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Dec 07, 2009 311 Replies

Joerg schrieb:

Hallo,

eben nicht, er wurde über die Jahrtausende nach seinem Tod zuverlässig durchgehend zugedeckt und wurde erst kurz vor seiner Entdeckung durch das Klima freigelegt, sonst hätte man ihn nicht so vorgefunden.

Bye

Ja, man kann sich der Natur entgegenwerfen. Aber ob das auch langfristig gut geht?

Inzwischen ja. Auch hier bei Sacramento war man ein wenig geschickter. Es gibt westlich davon einen riesigen Causeway, das ist ein Gebiet was zur Ueberflutung vorgesehen hin, damit der Sacramento River nicht gefaehrlich hoch eingedaemmt werden muss. Es ist irgendwie unheimlich wenn man bei Flut Richtung San Francisco faehrt und rechts und links ist alles Wasser.

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Nun hast Du Dir IMHO selbst widersprochen. "... nach seinem Tod zuverlässig durchgehend zugedeckt ..." geht doch nur, wenn es damals so warm wie heute war und dann kaelter wurde -> Eisschicht bildet sich ueber ihm. Dann wurde es wieder waermer -> Eis soweit runter wie damals

-> Oetzi wieder freigelegt.

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Axel Schwenke schrieb:

Und ich hätte doch ehr auf eine Kombination aus Verfolgungs- und Größenwahn getippt.

Der ignoriert die Realität an sich.

Gruß Dieter

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net... ..

Hi, daß er so gut "erhalten" war, bedeutet, daß er in vergleichsweise kaltem Wetter starb, und danach recht schnell zugedeckt wurde vor den Aasgeiern der Alpen, also vermutlich in einem Schneefeld liegenblieb, das so dick wurde, daß es im nächsten Jahr ebenso dicht liegenblieb. So entsteht ein Gletscher...seine Lage war aber so, daß "sein Eis" nicht dem Fluß des Gletschers folgte, sondern sich wie ein Flußwirbel festlegte. Vermutlich starb er nicht an seinem Fundort...weiter oben ziemlich sicher. Damals wars also dort begehbar, sonderlich gut gekleidet war wer ja nun nicht. Vermutlich eine Notlage, eine Querung eines Passes außerhalb der Reichweite von Feinden oder Raubtieren, jenseits der Baumgrenze gibts davon wenig, es "lohnt nicht", so weit rauf zu jagen, außer für Raubvögel. Kann gut sein, daß er in einer Lawine verschüttet wurde. Interessant dabei ist, die Lage rundherum, um dort hinzukommen muß man schon weit latschen, in seiner Ausrüstung weist aber wenig auf "Schneeerfahrung" hin, er war eher wie ein Jäger oder Hirte gekleidet, mit Fußkleidung für weichen Boden. Also war die Schneegrenze damals nicht weit, aber Schnee nicht wahrscheinlich, seine Flucht in den Schnee nicht lange vorausgeplant. Wo aber ein Gletscher liegt, denkt ein Bewohner stets an Schnee. Ich tippe, er kletterte weit oben in weitgehend schneefreien Alpen rum, stürzte ab und landete in einem Schnee-Tal, das im Schatten lag und daher seinen gleinen eigenen Gletscher bildete. Kam er dort mit einer Lawine hin, war er auch gleich gut verpackt.

mfg, gUnther

Was mir immer noch unklar ist... Was befuerchtest du eigentlich koennte passieren wenn man den Klimaschutz ernst nimmt? Das sich einiges aendern muesste?

Was ich auch nicht verstehe, bei Gefahren wie dem Terrorismus wird immer auf der Seite 'besser zuviel Schutz als zuwenig' gearbeitet, auch wenn es gar keine Beweise gibt ob die Gesetze und Aktionen ueberhaupt was bringen, beim Klimaschutz hingegen muss alles felsenfest bewiesen sein bevor man auch nur mit einer kleinen Aktion beginnen will. Irgendwie passt das nicht zusammen, es muesste eher umgekehrt sein. Wir haben nur einen Planeten, wenn wir uns da irren wars das.

Das erinnert mich an einen Ausdruck den ich mal gelesen habe:

Conservatives claim that government doesn't work. Once elected, they do everything to prove that claim.

Gerrit

Was unter anderem daran liegt, dass die Politiker, die die Entscheidungen treffen hinter demselben Deich leben, also die Auswirkungen ihrer Entscheidungen direkt zu spueren bekommen. Das ist ein Anreiz seinen Job gut zu machen. Der fehlte in New Orleans.

Schlechte Entscheidungen gibts immer dann wenn der Entscheider fuer die Konsequenzen nicht geradestehen muss.

Gerrit

Am Thu, 10 Dec 2009 09:39:04 -0800 schrieb Joerg:

Auch auf einem Gletscher bildet sich durch Schneefall immer wieder neues Eis

- das hat ihn konserviert. Wäre er darunter hätte ihn das Geröll in feine Teile zerlegt, ausserdem wäre er wahrscheinlich schon vorher nicht viel mehr als nur Knochen gewesen.

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren

Exakt das versuche ich ja die ganze Zeit zu verklickern, "Damals wars also dort begehbar". Das heisst das Klima war vermutlich so wie jetzt.

Das haette bei der medizinischen Untersuchung rauskommen muessen. Gleitschirme hatten die Jungs damals ja noch nicht, um so etwas ohne Knochenblessuren zu ueberstehen :-)

Seine ganzen Verletzungen sollen bei einem Kampf entstanden sein.

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Am Thu, 10 Dec 2009 18:56:17 +0100 schrieb Gerrit Heitsch:

Diesen Satz in Grossbuchstaben bitte. Das scheint mir nahe an der universalen Weltformel zu sein und deckt sich leider mit vielen meiner Erfahrungen.

Auch im realen Leben gilt es wie in der Technik Regelkreise aufzubauen um zu stabilen Ergebnissen zu gelangen.

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren

Dass man uns schwerfaellige teure neue Buerokratien aufhalst. Dazu Steuern in Huelle und Fuelle, die die Wirtschaft nochmehr kaputtmachen als sie schon ist. Angefangen haben die Plaene dazu ja schon :-(

Die gibt es, aber das hatten wir ja alles schonmal hier, muss man nicht schon wieder aufwaermen.

Richtig. Aber: Wenn Daten bewusst geheimgehalten werden entsteht natuerlich der berechtigte Verdacht, dass damit oder mit der Auswertung selbiger was faul ist. Diese Geheimhaltung an sich (noch vor den Emails) hat bereits dazu gefuehrt, dass viele Leute (damit meine ich nicht mich) den ganzen Global Warming "Kram" fuer einen Mumpitz halten. Jetzt umso mehr.

:-)

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Ohne wirds nicht gehen. Wie gut die Selbstregulierung der Industrie funktioniert sieh man ja immer wieder.

Klimafeindliches teuer und klimafreundliches billiger machen. Passt natuerlich vielen nicht. Mir auch nicht alles, klar...

Nein, da wird noch viel zuviel mit 'national security' argumentiert wenn man Details wissen will. Geht teilweise soweit, dass es in einem Gerichtsverfahren 'secret evidence' (geheime Beweise) gibt die nicht an die Oeffentlichkeit gelangen duerfen. Solange nicht alles auf dem Tisch liegt ist das schwer ernst zu nehmen.

Sind die ganzen Wetterdaten ueber die letzten Jahre nicht alle oeffentlich? Ebenso die Messungen ueber den Veraenderungen der Gletscher und des Packeises? Was fehlt dir noch?

Gerrit

Kann es, es gibt bereits Buerokratien genug und man kann entsprechende Gesetze demokratisch erstellen. Nicht durch irgendwelche Alleingaenge ohne Abstimmung etc. Wenn im Kaemmerlein entschieden wird kommt nachher so ein Driss raus wie RoHS oder WEEE oder Gluehlampenverbote.

Schlimmstenfalls potenziell gefaehrliche Schnellschuesse wie CO2 Sequestrierung unter Wohngebieten.

Wie gut die Selbstregulierung der Industrie

Und die Beamten und Politiker machen natuerlich immer alles goldrichtig. Ach so.

Das ist ok, muss man mit leben. Aber quer Beet Steuern draufknallen ist nicht, da muss man den Anfaengen wehren.

Das hat ganz normale Hintergruende. Man will nicht unbedingt das Patentrezept eines stattgefundenen oder eines gerade eben vereitelten Anschlags im Internet als "Schulungsmaterial" wiederfinden. Die Jungs haben das "heiligen Krieg" genannt, da muessen sie sich nicht wundern wenn das auch wie Kriegsverbrechen behandelt wird.

Nicht mir, frage mal Stephen McIntyre. Der hat zugrundegelegte Daten von Wetterstationen angefordert und die wurden ihm jahrelang verweigert. Bis vor kurzem, weil sie FOIA offenbar nicht mehr umgehen konnten.

Es ist nunmal so, wenn konkurrierenden Wissenschaftlern die Ueberpruefung einer veroeffentlichten Arbeit verweigert wird, dann ist IMHO erstmal diese Arbeit an sich anzuzweifeln. Bis Klarheit herrscht, und der werden wir alle im Rahmen der jetzt eingeleiteten Untersuchungen hoffentlich naeher kommen.

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Nein, natuerlich nicht. Sie haben aber weniger Interesse daran die Regelungen zu umgehen als eine Firma die damit Geld sparen koennte. Man muss natuerlich Korruption ohne Gnade ahnden. Geschenke? Geschaeftsessen bezahlt? Reise auf Firmenkosten? Darf es nicht geben, sonst verschiebt sich die Interessenlage wieder.

Warum nicht? Das ist eher ein Rezept wie es nicht mehr funktioniert. Glaubst du wirklich du koenntest heute noch ein Flugzeug entfuehren wenn du nicht wirklich eine echte Waffe dabei hast? Der Trick mit den Messern klappt nicht mehr und selbst eine Pistole duerfte nicht reichen.

Das ist legitim. Und was wenn das zu erwartende rauskommt?

Gerrit

*Christoph Müller* wrote on Thu, 09-12-10 09:27:

In gewisser Weise ja, aber eine sehr sinnvolle. Regelbarkeit und Zyklenfestigkeit kosten Geld, daß Du, der Kunde, nicht unnötig bezahlen willst. Kraftwerke für die Grundlast werden im Normalbetrieb einmal im Jahr für die Wartung heruntergefahren und laufen sonst konstant durch. Neben der Konstruktion kann ich auch das gesamte Drumherum, die Brennstoffversorgung, den Personalplan und vieles mehr auf genau diesen Betrieb optimieren. Ein Kraftwerk für die Mittellast optimiere ich anders und wenn ich beide vertausche, dann werden beide teurer.

*Michael Wieser* wrote on Thu, 09-12-10 11:12:

Richtig, aber die Gesamtzahl der Menschheit ist schon mehrmals durch recht extreme Flaschenhälse gegangen.

Noe, die haben Interesse an ganz anderen Dingen. Den eigenen Posten sowie den der Parteigenossen sichern, Pensionen sichern, Einflussbereich steigern, Seilschaften bilden, moeglichst viel Steuern raffen, und so weiter.

Hier ist das weitgehend schon so. Wenn ich mit einem Kunden Mittagessen gehe und es ist jemand dabei dessen Job mehr oder weniger direkt vom Steuerzahler beglichen wird dann darf weder ich noch der Kunde die Gesamtzeche begleichen.

Es geht schon um ein wenig mehr. Wie Finanztransaktionen verschleiert wurden, wie Leute ins Land gebracht wurden, Kommunikation, und so weiter. Dass so etwas geheim bleiben soll, dafuer habe ich Verstaendnis.

Dann muss man ueberlegen was zu tun ist. Aber ohne gefaehrliche unerprobte Schnellschuesse wie Sequestrierung und ohne Klamotten wie "Wenn Ihr uns nicht sofort 10 Milliarden gebt ist Zapfenstreich". Ich bin z.B. strikt dagegen einfach xxx Millionen in ein Schwellenland zu geben "damit sie CO2-arme Anlagen bauen". Wir wissen alle wieviel von solchen Geldern, ahem, abgezapft wird. Da gibt es andere Moeglichkeiten.

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*Uwe Hercksen* wrote on Thu, 09-12-10 17:24:

Jörg hat nicht unrecht. Er lag in einer Erdmulde unterhalb des Eises. Von Gletscherdynamik verstehe ich nichts, aber wie er unzermahlen dahingekommen sein soll ist mit schleierhaft, also dürfte er von Anfang an genau dort gelegen haben. Es kann also da vorher keine dicke Eisschicht gewesen sein.

*Uwe Hercksen* wrote on Thu, 09-12-10 18:27:

Ja. Aber kann man IM Eis mumifiziert werden? Wirkt Osmose nicht genau anders herum? Aber in kalter trockener Höhenluft ohne Eis gibt es Mumifizierung.

*gUnther nanonüm* wrote on Thu, 09-12-10 18:47:

Er wurde erschossen.

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