Ich finde es kurios, wenn sich jemand darüber beschwert, dass er ein Produkt exportieren kann, und zu einem hohen Preis exportieren kann.
Vielleicht solltet ihr Porsche verbieten Sportwagen zu exportieren. Das gäbe mehr, billigere Porsches für euch Deutschen? Oder nicht?
/ralph
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A
Alexander Schreiber
Ich kann schon das "Stell Dir halt 'nen Gastank vors Haus!" Argument hören, egal wie wenig praktikabel das je nach Situation sein mag (und billig vermutlich sowieso nicht).
Man liest sich, Alex.
H
Hergen Lehmann
Am 13.12.24 um 19:32 schrieb Axel Berger:
Die müssen dann halt kurzfristig und entsprechend teurer eingekauft werden.
Technisch fließt der Strom im Verbundnetz von Regionen mit Überproduktion (höhere Spannung, vorauseilende Phase) in Regionen mit Unterproduktion (niedrige Spannung, nacheilende Phase). Er tut das weitgehend von alleine. Steuernde Eingriffe sind nur nötig, um Überlastung im Übertragungsnetz vorzubeugen und den vorab geschätzten Bedarf möglichst mit preiswert arbeitenden Kraftwerken zu bedienen.
Hat man sich verschätzt, sinkt im gesamten Verbund die Frequenz und die Regelleistung springt automatisch an. Diese kostet viel Geld, das müssen die Kaufleute dann nachträglich irgendwie an der Börse abbilden.
All das passiert ziemlich unabhängig davon, wie viele Zwischenhändler es gibt und ob einer davon auf der kaufmännischen Ebene Pleite geht. War das eine reine Briefkastenfirma, umso besser, dann ist wirklich sicher gestellt, das keine technische Infrastruktur betroffen ist.
Das ist sie doch, der Grundversorgungstarif *IST* erheblich teurer als die Optionstarife des Regionalversorgers.
Unsinn. Der Endverbraucher hat weder die Fachkenntnis noch die notwendigen Zahlen, um zu beurteilen, wie seriös ein Anbieter kalkuliert hat. Er muss sich darauf verlassen können, das ein Anbieter, der eine Konzession erlangt hat und am Markt auftritt, die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt.
Geht das regelmäßig schief, sind die Gesetze offenbar zu lasch und müssen nachgebessert werden.
Das war bei mir nicht anders. Kleiner Regionalversorger mit eigener Produktion, die "Bremse" wurde nie erreicht.
Gewechselt habe ich erst, als der Regionalversorger nach Ende der Hochpreisphase nicht so recht mit dem Vertragspreis herunter gehen wollte, sondern versucht hat, die Kunden mit unverbindlichen Bonusversprechen zu vertrösten. Das war mir zu vage.
Dieser Interimsvertrag ist jetzt ausgelaufen und ich werde wohl wieder zurück wechseln.
A
Alexander Schreiber
Vermutlich sorgt das für genug Aufträge, die von den Betrieben ohne weiteren Nachdenkaufwand nach "Schema F" ausgeführt werden können, dass man es sich leisten kann, alles was auch nur einen Tick davon abweicht, zu ignorieren.
z.B .darüber dass meine 8-kWp-Anlage von 2014 immer noch abregeln muss (und ich gar nicht prüfen will ob sie das auch wirklich tut)?
Könnne wir gerne machen. Aber dann bitte auch das Endlager zwingend im betreffenden Bundesland.
Achso.
Großes Kino. Wie er den Söder zuerst hat ausreden lassen um ihn dann ganz ruhig und souverän auseinanderzunehmen. Großartig.
Vielen Dank für die Quelle!
MAXINT!
Grüße Marc
R
Rupert Haselbeck
Es ist keineswegs unmöglich, zuverlässige Handwerker zu rekrutieren
Man ignoriert auch gerne mal Anfragen von Kunden, welche den Anschein erwecken können, zu aufwändig und zu stressbeladen zu werden. Wärmepumpen sind teuer - das ist einfach so. Schon die Hersteller wissen, was sie der deutschen Gesetzgebung verdanken. Aber auch die Großhändler und die letztlich auf die Baustelle fahrenden Heizungsbauer wissen, was sie verlangen können. Man ist derzeit jedenfalls noch nicht wieder auf jeden einzelnen Kunden angewiesen. Auch Handwerker haben eine feine Nase für Kunden, welche man eher nicht haben möchte
MfG Rupert
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Axel,
Du schriebst am Fri, 13 Dec 2024 19:32:38 +0100:
Wobei da doch garkeine "Fehlmenge" auftreten können sollte - die von dem Konkurs betroffene menge _ist_ doch bestellt und vorbereitet, der Konkurs "behindert" ja nur die Bezahlung. Da muß doch nichtmal der Spotmarkt oder die Strombörse (nochmal) herhalten, das ist doch alles schon längerfristig geregelt.
Aber der "kaufmännische[] Vorgang" ist hier halt das Grundproblem. Die Technik ist nicht direkt betroffen.
...
Genau. Ein guter, wenn nicht der Großteil unserer Wirtschaft, praktisch alles, was den Handel ausmacht, ist eine solche Spekulation. Jeder Händler kauft die Waren, die er anbietet, auf Verdacht, auf die Spekulation hin, daß er genug Kunden findet, die ihm möglichst alles abnehmen. Das betrifft Autos, Reisebuchungen, Geschirr, bis runter zu den Lebensmitteln. Und was halt nicht abgenommen wird, landet wo? Daher kommt die großartige Verschwendung von Resourcen in unseren Gesellschaften. (Und natürlich vom damit zusammenhängenden Fehlen von Wiederverwertung.)
H
Heinz-Oskar Müller
Am 13.12.2024 um 12:47 schrieb Marc Haber:
In praktisch allen Fällen ca. 2/3 nachvollziehbare Hardwarekosten und ca. 1/3 nicht so nachvollziehbare Arbeitskosten und Kleinmaterial.
ho __
M
Marc Haber
Aber zugegeben schwierig.
Ja, das habe ich letztes Jahr erlebt als die Wechselrichter meiner PV-Anlage kaputtgegangen sind. Von sieben angeschriebenen Firmen¹ haben zwei abgesagt, vier haben sich nicht gemeldet, die siebte hat den Auftrag bekommen. Mit dem duze ich mich inzwischen. So ganz zufrieden bin ich mit dem von ihm gelieferten Produkt aber nicht².
Leider. ICH mag es als Dienstleister ja, wenn sich mein Kunde mit der Dienstleistung beschäftigt und ich mit ihm auf Augenhöhe reden kann. Handwerker haben oftmals Angst dass der Kunde sich besser auskennt als sie.
Grüße Marc
¹ inklusive der, die auf ihrer Webseite von dem "angemessenen Grad an Genalität" schrieb, was mich direkt abgeholt hat. Ich habe es geliebt. Leider keine Reaktion auf meine Anfrage. ² 60 Watt Eigenverbrauch, der in der Nacht gnadenlos aus dem Netz geholt wird, tagsüber vermutlich den Ertrag mindert. Offiziell Cloudzwang für den Export Betriebsdaten, die Daten des Modbus RTU Interfaces wurden erst auf Anfrage rausgerückt, dann festgestellt dass die Daten so ungenau sind dass man auch würfeln könnte => Zusatzkosten für einen weiteren geeichten Zähler. Ist aber das einzige Gerät am Markt mit dem man vier Strings abfackeln kann.
R
Rupert Haselbeck
Ja, durchaus. Aber es kommt hinzu, dass der potentielle Auftragnehmer auch ein wenig zwischen den Zeilen liest, gar dann, wenn er genügend Aufträge anstehen hat. So ähnlich, wie der Ingolstädter Fliesenleger, welcher letztes Jahr (?) durch die Medien ging, weil er verkündete, keine Audi-Ingenieure mehr bedienen zu wollen, alldieweil allzu schwierige Kunden seien (überheblich/besserwisserisch, penibelst nach unsichtbaren Fehlern suchend,...).
Ich meinte eine etwas andere Art von stressbeladen und aufwändig... Wenn ein Möchtegern-Kunde allzu klug sein will, sich in mein Metier einmischen und mir erklären will, wie ich meine Arbeit zu machen hätte, schnell mal zu einem, hmm, rustikaleren Ton greift, wenn man ihm widerspricht, tja. Sowas will man nicht...
Ja freilich, so funktioniert das ja auch besser, als verstünde man sich gegenseitig nicht
Das wird man vielleicht noch ein wenig umformulieren müssen, denn Handwerker mögen es, wie wohl jeder andere Dienstleister auch, nicht recht, wenn der Kunde (meist zu Unrecht) lediglich glaubt, dass er sich besser auskenne als der Zünftler. Wie man so hört, sind ist im Kreise der Akademiker, Ingenieure, Lehrer, etc. manches Selbstbild etwas inkompatibel zu dem Fremdbild, welches der Handwerker, sei es zu Recht oder nicht, wahrnimmt
60 Watt sind schon arg viel
Geeichte Zähler habe ich zwar nicht vorgeschaltet, aber ich traue meinen Huawei-Geräten auch nicht vollständig über den Weg und habe daher allen drei Wechselrichtern jeweils ein Shelly 3EM gegönnt. Das Modbus-RTU-Interface ist bei Huawei netterweise in einem gesondert herunterladbaren Handbuch ausführlich beschrieben
Nun ja. Eine kurze Recherche ergab schon mal mindestens drei Wechselrichter dreier unterschiedlicher Hersteller, welche dem Datenblatt nach über vier MPPT verfügen und nur einer davon möchte recht viel, immerhin "<30Watt", StanbBy-Leistung aufnehmen: Fronius VERTO 33.3 PV-WR, 4 MPPT, 3-phasig, SPD Typ 1+2 (33kW AC) Sungrow SG40CX-P2 (40kW AC) AXITEC AXIhycon 12H Hybrid-Wechselrichter 4 MPPT 3-phasig (12kW AC)
Problem mag aber auch sein, dass der auserwählte Installateur in der Regel seinen Lieblingslieferanten haben wird, wo er erstens günstigere Preise durch die angenommene Menge genießt und zweitens nicht erst eine halbe Stunde Handbuchstudium benötigt, um zu erfahren, wie das konkrete Gerät denn nun installiert und konfiguriert werden soll. Das schränkt dann eben auch die Auswahl ein, welche man dem Kunden anbietet. Sieht ja auch blöd aus, wenn der Techniker bei der Installation ständig im Handbuch nachsehen muss. Und man kann die zusätzliche Zeit auch nicht guten Gewissens auf die Rechnung schreiben (oder müsste das dem Kunden zuvor bereits erklären)
MfG Rupert
V
Volker Bartheld
OK. Was gibts da zu diskutieren? Du mußt entweder hart auf 70% der Peakleistung abregeln oder eine entsprechende Mimik einbauen. 8kWp ist ja auch eine vollkommen haushaltsübliche Leistung und Du wirst in den vergangenen 10 Jahren damit nichts als Verlust eingefahren haben.
Wer will das schon? Ich Bösewicht will (und würde) z. B. auch meine Balkon-PV weder bei der BNetzA noch dem lokalen Stromanbieter bekannt machen.
'türlich. Was denkst Du denn? Wir Bayern sind halt schlau.
Jup. Ich sag ja: Da besteht ein sehr erhebliches intellektuelles Ungleichgewicht. Und natürlich auch in der Gesprächskultur.
Wie wenig man den Bundestag mit einem Bierzelt vergleichen kann, siehst Du hier:
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ein bisserl peinlich. Mich nerven Dampfplauderer ja generell, insbesondere, wenn sie nicht abliefern.
Gerne. Wenn Du auf sowas stehst, amüsiert Dich bestimmt auch diese Schote hier von Annalena "360°-Wende" Baerbock:
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hab der Frau ja lange die Stange gehalten, schon weil ich die Diffamierungskampagne anläßlich der Wahl nicht leiden konnte. Und da geht es mir gar nicht um die Schönungen des Lebenslaufs...
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sondern den ganzen anderen Mist, der da gelaufen ist.
Aber nun, nach drei Jahren, ist der Welpenschutz langsam vorbei. Da muß man auch nicht unbedingt dem chinesischen Außenminister Qin Gang blöd kommen und ihm was von "Freiräumen für die Zivilgesellschaft und die Menschenrechte" erzählen. Aber mei, der hat sich dann promt nicht lumpen lassen und "Was China am wenigsten braucht, ist ein Lehrmeister aus dem Westen." rausgehauen.
So hat man sich eben gegenseitig lieb.
Je nun. Ich weiß halt gerne, wen ich wähle und wen besser nicht.
Volker
V
Volker Bartheld
Achso, das. Mei, Kisten schieben ist auch in anderen Gewerben schon lange eine verführerische Option. Im Marketing spricht man von der "Individualisierungsillusion", d. h. man erweckt nur das Gefühl, Du könntest Dir irgendwas Eigenes aussuchen.
Ein Beispiel aus der Systemgastro:
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Volker
V
Volker Bartheld
Kleiner Nachtrag. Es geht hier schon auch ums Glashaus und daß man darin nicht zwingend mit Steinen werfen sollte.
On Sat, 2024-12-14 at 12:50 +0100, Volker Bartheld wrote:
Ich beziehe mich auf:
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Und wir sollte bei solchen Gelüsten echt bescheiden zur Seite blicken, bevor wir China ernsthaft mangelnde Freiräume der Zivilgesellschaft vorwerfen.
Volker
B
Bernd Laengerich
Am 14.12.2024 um 01:50 schrieb Heinz-Oskar Müller:
Erstaunlich. Ich hatte es bisher eigentlich immer daß die Hardwarekosten deutlich überzogen und dafür irgendwelche Schummeleien mit "geliefert und eingebaut" dabei stehen, also explizit nicht die Arbeitsleistungen ordentlich bepreist werden. Da kostet dann die Gastherme locker das doppelte wie woanders bestellt (tatsächlich kostet den Handwerksbetrieb die im EK zzgl. Umsatzsteuer üblicherweise mehr als die billigsten Angebote im Internet). Und natürlich müssen da 2 Leute 2 Tage dran schrauben, warum dann nicht gleich dabeisteht "24 Monteurstunden a €75,-, 6 Meisterstunden a €100,-" versteht keiner, in der Rechnung müssen die Arbeitsleistungen ohnehin getrennt ausgewiesen sein...
Bernd
B
Bernd Laengerich
Am 13.12.2024 um 22:08 schrieb Hergen Lehmann:
Die Tarife des Regionalversorgers sind ja auch nichts weiter als ein Kaufmännischer Stromvertrieb der die Strommengen einkauft (evtl. vom eigenen Geschäftszweig zu absehbaren Gestehungskosten und ansonsten vom Spotmarkt) und verteilt (ggf. über sein eigenes oder fremde Netze) und er tritt identisch zu den "Briefkastenfirmen" auf, die eben keine eigene Gestehung und kein Verteilnetz haben sondern nur Vertrieb.
Und ein Großteil der Geiz-ist-geil-Kunden sind ja doppelt auf die Nase geflogen: Sie haben Strom per Vorkasse bezogen, der Vertrieb ist während der Laufzeit des Vertrages pleite gegangen und sie müssen den Strom zu deutlich überhöhten Preisen nochmal bezahlen.
Bernd
A
Axel Berger
So ist das beim Glücksspiel. Und genau hiwer trennen sich die politischen Philosophien. Die eine Seite geht vom mündigen Bürger aus, der das Recht hat, Dummes zu tun -- und alle Freiheit, sich beraten zu lassen -- und die Folgen tragen muß, die andere vom unmündig Abhängigen, der unter Betreuung gestellt werden muß und bei dem im Zweifel immer andere die Schuld haben -- der (staatliche oder behördliche) Betreuer natürlich nie, bei dem reicht der unterstellte gute Wille für unbeschränkte Freistellung.
A
Axel Berger
Um eine Diskussion zu versachlichen lohnt sich immer der quatiative Blick. Von Agora habe ich mir für ein Jahr, Dezember 23 bis November 24, die Stundenwerte der aus aus verschiedenen Quellen gelieferten Strommengen geholt und den jeweiligen Preis in dieser Stunde. Daraus lassen sich Durchschnittswerte der vierschiedenen Stromarten bilden. Meine Erwartung war klar. Photovoltaik liefert genau dann besonders viel, wenn der Preis null oder negativ ausfällt und in Mangelstunden gar nichts. In den Preispeaks kommt die Kohle zum vollen Einsatz. Grundsätzlich ist das im Ergebnis nicht völlig falsch. Die gesamte Varianz der Jahresdurchschnittswerte überspannt aber gerade mal einen Faktor zwei. Das hatte ich nicht erwartet. Hier die Ergebnisse in Euro pro MWh:
Wundert mich nicht. Ich kenne jemanden, der hat eine Weile im internen Kundendienst bei der Audi gearbeitet - also dort, wo u.a. die Mitarbeiter ihre Fahrzeugwünsche bedient bekommen. Da wurde von den anrufenden Kunden (nicht nur Mitarbeiter, auch deren gnädige Frau Gemahlin) eine derartige Arroganz und Anspruchshaltung an den Tag gelegt, es war wohl echt grauslig. Das "Wir arbeiten bei der Audi, wir sind wer!" kam wohl ganz _deutlich_ durchs Telefon.
Auch was der sonst so erzählt hat von dem Job war eher nicht so viel Spass.
Wohlgemerkt war dieser Kundenservice _nicht_ im tollen Audi-Glaspalast untergebracht, sondern in sicherer Entfernung davon in irgendeiner alten gammeligen wohl-kurz-nach-dem-Kriech-gebaut Bude.
Man liest sich, Alex.
V
Volker Bartheld
Dieser Fliesenleger heißt Michael Schmiedl und er hat sich zu dieser mehr als affigen PR-Nummer anno 2019 entschlossen:
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Kinder, wie die Zeit vergeht!
Schmiedls Telefonanlage ist seit 2021 wegen eines technischen Fehlers außer Betrieb:
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vermutlich auch der Internetzugang, denn sonst hätte er seine rottige Webpräsenz wohl in den letzten 3 Jahren mal aktualisiert.
Die letzte substantielle Bewertung auf Google ist drei Jahre her, da bin ich zuversichtlich, daß er auch heut noch jedem eine perfekte Lösung zur Realisierung seines "Projektes" anbieten kann, egal ob Standard oder Luxus. Egal ob Privat oder Gewerbekunde.
Seinen durchaus justiziablen Kooperationsausschluß...
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hat er immer noch nicht entfernt, ihn wegen Aussagen wie "[...] Ich möchte betonen, dass ich nichts gegen die Firma [Audi] habe. Die Belegschaft ist auch toll. Probleme gibt es nur mit der Ingenieursebene, die einfach zu abgehoben ist. Das ist wirklich ein arroganter Haufen. [...]" auf Geschäftsschädigung zu verklagen, fand man bei Audi wohl nicht nötig. Die Sau, die Eiche.
Aber wer würde sich schon auch vom "Mallotzer" ein Bad sanieren lassen...?
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jedenfalls nicht, ganz ohne Audi-Job. Weil ich aufgeblasene Menschen mit mangelnder Selbstreflexion nicht leiden kann.
Anders ausgedrückt: Schmiedl sieht die Sache wohl etwas unilateral, es wird unter seinen Kunden schon auch Leute gegeben haben, die objektiven Pfusch von technisch motivierten Rahmenbedingungen zu differenzieren wissen und vom Bauerntrampel angepißt waren. Eine schon ab Installation siffige Dusche, lieblos hineingeknabberte Fliesendurchbrüche, schiefe Fugen und ähnliche Unannehmlichkeiten kann man sich nicht mit einem überzogenem Qualitätsanspruch des Kunden schönlügen.
Polizisten seien die problemlosesten Kunden, heißt es. Ein Kommentator mutmaßt, daß dieser Berufsstand die "wirklichen" Probleme unserer Gesellschaft vor Augen habe. Sind das die Polizisten mit situativer Bodycam-Amnesie?
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die, die ihre Kollegin mit KO-Tropfen ausgeknockt und am Fleischmarkt angeboten haben?
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für einen Freund, der sich vor KI-kontrollierter Überwachung sorgt.
Das mit den "wirklichen Problemen" mag gut sein. Es mag aber auch ein Licht auf die Attraktivität des Berufsstands bei den unterschiedlichen Bevölkerungsschichten werfen und wie diese mit einem Handwerker kompatibel sind.
Ich wollte jedenfalls vor geraumer Zeit ein gefundenes Autokennzeichen abgeben, war wirklich nur noch einen Nanometer davon entfernt, das Ding einfach in den nächstbesten Mülleimer zu kicken und hoffe inständig, daß keiner der beteiligten Personen bei mir je nebenberuflich Fliesen legt.
Mich auch nicht. Mich wundert schon lange gar nichts mehr.
Dann soll er bitte einen spaßigeren Job machen, seinen geleasten Firmen-BMW-M3 zurückgeben (BTST) und nicht rumweinen. Kriege ich ganz leicht Schaum vorm Mund, wenn sich das niedergelassene Handwerk über die rohen Sitten und die geringen Margen beschwert.
Volker
A
Alexander Schreiber
Telefon-Supporter für Audi für Mitarbeiterkunden mit "geleasten Firmen-BMW-M3"? Keine Ahnung in welcher Realität Du lebst, aber bei dem Bekannten war das nicht der Fall - das lausige Gehalt hat nur deshalb zum Leben gereicht, weil dessen Partner auch Vollzeit (anderer Job, etwas bessere Bezahlung, _nicht_ bei Audi) gearbeitet hat. Und die sind auch keinen BMW gefahren, sondern 'nen uralten Lancer, mehr war da nicht drin.
Und nur für alle Fälle: Bitte eine Liste von Arbeitgebern, wo man als Callcenter-Mitarbeiter 'nen Firmen-BMW-M3 dazubekommt. Wäre mal interessant ...
Man liest sich, Alex.
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