Ich könnte mir vorstellen, dass der Handel mit Aktien unabhängig vom Umfang zum Gewerbe gezählt wird.
Aber tröste dich, denn beim Berechnen der Gewinne als Einkommen werden natürlich auch die Verluste zu negativem Einkommen.
(Allerdings stimmt dies wohl nicht, obwohl es logisch wäre.)
TH
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
T
Thomas Heger
Wer ist denn 'man'?
Als Dipl-Ing. würde ich sagen, dass man die Thermodynamik nicht so einfach überlisten kann.
Außerdem ist die kWh in Form von Strom ungefähr dreimal wie Wärme aus einer Gasheizung.
Daher muß eine Wärmepumpenheizung zumindest einen cop>3 haben, wenn man wenigsten nicht zusetzen möchte.
Das geht auch, aber nur wenn man ein gut gedämmtes Eigenheim besitzt, Grundwasser im Boden abkühlen kann und sein Heim per Fußbodenheizung erwärmt.
Diese Bedingungen sind aber alle in einer bewohnten Altbauwohnung im
3ten Stock nicht erfüllbar.
Man kann, theoretisch, so eine Heizung trotzdem einbauen.
Dazu müßte man so eine Wohnung vorübergehend frei machen, die Fußbodenheizung, die Rohre, die elektrische Anlage, div. Pumpen, eine Steuerung, die Außenwärmetauscher, einen Warmwasserspeicher und die eigentliche Wärmepumpe einbauen, dann die gesamte Wohnung renovieren und anschließend den Mieter wieder zurückholen, der zwischenzeitlich woanders untergekommen ist (zusammen mit seinen Möbeln).
Das geht alles, ist aber ziemlich teuer.
Die enormen Kosten müßten aber durch eine Ersparnis bei den Heizkosten erwirtschaftet werden.
D.h. die Ersparnis bei den Heizkosten muß ausreichen, um den Umbau wirtschaftlich zu machen.
Allerdings sieht es mit der Ersparnis bereits nicht so gut aus, da cop>3 schon mal nicht einfach ist.
Aber selbst dies würde ja noch keinerlei zu verteilenden Überschuss bedeuten, weswegen eher cop>4 nötig wäre, was praktisch nicht möglich ist.
TH
T
Thomas Heger
Es ging um den Begriff 'erneuerbare Energie', welcher zahllose Male im GEG vorkommt.
Dagegen hatte ich protestiert, weil Energie überhaupt nicht erneuerbar ist.
Energie war ohnehin nicht gemeint, sondern der Begriff 'Energie' wurde falsch eingesetzt und hat eigentlich Strom bzw. Brennstoffe gemeint.
Der Begriff 'Energie' selber ist im übrigen der Politik entzogen, weil die Physiker und Ingenieure den bereits benutzen und zwar anders als unser 'Energieminister'.
Insbesondere ist Energie auch nicht 'fossil'.
Tatsächlich gemeint war mit 'fossiler Energie' auch keine Energie im physikalischen Sinn, sondern angeblich aus ehemalig lebenden Organismen übrig gebliebene Stoffe, die zur Energiegewinnung in Form von Verbrennung taugen.
Allerdings stimmt das nicht, da Erdöl nicht von toten Dinosauriern oder anderen Organismen übrig geblieben ist.
Erdöl ist also kein Fossil gleich welcher Art, sondern entstammt dem Innern der Erde (-> sogn. 'abiogene Öltheorie').
Die Politik in Form des 'Energieministers' will aber anscheinend etwas anderes behaupten und setzt daher den Begriff 'fussil fuel' ein, um die Diskussion über die Entstehung des Erdöls von diese Theorie wegzulenken.
Das ist ein gängiger Trick der politischen Propaganda und wurde beispielhaft in George Orwells '1984' beschrieben.
Daher muss man bereits gegen derartige Begriffe angehen und den Politikern die Kontrolle über die Sprache wieder entreißen. ...
TH
R
Rupert Haselbeck
Thomas Heger schrieb:
Lies zur Abwechslung einfach mal, worauf du antwortest und versuche zumindest, das dann auch halbwegs zu verstehen, auch wenn es offensichtlich schwer fällt :->
MfG Rupert
V
Volker Bartheld
Danke für die Richtigstellung.
Das hängt stark von Deiner Mentalität und den zukünftigen Gas- und CO2-Preisen ab. Manch einer hat mit der Neuanschaffung eines Automobils in der Größenordnung keinerlei Probleme und auch nicht, 3x/Jahr 3k€ für den wohlverdienten Erholungsurlaub auszugeben. Das neue iPhone Pro Max 16 hat einen UVP von
1'449,00€.
Ich halte diesen andauernden Rückzug auf Kosten übrigens für toxisch. Oder etwas plakativer ausgedrückt: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Wenn Du Dir die WP nicht leisten kannst oder willst, laß es. Niemand zwingt Dich dazu - auch wenn einige Querdenker das behaupten.
Volker
H
Heinz Schmitz
Wenn Deine Frage nicht deswegen kam, musst Du wohl die Netzagentur anschreiben - die könnten es aus ihrem Marktstammdatenregister direkt abfragen. Sofern sie daran glauben. Bei Google fand ich nichts dazu.
Hier findet man aber
formatting link
"Dezember 2022 Bestandsanlagen bis einschließlich 7 kW können ab diesem Stichtag ohne Begrenzung ins Stromnetz einspeisen.
Neue PV-Anlagen, die nach dem 14. September 2022 in Betrieb genommen wurden und eine Leistung bis 25 kW aufweisen, sind rückwirkend schon heute von der Drosselung ausgenommen.
PV-Anlagen, die mithilfe einer KfW-Förderung finanziert werden, dürfen weiterhin nur 50 % des produzierten Stroms ins Stromnetz einspeisen. Für diese Anlagen liegt die Wirkleistungsbegrenzung, wie bereits vor der Gesetzesänderung zur Wirkleistungsbegrenzung, nach wie vor bei 50%. Grund ist, dass auf diese Weise der selbst erzeugte Strom auch selbst vorrangig genutzt werden soll."
Daraus wird schon die mixtura mirabilis der Argumentation deutlich - man könnte auch von Hirnrissigkeit reden. Denn es ist kaum begründbar, dass Bestandsanlagen die Netzstabilität mehr beeinträchtigen als neue Anlagen. Es geht aber, wie der letzte Absatz nahelegt, wohl wieder nur um grüne Erziehungsberechtigung.
Wie ist man also auf die Entscheidung zu 7 kWp gekommen? Man kann da lange spekulieren. Es kann aber auch sein, dass einer der Sachbearbeiter diesen Artikel im Web gefunden hat:
formatting link
"Die Magische 7 – Ergänzungen erwünscht"
Bemerkenswert ist auch, dass ständig wiederholt wird, die Einschränkungen wären doch unwesentlicn. Dann hätte man logischerweise überhaupt keine Begrenzung benötigt. Aber die Wähler sind doch doof.
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
formatting link
"Reichelt: ... Wer die Grünen wählt, bekommt die Grünen. Wer die SPD wählt, bekommt die Grünen. Und wer die CDU wählt, muss jetzt sogar damit rechnen, dass Robert Habeck wieder Wirtschafts- minister wird."
Habeck:
formatting link
"23.10.2024, 22:00 ... „Die erste Frage, finde ich, ist nicht: Sind es jetzt 200, 300 oder 400 Milliarden? Sondern: Wollen wir uns auf den Weg machen?“"
formatting link
"Robert Habeck: Das Heizungsgesetz war ein (Klima) Test für die Bevölkerung"
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Dann erzähle doch bitte, WARUM der Habeck dann dieses Heizungsgesetz gemacht hat.
Grüße, H.
R
Rupert Haselbeck
Heinz Schmitz schrieb:
Oh, da brauchst du dir nicht den Kopf der Klügeren zu zerbrechen, führt ja erfahrungsgemäß nicht zum Ziel. Die Wirkleistungsbegrenzung für die Einspeisung auf 70% des theoretischen Maximuns bewirkt in der Realität eine Verringerung der Einspeisevergütung um 5%-7% je nach baulicher Situation der Anlage. Aber da du das Problem und den Versuch zu dessen Lösung noch immer nicht geschnallt hast, hier nochmal: Das Problem, welches mit der 70% bzw. der angedachten 50% Begrenzung angegangen werden soll, ist der Mittagspeak, welcher besonders bei älteren Bestandsanlagen zu bemerken ist, weil ältere Anlagen regelmäßig ziemlich exakte Südausrichtung haben. Neuere Anlagen zeigen diesen Effekt nicht oder nicht in diesem Ausmaß, da deren Ausrichtung das Maximum garnicht erst entstehen lässt. So hatte ich in
2005 auch meine erste PV-Anlage mit 8,2kWp in exakter Südausrichtung. Mittlerweile habe ich deutlich mehr Generatorleistung installiert und zwar verteilt auf die Nordeite ca. 8kWp, sowie nach Westen und nach Osten je ca. 4,5kWp. Damit verteilt sich die Erzeugung in der problematischen Zeit, im Sommer, bei klarem Himmel, wesentlich gleichmäßiger von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Eigentlich ganz einfach zu verstehen...
Jetzt kapiert?
MfG Rupert
A
Alexander Schreiber
Man könnte sich auch vorstellen, das der Mond aus Käse besteht, wie hier dargestellt:
formatting link
noch lange nicht die Realität passend korrigiert.
Für die Schweiz ist die Einstufung als "professioneller Investor" hier relevant. Wird man (vom Finanzamt) als solcher eingestuft, dann werden auf Kapitalgewinne Einkommensteuern fällig, ansonsten (für Private) sind Kapitalgewinne steuerfrei. Man gilt als nicht-professioneller, privater Investor wenn: - Wertpapiere werden für mindestens 6 Monate gehalten - Kapitalgewinne sind < 50% des Gesamteinkommens - Transaktionsvolumen/Jahr < 5x Portfoliowert am Jahresanfang - nur Eigenkapital investiert - kein Handeln mit Derivaten (ausser zur Risikoabsicherung) erfüllt man alle 5 Kriterien, dann ist man auf der sicheren Seite und kann sich an seinen Kapitalgewinnen erfreuen, ohne dem Staat was abgeben zu müssen.
Und in Deutschland ist wohl so oder so Kapitalertragsteuer fällig.
Man liest sich, Alex.
A
Axel Berger
Du meinst jetzt solche Querdenker wie Eric Bruecklmeier? OK, ganz abgeschafft wird das Netz auch in Mannheim erst in zehn Jahren, aber die Kosten steigen schon viel früher drastisch. Es gibt Menschen mit kleiner Rente, für die das Eigenheim und dessen hoffentlich niedrige Kosten einen wesentlichen Teil der Finanzplanung für das Alter darstellt. Und es gibt Leute, die können schon jetzt ihre Miete kaum bezahlen. Alle Kosten müssen zwangsläufig auf mitttlere Sicht über die Miete wieder hereinkommen, auch wenn der Staat für kurze Zeit von wenigen Jahren Verlust erwingen kann. Geschieht das nicht, wird nicht mehr vermietet und der bestehende Mangel verschärft sich weiter.
E
Eric Bruecklmeier
Nunja, zum einen möchte man in Mannheim ohnehin nicht wohnen - ich möchte dort nicht mal tot überm Zaun hängen (und ich weiß wovon ich spreche). Zu anderen würde ich stark davon ausgehen, daß dieses Vorhaben vor Gericht nicht bestehen wird - aber das müssen Menschen beurteilen, die sich damit auskennen.
A
Alexander Schreiber
Was hindert den Gasversorger, nachdem "einfach das Netz rückbauen" vom Gericht abgelehnt wurde, einfach "mangels Wirtschaftlichkeit" die Gasversorgung einzustellen? IANAL, aber ich nehme nicht an, dass man ein Unternehmen per Gericht zur Leistungserbringung verdonnern kann.
Einfach nur advocatus diavoli ...
Man liest sich, Alex.
H
Heinz Schmitz
Du machst Dir offensichtlich nichts daraus, jede erbrachte Leistung mit 5 bis 7 % weniger vergütet zu bekommen? Ah, wir sind ein reiches Land. Wie konnte ich das vergessen?
Ich finde es interessant, einen Peak vermeiden zu wollen, ohne dass die Zahl vorhandener Anlagen in irgendeiner Weise berücksichtigt wird. Wenn Du also 1000 Anlagen auf 70 Prozent begrenzt, entfällt genau so viel Leistung, wie wenn Du 10000 Anlagen auf 70 Prozent begrenzt? Das ist dann wohl grüne Physik. Und geregelt wird das später wohl damit, dass der Netzbetreiber Dich nach Belieben abschalten darf.
Wie man das vom früheren Militär kennt: "Passt!" Das dürfte die Staatsverdrossenheit erhöhen, wenn es, wie jüngst, öfter gemacht wird. Dabei kennt man doch die Ausrichtung der Anlagen, oder nicht? Die sind ja alle umfänglichst genau genehmigt worden. Du hast übrigens nicht erläutert, wie man gerade auf 70 Prozent gekommen ist :-).
Es wird mir unmöglich sein zu akzeptieren, dass der Habeck ohne Unterlaß nach neuen Generatoren jammert (PV und Wind), aber die Vorhandenen nicht voll auszunutzen beabsichtigt. Bei Windstrom muss ja sogar Strom bezahlt werden, der garnicht erzeugt worden ist :-).
Aber is ja nicht Habecks Geld, mit dem die Windkräftler entschädigt werden, und Dir macht es nichts aus, 200, 300, 0der 400 Milliarden zu zahlen, wenn Du nur loslaufen kannst :-).
Grüße, H..
R
Rupert Haselbeck
Es besteht ein gewisser Unterschied zwischen, regelmäßig kommunalen, Unternehmen, welche der Daseinsvorsorge dienen und eine Monopolstellung innehaben (schon deshalb, weil es nur genau einen Netzbetreiber mit genau einem Netz gibt und man keinem anderen den Bau eines Gas- oder Stromnetzes erlauben möchte, was freilich wohl auch wirtschaftlich unmöglich wäre) und einem nicht leitungsgebundenen Lieferanten alltäglicher Güter, welcher zusammen mit beliebig vielen Konkurrenten auf dem Markt ist. Da wird die Stadt vor Gericht dann wohl eher auf die Nase fallen
Ach so, ja dann nur zu...
MfG Rupert
H
Heinz Schmitz
Ohne dass Aufwendungen steuerlich geltend gemacht werden können. Da hat uns der rote Steinbrück (?) schön rasiert :-).
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Ich halte es für einen Teil roter DNA, zu erwarten, dass von mir Gewünschtes zu einem von mir akzeptierten Preis angeboten wird. Und dass ich für die von mir erbrachte Arbeit das von mir erwartete Entgelt bekomme. Is komisch, aber is wohl so. Siehe gerade VW und Ford. Ist auch keine Sache der Gerichte, sondern der Politik.
Grüße, H.
A
Axel Berger
Ich würde mich für die eigene Brieftasche vielleicht so ein kleines Bißchen freuen, mich aber doch fragen, ob das richtig sein kann, vom Versorger für etwas gar nicht so schlecht bezahlt zu werden, das er nicht nur nicht haben will, sondern zu Negativpreisen kostenpflichtig entsorgen lassen muß. Tatsächlich habe ich dieses schlechte Gefühl (im voraus für den Sommer, nicht jetzt) schon bei meinem Balkonkraftwerk, wo ich den aufgedrängten Überschuß verschenke. Schon das allein läßt mich über Zusatzausgaben für einen Akku nachdenken.
Andere Kraftwerksbetreiber müssen ihre teuren und nicht abgeschriebenen Kraftwerke mit Fixkosten ganz herunterfahren, wenn sie für einen Zeitraum zu teuer angeboten haben und keiner kaufen will.
Auch Dir sollte klar sein, daß zehnmal so viele Anlagen in der Schwachlastphase neben dem Peak ebenfalls zehnmal so viel liefern und das Regelproblem im Tagesgang damit um so viel wieder entschärfen.
Wenn Du wegen knapp dimensionierter Heizung im Winter einmal frieren mußtest, kannst Du gerne zum Ausgleich im Hochsommer an Hitzetagen heizen, dann paßt's insgesamt wieder. Du bist dem Herrn Dr. Habeck sehr viel näher als Du gern hören möchtest. Der gesamte Kraftwerkspark ist nominal überdimensioniert und muß viele Stunden des Jahres abgeregelt werden. Das war schon immer so, auch mit Kernkraft.
H
Heinz-Oskar Müller
Ohne Heizkörpertausch. Aber unter 35kEUR wollten auch andere Anbieter nicht gehen, diese mit leider nicht akzeptabler Vorkasse.
ho __
H
Heinz-Oskar Müller
Am 12.12.2024 um 07:17 schrieb Eric Bruecklmeier:
Touché, das kommt natürlich bei mir noch dazu. Wobei abzuwarten wäre, ob diese Ankündigung der MVV unter dem neuen CEO Bestand hat, bzw. beim Mehrheitseigentümer Stadt Mannheim ein politischer Druck entsteht, diese Entscheidung zu canceln.
ho __
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.