Mikrowelle defekt

Jun 07, 2020 171 Replies
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Hi,



bei mir hat sich gestern eine ernährungstechnische Katastrophe ;-) ereignet: von jetzt auf gleich versagte die Mikrowelle ihren Dienst. Die Haupt(?)-/Allein(?)-Schuldige ist schon gefunden: es ist die Hochspannungssicherung 0,75 A/5 kV:



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Sonst scheint alles i.O.: der Heizfaden des Magnetrons hat Durchgang, der Kondensator hat lt. Messung ca. 1,1 µF Kapazität, die Diode hat einen IF von ca. 1 mA bei UF von ca. 7 V.



Ersatzsicherungen sind bestellt. Nun eine wichtige und eine weniger wichtige Frage:


  1. Sollte ich sicherheitshalber mein Augenmerk noch auf eine andere Stelle im Gerät richten oder kann ich davon ausgehen, daß die Sicherung einfach auf Dauer die Faxen dick hatte?


  1. Wie hoch schätzt Ihr die Gefahr ein, daß etwas Gravierendes passieren könnte, wenn ich für die paar Tage bis zur Lieferung der Ersatzsicherung eine weniger spannungsfeste verwende?



Für Hinweise dankt im voraus



Reinhard


Am 07.06.2020 um 18:29 schrieb Reinhard Zwirner:

Kann auch das Magnetron sein.

Der Trafo kann sich auch noch verabschieden.

Am 07.06.20 um 18:29 schrieb Reinhard Zwirner:

Wenn da nix geschmort hat, würde ich die Sicherung erstmal tauschen. Falls doch mehr defekt ist, als du mit bloßem Auge sehen kannst, löst die neue Sicherung auch wieder aus.

Wenn du sowieso passende Ersatzteile bekommst, würde ich da keine Bastelei reinsetzen, sondern auf die Lieferung warten und dann einen weiteren Reparaturversuch starten. Prüfe auch nach, ob hinter der Sicherung ein Kurzschluß meßbar ist. Meist löst du damit dann schon das Problem.

Holger

Wer braucht denn sowas? An das letzte Mal, wo ich eine Mikrowelle benutzt habe, kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Aechte Maenner nehmen Holz, einen Kugelgrill oder eine Ausgrabung in der Erde, etwas Boelkstoff, und los geht's :-)

Liegt der Rest des Fadens lose drin herum? Dann koennte es Ermuedung der Sicherung gewesen sein. Wenn man hingegen "Schweissperlen" sieht, hat es irgendwo auf der Sekundaerseite gescheppert.

Es koennte dennoch der Kondensator durchgeschlagen sein. Metallpapierversionen sind oft "selbstheilend", aber es kann danach weiterballern.

Ich wuerde auf die neue Sicherung warten, wie Holger vorschlug. Zwischendurch mal auf die Waage gehen, dass man auch nicht vom Fleisch faellt ...

Am 07.06.2020 um 19:15 schrieb Joerg:

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Ich hatte mal einen, der erst bei Hochspannung durchgeschlagen ist. Mit Kleinspannung schien er in Ordnung.

Meine einst mit einer Hochspannungskaskade hochgerüstete Fliegenfalle (die dann doch nicht verwendet wurde, weil ich Brandgefahr durch Kriechwegbildung fürchte) diente als Hochspannungsquelle für den Test. Primärseitig ein Stelltrafo, um die gewünschte Spannung einzustellen.

:-)

Das dauert aber viel zu lange, und dann drinnen? Schnelle Methode:

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Am 07.06.2020 um 20:16 schrieb Werner Holtfreter:

Mit 2kV und 100mA lassen sich Schildläuse auf Oleandern wunderbar ärgern...

Butzo

Das sind 200W. Meinst du nicht eher 'verdampfen'?

Gerrit

Am 07.06.2020 um 20:27 schrieb Gerrit Heitsch:

Könnte sein, die Hubbel wurden langsam dunkelrot und dann konnten sich die Viecher nicht mehr auf den Blättern halten :-) Vorher Erde gut wässern, dem Oleus tat's gut.

Butzo

Mein Weber hat bisher noch nicht abgehoben, aber der Deckel waere mir fast mal abgeglueht, als ich es was eilig hatte.

Am 07.06.20 um 18:29 schrieb Reinhard Zwirner:

Es gibt drei Möglichkeiten:

1) Die Sicherung hatte einfach keine Lust mehr. 2) Die Diode ist nicht mehr OK. 3) Das Magnetron hat intern eine Funkenstrecke gebildet.

Punkte 2 + 3 lassen sich nur mit einem Hochohmmeter bei 500V Meßspannung prüfen. Ich setze voraus, daß das Magnetron tatsächlich geheizt wird, was nicht immer sicher ist.

Ersetze einfach mal die Sicherung. Oft gehts danach als wäre nichts geschehen. ;-)

Dauert viel zu lange und ist mit zuviel Aufwand verbunden!

Man sieht weder Schweißperlen noch den Restfaden - das kann aber daran liegen, daß sich die in solchen Sicherungen offenbar vorhandene Feder zusammengezogen hat:

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Ich werd' ihn mal mit einem Ohmmeter mit 1000V Prüfspannung testen.

Da kannste Gift drauf nehmen ;-) ...

Ciao

Reinhard

Da passt doch nix drauf.

bitte so:

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oder wenns schnell gehen soll, mit Propan und Turbolader:

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Thomas Prufer

Reinhard Zwirner schrieb:

Wenn das Magnetron einen Vakuumfehler hat, kannst du das idR mit

welche wie ein Magnetron aufgebaut sind.

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ihr dann ein Lichtbogen mit 1 Amp oder noch mehr brennt, bis was ganz anderes (durch)brennt.

1x Sicherung wechseln auf Originaltyp ist sogar Luftfahrkompatibel.
mfg Rolf Bombach

In Texas sind sie noch groesser:

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Erstaunlich wenig. Vom Entfachen des Feuers bis Brot, Fleisch, Bohnen und so weiter draufkommen, sind es selten mehr als 20 Minuten. Im Winter, wenn wir den Holzofen benutzen, nur wenige Sekunden. Dann klaue ich Holzkohlen aus dem Ofen.

Ohne Perle am Ende vom Draht kann es sein, dass der einfach ermuedet oder durchvibriert ist. Ok, wirst Du bei einsetzen der neuen Sicherung ja sehen. Wenn sie sofort wieder durchfatzt, fragt sich, ob sich eine weitere Reparatur lohnt.

Da sind normalerweise schon ein paar Volt mehr drauf :-)

[...]

Ich hatte erhebliche Muehe, ein Dutzend grosse Oleanderstraeuche kleinzukriegen. Sie kommen immer und immer wieder, egal wie tief man ausbuddelt. Die wachsen bei uns wie Unkraut.

Nachbarn hatten "Straeucher", die mehr als zwei Stockwerke hoch waren.

Hi,

was meint Ihr? Würde es die Sicherung entlasten, wenn der Hochspannungstrafo, der ja so um die 1 kW übertragen muß, nicht hart ans Netz geschaltet würde, sondern eine Sekunde lang einen Vorwiderstand vor die Nase gesetzt bekäme?

Überlegt

"Ingrid"

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