Das ist falsch. Eine (ideale) Wärmepumpe _erzeugt_ keine Wärme, sondern tranportiert/transformiert Wärme von einem Temperaturniveau auf ein anderes. Eine reale Wärmepumpe liefert zusätzlich noch die in Wärme umgesetzte Verlustenergie auf einem, ggfs. anderen, Temperaturniveau, bei Heizungs-Wärmepumpen bevorzugt auf dem Niveau der Abgabetemperatur.
Warum sollte das _unmöglich_ sein? Es ist lediglich sinnlos, weil ein System im Wärmegleichgewicht sowieso seine Temperatur gleichmäßig hält, ohne jede externe Einwirkung.
Das schaut aber schlechter aus als es ist, weil unser Umgebungstemperaturniveau ja schon bei ein paar hundert Kelvin liegt. Damit kann theoretisch auch bei -20°C entspr. ca. 253K und +60°C (333K) Abgabetemperatur eine maximale Arbeitszahl (inverser Wirkungsgrad) von
253/80, d.h. von mehr als 3,1 erreicht werden. Es ist halt entsprechender Aufwand und, vor allem, das passende Arbeitsmedium (aka "Kältemittel") nötig.
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V
Volker Bartheld
Das ist das typische Problem. Kühlschränke funktionieren am besten, wenn es draußen kalt ist. Wärmepumpen funktionieren am besten, wenn es draußen warm ist. Und grau ist alle Theorie. In der Praxis fährt es sich ganz bequem mit Verbrennungsmotoren und deren Wirkungsgrad, der bestenfalls die 40% ankratzt, auch wenn man es elekrisch für 65% haben könnte. Und es beleuchtet sich gut mit Glühbirnen, auch wenn man mit Leuchtdioden 6x mehr Licht für seinen Strom kriegt.
Genauso kann man auch darüber theoriewichsen, daß Hummeln eigentlich gar nicht fliegen dürften und über den geringeren Wirkungsgrad von Wärmepumpen bei niedrigen Außentemperaturen schwadronieren. In der Praxis gibt es Wärmepumpen, die problemlos Vorlauftemperaturen von 60°C und mehr schaffen, bei nichtarktischen Temperaturen (hier: -7°C) Leistungszahlen zwischen 2 (55°C Brauchwasser) und 3 (35°C) abliefern.
Und selbst mit ε=1 hatte bislang noch nie jemand groß Bauchweh: Das ist der feuchte Wunschtraum jeder Heißwasserbereitung in Küche, Spül- oder Waschmaschine. Zumindest habe ich bislang keine Wärmepumpenherde gesehen und Menschen, die sich sorgten, weil der Schweinsbraten im Backofen nur mit einem Wirkungsgrad von 50% seine leckere Kruste bekam.
Fühle mich gerade ein wenig an
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Aber als Hersteller, dessen kleinstes vollelektrisches Fahrzeug einen UVP von 37.965€ hat (Angebot aktuell: 29.835€), es mit 110kW Antriebsleistung dennoch nur auf 144km/h schafft, mindestens 1.6 Tonnen leer wiegt und acht Quadratmeter Stellfläche wegnimmt, würde ich mit BEV-Ansagen vielleicht den Mund nicht allzu voll nehmen.
Schlimmer geht natürlich immer, bspw. der Hyunbdai Ioniq 5N, s.
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und wie sich die Clowns auf
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angesichts der Playstation-Geräusche beömmeln. Wenn ich sowas sehe, will ich immer sofort meinen Mund mit Chlordioxid spülen und dann die KTM aus der Garage ziehen. Das ist wenigstens noch ein ehrliches Kraftfahrzeug, das sich auf seine Kernkompetenz beschränkt und weder Datenschleuder [1] noch Computerspiel auf Rädern.
Es schaut in den Augen derer, die nur Argumente für ihr Phlegma suchen und keine Lösungen, immer schlechter aus, als es ist. In der Diskussion reicht das Niveau der Zeitung mit den großen roten Buchstaben und ein paar Gemeinplätze - warum sich unnötig mit Detailrecherchen beschweren?
Volker
[1]
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(ReLive - geht erst bei
12:00 los!)
A
Axel Berger
Ja. Der Unterschied hier sind die jährlichen Betriebsstunden. 8765 für Warmwasser, 5000 für die Heizung. Waschmaschine und Backofen?
Ja, die Welt könnte so schön sein. Dummerweise sind da immer mehrere Übergange und Wärmetauscher im Spiel. Wenn Du Dir den realen Temperaturhub des Verdampfermediums im Inneren ansiehst, die Temperaturen auf die es für die Arbeitszahl ankommt, dann mußt Du weinen. Nach Quellen- und Vorlauftemperatur sollten wir hier fast eine Arbeitszahl von 7 erreichen oder 5 für Warmwasser. Im Rahmen des technisch möglichen sind unsere 4.2 und 2.7 gar nicht schlecht, aber wir haben mit Bodensonden und Fußbodenheizung optimale Voraussetzungen. Die Propaganda es sei immer und überall nicht nur möglich sondern sinnvoll stimmt einfach nicht.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Volker,
Du schriebst am Sun, 29 Dec 2024 12:04:48 +0100:
[eine recht ärgerliche Tirade...] Da stellt sich nur fast die Frage, ob Du plötzlich die Seiten gewechselt haben könntest?
-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
Ich stehe auf keiner Seite. Wenn überhaupt, dann auf der der Logik und - falls Du auf mein Posting snipped-for-privacy@bartheld.net anspielst: ganz sicher nicht auf der Seite der Opportunisten, die sich hinter dem Feigenblatt des Umweltschutzes ihren exorbitanten Konsum schönlügen, dabei noch die Chuzpe besitzen, nach Rettungsschirmen für die Industrie oder Subventionen zu rufen. Von Leuten bezahlt, die diesen Konsum eben gerade nicht mitmachen.
Volker
P.S.: Meintest Du "ärgerlich" oder "verärgert"?
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Volker,
Du schriebst am Mon, 30 Dec 2024 09:12:47 +0100:
Manches las sich da etwas - äh - unerwartet nach Deinen früheren Beiträgen.
...
Beides, zumindest hatte ich den Eindruck.
V
Volker Bartheld
Das nennt man dann wohl "inneren Diskurs".
Ärgerlich: Wenn Du Dich drüber ärgerst. Verärgert: Wenn ich mich drüber ärgere.
Verärgert darf man m. M. n. durchaus sein, angesichts derer, die wählen dürfen und derer, die gewählt werden wollen. 'nuff said.
Volker
V
Volker Bartheld
Ahahaha:
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"Nachdem Heizungsbauer monatelang beklagt haben, dass sich zu viele Verbraucher aus Unsicherheit zurückhielten und die Käufe von Heizungen in den Keller rutschten, gibt es nun offenbar Licht am Ende des Tunnels. Wie mehrere Heizungsbauer gegenüber der Financial Times berichten, gebe es seit einigen Wochen einen regelrechten Run auf Wärmepumpen.
Der Grund: Die Angst davor, dass die CDU nach der Bundestagswahl die Förderungen kappen könnte."
Wärmepumpen sind nach dem Mißtrauensvotum wohl das Klopapier zu COVID-19-Zeiten.
Volker
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