Am 28.01.20 um 23:16 schrieb Helmut Schellong:
Klar, hunderte Geisterfahrer.
Hanno
Am 28.01.20 um 23:16 schrieb Helmut Schellong:
Klar, hunderte Geisterfahrer.
Hanno
Eventuell. Mein Test und dessen Ergebnisse sind jedenfalls korrekt. Unerschütterlich.
Der Satz: "Klar, hunderte Geisterfahrer." ist jedenfalls vollkommen unqualifiziert, da irgendwas in Frage zu stellen. Bla bla eben.
Am Sonntag, 26. Januar 2020 23:48:53 UTC+1 stalkte Foest folgendermaßen:
Wenn ich es richtig sehe, bringt das Zeug 0,7°C bzw. 0,065K/W weniger. Das ist irgendwie nicht mein Verständnis von "deutlich überlegen".
Und 10W RMS Verlustleistung pro Transistor ist für einen 10" Sub jetzt kein sonderlich unrealistischer Wert. Vielleicht sind es auch mal 20W, aber dann wären wir bei 1,4°C Differenz - nach wie vor insignifikant.
Marcel
Am 28.01.20 um 21:38 schrieb Andreas Bockelmann:
Falls das Teufel-Modul ein aktives Prekompensationsfilter für den Sub hatte - eigentlich empfehlenswert -, hast Du jetzt einen schlecht klingenden Sub.
Der Tausch einer linearen Endstufe nebst Weiche ist hingegen klanglich unproblematisch.
Da war wohl der Kringel doch etwas nah an der Endstufe. ;-)
Marcel
Du bist ein typischer Fälscher. Mehr zum Lachen geht nicht.
Es kommt auf den Wärmewiderstand Rth an. Der ist bei AS5 um 72% besser. Das ist total signifikant.
Es kommt auf den Gesamtwiderstand an, und nur auf den!
Nein. Bei diesem Test von Wärmeleitmaterialien kommt es überhaupt gar nicht auf den Gesamtwiderstand (Rth_ges?) an - vollkommen irrelevant!
Es kommt auch nicht auf die Höhe Leistung an! Vollkommen irrelevant - die Leistung muß nur gleich bleiben und hoch genug sein, um ein gut meßbares ΔT zu bewirken.
Du hast doch echt einen an der Waffel.
Ja, ein Waffeleisen habe ich auch. Ich unternehme viel mit diesem Eisen. Macht Spaß!
Schmier es mit Arctic Wärmeleitpaste ein, das verbessert die Waffeln bestimmt enorm.
Beispiel zur Signifikanz:
Ein Medikament (Competact) wurde vom Markt genommen, weil die Wahrscheinlichkeit, Blasenkrebs zu bekommen, stieg.
Unter 1000 Patienten, die dieses Medikament nahmen, stieg die Anzahl der Blasenkrebserkrankungen dadurch von 25 auf 30. (25 Erkrankungen gab es ohne Einnahme dieses Medikaments.)
Das war signifikant, und es reichte, um dieses Medikament vom Markt zu nehmen.
Diese Argumentation: »Wenn ich es richtig sehe, bringt das Zeug 0,7°C bzw. 0,065K/W weniger. Das ist irgendwie nicht mein Verständnis von "deutlich überlegen".« ist katastrophal falsch!
AS5 bringt 1,0⁰C Differenz, Fischer_E 1,7⁰C. Bei 1,7 / 1,0 sind wir erneut bei etwa '72% besser'. Das ist HOCH signifikant!
Der verwendete Transistor TIP146 kann auch 100 Watt in Wärme umsetzen. Dabei lägen die Temperaturdifferenzen bei 10⁰C und 17⁰C.
Halbleiter halbieren ihre Lebensdauer pro Steigerung von 10⁰C. Dies ist eine bekannte Grundregel in der Elektronik. Sogar 5⁰C weniger wären hier signifikant!
Sich Mühe geben bei der WLP bei einem neuen Computer lohnt sich. Mein PC ist von 2006. Das sind nun 14 Jahre. Es könnten auch 30 Jahre werden - unter meinen Fittichen.
Am 04.02.20 um 14:38 schrieb Helmut Schellong:
Nein. Am Ende zählt nur, was ganz hinten raus kommt. Es bringt reichlich wenig, nur ein Glied der Kette maximal zu verbessern.
In einer Audioendstufe niemals. Da wäre er längst weit außerhalb der SOA und damit tot. Außerdem gelten diese Maximalwerte nur bei unrealistischen 25°C Tc. Schwer zu erreichen, vor allem im Sommer bei 35°C.
Für diese Anwendung kein realistisches Szenario. Viel mehr als 20W RMS dürfte für diesen Transistor in einer Audio-Endstufe kaum machbar sein.
... für Todesfälle durch Diffusion. Es gibt aber noch andere Ursachen.
Und doch sagt sie nichts aus. Was, wenn die Lebensdauer dieses Halbleiters dabei von 800 Jahren auf
400 Jahre sinkt? Das ist zwar eine Verkürzung um 400 Jahre, aber dennoch gänzlich irrelevant, da weit jenseits der Lebens- und Nutzungsdauer des Gerätes. Von 4 Jahren auf 2 Jahre hingegen wäre großer Mist. Ohne die Absolutwerte zu kennen ist eine relative Angabe gegenstandslos.... falls das Bauteil ohnehin schon eine kurze Lebensdauer hat.
Nein, sich /angemessen/ Mühe zu geben, lohnt sich. Das schwächste Glied der Kette bestimmt die Lebensdauer. An einer einzelnen Stelle überproportional zu investieren ist unökonomisch und auch unökologisch (sinnloser Ressourcenverbrauch).
Freu dich. Meiner nicht, weil ich den von 2002 dann doch vor ein paar Jahren ausgemustert habe, zu langsam geworden. ;-)
Wenn er sich dann noch für den Einsatzzweck eignet, vielleicht. Aber da darf eben nichts kaputt gehen. Und nach 30 Jahren kann so ziemlich alles mal den Geist aufgeben.
Die allermeisten PCs werden aber weit früher ausgemustert, weil sie den gestiegenen Anforderungen nicht mehr genügen. Oder anders formuliert: wer will heute noch mit einem 33 MHz 486-er arbeiten? Das wäre praktisch nahezu unmöglich, weil sämtliche Standardsoftware darauf gar nicht mehr läuft. Zu wenig Speicher, zu langsam, kein OS mit Sicherheitsupdates mehr, keine aktuellen Schnittstellen etc..
Der Optimalzustand ist daher nicht, wenn Komponenten auf möglichst lange Haltbarkeit ausgelegt sind, sondern wenn sie auf eine /angemessene Lebensdauer/ und vor allem einigermaßen gleichmäßig ausgelegt sind. Es bringt gar nichts, wenn die CPU überlebt und es das Mainboard zerlegt.
Marcel
Am 04.02.20 um 20:18 schrieb Marcel Mueller:
Hallo,
ja - das ist ein Transistor mit 80 V maximaler Spannung. In einer symmetrischen Endstufe kann man den maximal mit +-40V betreiben. An
4-Ohm Last würden dann maximal 10A fliessen.Die maximale Verlustleistung in AB-Betrieb mit Sinussignal wird erreicht bei ca. 2/3 Vollaussteuerung d.h. bei ca. 26 V. Da fließen dann in 4-Ohm Last max. ca. 6,5 A. In Effektivwerte umgerechnet wären das dann ca. 84 W für die gesamte komplementäre Endstufe. Für eine Hälfte also 42 W für den TIP146.
Normalerweise werden bei der Entwicklung Sicherheitsabstände bei den Werten von Spannung, Strom und minimalem Lastwiderstand der Lautsprecher berücksichtigt. Da sind das dann deutlich weniger an Leistung und Verlustleistung.
Außerdem sind diese Darlingtontransistoren nicht sehr breitbandig. Die Transitfrequenz wird daher gar nicht angegeben im Datenblatt. Nur die Schaltzeiten und die sind unsymmetrisch: risetime 0,55 µsec falltime 2,5 µsec
Grob gerechnet können die weniger als 200 kHz Dreieck verarbeiten. Das hat Einfluss auf slewrate und Verzerrungen.
Wahrscheinlich hat das auch Einfluss auf die Schwingneigung wenn die Endstufe nicht mit Geschwindigkeit der Treiberstufe mitkommt.
Da gibt es deutlich bessere Transistoren für Audioendstufen wenn man Qualität möchte.
Gute Transistoren für Audioendstufen habe außer der guten Linearität auch eine höhere Grenzfrequenz als Standardtransistoren.
Siehe die Daten der Hersteller für Audiotransistoren.
Bernd Mayer
Ja, natürlich, und dieser Test von Wärmeleitmaterialien hat ein eindeutiges, zweifelsfreies und hoch signifikantes Endergebnis. Weitere Endergebnisse gibt es nicht.
Es geht hier um einen Test von Wärmeleitmaterialien, wie angekündigt.
Ich rede nicht davon, nur ein Glied einer Kette zu verbessern. Ich rede nicht davon, überhaupt irgendein Glied einer Kette zu verbessern.
Ein Test von Wärmeleitmaterialien kann nur ein Endergebnis haben. Dieses Endergebnis sind die festgestellten Wärmewiderstände.
Der genannte Transistor ist ein Test-Hilfsmittel. Seine Eigenschaften sind egal, solange sie für den Test ausreichen.
Dieser Transistor kann übrigens 100 Watt in Wärme umsetzen, wie ich es schrieb. Dieser Transistor kann überall 100 Watt in Wärme umsetzen, sofern dabei seine Gehäusetemperatur nicht höher als 50⁰C ist.
Wie es erreicht wird, daß seine Gehäusetemperatur 50⁰C nicht überschreitet, ist egal.
Es geht gar nicht um ein realistisches Szenario, sondern um die Feststellung der Wärmewiderstände von Wärmeleitmaterialien. Dies kann auch vorgenommen werden durch eine Wärmeleistung von 100 Watt, die viel höhere Temperaturdifferenzen bewirkt.
"Viel mehr als 20W RMS dürfte für diesen Transistor in einer Audio-Endstufe kaum machbar sein."
Worauf gründet die vorstehend zitierte Aussage? Es ist auf jeden Fall eine falsche Aussage.
Desweiteren ist es vollkommen egal, was dieser Transistor in seiner Eigenschaft als Test-Hilfsmittel in einer Audio-Endstufe vollbringen oder nicht vollbringen kann.
Halbleiter halbieren ihre Lebensdauer pro Steigerung von 10⁰C. Dies ist eine bekannte Grundregel in der Elektronik. Eine Faustformel.
Doch, sie sagt aus, daß elektronische Systeme/Schaltungen durch jede Steigerung um 10⁰C ihre Lebensdauer ungefähr halbieren.
Die vorstehende Aussage ist Nonsens und unlogisch. Du willst also Absolutwerte und relative Angaben gleichzeitig?
Schon mal davon gehört, daß die Lebensdauer vieler elektronischer Geräte absichtlich durch entsprechende Temperaturerhöhung auf etwa 2,5 Jahre verkürzt wird?
Falsch. Jedes Grad weniger hebt die Lebensdauer an, im Vergleich zu keinem Grad weniger.
Das ist keine bezugnehmende Antwort auf meine Aussage.
Meine vorstehende Aussage ist korrekt, da sich einige Minuten Mühe geben mit guter WLP bei einem neuen Computer bewirkt, daß der Prozessor dadurch statistisch deutlich länger hält.
[am Thema vorbei]Am 28.01.20 um 23:46 schrieb Helmut Schellong:
Die der anderen sind noch viel korrekter, und noch viel unerschütterlicher.
Das ist eine überaus treffende Beschreibung für den Sachverhalt, daß du mit deinen Fehlmessungen nun mal alleine da stehst, dir aber einbildest, als einziger auf der Welt richtig gemessen zu haben.
Hanno
Am 04.02.20 um 23:19 schrieb Helmut Schellong:
Dann müßten -250°C ja so _richtig_ gut für die Lebensdauer sein.
Und was eine gute Wärmeleitpaste ist, schaut man vielleicht besser in einem Paper mit nachvollziehbaren Messungen nach wie z.B.
Hanno
Der vorstehende Satz ist jedenfalls vollkommen unqualifiziert, da irgendwas in Frage zu stellen.
Der vorstehende Satz ist jedenfalls vollkommen unqualifiziert, da irgendwas in Frage zu stellen. Das ist einfach nur dummes Bla bla.
Erneut dummes Bla bla.
Wiederum dummes Bla bla.
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21,5V 0,5A -> 10,75W ; Transistor=TIP146,235mm²,Rth_jc=1WLPaste Dicke [mm] T_tr [°C] T_KK [°C] Rth [°C/W] Wlf [W/mK] -ohne- 6,12 67 61 0,56 -,-- Arctic_S5 6,14 61,7 60,7 0,093 0,92 Fischer_E. 6,12 64,1 62,4 0,16 -,-- Kerafol Pad 6,30 68,3 60,5 0,73 1,06 ========================================================================
Dann schau mal, was ich vorstehend für AS5 auf Basis derMeßwerte errechnete: 0,92 W/mK
Und was steht in der .pdf für AS5?: 0,94 W/mK
Am 05.02.20 um 00:20 schrieb Helmut Schellong:
die Lebensdauer an, nicht wahr? Zugegeben - es ist ein drastisches
betrachten, ihre Grenzen hat.
Hanno
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