Bernd Mayer schrieb:
Oje, das hört sich nach shoot through-Problemen an, was böse enden kann.
Bernd Mayer schrieb:
Oje, das hört sich nach shoot through-Problemen an, was böse enden kann.
Kinder, wie die Zeit vergeht... ;-)
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Ich habe den relevanten Part mal markiert. Es ging um geplatzte Elkos. Daß keramische Mehrschichtkondensatoren und Anlauf-NTCs lustige Tischfeuerwerke abgeben, daß durch Staub und anderen Siff die sportlich gewählten Isolationsabstände irgendwann durchzünden, Flexkabel abfaulen, Fernbedienungen Silikonsoße schwitzen, LiPO-Akkus Feuer fangen, sich irgendwelche Lüfter fressen und auch mal ein FET/IGBT explodiert, bestreite ich keineswegs. Und auch nicht, daß Du auch in durchaus hochpreisigen Markengeräten irgendwelche Billigscheiße findest.
Denn der Preis ist oft nur eine Proportion der (weitestgehend sinnfreien Features) und nicht der Qualität der Komponenten.
Ja, von RAM-Problemen an IBM t30 habe ich schon gehört. Meiner tut noch (da kriege ich allerdings keinen vernünftigen Akku mehr dafür und eine S-ATA/M.2-SSD am P-ATA Port anzuschließen ist auch so eine Sache), aber andererseits habe ich genug Menschen gesehen, die ihr Thinkpad am Displayrahmen herumtragen.
Versucht. Danach war das Ding ganz defekt.
Geiz ist halt geil. Innerhalb von 2 Jahren Garantiefall, danach eh uninteressant weils was "Besseres" gibt.
Volker
Hanno Foest schrieb:
[ja hier schrieb Helmut was, was du nicht zitiert hast.]
Helmut hat mit seinem "Backofenthermometer" und Amateur-Ausrüstung auf 2% genau denselben Wert wie deine NASAMILGOVJANAF-wasauchimmer Spezialisten bestimmt.
Wie wäre es, wenn du deine ohnehin fragwürdige Sig erst einmal selber berücksichtigen würdest?
Hartmut Kraus schrieb:
In der Industrie, welche elektrische Kontakte für Relais und Schalter usw. herstellt, herrscht auf der jeweiligen Etage oder gar im ganzen jeweiligen Gebäude totales Silikonverbot. Könnte ja Gründe geben. Mir fällt nur eine einzige akzeptierte und akzeptable Anwendung von Silikonfett in der Elektronik ein, und das ist Dow Corning DOWSIL Q2-3067 optical couplant zwischen Fotomultiplier-Fenster und Szintillator.
Es gibt doch einen berühmten Fall von Kontaktproblemen. Die goldenen Kontakte in einem Satelliten versagten, weil eine Putzfrau in der Nähe des Satelliten putzte.
Von ihrem Putzmittel gingen isolierende Dämpfe aus.
Ich habe ein Digital-Thermometer mit Thermoelement.
-65?C ... 1150?C (1?)
-65?C ... 199,9?C (0,1?)
Zehntel-Grad ausweisen.
Helmut Schellong schrieb:
Hat diese "Putzfrau" die Umlaufbahn saubergemacht? Oder was sonst? Und wie kam die dahin?
Oder bist du nur ein klein wenig zu leichtgläubig? Oder zu phantasiebegabt?
MfG Rupert
Helmut Schellong schrieb:
Welches Wunderinstrument hast du denn da? Eine derart hohe Genauigkeit über einen solch weiten Temperaturbereich? Erstaunlich!
Ach so. Du glaubst an die Macht des Displays? Dann solltest du ein Display mit zwei Nachkommastellen einsetzen, oder mit drei... Dann hast du für kleines Geld die zehnfache oder sogar die hundertfache Genauigkeit :->
MfG Rupert
Am 07.02.20 um 19:20 schrieb Rupert Haselbeck:
Nur die Halle, in der der Satellit montiert wurde. ;)
Nein, Rupert, nur dein Ironiedetektor hat versagt. ;)
Am 07.02.20 um 18:06 schrieb Rolf Bombach:
anbietet:
Am 07.02.20 um 09:06 schrieb Marcel Mueller:
Hallo
ja - danke.
Ich habe jetzt nochmal Figure 6 im Datenblatt angesehen:
Ich finde die NJL0281D ThermalTrak Transistoren für Audioendstufen recht interessant:
Bernd Mayer
Bernd Mayer
Am 07.02.20 um 17:51 schrieb Rolf Bombach:
Ich fand das flüchtig betrachtet nicht sonderlich gehaltvoll. Ja, war ein Irrtum. Gleich mehr dazu.
OK, Lapsus von mir. Ich muß zugeben, daß ich Helmuts Kram nicht mehr sonderlich sorgfältig lese, nach einigen Dingern, die er sich hier geleistet hat. Im derzeitigen Kontext hat er dann sorgfältig vermieden, zu bemerken, daß er mit der Messung seine eigene Behauptung
aus <r0jsb7$gh$ snipped-for-privacy@solani.org falsifiziert hat, und daß er die Werte aus dem Paper, die er hinterher verifiziert hat, nicht glaubt, siehe <r0ml17$rr7$ snipped-for-privacy@solani.org.
Was ich nicht zitiert habe, war insbesondere
Am 07.02.20 um 18:06 schrieb Rolf Bombach:
Sicherlich macht sich Quarzglas auf Relaiskontakten nicht so gut.
Und dennoch sind viele Wärmeleitpasten Silikonfett-basiert...
Hanno
Am 07.02.20 um 19:01 schrieb Helmut Schellong:
Daß es das anzeigt glaube ich gerne. Aber wie ist die Genauigkeit? Bei handelsüblichen Geräten finde ich so was wie "± 0,3% v.M. +1°C" was dann schon 1,6°C maximale Abweichung zuließe. OK, absolute Abweichungen kürzen sich bei Differenzmessungen raus. Die thermische Kopplung zum Meßpunkt wäre aber das nächste Problem.
Viel mehr interessieren mich aber, wie du Schichtdickenmessungen von pastösem Material auf den Hundertstel mm hinbekommst.
Hanno
Am 07.02.20 um 21:26 schrieb Hanno Foest:
H2S und Ag-Kontakte sind auch nicht übel.
Es ist ein typisches Thermoelement-Meßgerät (Typ K) WM1 von Wessels Messtechnik GmbH. Es hat einen Meßbereichschalter mit den Auflösungen 1 und 0,1. Es steckt in einer genarbten Ledertasche.
Das Thermoelement ist 0,5 m lang und hat 0,5 mm Durchmesser. Am Ende ist ein dünnes Scheibchen mit 1,5 mm Durchmesser.
Die Genauigkeit dürfte üblich sein für 150 €.
Habe ich doch mehrfach beschrieben.
Natürlich ist die vorstehende Nennung der Wärmeleitfähigkeiten keine Behauptung von mir, sondern Zitate von dort, wohin der Link zeigt. Diese Daten werden wohl 10000-fach weltweit genannt, aber doch nicht von mir behauptet!
01/27/2020 15:11 ========================================================================== >>> "The company claims that AS-5's thermal conductivity is 8.7 W/(m·K). >>> However, a study led by the US National Renewable Energy Laboratory >>> found that it was only 0.94 W/(m·K)." >>>Ja, das kann sein. Wenn ArcticSilver _stets_ eine Verbesserung brachte, muß es zwangsläufig _insgesamt_ besser sein.
Wenn nun aber ein Wert von 0,94 vorliegen soll, müssen die anderen WLP deutlich schlechter sein, beispielsweise 0,55. Ja, und genau das kann eben nicht sein. Die Standard-Pasten ZnO+Silikon sind nicht so schlecht.
Vielleicht wurde die Messung zwar korrekt gleich aber falsch für ArcticSilver durchgeführt. Es kann sein, daß AS nur in dünnen Schichten gut wirkt, aber bei Messungen mit z.B. 1mm Schichtdicke ganz schlecht aussieht.
Ich denke, ich sollte mal ingenieur-mäßige Messungen machen. ==========================================================================
Der vorstehend letzte Satz ist zu beachten. Warum schrieb ich den, und warum nahm ich dann den Test vor? Natürlich, um die Sache zu klären.
Ich schätze, dieses U.S.Department würde für die WLP 'Kryonaut' statt 12,5 den Wert 1,2 W/mK feststellen.
Ich glaube, es könnten _alle_ existierenden WLP-Angaben zu 'W/mK' unsicher sein. Mir kommen diese Werte generell so vor, als basierten sie auf unterschiedlichen Graden einer Spezifizierung. Es passen sehr viele solcher Werte einfach nicht zusammen.
Am 07.02.20 um 23:40 schrieb Helmut Schellong:
Du hast also eine Schichtdicke von 0,02 mm mit einer Genauigkeit von
0,01 mm gemessen. Das hätte demnach auch 0,03 mm oder 0,01 mm sein können? Der Wert geht direkt in die Berechnung der Wärmeleitfähigekeit ein, womit dieser (mindestens - es gibt ja noch andere Fehlerquellen) 50% fehlerbehaftet ist. - Rolf, meinst du immer noch, es wäre was anderes als Glück gewesen, wenn der Helmut auf 2% die Werte aus dem Paper trifft?Das schließt sich doch nicht gegenseitig aus? Du hast behauptet, die Wärmeleitfähigkeit wäre so wie zitiert.
Siehst du es denn jetzt wenigstens ein, daß die Werte aus dem Paper deutlich eher stimmen als die Herstellerangaben?
Hanno
Am 08.02.2020 um 02:14 schrieb Hanno Foest:
Methode Grosch halt.
verbaut sein, denen man ihren Tod nicht mehr ansieht (und die auch
Das ist so. Funktastuaturen fallen mir da spontan ein. Am Smart-TV/Raspi alternativlos, aber am PC, wo der einzige sinnvolle Einsatzort fest
den Wert der Komponenten der Tastatur, ohne irgend einen Nutzen zu stiften. Und unvergessen die WLAN-Drucker. EU-Standbyverbrauchsrichtlinie
nicht darunter. Und schon hat man auch noch mehr Umsatz.
immer.
Zellen selber wechseln?
Warum? Solange es funktioniert, bekommt man 90% des Nutzens der SSD (die
La, la, la, wenn man vorsichtig ist...
auszuweichen.
Ja, das ist so ein Spiel. Es ist ziemlich schwierig die Temperatur der Platine im Backofen hinreichend zu kontrollieren. Ich mache die letzten
Bauteile mit Alufolie abzudecken. Ich habe vor einiger Zeit 2 27" Dell Monitore aufgebacken. Einer hat zwei Runden gebraucht - Zwieback. ;-)
Man muss ehrlich sein, als Kunde hat man das schon noch in gewissen
ist es, das zu identifizieren. Das klappt nicht immer beim ersten Mal. Aber Indizien gibt es schon etliche.
wirklich schlechte Karten.
Marcel
Am 07.02.20 um 20:14 schrieb Bernd Mayer:
Das sieht mir eher nach Boutique-Ware für zahlungkräftige Freaks aus.
Das Thema Class-AB Endstufen ist eigentlich seit über 20 Jahren durch. Die Japaner haben das längst ausgereizt und preiswerte und richtig gute Endstufen konstruiert, aus Standardkomponenten, versteht sich. Da kann man praktisch nichts /sinnvolles/ mehr verbessern. Und die Profis sind sowieso längst weiter gezogen und setzen nur noch Class D ein. Das ist zwar schlechter, aber eben immer noch gut genug, und man schleppt sich daran nicht mehr tot.
Marcel
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