^^^^^^^^^^^^^^^^^ Ok, also Gewerbe, da gelten eh andere Regeln als für Privathaushalt.
Danke.
Man liest sich, Alex.
^^^^^^^^^^^^^^^^^ Ok, also Gewerbe, da gelten eh andere Regeln als für Privathaushalt.
Danke.
Man liest sich, Alex.
Hey, ich kenne Leute, die verfeuern locker 3+ kW im Homelab mit Heizungs- anlagen, die nebenbei auch rechnen können. Nein, nicht meinereiner, ich habe weder den Platz noch die Elektroinstallation dafür.
Man liest sich, Alex.
Ha, kenne ich. In die Wände konnte man mit dem Bleistift Löcher bohren, Zement scheint damals recht teuer gewesen zu sein. Besonders nett: Fenster mit durchgehendem Aluminiumrahmen, war im Winter immer eine ganz famose Kältebrücke in den Raum - und das Einfachglas hat auch kräftig mitgeholfen, das man es da im Winter gewisslich niemals zu warm hatte.
Ja, die Gasrechnung war arschteuer, was bin ich froh, das wir da nur 2 Jahre gewohnt haben.
Man liest sich, Alex.
Ich grüble immer noch über eine PV-Steuerung nach, die die Wetterdaten berücksichtigt und den Akku erst ab 11:00 oder 12:00 Uhr beginnt zu laden. Aktuell macht der Wechselrichter zuerst den Akku voll, an einem schönen Tag ist das etwa um 13:00 Uhr erledigt, und dann macht es
*wumms* und die Einspeiseleistung rauscht von Null auf 6 kW hoch. Das ist für das Netz bestimmt auch nicht nett.Aber dazu muss ich wohl erstmal dem Hersteller des Wechselrichters die Arme brechen, die haben in der ersten Näherung erstmal nur die Dokumentation der Read-Only-Register am Modbus-Interface herausgerückt. Notfalls werde ich wohl das Smartmeter faken müssen.
Das ist krass. Unser Trockner nimmt nur 700 Watt, da würde ich ja eher Wasserkocher, Staubsauger und Föns abwerfen.
Den Leistungsmesser am Übergabepunkt haben moderne Wechselrichter mit Akku eh. Brauchen sie um das Laden und Entladen des Akkus steuern zu können. Sieht echt gewöhnungsbedürftig aus wenn der Stromzähler über Mittag und am Abend auf Null steht.
Grüße Marc
Lange Zeit galt der Betrieb einer Photovoltaikanlage schon als Gewerbebetrieb, und der hat natürlich Betriebsausgaben.
Grüße Marc
Ich habe auch so ein Homelab, aber mein Equipment ist so leidlich modern, ich komme mit 300 Watt aus. Etwas mehr wenn ich am Schreibtisch sitze.
Grüße Marc
Spielst Du auf die Strompreisbremse an? Die hat mir exakt Null Cent gespart.
Grüße Marc
Du schwurbelst.
Hier gings ja gerade um den Spezialfall einer reinen Eigenverbrauchsanlage (also ohne Einspeisung ins Netz).
Ansonsten ist der Betrieb einer PV-Anlage, egal ob mit Voll- oder Überschusseinspeisung, natürlich schon immer ein Gewerbebetrieb, so dass entsprechende steuerrechtliche Regeln gelten. Wer ein Gewerbe betreibt, Strom zu produzieren und zu verkaufen ist eben ein solches, muss Umsatz und Gewinn versteuern. Derzeit gilt im Bereich der PV halt noch eine der vielen besonderen Subventionen, wonach "kleine" Anlagen bis max. 30kWp auf/an/um selbstgenutztem Ein- oder Zweifamilienhaus von sämtlichen Steuern befreit sind. Man ist freilich noch immer Unternehmer, braucht aber nur wegen der PV-Anlage keine Umsatzsteuererklärung und keine Gewerbesteuererklärung mehr abzugeben und selbst die Einkünfte fließen nicht mehr in die Einkommensteuererklärung ein. Das hat nun aber tragischerweise auch zur Folge, dass Betriebsausgaben nicht mehr absetzbar sind. Es gab oder gibt ja schon Verwunderung bei manchen Zeitgenossen, dass sie z.B. Kreditzinsen für die Anschaffung der PV-Anlage nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit oder die Installationskosten der PV-Anlage nicht als "haushaltsnahe Dienstleistungen" absetzen können :->
MfG Rupert
Nein. Ich meine die Steuern, Gebühren und Umlagen die bei z.B. Strom und Tankstellentreibstoff drei Viertel des Endpreises bewirken. An einem so großen Anteil muß man nur minimal drehen, um das Verhältnis verschiedener Angebote zueinander massiv zu verzerren. Bei Gas und Heizöl sind die Anteile m.W. etwas kleiner aber auch groß.
Bekanntestes Beispiel ist Diesel. Er müßte nomalerweise pro Liter 13 % teurer sein als Benzin denn sein Brennwert ist um so viel höher. Nicht genau diese 13 % natürlich, denn die Gestehungskosten in der Raffinerie hängen nicht (nur) davon ab. Das tatsächliche Verhältnis der Endpreise hat aber nichts mit energischem Wert zu tun, auch nicht mit Gestehungskosten, sondern fast allein mit staatlichen Preiskomponenten.
Für die relativen Vorteile der beiden Motorenbauweisen muß man also keinen Ingenieur sondern einen Juristen fragen. Wohin so etwas führt, hat Ludwig Erhard 1948 praktisch gezeigt und in seinem populären Buch von 1957 überzeugend und nachvollziehbar beschrieben. (Rezente Nachdrucke und Neuausgaben sind preiswert erhält und sehr empfohlen.)
Künstliche Preise sind immer riskant. Die Kostenstruktur des gemeindeeigenen Odenthaler Wasserwerkes ist (war vor einigen Jahren) zu
4/5 fix und zu einem Fünftel verbrauchsabhängig. Die Einnahmen sind zu 4/5 Wasserpreis und zu einem Fünftel Grundgebühr. In stabilen Zeiten und bei geringen Schwankungen kann so etwas lange gutgehen. Es führt über einen längeren Zeitraum dazu, daß Bürger immer mehr Wasser sparen aber im Mittel kein Geld. (Gebührenhaushalte werden automatisch kostendeckend angepaßt.) Und Nebeneffekte sind das regelmäßige Spülen von Abwasserleitungen mit großen Mengen besten Trinkwassers und eine unmäßige und weit überanteilige Kostenbelastung von Pflegebedürftigen und Familien mit mehreren Kleinkindern.
Der Meinung ist auch
Genau so siehts aus.
Volker
Fossil-nuklearen Dunkelflautenskeptikern mit Dürreparanoia kannst Du es nicht recht machen.
Nicht mit der Leistungsanhebung auf 800W für maximal niederschwellig Balkon-PV ("Dann VERSCHENKE ich ja den Strom, den ich nicht selbst verbrauche!"), nicht mit dem Wegfall jeglicher Umsatzsteuern für Privat-PV auf Wohnhäusern ("Ich WILL aber 50kWp hinstellen!!!11einself"), nicht mit der Wahlfreiheit von entweder Leistungsbegrenzung auf 70% der theoretischen(!) Maximalleistung ("Und was, wenn die SONNE scheint?!?") oder einer entsprechenden Fernsteuerung ("Die ist doch so TEUER!"), nicht mit der Anhebung des Limits zur Steuerbefreiung gewerblich genutzter PV-Anlagen von 10kWp auf 30kwP ("Und was ist mit meiner 500m²- Schafwiese, die ich mit Panels vollstellen will, wer denkt an die armen Mittelständler?") und auch nicht mit der durchaus üppigen Einspeisevergütung nach EEG, selbst wenn der aktuelle Strommarktreis deutlich darunter liegt ("Aber ich will noch MEEEEHR subventionierte Kohle!").
Pikanterweise würden diese fossil-nuklearen Dunkelflautenskeptiker mit Dürreparanoia noch nicht einmal PV hinstellen, wenn man sie ihnen schenkt. Es geht nur um den Dissens mit allem was eine ihnen nicht genehme Regierung jemals auf den Weg bringen kann. Same s*it mit dem GEG, das niemand dieser Lamentierer auch nur zu lesen für nötig fand und Petrolheads, die ein BEV oder gar den Minderprivilegiertennahverkehr noch nicht einmal mit der Zange anfassen würden, selbst wenn einer käme und ihnen ein Deutschlandticket schenkt. Habe ich selbst mit einem Spezl durchexerziert: Den jucken mit seinen drei Autos und zwei Motorrädern die dzt. 58€ nicht im geringsten, wenn er in seinem eigenen Biotop abgeschirmt von A nach B rollen kann.
Und da muß der Staat halt mit Zwängen durchgreifen, wenn CO2-Reduzierung und erneuerbare Energien auf der Agenda stehen, d. h. eine auf der Weltklimakonferenz in Paris im Jahr 2015 (COP 21) getroffene Vereinbarung umzusetzen, die die EU schon im Jahr 2021 als Europäisches Klimaschutzgesetz formulierte. Kerninhalt ist die Klimaneutralität Europas bis zum Jahr 2050. Als Zwischenziel ist die Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen bis zum Jahr
2030 um 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 festgelegt worden.Aber diese Klimakonferenzen sind eh fürn Arsch, sieht man ja an den Ergebnissen der COP29. Gummistiefel sind halt billiger.
Genau. Aber warum den Strom selber machen (mit Anschaffungskosten unter 50ct/W), wenn man sich über die hohen Preise der Strommafia beklagen kann?
Volker
Das geht auch ganz problemlos. Nur halt nicht mit der 0815-Wärmepumpe, vielleicht auch noch kraß unterdimensioniert. Muß man halt herrechnen, was für Heizleistung benötigt wird und die Anlage passend auswählen. Fallweise Zuheizung mit Gas wäre auch nicht verboten, verkompliziert die Sache natürlich. Und ob das in Summe so günstig ist, wie die Amortisierungsoptimisten behaupten, steht auf einem anderen Blatt. Nur heißt das noch lange nicht: Wärmepumpe im Bestand = Scheiße, wie hierzugroups immer kolportiert wird.
Jup. So wie man in den Mediamärkten auch hört, wie genial energiesparend neue Wasch- und Geschirrspülmaschinen seien. Oder der 1000cm³ Downsize-Magermix- Dreizylinder-Direkteinspritzturbo mit seinen 6 Gängen. Es gibt ja auch Leute, die Kraftstoffmagnete und Stromsparboxen verkaufen.
Mei. Die schieben dann halt auch 1000 und mehr Liter Heizöl jedes Jahr durch die Düsen. Dzt. etwa 1€/L, aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen niedriger besteuert als Kraftfahrdiesel.
Der Heiwert beträgt ziemlich genau 10kW/L, unter der Annahme einer Effizienz der Heizung (Niedrigtemperaturkessel mit Öl-Brennwertheizung sagt man etwa 80% nach) und einer Konzentration der Heizaktivitäten auf die kalte Jahreszeit (100 Tage) rechne ich grob mit Energieverlusten von 1'000L * 10kWh/L * 0.8 / 100d / 24h =
3kW notwendige Heizleistung.Das ist im Bereich einer vollkommen haushaltsüblichen Monoblock-Wärmepumpe zur Außenaufstellung, z. B. die
Die Wärmepumpe wäre in mindestens 5 Jahre altem Bestand mit um die 25% der Kosten förderfähig, für Technik, Montage und Umfeldkosten angeblich bis zu 60k€ je Kalenderjahr und Wohneinheit
Die Vitocal 250-A kostet ungefähr 10k€, ich rechne mit Montage- und Umrüstungskosten von nochmal mindestens 10k€.
Damit haben wir natürlich noch nicht das Thema "Strom" abgehakt, im Bestand (d. h. ohne Gratis-Photovoltaik) beträgt die Anschlußleistung bei einem Nutzfaktor von ~4 (pessimistisch gerechnet, Viessman spricht von "bis 5.3 bei -10°C") zahlt man jedes Jahr noch etwa 1'000L * 10kWh/L * 0.8 /
4 = 2'000kWh an Strom und kommt damit auf rund 1'600€/Jahr für SWM Ökostrom regional. Alle Boni sind Schall und Rauch, die habe ich dabei geflissentlich ignoriert und einen Gesamt-Jahresverbrauch von 4'000kWh angenommen:Damit ist das Haus von jetzt auf gleich klimaneutral, wenn man einen entsprechenden Handwerker findet oder selber schraubt. Jährlichen Heizkosten von etwa 1'000€/a (die nur noch bei wirklich arktischen Außentemperaturen anfallen) stehen Stromkosten von 2'000kWh * 0.3813€/kWh + 153€ Grundpreis/a = 915€ gegenüber. Ohne jegliche Förderung, ohne eine einzige Solarzelle auf dem Dach.
Sind also lediglich Umrüstkosten von etwa 20k€ zu stemmen. Auch ohne ein allwissender Energieberater zu sein, schätze ich, daß nach Abzug der/aller Förderungen davon vielleicht noch 10-15k€ übrigbleiben.
Genaueres interessiert mich nicht, da ich nicht in einem Klein-Fein-Eigenheim- Altbau logiere, sondern zur Miete. Müßte also Kollege Clemens Gleich fragen,
Der kann auch das GEG besser erklären als ich
Wird sicher billiger über die nächste Zukunft. Und durch grünen Wasserstoff technologieoffen substituiert. Zur Not müssen wir eine Gaspreisbremse auf den Weg bringen.
Volker
Interessante Leute, die Deine Phantasie bevölkern. Spannende Gespräche?
Die 50 Ct sind bezogen auf die Modulspitzenleistung optimistisch, aber nicht sehr. Lassen wir sie stehen. Jetzt nehmen wir ebenfalls optimistische 1000 Nennlaststunden im Jahr an. Dann sind wir bei mehr als vier Euro pro Watt mittlerer Leistung. Standardkraftwerke, mit denen Preise gern verglichen werden, haben Jahresverfügbarkeiten zwischen 90 und 95 %.
Und dabei ist nicht berücksichtigt, daß Strom nicht zu jeder Jahres- und Tageszeit gleich wertvoll ist und wann Solarstrom anfällt. Ja, man kann ihn speichern, zumindest über den Tagesgang, aber das kostet dann extra.
Für Leute, die aus Prinzip wegen des Protzens mit Zahlen massiv übermotorisierte Autos kaufen und dann nur einen winzigen Bruchteil der Leistung nutzen -- so wenige sind das nicht -- stimmt das sogar.
Das ist eine Menge. Ich habe in der letzten Heizperiode an weniger als zehn Tagen geheizt, andere an eben diesen zehn Tagen weit über Deinem
100-Tage-Durchschnitt (oder gefroren).Wobei die an den kältesten Tagen mit den ungünstigsten Bedingungen spürbar weniger als die Nennleistung liefert.
Wenn wir hier halbwegs sinnvoll über Technik sprechen wollen, müssen preisverzerrende Subventionen draußen bleiben.
Wie haben hier Bodensonden mit Quellentemperaturen, bei denn ich noch nie negative Werte gesehen habe, (beim Anlaufen der Pumpe fällt die Quelltemperatur in wenigen Minuten um 5 K oder mehr, fängt aber tief im Boden immer recht hoch an.) und Fußbodenheizung. Jahresarbeitszahl schwankend zwischen 4.1 und 4.5. Monatswerte im kältesten Monat (öfter lese ich nicht ab) bis unter 3.5.
Hier ist de.sci... Das Abgreifen von Staatsknete ist hier off topic.
Ich bin nicht gegen Wärmepumpen, im Gegenteil, aber ich bin gegen das Verbreiten von Phantasievorstellungen aus Werbeprospekten. Es gibt Bedingungen, da ist sie einfach schlecht und teuer, wenn auch nicht so extrem wie in manchen Bildschlagzeilen. Und wo sie gut ist und Geld spart, wie bei uns, da spart sie bei weitem nicht so viel, wie die Werbeversprechen suggerieren. Wir heizen billig, weil wir insgesamt weniger als 40 kWh/m2a brauchen, nicht so sehr, weil wir diese Wärme besonders effizient erzeugen. Das trägt einen Teil bei, ja, aber einen kleinen.
Am 07.12.24 um 14:22 schrieb Kay Martinen:
Ok, mit ein bisschen Nachdenken hätte ich auch darauf kommen können. Es sei mir aber nachgesehen, dass mich der Mist, den dieser Mensch baut, nicht besonders brennend interessiert. Aber darf das wahr sein: Der ist wieder Präsident? Haben ~200 Mio. Wahlberechtigte 'ne Vollmeise?
Da gibt es auch eine sehr hohe Überdeckung mit denen die laut rumschreien dass der ganze Solarstrom bei schönem Wetter und der ganze Windstrom bei Sturm das Netz überlastet und zerstört.
[eine ganze Menge zustimmungswürdiges gelöscht]Dies!
Grüße Marc
P.S.: Habe ich eigentlich je für meinen völlig unangemessenen Ausfall Dir gegenüber um Entschuldigung gebeten, wo ich einen Artikel von Dir massivst in den falschen Hals bekommen hatte und Dich idiotischerweise in die rechte Schublade gepackt habe? Wenn nein, dann würde ich das gerne ausdrücklich und von ganzem Herzen nachholen.
Wer es "denen da oben" zeigen will, dem ist u.U. auch eher egal auf welche Form das genau passiert.
/ralph
Amen!
/ralph
Ich glaube das ist ein wenig niedrig gegriffen. Ich habe in den letzten 365 Tagen 2160 kWh in meine Wärmepumpe hineingesteckt, teilweise eingekauft teilweise selbst erzeugt. Die Aufteilung müsste ich jetzt exceln, da bin ich gerade zu faul dazu, ist aber auch egal.
In diesen 2160 kWh ist allerdings auch noch der Stromverbrauch von den Lüftern für die kontrollierte Wohnraumlüftung und die Warmwassererzeugung enthalten; die Zählwerke der Wärmepumpe selbst kann ich (noch nicht, eventuel niemals) nicht auslesen.
Reihenhaus, knapp 200 m², mit zwei Personen bewohnt, Baujahr 2013, damaliger KFW-Standard 55. Das qualifizierte damals wohl als "Niedrigenergiehaus".
Grüße Marc
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