich schon so manches Teil sterben sehen. Rate mal, was noch nie dabei war: eine CPU! Ich kenne nur Fälle von defekten CPUs, die durch Misshandlung gestorben sind. Also, Die zerbrochen, komplett ohne Kühlkörper betrieben oder Beinchen vergewaltigt. Aber ein Spontanausfall bei einer CPU ist weder bei mir noch in meinem Umkreis jemals aufgetreten. Und glaube mir, da waren auch Dinger mit >80000 Betriebsstunden dabei. Umgekehrt kenne ich sogar Fälle in denen eine CPU /trotz Misshandlung nicht gestorben/ ist. Ich habe schon eine CPU ohne Kühlkörper gesehen, die so heiß wurde, dass sich das Keramikgehäuse sichtbar eingedellt hat. Nach dem Ausschalten wurde es dann wieder gerade. Diese CPU lief selbst

10 Jahre später noch, selbst bei 120% Nominaltakt.

Ich bin mir also sehr sicher, wenn ich behaupte, dass für alle mir bekannten Fälle eine Verlängerung der CPU-Lebensdauer genau 0 Nutzen stiftet.

Man könnte sogar indirekt argumentieren, dass ein zu guter CPU-Lüfter die Lebensdauer des Rechners sogar /verkürzen/ kann. Wenn die CPU nämlich optimal gekühlt ist, dann dreht der CPU-Lüfter i.a. langsamer. Das wiederum führt dazu, dass die /anderen/ Komponenten auf dem Mainboard /weniger/ gut gekühlt werden. Und da kann es dann schon mal zu Ausfällen kommen. Gerade Elkoinsuffizienz in den Spannungswandlern ist nämlich im Gegensatz zu ablebenden CPUs ein absolut reales Problem, was ziemlich häufig auftritt. Und tatsächlich kann man sich durch Umbaumaßnahmen für einen besonders leisen Rechner das Mainboard grillen.

Marcel

Wenn man dabei nicht beachtet, den Luftstrom, so wie er z. B. durch den Netzteillüfter und den Gehäuselüfter generiert wird, vernünftig zu leiten. Aktuelle Heatpipe-Kühler für CPUs sind ohnehin so hochbeinig, daß ich mich auf deren Luftstrom zur Kühlung von irgendwelchen anderen Boardkomponenten nicht verlassen würde. Schau Dir mal exemplarisch den Noctua NH-U9S an, das ist noch eine moderate Variante. Und demgegenüber das ASUS Prime B365M-K (auch ein Brot-und-Butter-Board) und wo sich da Chipsatzkühlkörper und Speicherriegel befinden.

Der Brutal-Gamer mit seinem AMD Ryzen Threadripper 3990X, ASUS ROG Zenith Extreme und Nvidia RTX 2080 hat dann wiederum andere Problem als die mögliche Geräuschentwicklung.

Die Sache mit Motherboard-Kondensatoren, die dicke Backen machen, war vor

10 Jahren mal ein ganz heißes Thema. Seitdem ist mir diesbezüglich genau gar nichts mehr untergekommen. Sicher reichlich 20 Serverboards von HP und Dell in den Händen gehabt (meist Xeon-CPUs) und natürlich diverse Con-/Prosumerware von Fujitsu, Asus, ASRock, Gigabyte, auch diverse Notebooks von IBM, Lenovo, Toshiba, Asus. Die sind alle an Veraltung "gestorben" (ein Toshiba Tecra bestätigte als Ausnahe die Regel, da hat sich die GPU aus ihrem BGA selbst ausgelötet). Meist konnte ich sie durch Speicherauf-/SSD-Nachrüstung und Linuxinstallation vor einem schäbigen Ende auf der Elektromüllkippe retten und an Bedürftige verschenken.

Interessanterweise hat man auf dem Monitorsektor die Lektion nicht so schnell gelernt. Da erlebte ich selbt bei einigermaßen neuen Geräten (Dell Ultrasharp U2410, Dell 2007FP) noch kaputte Kondensatoren im Netzteil. Die waren 8-9 Jahre alt.

Volker

"Marcel Mueller" snipped-for-privacy@spamgourmet.org schrieb im Newsbeitrag news:r1j7to$j4l$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...

Typisch Menschen mit geringer Erfahrung. Ich habe hier eine Northwood-CPU, gestorben trotz ordentlichem (Indel boxed) Lüfter, geputzem Kühlkörper, Tachoüberwachung, Temperaturüberwachung im ASUS Board nach 5 Jahren, keineswegs Serverdauereinsatz sondern Bürorechner.

Wobei gestorben relativ ist: Einige Instruktionen gingen noch, sie arbeitet nur fehlerhaft, bis hin daß Windos nicht mehr durchbootete.

Neue CPU, neues Glück, das Board war dann noch 3 Jahre im Einsatz.

Am 07.02.20 um 10:50 schrieb MaWin:

Es ist relativ selten, dass eine CPU ihren Geist aufgibt. Normalerweise wird sie heiß und schaltet sich ab. Thermal shutdown. Dabei geht sie nicht kaputt. Kommt gerne bei schief sitzenden Kühlkörpern vor. Und ja, man kann auch "Intel boxed" falsch montieren.

Wenn Rechner sterben, dann in aller Regel an den Steckverbindern. Da das Mainboard aber selbst Schaltregler für die Stromversorgung der CPU enthält, würde ich genau an dieser Stelle draufgucken. Ich würde die Elkos auslöten und prüfen.

Naja.

Holger

Die Wertetabelle beweist das.

Natürlich, ich verwende seit den 1980ern Arctic Silver. Ich habe AS1, AS3, AS5.

Am 07.02.20 um 10:32 schrieb Volker Bartheld: ´

Auch bei Kühlkörpern ohne Heatpipe kann das problematisch sein. Ich erinnere mich ein einen längsgeschlitzten KK, bei dem die geschlossenen Seiten zu den Elkos beidseitig der CPU zeigten. Ich hab dann lieber ein anderes Modell genommen.

Es gab da neben Unterdimensionierung noch die Story, daß irgendwer ein schlechtes Rezept für die Stabilisierungszusätze zum Elektrolyt wasserbasierter Aluminium-Elkos verkauft hatte, was dann zu einer ausgedehnten Elko-Pest gerade im Billigsektor führte. Ist im Einzelfall aber schwer von Unterdimensionierzung zu unterscheiden.

Unterdimensionierung lohnt sich halt für die Hersteller. - Im Gegensatz zu Mainboards als einzeln erhältlicher Komponente liegen die Elkos in Netzteilen, Monitoren etc. nicht frei, und damit sehen die meisten Konsumenten den Schaden nicht - das Gerät ist dann halt kaputt, warum auch immer, kommt überall vor, s*it happens. Wer mit Mainboards schraubt, sieht dagegen den Schaden, und daß der auf Knauserigkeit der Hersteller zurückzuführen ist dürfte sich bei hinreichend vielen Schraubern rumgesprochen haben, daß es eine Rückwirkung auf das Kaufverhalten hat.

Ist natürlich reine Spekulation von mir, aber klingt mMn nicht sonderlich unplausibel.

Hanno

Du kennst bestimmt auch eine Abkürzung nach Rom, 3mm kürzer.

Ah, dort wo der Eiffelturm steht. Der schwankt allerdings um viel mehr als ±3mm.

Deine Ironie versteht der Textgenerator doch gar nicht. Ich filtere diesen Idioten übrigens auch dann, wenn er meinen Nick benutzt, und kümmere mich um andere Themen. Dann habe ich auch diese Episode hinter mir.

Holger

Am 07.02.2020 um 13:43 schrieb Holger:

Nur dumm, das ich deinen Namen gar nicht missbrauche.

snipped-for-privacy@private.net (MaWin) am 07.02.20 um 10:50:

:-)

Die erste gestorbene CPU, die mir unterkam, war ein 486DX50, also dieses Unikum mit 50MHz Bustakt.

Damals haben Anbieter offensichtlich noch nicht daran gedacht, daß man x86-CPUs kühlen würden müßte.

Zu der Zeit haben wir dann angefangen, Kühlkörper aufzukleben.

Rainer

Am 07.02.20 um 10:32 schrieb Volker Bartheld:

Gefühlt eher vor knapp 20 Jahren.

Im Gegenteil. Zwar ist es bei Mainboard-Kondensatoren aus der Mode gekommen, dafür verreckt aber alles andere um so öfter. Netzteile, GraKa und natürlich auch sonstige Elektronikgeräte.

Tatsächlich habe ich gerade Notebooks auch schon anders sterben sehen. Ganz oft Flexing, aber auch andere Mainboard-Schäden.

Klassiker. Mutige Kreaturen reparieren das im Backofen...

So ähnlich läuft das hier auch. Hier werkelt noch ein alter R61 "Backstein" unter Xubuntu sowie ein paar etwas neuere Lenovos. Demnächst kommt ein Samsung Series 3 dazu.

Nicht nur da. Eigentlich überall. Netzteile, GraKas, Spülmaschinen, Fernseher, Heizung, 230V LEDs, eigentlich alles. Witzigerweise laufen die Geräte, wenn ich dann auf die schnelle 30 Jahre alte Kondensatoren aus der Grabbelkiste mit Ausschlachtware einlöte, jahrelang problemlos. Das wirft zumindest Fragen auf.

Da kannst Du Dich noch "von" Schreiben. Oft passiert das schon nach 3-5 Jahren. Aber toi, toi, toi, mein 3006WFP tut noch. Der dürfte bald 15 werden.

Marcel

Marcel Mueller schrieb:

Ich hatte mal Wärmeleitprobleme respektive mit den daraus folgenden Zeitkonstanten. Das betraf einen dieser etwa zigarrengrossen Dampfdruck-Temperatursensoren. Da half nur ein einseitig halbrund eingefräster Kupferblock, in welchen ich das Teil mit Woodschem Metall eingelötet habe. Das war dann kein Vergleich mit irgendwelchen Experimenten mit Wärmeleitpaste. Wobei hier eben "grössere" Abstände nicht vermeidbar waren, auch wenn es nur Millimeterbruchteile waren.

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