Wenn man keine besonders hohe Datenraten braucht (so eher einlesen einzelner Sensoren), wieviel Mühe muß man sich da mit der Führung des i2c- Bus geben? Ich muß gestehen, ich hab bis jetzt noch nie mehr als 2,3 Geräte an einem i2-Anschluß hängen gehabt, und da war immer nur ein Microcontroller dabei.
Jetzt hab ich neulich die sehr spannende (zumindest für mich! Lochraster im Weltraum ;) Platine gesehen (die durch alle Bastlersites gewandert ist), die die DLR in den Weltraum geschossen hat:
Dort werden 2 ESP32 mit einem Pi Zero und etlichen Sensoren vernetzt, alles auf einer Euro-Lochrasterplatine.
Gibt es da Faustregeln, mit wievielen Teilnehmern, bzw. auf wieviele Platinen verteilt solche Busse funktionieren? Kann man z.B. noch damit rechnen, daß alles was innerhalb eines 50x20x5cm-Gehäuses passiert, mit Flachbandkabeln auf 3 oder 4 Platinen aufgeteilt funktionieren sollte?
Bei kurzen Bussen ist das weitgehend egal, aber ich nehme an, sowas sollte man ordentlich terminieren.
Gibts da Faustregeln&Erfahrungswerte, alles unter dem Hintergrund, daß ich keine Leiterbahnen auf mehrfachlayer PCBs designe, sondern mit Drähten auf Lochraster (Bzw. mit der Billigzange vom Reichelt gecrimpten Flachbandkabeln in Wannensteckern) operiere?
Mich interessiert weniger was in der Theorie unter Labor- bedingungen möglich ist, sondern mehr was ein Bastler in der Praxis sich trauen sollte.
/ralph