Spricht was gegen das PWM-Dimmen von Signal-LEDs?

Dec 23, 2012 5 Replies

Ich hab bei einem Mikrocontrollerprojekt ein paar PWM-fähige Pins über, und überlege, ob ich eine Funktion einbauen soll, daß einfach die Signal-LEDs des Geräts gemäß der Umgebungs- helligkeit gedimmt werden.



Spricht was dagegen, einige PWM-Outputs eines Microcontrollers dauernd durchlaufen zu lassen, bzw. LEDs so zu betreiben? Ich meine vor allem wegen zusätzlicher Verlustleistung im Controller und/oder EMV, z.B. Einstreuungen in einen nicht weit daneben stehenden Verstärker.



Einerseits fände ich das irgendwie cool, andererseits möchte ich mir nicht wegen einer derartig verzichtbaren Funktion womöglich später grundlos Kopfschmerzen einhandeln. Geht nur um ein Einzelstück, Zulassungsüberlegungen etc. sind unerheblich.



Der Controller ist ein Teensy 3 (weitgehend Arduino-kompatibel, Freescale-Arm-CPU):



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/ralph TIA /ralph


Nein.

Schau halt, daß die Kabel zu den LEDs beisammenbleiben (verdrillt) und nicht nach Art eines Nudelsalats im Gerät verteilt sind. Und wenn Du wirklich so zickige Verstärker herumstehen hast, die wegen gedimmter LEDs Streß machen würd ich die in die bekannte Tonne stecken....

Grüße

- Michael Wieser

Am 23 Dec 2012 11:25:54 GMT schrieb Ralph Aichinger :

Eigentlich nicht, außer in besonderen Fällen:

Eine externe WD-Festplatte hat ein dezent auf- und abschwellendes LED-Licht. Viel schöner als die nervösen Flackerdinger oder Blinker.

Wenn man daneben einen Funkkopfhörer benutzt, kann man sehr schön die PWM-Steuerung abhören. Also, gut abschirmen ud EMV-gerecht für geringe Abstrahlung bauen ...

Marc

Am Sun, 23 Dec 2012 14:50:16 +0100 schrieb Marc Santhoff:

Findest du? Für mich hat die Laufwerks-LED eine Information zu liefern, möglichst unverfälscht. Schönheit steht nicht im Vordergrund.

Leider wird immer häufiger auf Effekte statt auf Ergonomie gesetzt. Hier auch an Ubuntus Desktop "Unity": Transparenz wo sie eher stört und wo man sie brauchen könnte, nämlich bei der Größenveränderung von Fenstern, gibt es nur einen roten Rahmen. Noch nicht einmal der Fensterinhalt wird dabei gezeigt.

Gruß Werner

Naja, eine nervös flackernde, womölich noch blaue helle LED, die nicht im Takt der Musik, sondern im Takt der zufällig gelesenen Blöcke flackert, während man abends klassische Musik abspielt kann schon nerven. Da ist sanft einfadend schon angenehmer und es liefert fast die gleiche Information (es wird gelesen).

Für mich kann ein ruhiges, nicht ablenkendes Signalisieren von Information durchaus ergonomisch sein.

/ralph

Am Sun, 23 Dec 2012 15:34:55 +0000 schrieb Ralph Aichinger:

Unglücklicherweise verfügt mein zwischenträgerloser SATA-Wechselrahmen nicht über eine eigene LED-Ansteuerung. Der dort gelegentlich laufende Kopiervorgang betrifft jedoch stets das rohe Laufwerk, was die allgemeine Laufwerk-LED mit konstantem Dauerleuchten quittiert. Zugriff aufs Dateisystem, selbst sehr intensiver, ist aber stets zumindest kurzen Unterbrechungen verbunden. Dieser für mich wichtige Unterschied würde durch Dimmen verschwinden.

Gruß Werner

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