mir ist der Eisentrafo im Weg. Und ich habe im Verteilerkasten noch Platz. Es werden drei Leuchten zu je 12V 20W betrieben. Spätere Umstellung auf LED ist nicht ausgeschlossen. Jetzt bin ich auf den MW HDR 60-12 gestoßen. Diese 60 W gelten wohl für den Eingang und das Ding kann folglich keine 60 W. Hat sowas schon mal jemand gemacht? Könnte das funktionieren?
MfG hjs
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Nun ja, ausgeschlossen ist das nicht. Das IC hat 100n und 100p sehrdicht am Body...
G
Gerrit Heitsch
Dann solltest du den Eisentrafo behalten.
Glühlampen haben einen ziemlichen Anlaufstrom, die meisten Schaltnetzteile gehen dabei in Überlast und schalten ab.
Wenn du zur gleichen Zeit auf LEDs umbaust geht es.
Wie lang ist die Strecke vom Verteilerkasten zu den Lampen? 12V sind nicht sehr viel, auf langen Leitungen bleibt da bemerkbar viel im Kabel hängen.
Gerrit
O
Olaf Schultz
Ah, noch jemand, bei dem ich mein altes Halogengerödel abladen kann:-)
Problem bei den elektronischen Halogentrafos im Allgemeinen: Hohe Frequenz auf 50 Hz aufmodelliert... da braucht man schon ensprechnde LED-Retrofits für.... ich würde gleich auf LED umrüsten... bei 100...200 lm/W für aktuelle LEDs stellt sich mir die Frage nicht mehr.
Olaf
B
Bubo bubo
Das HDR-60 ist ein AC/DC-SNT.
G
Gerrit Heitsch
Ein Freund hat einfach bei den elektronischen Trafos solange Halogen durch LED ersetzt bis der Trafo nicht mehr mitspielte. Dann die letzte Halogen wieder rein. Geht. Die LEDs stört das übrigens nicht, die leuchten normal.
Gerrit
H
Hans-Juergen Schneider
Der passt nicht in den Verteiler. Der muss da weg.
Schön wär's ja, wenn des Ding in cc überginge und so gleich den Sanftanlauf macht.
Das sind vielleicht 3 m (6 m hin und zurück) 1.5 mm² drin. Eine Bastelei mit NTC wäre denkbar.
Die Frage bleibt: Ob jemand Erfahrungen mit solchem Zeux gemacht hat.
MfG hjs
H
Hans-Juergen Schneider
Ist da was für die Hutschiene dabei?
MfG hjs
G
Gerrit Heitsch
Das tun die eher nicht sondern versuchen alle paar Sekunden einen Neuanlauf der dann wieder fehlschlägt. Es tickt dann so leise vor sich hin.
Gerrit
V
Volker Bartheld
Mindestleistungsaufnahme beachten.
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Schaltnetzteil in Hutschienenausführung also. Mei. 54W Maximalleistung sind 54W Maximalleistung und mithin 6W zu wenig für Deine Anwendung. Funktioniert also nicht. Lt. Datenblatt kommt kein Exemplar aus der Serie HDR-60-xx in Frage, die 60W-Auführungen haben 15V und mehr.
"Current Range" ist angeblich 0-xxA, sollte also mit Kleinleistungsverbrauchern (LED) klarkommen. Wetten würde ich darauf nicht und 0.3W im Leerlauf müssen ja auch nicht ohne Not sein.
"Rated Power" ist die maßgebliche Angabe.
Sagte mal einer: "Das kann man schon so machen. Ist dann halt Kacke."
Volker
V
Volker Bartheld
Blöde Frage: Was ist denn ein "elektronischer Trafo"?
Volker
V
Volker Bartheld
"Constant current limiting, recovers automatically after fault condition is removed". Überlast wird bei 105-160% der Nennleistung, erkannt d. h. ab
54W*1.05=56.7W.
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Laß es sein.
Volker
V
Volker Bartheld
"Constant current limiting, recovers automatically after fault condition is removed". Überlast wird bei 105-160% der Nennleistung erkannt, d. h. ab
54W*1.05=56.7W.
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Laß es sein.
Volker
G
Gerrit Heitsch
Effektiv ein Schaltnetzteil ohne Glättung auf der Eingangsseite und ohne Gleichrichtung am Ausgang. Da kommen so um 50 kHz raus, amplitudenmoduliert mit 50 Hz.
Gerrit
V
Volker Bartheld
Oh Gott. Und sowas mutet man LED-Retrofits zu? Die Chinakracher sterben doch eh wie die Fliegen, da braucht es doch keine Störfestigkeitsexperimente.
Volker
G
Gerrit Heitsch
Er hat den LEDs das nicht gesagt und bisher scheinen sie es nicht bemerkt zu haben. Die so misshandelten Lampen (Philips und Pollin) machen das schon seit einigen Jahren mit. Der Trafo ist dabei die Mimose, der will mindestens eine Halogenlampe als Last haben, sonst läuft er nicht stabil.
Aber so verbraucht das Licht eben keine 100W sondern nur noch in der Gegend von 30-35.
Die LEDs sind für Wechselspannung gedacht, da wartet direkt am Anschluss ein Brückengleichrichter und dann ein Elko bevor es zum Rest der Schaltung geht.
Gerrit
M
Michael S.
Am 12.12.2019 um 21:43 schrieb Gerrit Heitsch:
Solche Brückengleichrichter sind häufig aus Standarddioden, die ein sehr langes Reverese Recovery machen. Das führt bei jeder Schaltflanke zu hohen Stromspitzen und zusätzlichen Verlusten und die Dioden werden dadurch deutlich heißer. Vielleicht hat man aber ein paar Cent mehr ausgegeben und Schottkys oder Fast Recovery verwendet. Erstere führen durch die niedrigeren Flussverluste auch an einem 50Hz-Trafo zu einem besseren Wirkungsgrad und haben auch keine Probleme mit 50kHz.
Man weiß nicht, was da in diese LED-Lampen eingebaut ist. Ich würde aber erwarten, dass, wenn es die ersten Stunden im Sommer überlebt hat, es ne nahezu normale Lebensdauer erreicht.
Michael
G
Gerrit Heitsch
Wie gesagt, läuft schon ein paar Jahre jeden Abend ein paar Stunden, dürfte passen. Ich habe im einem Zimmer auch so eine Lampe mit 3x LED und 1x Halogen und elektronischem Trafo. Ist aber selten an. Auch keine Probleme bisher.
Gerrit
H
Hans-Juergen Schneider
Das geht mit Gleichspannung genau so. Früher als 'Allstromer' bezeichnet.
MfG hjs
H
Hanno Foest
Am 12.12.19 um 21:15 schrieb Gerrit Heitsch:
Ich hab hier eine Ikea-Halogenlampe (so ne silberne "Architektenlampe"), sekundär geschaltet, ursprünglich mit einem eher schlechten konventionellen Trafo, der ständig handwarm vor sich hin heizte. Der hab ich ein 12V / 4A (oder so - bin zu faul, nachzugucken) Schaltnetzteil verpaßt, was für die 25W (?) Birne hinreichend überdimensioniert sein sollte. Die braucht von einschalten bis hell ca. 5 Sekunden - kurz bevor es hell wird, pulst der Glühfaden matt rötlich und dann immer heller werdend. Offenbar recht der Strom, bevor das Netzteil wg. "Kurzschluß" dicht macht, um in mehreren Anläufen den Glühfaden auf Betriebstemperatur zu bringen und damit hinreichend hochohmig zu machen.
Hanno
V
Volker Bartheld
So in der Art.
Meine Experimente mit
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ernüchternd. Obwohl man durch die Silikonvergußmasse einen vergleichsweise großen Kondensator, Gleichrichterdioden und sogar eine Schaltreglerspule bewundern konnte und ich ein passendes Netzteil besorgte.
Die Rezension von 18.11.2019 ist meine und inzwischen haben sich zwei weitere Exemplare zum Friedhof der Lampentiere gesellt. Bleibt noch eine Reserve übrig, dann sind von 12 Retrofits innerhalb eines Jahres 6 gestorben. 12 von denen ich für die Ikea Tidig eigentlich nur die Hälfte brauchte.
Leider passen in den G4-Sockel nur recht kurze Lampen, die 40mm sind schon hart an der Grenze,
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zu breit, zu lang, zu hell, zu teuer.
Jup. Möglich.
Das war bei meinen Retrofits deutlich anders, obwohl sie mit geregelter Gleichspannung verhätschelt wurden. Oder war vielleicht sogar das - entgegen des Herstellerversprechens - ein Problem? Die Teile werden jedenfalls merkbar warm.
Ciao, Volker
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