Als ich 1988 nach Karlsruhe gezogen bin, hieß es, "hier ist der Strom verhältnismäßig teuer und kostet 25 Pfennig pro kWh". Inzwischen zahle ich dieselbe Zahl, aber in Cent (alle Fixkosten auf den Jahresverbrauch verteilt, günstigster Anbieter, Neukundenbonus, also alle 12 Monat wechseln müssen). Auf den reinen kWh-Preis darf man hier keinesfalls schauen, weil die Anbieter _sehr_ unterschiedliche Fixkosten haben, d.h. wenn man viel Strom verbraucht nimmt man besser einen Anbieter mit höheren Fixkosten weil dann der Arbeitspreis günstiger ist.
Man kann sich heute den Anbieter aussuchen, es gibt Vergleichsportale (Check24, Verivox), bei denen man seine Verbrauchsdaten eintickern kann und dann den günstigsten Anbieter angezeigt bekommt. Verhandeln kann man da nur durch Kündigung. Wärmepumpentarife sind da schon deutlich seltener, sind aber auch nicht mehr deutlich billiger, und wir haben eh nur einen Zähler weil wir auch noch eine PV-Anlage haben. Der deutsche Markt ist inzwischen ein ziemlicher Sumpf um ehrlich zu sein.
Nachtstrom für Privathaushalte gibt es auch kaum noch, das haben wir wohl den erneuerbaren Energien zu verdanken.
Grüße Marc