Der Hammer: Mülltrennung mit Hammer

Dec 22, 2012 491 Replies

Am 02.01.2013 01:15, schrieb Ewald Pfau:

Danke für den Hinweis, nach einem "Normpegel" hab' ich schon lange gesucht. Von "ganz früher" hatte ich die berühmten 0dBm in Erinnerung (

0,775 mV), heutige Quellen gehen manchmal so bis 2...3V ,,,
über den Daumen gepeilt, damit kann man in Wohnstuben schon mal ohne viel Nachdenken Kabel auslegen. Mehr als 50 kOhm an Eingängen wird eher selten sein, weil man wohl an diese Verwendung zuerst denkt, dabei.

einen Denkprozess dazwischenschalten, wenigstens einen klitzekleinen, um dem Chaos vorzubeugen. Den domestizierten Kram, der als "Standard-Audio - Mikro, Kopfhörer" in den diversen Kisten mitgeliefert wird, muss man dazu ausklammern, das sollte man unter der Rubrik Kopierschutzmaßnahme verbuchen.

über die Effizienz, mit der die Wandler arbeiten, sowie über Gewohnheiten und Temperament des hantierenden Kreativpersonals. Da sind leicht Sprünge über 40 dB drin (Instrument so über den Daumen z.B. ab 2 mV, leicht dann auch bis 200 mV)

Kann auch mehr sein. E-Gitarre z.B. so bis 1V (sagt jedenfalls Herr Lemme) ...

Feuerdrähte dabei sein, und dann auch direkt auf dem internen Rechnerbus aufsitzende Geräte), mit denen ein eigener Markt entstanden ist, halten da halbwegs tapfer mit, wenn ich das aus der gelegentlichen Kenntnisnahme richtig mitgekommen habe. Mikrophon ist wie immer ein Grenzfall, da sollte vorher die Region preislich taxiert sein, die gefragt ist, das variiert ganz erklecklich, ob man 50 FRZ investieren muss oder 5000 für rein logisch gesehen das gleiche Resultat, aber eben nicht dasselbe, das macht denn doch einen Unterschied.

Instrumenteneingänge eine eigene Rolle, und die sind dann auch ausgesprochen hochohmig.

Möchte bei Stromgitarre auch sein. Da will man schließlich nicht das Kabel noch als "Soundformer".

einem Rhodes, für das ich tatsächlich stets einen Sparübertrager in Reichweite behielt, 1:15 ab 200 Ohm, um das elektrisch passive Gerät mit Mikro-Eingängen verheiraten zu können, falls nötig. Vom Klang her hat sich das damit (45 kOhm zurück auf 200 Ohm) überhaupt nicht wohlgefühlt ...

MIkro - Eingänge?

Da hab' ich mich mal schlau gemacht, bei "Rhodes" dacht ich ja auch erst an einen Gitarrenamp, aber ich nehem an, du meinst das hier:

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auch). Jetzt sind das plötzlich Bandwurmzeilen mit über 500 Zeichen geworden.

Japp, da hat jeder Mailclient so seine Eigenheiten. Aber am Zeilenende umbrechen sollte igentlich jeder draufhaben. Wie kommen denn meine "Bandwürmer" bei dir an?

Am 02.01.2013 02:00, schrieb Hartmut Kraus:

Ähm - 0,775V oder 775mV sollte das natürlich heißen. ;)

Am 02.01.2013 01:57, schrieb Holger:

Das sind die legendären 0dBm:

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Mit dir würde es Sinn machen, wenn du dich mal um einen etwas sachlicheren Ton bemühen würdest. Gehen wir mal davon aus, dass Ewald Musiker ist, der sich so weit mit der Technik beschäftigt hat, wie er im Rahmen seiner Aktivitäten "musste". Und unsymmetrische Signaleinspeisung gerade bei Gitarren quasi "Standard" ist, ich also keinen Gitarrenamp mit symmetrischem Eingang anbieten könnte, wenn er akzeptiert werden soll.

Die durchschnittlichen Ausgaben pro Kopf für Gesundheit sind in US A allerdings etwa doppelt so hoch wie in D und allgemein in Europa.

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US_Dollars_PPP.png

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Kai-Martin Knaak

Ja, das ist wirklich eigenartig. Insbesondere unter Berücksichtigung des Umstandes, daß das Signal ja quasi von Natur aus symmetrisch erzeugt wird und zum Zeitpunkt der Einführung der "E-Gitarre" ausschließlich Röhrenverstärker zur Verfügung standen, die ohnehin einer Impedanzanpassung (und meist wohl auch einer Potentialtrennung) bedurften, was i.d.R. über einen Trennübertrager passierte. Dieses System wäre für eine symmetrische Signalübertragung zwischen den Komponenten ja geradezu prädestiniert gewesen.

Allerdings: Es ist schon cool anzuhören, wie Jimi Hendrix in Woodstock mit seiner Handkapazität das Netzbrummen moduliert, z.B. vor "All Along the Watchtower". Ohne das würde mir bei der Aufnahme irgendwas fehlen. Daß allerdings Jimi das damals tatsächlich so WOLLTE, wage ich dann doch zu bezweifeln.

Scheint aber fast so, als wenn gerade die Mängel der Technik eine gewisse "Authentizität" schaffen können. Zumindest im Live-Bereich.

Die Sucht der Audiophilen nach dem Knistern und Rauschen von LPs kann ich trotzdem absolut nicht nachvollziehen. Denn die Herstellung der Platten geschieht ja schon ungefähr seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts völlig losgelöst von der eigentlichen Aufnahme. Wenn da irgendeine Authentizität geschaffen wird, dann ganz sicher nicht eine vom Künstler beabsichtigte, sondern nur die der unvollkommenen Vervielfältigungstechnik.

Nicht unbedingt: Ein Übertrager bringt gewaltige (und meist unerwünschte) "Soundverfälschungen" mit sich. Jedenfalls ein "einfacher" Trafo - damals war an die Trickschaltungen, die so zur Linearisierung angewendet werden, noch nicht zu denken.

Das tun sie, aber ganz gewaltig. Was man bei HiFi & Co. scheut wie der Teufel das Weihwasser udn mit erheblichem Aufwand bekämpft, bringt bei der Klampfe erst "den Sound". _Gezielte_ Nichtlinearitäen und Verzerrungen. Ok, handmoduliertes Netzbrummen ist nicht die Norm, Netzbrummen ist i.A. unerwünscht. ;)

Und nochmal: Die "Summe der Dreckeffekte" der Röhrenschaltungen einer Transe mal richtig beizubringen - aber eben ohne die sattsam bekannten Nachteile der Röhrengeräte, ist die ehrenvolle (und nicht ganz einfache ;) ) Aufgabe, die ich mir selber gestellt habe. Und analog soweit möglich (im Signalweg), digital soweit nötig (zur Steuerung). Hoffen wir nur, das sogar Holger das jetzt langsam mal kapiert. :-)

trotzdem absolut nicht nachvollziehen. Ist ja auch Käse, ist doch kein Thema.

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Klar, wegen des verkorksten Tort Law (Schadenersatzgesetzen). Daran wird sich aus naheliegenden Gruenden nichts aendern. Stichwort Wahlkampf-"Spenden" :-(

Dank Obamacare geht unsere ab diesem Monat von $700 auf $780. Na super.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

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Wärst du doch in [...] geblieben ...

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Du egal mit deinem Obama. Nein, Jörg, das ist dein heißgeliebter Kapitalismus - egal, wie die Marionetten heißen, deren Fäden er mindestens eine Legislaturperiode lang zieht.

Am 02.01.2013 13:13, schrieb Kai-Martin Knaak:

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Meine Ausgaben sind für meinen Kopf im Jahr 2013 genau 700,88 Euro/Monat, also 8410 Euro/a, also ca. $11 000/a

Aufwand aber eher

Am 02.01.2013 20:37, schrieb Klaus Butzmann:

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Das kann aber auch ganz schnell ganz anders aussehen ...

Namhafte Supermarktketten hierzulande (3 fallen mir ein) haben ihren eigenen Duft. Bei einer 24h Tankstelle hier in der Nähe, hat es auch so einen chemischen Geruch (im Umkreis von 20m rund um die Tankstelle, je nach Wind wahrscheinlich) und jedesmal wieder, scheint mir der Geruch sogar zu gefallen. Hab auch ein paar mal eins von den dicken Frikadellen-Brötchen gegessen. Schmeckt ähnlich.... :-} Der Geruch erinnert aber eher an o.g. Supermarkt-Düfte.

Ein paar haben wir noch. 38Km von hier gibt's z.B. den Wurm, der hat ganz feine Sachen (gute Portionen) zu sehr gewagten Preisen (sehr günstig). Er hat zwar viel zu tun, aber das Konzept geht auf.

Mit Chinesen-Gehalt kann man leicht so günstige Hardware zaubern.

Ihre Teile sind teilweise gar nicht so schlecht (Stromsparende LCD-TV's z.B.). Wie sich diese Preispolitik auf unser Wohlstandssystem in Zukunft auswirken wird, dürfen wir nicht abwarten.

Jeder gegen jeden...., wie im alten Rom :) Das Konzept fehlt.

Daniel Mandic

Mir wird ganz kraus, aber wo du recht hast, hast du recht :). Das Tun kann aber auch mehr vom Volk aus gehen. Das wär dann so wie eine strenge Putze, die ihr Umfeld zur Sauberkeit ermuntern kann.

Ohja, die politischen Arbeitnehmer. Aber nicht nur in der Reinigungs-Branche! Überall Wahnsinnige. Wenn du da nicht nachhakst (baumärkte, unterhaltungselektronik-läden), schicken sie dich wieder.

Gegen wen kämpfen die eigentlich? Und das mit Vollzeit-Verträgen... mit fettem Bruttogehalt. 14 stück im Jahr...

Daniel Mandic

Kann nur vom Volk ausgehen. Nein: Könnte. Aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, die leider dem deutschen Volk am wenigsten gegeben sind. :-)

Gegen das Volk, gegen wen sonst. :-)

Die Idee einen neuen Sound zu erfinden, finde ich nicht schlecht.

  1. Warum muß es wie Röhren klingen?
  2. Was gibt es anderes als Transistoren, anstatt Röhren?

Ich glaub er will sowas wie ein Virtual-Analog Hybrid Teil, rein verkaufsttechnisch gesehen. Etwas Röhre (das Alte, gute) und modernes (das neue das bin ich, bessere), in einem Gerät, in der Hoffnung mehr davon abzusetzen. Ob die potentiellen Käufer dieses modernen all-in-one Geräts, es nicht mal bis zum drittklassigen Hinterhof-Gitarristen schaffen oder nicht, ist zweitrangig ;-)

Wenn er eine Marshall Kiste kauft, sie in ihre Einzelteile zerlegt und sie dann im neuen Design weiter verkauft, hat er ein besseres, und vor allem ein viel günstigeres Gerät, als wenn er es selber Teil für Teil zusammen (be)stellt. Wo man mithalten könnte, wären Lo-Fi Kisten aus dem Niedrigpreis Sektor. Conrad läßt grüßen. Aber hierbei bezweifle ich ebenfalls, ob man mit mit dem Preis und der Qualität mithalten kann.

Daniel Mandic

Das frag' mal die Musiker, bei denen Röhrengeräte heute wie vor 50 Jahren dominieren. :-)

ICs zum Beispiel auch. :-)

Nix Röhre, nur Halbleiter. Aber eben "echter" Röhrnsound, und nicht digital modelliert.

zum drittklassigen Hinterhof-Gitarristen schaffen oder nicht, ist zweitrangig ;-)

Ist es auch. Wenn du die Szene kennst, weißt du, wie nichtssagend diese "Klassifizierungen" sind. "Drittklassige Hinterhof" - Gitarristen sind i.d.R besser als solche, die zwei Griffe können, aber zu Stars hochgepusht werden.

dann im neuen Design weiter verkauft, hat er ein besseres, und vor allem ein viel günstigeres Gerät, Mal abgesehen davon, dass ich das gar nicht dürfte (was nicht auf meinem Mist gewachsen ist, als "meins" verkaufen) - das wäre das Misserfolgsgeheimnis Nr. 1. :-)

Conrad läßt grüßen. Aber hierbei bezweifle ich ebenfalls, ob man mit mit dem Preis und der Qualität mithalten kann.

Lies mal das:

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Daniel Mandic schrieb:

s, ob

Es gibt da ein grundsätzliches Problem: Röhren erzeugen eher gradzahl ige Oberwellen, Halbleiter eher ungradzahlige beim Übersteuern. Frag mich nicht, warum. Es soll so sein, habe ich gelesen. Du müßtest also eine Schaltung bauen, die diesen Röhrensound automatisch produziert. Ohne Röhren geht das meines Erachtens nur mit digitalen Signalprozessoren. Aber da ich nicht der Krausologe vom Dienst bin, möchte ich mich da auc h nicht weiter reinhängen. Ich sehe jetzt schon seine empörten Postings , in denen er mich wortreich zurechtschimpft und natürlich widerlegt, um

neue Vorschläge für sein Design zu lechzen, die er selbstverständli ch verwirft. Ich laß den einfach machen, entweder kriegt er es hin oder eben nicht. PAL: Problem anderer Leute.

Holger

Holger schrieb:

Hint: Kennlinie.

Wende mal eine nichtlineare Funktion auf eine Cosinusfunktion an und mach' dann eine Fourierreihenentwicklung davon.

Gruß Henning

Am 13.01.2013 22:58, schrieb Holger:

Das ist schon mal ein Ansatz zur Problemerkenntnis und -lösung. :-) Röhren haben eine "weiche" Übersteuerungscharakteristik, das ergibt die beliebte "Wärme" im Sound. Eine "übliche" Transe zu übersteuern ist tunlichst zu vermeiden - die begrenzt "hart", schneidet einfach ab, was zuviel ist. Ergebnis: "Böse" Oberwellen, nicht nur vom Sound her. (Deshalb hatten die ersten auch schnell den Kosenamen "Transistorsäge" weg - im Sound ist eine Kreissäge auch manchmal besser.) :-)

So sieht's aus. :-)

Ist auch besser so. Es sei denn, in die Theorie, dann kommst du vielleicht mal zu den Erkenntnissen, auf denen mein Konzept beruht. :-)

Am 14.01.2013 09:54, schrieb Henning Paul:

Vergiss aber nicht, dass die nichtlinearen Röhrenkennlinien nur ein winziger Bestandteil der "Summe der Dreckeffekte" sind, die erst in ihrer Gesamtheit "den Sound" machen.

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