Hier in der Wohnung sind eine ganze Menge LED-Spots in der Decke verbaut. Die machen halt nicht nur nebenbei etwas Licht, sondern vor allem auch viel Wärme (alleine die 5 Stück im Eingangsbereich liefern bei 50W pro Leuchtmittel schonmal 250W Heizleistung. Also schon vor Jahren angefangen, die stückweise (immer wenn eine ausfiel) durch 50W äquivalente LED Leucht- mittel zu ersetzen. Die gibt es seit ein paar Jahren ja auch in "recht brauchbar" und mit CRI > 90.
Liefert gut Licht, heizt deutlich weniger, prima.
Jetzt stand hier die Umstellung von ein paar LED Spots auf LED Leucht- mittel an, wo die Forderung war "keine Flakscheinwerfer, sondern etwas gedämpftes Licht". Ok, statt 50W äquivalent halt 20W äquivalent LED Leuchtmittel (CRI 90, nett) besorgt und umgesteckt. Licht angeschaltet, die neuen bleiben dunkel. Was zum Geier? Also elektronischen Trafo aus der Decke gefischt, Datenblatt gesucht. Tja, die Mistdinger brauchen eine Minimallast: bis ca. 4W liefern die nur knapp 4V, danach gehts dann aufwärts bis bei ca. 5W endlich 12V anliegen. Die neuen "20W äquivalent" LED-Leuchtmittel wollen ... *badumtisch* 3.4W. Tolle Wurst.
Also entweder heimlich Halogen-Lampen "finden" (seit 2021 weitestgehend aus dem Angebot geworfen) oder die alten elektronischen Trafos in den Elektromüll werfen und neue ohne Mindestlast verbauen ...
Zugegeben, die Wohnung ist von 2006, da war Halogen der Standard und
5W Halogen als Deckenspot ist 'ne arg dustere Funzel. Aber warum zum Geier baut man die elektronischen Trafos so? Ich nehme an, das wird billiger und man kann Komponenten sparen wenn die unbedingt eine Teillast brauchen um die spezifizierte Spannung zu liefern?
Man liest sich, Alex.