Re: Der elektrische Magnetismus (2025 Update)

Nov 24, 2024 Last reply: vor 1 Jahr 267 Replies

Am Sonntag000022, 22.12.2024 um 09:24 schrieb Werner Dominikowski:

Ja das ist richtig, denn die Heizleistung eines Heizkörper ist eine Funktion von Vorlauftemperatur, Wärmeabgabe und Heizfläche.

Wenn ich nun eine bestimmte Heizleistung brauche, dann kann ich entweder die Vorlauftemperatur oder die Fläche des Heizkörpers entsprechend groß wählen.

Auch möglich ist es, die Wärmeabgabe zu steigern, indem man die Heizfläche unterhalb der zu erwärmenden Luft anbringt, weil so die Wärme besser abgegeben wird.

Aber bleiben wir mal bei dem selben Typ von Heizkörper und wollen nur die Heizkörperfläche so vergrößern, dass man mit einer sehr niedrigen Vorlauftemperatur auskommt.

Wenn man nun einen Heizkörper mit der Länge 2,5 m im Wohnzimmer hat und den mit 70°C betreibt, wie lang muß der dann sein, wenn man den mit 30°C betreiben möchte?

Leider habe ich die passende Formel auch nicht so im Kopf parat, weswegen ich etwas improvisieren möchte, um das Prinzip zu zeigen.

Jedenfalls kommt es beim Wärmeübergang auf die Temperaturdifferenz an und die beträgt im derzeitigen Fall 70°C -20°C =50°C

Im Fall der Wärmenpumpenheizung hätten wir 30°C - 20°C =10°C Temperaturdifferenz.

Wenn man mal einen linearen Zusammenhang annimmt (vereinfachend), dann müßte der Heizkörper im zweiten Fall also fünf mal länger sein und zwar

12,5 m lang.

Das Problem ist nur die Frage, wie man den unterbringen soll.

TH

???

So denken BWLer.

Viele davon haben Kinder, wenn auch nicht alle.

Allerdings wird man selbst in den unteren Klassen der Sonderschulen nur wenige Schüler finden, die meine These nicht verstehen.

Wo liegt also dein Problem?

TH

Am 23.12.24 um 07:27 schrieb Thomas Heger:

In deinem angenommenen Wohnzimmer mit einer Heizlast von etwa 3,5kW was bei einem ungedämmten Altbau mit 120W/qm Wärmebedarf etwa 30 qm groß sein dürfte, sehe ich da kein "geht nicht"

... zumal es Heizkörper in ein- zwei und dreilagig gibt, bei selber Höhe und Breite, mit mehr oder weniger Konvektorblechen.

zB vorhanden 70/55 °C, 30 cm hoch, 230 lang, 65 tief: 0,92 kW.

Dann ersetzen durch:

55/45 °C, 30 cm hoch, 230 lang, 155 tief: 1,6 kW

Zu tief mit 155 mm?

55/45 °C, 30 cm hoch, 230 lang, 66 tief: 0,841 kW.

Der hat halt mehr Konvektorblech, und somit mehr Heizleistung bei fast gleichen Abmessungen. Und die Auslegung ist für die Maximalleistung, die nur im tiefsten Winter abzurufen ist.

Thomas Prufer

von: PDF "BUDERUS Logatrend Heizkörper-Wattleistungen in der Übersicht"

Die Lösung ist, eine Wärmepumpe zu installieren, die für Altbestand/Nachrüstung geeignet ist und entsprechend hohe Zulauftemperaturen liefert. Sind käuflich zu erwerben, wurde jetzt fast schon ein dutzend Mal hierzugroups erwähnt und die Arbeitszahl ist trotzdem meist größer als 3.

Ich auch nicht. Eher ein "will nicht". Oder "aus Prinzip".

Volker

Meistens werden mehrere "Platten" hintereinander angeordnet, d.h. der Heizkörper wird dicker statt größer, und verdoppelt oder verdreifacht die Fläche dadurch.

/ralph

Im Werbeprospekt. Ich kenne niemanden außer mir selbst, der Meßdaten lückenlos und über längere Zeiträume vollständig erhebt.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Jetzt verwirr doch den Heger nicht mit der Realität! Das könnte ihn in seiner Überzeugung verunsichern.

Am 20.12.24 um 08:25 schrieb Thomas Heger:

Du schreibst einen schönen Schwachsinn zusammen.

Hermann Riemann, 2024-12-20 06:24:

Wissenschaftliche Gesetze gelten nur für einen eng definierten Rahmen an vorgegebenen Bedingungen. Was hat das mit der Aussage über Theorien zu tun?

Am Thu, 26 Dec 2024 21:30:23 +0100 schrieb Arno Welzel:

Ok, für wissenschaftliche Gesetze mag das gelten. Naturgesetze[1] gelten immer und überall

mfg

Karl

[1] Naturgesetz als "so ist es" auch wenn der menschliche Verstand das nicht erfassen kann

Am 27.12.24 um 08:02 schrieb Karl Müller:

Hm, nenne doch nur mal ein immer und überall gültiges Naturgesetz.

Karl Müller, 2024-12-27 08:02:

Nein, nur für das, was als "immer und überall" definiert wurde.

Ganz einfach:

Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.

w.

Am Fri, 27 Dec 2024 14:16:59 +0100 schrieb Arno Welzel:

Das gilt vielleicht für wissenschaftliche Gesetze - Naturgesetze gelten auch ohne Definition. Wer sollte diese Gesetze so vor 1 oder 2 Milliarden Jahren definiert haben?

Oder gibt es das Universum erst seitdem Newton der Apfel auf den Kopf gefallen oder Einstein die RT entdeckt hat?

Menschen, die denken, das Universum entsteht durch eine Definition von wissenschaftlichen Gesetzen überschätzen ihre Fähigkeiten bzw. die bilden sich etwas ein. Kann man machen - das verstößt auf jeden Fall nicht gegen irgendwelche Naturgesetze ist aber irgendwie anmaßend

mfg

Karl

Naturgesetze in Deinem Sinn mag es geben (oder auch nicht, der Beweis steht aus). Wir kennen sie aber prinzipiell nicht. Wir können versuchen, sie mit mathematischen Formulierungen und Definitionen der Parameter anzunähern. Diese Näherungen mögen innerhalb aller uns bekannten Bedingungen bis zur höchsten uns erzielbaren Meßgenauigkeit exakt gelten, über das, was darüber hinausgeht haben wir nur Mutmaßungen.

Am Fri, 27 Dec 2024 16:57:24 +0100 schrieb Axel Berger:

Volle Zustimmung, deshalb gibt es auch die Unterscheidung zwischen wissenschaften Gesetzmäßigkeiten und den Naturgesetzen. Und wer an den Naturgesetzen zweifelt bzw. nach einem Beweis für deren Existenz fragt der stellt auch seine eigene Existenz in Frage. Der Beweis für die Existenz der Naturgesetze ist die Existenz an sich, denn ohne Naturgesetze gäbe es keinen, der darüber Nachdenken könnte, ob es Naturgesetze überhaupt gibt

mfg

Karl

Am 27.12.24 um 15:39 schrieb Helmut Wabnig:

Und das ist ein immer und überall gültiges Naturgesetz? Ich kann an eine Quelle von allen Seiten kommen, nicht nur auf dem Wasserweg. ;)

Am 27.12.24 um 17:31 schrieb Karl Müller:

Hallo, Naturgesetze existieren schon etwas länger und unabhängig von jedem Menschen, der sie kennt, sie erforscht oder auch nur über sie nachdenkt oder gar an ihnen zweifelt. Das ist alles kein Beweis für ihre Existenz. Sie brauchen auch keinen, die Natur kommt sehr gut ohne den Menschen aus, aber er nicht ohne sie. Er kann ihre Gesetze anwenden oder ignorieren, aber dann setzen sie sich von ganz alleine durch, ggf. mit brachialer Gewalt.

Das war aber alles nicht meine Frage, sondern: Ich wüsste gerne mal nur ein Beispiel für ein Naturgesetz, das immer und überall gilt, nicht nur unter bestimmten Bedingungen.

Am Montag000023, 23.12.2024 um 09:51 schrieb Volker Bartheld: ...

Der sogn. 'Carnot-Wirkungsgrad' ist ein unerreichbarer Grenzfall eines optimalen Systems.

(D.h. die realen Wirkungsgrade sind immer kleiner)

eta = (T_hoch -T_tief)/T_hoch= 1 - T_tief/T_hoch

Die Wärmepumpe arbeitet nun sozusagen 'falsch herum' , denn sie erzeugt keinen Strom, sondern erzeugt Wärme.

Jetzt hätte man am liebsten eine unendlich große Effizienz der Wärmpumpe, bekommt aber nur

e=T_tief/(T_tief-T_hoch)

dafür müßte T_tief am liebsten gleich T_hoch sein, was aber unmöglich ist.

Daher muß der Unterschied zwischen T_tief und T_hoch am besten so klein wie möglich sein.

D.h.:

man kann Wärmepumpen mit hoher Vorlauftemepratur durchaus bauen, aber bei denen ist die Effizienz halt schlecht.

TH

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