Habe einen Monitor Vision Master Pro 510, der ebend seinen Geistaufgegeben...
S
Sebastian Wolf
Am 26.01.2020 um 22:34 schrieb Helmut Schellong:
Größenwahn also.
H
Helmut Schellong
[...]
Die Unterschiede nur in ⁰C sagen nicht viel aus, weil der jeweilige Kühlkörper und die Leistung unbekannt sind.
Mir ist aber faktisch in jedem Fall eine Verbesserung gelungen. Vielleicht, weil ich eine besondere Methode des Auftragens habe.
Ich habe ArcticSilver 2, 3 und 5.
Wikipedia nennt aber alle diese Angaben. Vielleicht, weil sie völlig irrelevant sind.
Nein, ein Hersteller schreibt, man könne damit die Wärmeableitung bis 50% verbessern. Andere schreiben nichts.
H
Helmut Schellong
Die Paste des Herstellers war in keiner Weise verbraucht. Das weiß ich, weil die Temperatur immer wieder gleich war in einem langen Zeitraum (1,5 Jahre). Nach meinem Neuauftrag war sie ein paar Grad geringer. Dauerhaft.
-- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong snipped-for-privacy@schellong.biz
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S
Sebastian Wolf
Am 26.01.2020 um 22:34 schrieb Helmut Schellong:
Du bist wirklich verrückt
Ja, wie du
Du hast wirklich von nichts Ahnung!
B
Bubo bubo
Du phantasierst mal wieder
H
Helmut Schellong
Wunderbar! Es wäre ja schlimm, wenn meine Phantasie einer Degradation anheim fiele.
R
Rupert Haselbeck
Helmut Schellong schrieb:
So so
Du hast allenfalls eine besondere Phantasie. Due phantasierst hier offenkundig ebenso wie bei deinen dilettantischen und anfängerhaften Programmierversuchen mit der unbrauchbaren Shell
Wie doof muss man sein, um auf derlei Produkte hereinzufallen?!
/Jeder/ kann in Wikipedia beliebigen Unsinn absondern. Mit ein wenig (ein paar Stunden) Erläuterung könntest sogar du das wohl schaffen :->
Wie dämlich muss man sein, um derlei Angaben als Grundlage für eine Entscheidung zu nehmen? Es ist völlig egal, welche Wärmeleitpaste man verwendet! Angesichts der bei sachgerechter Montage minimalen Schichtdicken der Paste und damit ebenso minimalem Wärmewiderstand im Vergleich zu den Wärmewiderständen der anderen beteiligten Medien (Gehäusematerial, Kühlkörpermaterial) fällt der Wärmewiderstand der Paste überhaupt nicht ins Gewicht. Bei dir zeigt sich nur deshalb ein Unterschied, weil du, wie du ja selber schreibst, viel zu viel Wärmeleitpaste verwendest. Eine Schichtdicke von
1/10 mm (oder vermutlich mehr, da du ja nicht gemessen hast) killt jeden etwas höher belasteten Halbleiter
MfG Rupert
H
Hanno Foest
Am 26.01.20 um 22:54 schrieb Helmut Schellong:
Sagt derjenige, der zwar behauptet, alles besser zu wissen, aber selber auch nur Unterschiede in ⁰C bei unbekannten Kühlkörpern und unbekannter Leistung zu nennen vermag.
Vorhin meintest du noch, das läge an deiner tollen Paste. Ich glaub ja eher, es liegt an deiner Messung...
Diese Information hat die Welt jetzt echt weitergebracht.
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"The company claims that AS-5's thermal conductivity is 8.7 W/(m·K). However, a study led by the US National Renewable Energy Laboratory found that it was only 0.94 W/(m·K)."
Fast eine ganze Größenordnung schlechter als das Datenblatt! Ist ja ein klasse Zeug. Wir sollten echt die ganzen Tests lassen und uns nur auf die Herstellerdaten verlassen!
*stöhn*
Gegenüber was? Nichts? Zahnpasta? Dem Testsieger?
BTW:
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"The thermal compounds KF-400 and KF-401 up to 200 ° C heat resistant, Vaseline pastes with good thermal conductivity."
So genau wollte ich das gar nicht wissen!
Hanno
H
Hanno Foest
Am 26.01.20 um 23:40 schrieb Rupert Haselbeck:
So pauschal würde ich das jetzt auch nicht sagen, aber der von mir verlinkte Artikel zeigt ja, wie dicht das Feld ist. Das ist zwar in der Praxis größtenteils egal, aber wenn irgendjemandes Seelenheil dran hängt, irgendwo 3° weniger angezeigt zu bekommen, gibt es vielleicht eine passende Paste.
Zumindest sind schwer zu beziffernde Eigenschaften wie Verpreßbarkeit und die Fähigkeit, kleinste Unebenheiten zu füllen, ähnlich wichtig.
Bei mir liegen aus einer Entrümpelungsaktion noch so 10 Tuben Arctic MX-2 rum, die ich vielleicht mal verticken sollte...
Hanno
H
Helmut Schellong
Das ist ein Null-Argument. Wenn nach einer beliebigen Maßnahme der Halbleiter kälter ist als vorher, ist es eine erfolgreiche Maßnahme.
Alle meine Maßnahmen in diesem Bereich sind erfolgreich. Ich habe auch einen KK auf meinem Asus-Board gewechselt: Mit ArcticSilver - etwa 18⁰C weniger als vorher.
Ich analysiere doch keine Grafikkarte ingenieur-mäßig! Was hätte ich denn davon?
Übrigens lautet die Einheit des Wärmewiderstandes: ⁰C/W Daran ist zweifelsfrei erkennbar, daß Angaben wie "3-5⁰C weniger", nicht viel aussagen, nämlich nur 'besser' oder 'schlechter'.
Nein, gar nicht. Ich habe nichts in dieser Richtung gesagt. Ich sagte einfach nur, daß ich auch ArcticSilver verwende. Gemessen habe ich auch nichts. Die Temperaturen werden oft in der Hersteller-Software angezeigt.
Warum gab ich sie? Es stellt sich die Frage, bei welcher Sorte festgestellt wurde, daß kein Silber drin ist.
Ich glaube diese Testergebnisse nicht. Warum nicht? Weil reale Anwendungen von ArcticSilver bessere Ergebnisse zeigen als sie zuvor vorlagen - und zwar in 100% aller Fälle.
Direkt davor steht: ========================================================================== In a 2009 BenchmarkReviews.com review which compared 80 thermal pastes, AS-5 tied for first overall, with an A+ "enthusiast grade" it cooled a test system 12% better than the last-place finisher. ==========================================================================
Gegenüber keiner Verwendung einer Paste. Was denn sonst?
H
Hanno Foest
Am 27.01.20 um 13:28 schrieb Helmut Schellong:
Dann sind deine Aussagen über den Artikel genauso Null-Argumente. Tja.
<r0jp05$tmp$ snipped-for-privacy@solani.org
"ArcticSilver ist _beträchtlich_ besser als weiße Siliconpaste."
Du mußt schon irgendwie erklären, wie du die Optimierungseffekte von deiner speziellen Auftragetechnik von den Optimierungseffekten durch ArcticSilver glaubst unterscheiden zu können.
Ich messe auch nie was. Die Werte werden mir von meinem Multimeter, meinem Oszilloskop und meinem Logicanalyzer angezeigt.
MANN!
Ist ja nur ein IEEE paper vom U.S. Department of Energy. Selbstverständlich sind da deine Finger-in-den-Wind Schätzungen viel verläßlicher!
Hanno
H
Helmut Schellong
Richtig erkannt. Ich weiß nicht, ob die Wärmeleitfähigkeit von ArcticSilver oder mein Auftragen für meine Erfolge zuständig sind. Es ist allerdings hoch wahrscheinlich, daß beides beigetragen hat. Wieviel jeweils, weiß ich nicht.
Unerschütterlicher Fakt sind meine Erfolge mit ArcticSilver.
Dessen Konsistenz ist exzellent. Ich habe AS-Schichten nach 8 Jahren CPU geöffnet. Die wirkten ganz frisch und schmatzend elastisch, viskos.
Zwischen 'Eine Messung durchführen' und 'Werte ablesen' besteht ein großer Unterschied. Ersteres kann profunde Kenntnisse verlangen.
Ja, das kann sein. Wenn ArcticSilver _stets_ eine Verbesserung brachte, muß es zwangsläufig _insgesamt_ besser sein.
Wenn nun aber ein Wert von 0,94 vorliegen soll, müssen die anderen WLP deutlich schlechter sein, beispielsweise 0,55. Ja, und genau das kann eben nicht sein. Die Standard-Pasten ZnO+Silikon sind nicht so schlecht.
Vielleicht wurde die Messung zwar korrekt gleich aber falsch für ArcticSilver durchgeführt. Es kann sein, daß AS nur in dünnen Schichten gut wirkt, aber bei Messungen mit z.B. 1mm Schichtdicke ganz schlecht aussieht.
Ich denke, ich sollte mal ingenieur-mäßige Messungen machen.
K
Klaus Butzmann
Am 27.01.2020 um 13:57 schrieb Hanno Foest:
War das nicht eine Candle in the wind?
Butzo
M
Marcel Mueller
Vielleicht.
Aber die Jungs von der c't kamen zu einem ähnlichen Ergebnis. Der Unterschied war messbar aber bei Sachgerechter Anwendung von beiden kaum praxisrelevant, weil zu klein.
Das klappt hervorragend und ist durch die Bank besser als fertige Pads. Letztere sind aber in der Handhabung idiotensicher, weshalb sie immer wieder gerne verwendet werden.
Der Profi nimmt flüssiges Metall, üblicherweise Gallium-Legierungen.
Marcel
S
Sebastian Wolf
Am 28.01.2020 um 17:41 schrieb Marcel Mueller:
Kein Gallium bei Alu-Kühlkörpern!
F
Fritz
Am 28.01.20 um 17:47 schrieb Sebastian Wolf:
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A
Andreas Bockelmann
Hallo noch einmal,
nur um das Thema abzuschließen: Ich hatte noch einen AIRPAX 80°C-thermostaten gefunden. Der war in Ordnung, auch ein Brücken auf der Platine brachte nichts. Der Teufel-Verstärker geht in die Entsorgung, den Ringkerntrafo behalte ich. Ich habe soeben erfolgreich ein Monacor SAM 300D ClassD Verstärkermodul mechanisch angepasst und verbaut. Der ist zwar vielzu leistungsstark für die Box, aber man kann den Pegel ja drosseln. Funktionstest war okay, Klangtest kommt noch.
Ach ja: Das Leerlaufbrummen des Originals fehlt dem Monacor :-)
H
Helmut Schellong
Ich habe inzwischen meine angekündigten Messungen gemacht:
Für den Testaufbau habe ich ein Kupferblech 600x60x1,5 mm³ und eine Mikrometer-Schraube (s.o. Dicke) verwendet.
ArcticSilver ist zäh-viskos-schmatzend und fließt gar nicht. Es wird durch hohen Druck _nicht_ zu den Rändern hin herausgepreßt. Es ist auch nach 10 Jahren Gebrauch frisch-schmatzend.
Standard-Paste ist wie Dicke Milch und wird komplett platt gedrückt und zu den Rändern hin herausgepreßt, so daß die höchsten Punkte Metall auf Metall direkt aneinander liegen. Deshalb konnte auch keine Schichtdicke gemessen werden.
ArcticSilver5 ist hier sehr deutlich überlegen. Dessen Verhalten hier entspricht allen meinen Langzeit-Beobachtungen.
Wer etwas anderes heraus testet, hat offenbar ArcticSilver nicht richtig angewandt.
Pads sind grundsätzlich viel schlechter in der Wärmeleitung.
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