Am Sonntag000022, 22.12.2024 um 09:24 schrieb Werner Dominikowski:
Ja das ist richtig, denn die Heizleistung eines Heizkörper ist eine Funktion von Vorlauftemperatur, Wärmeabgabe und Heizfläche.
Wenn ich nun eine bestimmte Heizleistung brauche, dann kann ich entweder die Vorlauftemperatur oder die Fläche des Heizkörpers entsprechend groß wählen.
Auch möglich ist es, die Wärmeabgabe zu steigern, indem man die Heizfläche unterhalb der zu erwärmenden Luft anbringt, weil so die Wärme besser abgegeben wird.
Aber bleiben wir mal bei dem selben Typ von Heizkörper und wollen nur die Heizkörperfläche so vergrößern, dass man mit einer sehr niedrigen Vorlauftemperatur auskommt.
Wenn man nun einen Heizkörper mit der Länge 2,5 m im Wohnzimmer hat und den mit 70°C betreibt, wie lang muß der dann sein, wenn man den mit 30°C betreiben möchte?
Leider habe ich die passende Formel auch nicht so im Kopf parat, weswegen ich etwas improvisieren möchte, um das Prinzip zu zeigen.
Jedenfalls kommt es beim Wärmeübergang auf die Temperaturdifferenz an und die beträgt im derzeitigen Fall 70°C -20°C =50°C
Im Fall der Wärmenpumpenheizung hätten wir 30°C - 20°C =10°C Temperaturdifferenz.
Wenn man mal einen linearen Zusammenhang annimmt (vereinfachend), dann müßte der Heizkörper im zweiten Fall also fünf mal länger sein und zwar
12,5 m lang.Das Problem ist nur die Frage, wie man den unterbringen soll.
TH