Berufsunfähigkeit b ei Elektronikern w as: Layouts, Freela ncers

Jun 19, 2012 376 Replies

Am Fri, 22 Jun 2012 17:49:12 -0700 schrieb Joerg:

War das damals nicht gängige Praxis und bei weitem kein Einzelfall?

Lutz

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Am Mon, 25 Jun 2012 17:59:54 +0200 schrieb Martin Schoenbeck:

Ich glaubte, das schon klargestellt zu haben. Also nochmal anders:

Wir reden hier von einem Gott, wie ihn die Bibel beschreibt. Diesem Gott sind die Menschen wichtig. So wichtig, dass er seinen Sohn für sie kreuzigen lässt. Er wirkt nicht im Hintergrund sondern beharrt darauf, anerkannt zu werden: "Du sollst neben mir keine anderen Götter haben."

Das setzt aber voraus, dass der Mensch von der Existenz dieses Gottes ausgeht. Folglich hat Gott, so wie er in der Bibel geschildert wird, ein Interesse, dass seine Existenz für jeden offenkundig ist.

Für einen anderen fiktiven Gott muss das natürlich nicht gelten.

Gruß Werner

Die schlimmsten Verbrecher haben sie damals an Kreuze genagelt, oeffentlich, damit sie langsam, qualvoll und vor allem als Abschreckung sichtbar starben. Ein Einzelfall war das aber schon deshalb weil der roemische Praefekt sagte "Ich kann in dem Mann keine Schuld finden", aber einer mob-artigen Masse an Menschen beigab und das Urteil trotzdem sprach.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg wrote on Mon, 12-06-25 16:32:

Künstliche Preise und 1000 % Luxussteuer auf bestimmte Güter ist auch eine Form von Sozialismus. Im weltweiten Maßstab sind amerikanische und deutsche Sozialhilfeempfänger einfach unglaublich reich, und solange sich ihre Gelüste nicht auf Originalarbeiten zeitgenössischer Künstler und ähnlich ressourcenschonendes richten sondern auf Rindfleisch und Wegwerfdudeltechnik, bleibt ihr Fußabdruck riesig.

Im übrigen bin ich immer noch überzeugt, daß genau der unmäßige Durst den Reiz für Käufer von Suffs ausmacht, conspicuous consumption heißt ja nichts anderes, als gut sichtbar zu zeigen, daß man es sich leisten kann.

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arbeitswillig ist oder nicht, erweisen sich in der Praxis als durchaus trickreich. Weiß ja nicht, was für Tricks man brauchen soll, um das festzustellen.

Lutz Schulze wrote on Mon, 12-06-25 18:38:

Ja und nein. Es war die Lehre der Kirche, also der Gebildeten, die es besser wissen, lange bevor nicht-lateinische Bibeln oder auch nur der Buchdruck aufkamen. Gerade die bibellesenden Protestanten sahen es zunächst (unbeschadet Luthers extremen Antisemitismus) tendenziell anders.

Hallo Werner,

Werner Holtfreter schrieb:

In eben dieser Bibel steht aber auch die Aussage "selig sind, die nicht sehen und doch glauben".

Das ist selbst nach menschlicher Logik keine gültige Schlußfolgerung. Und selbst dazu wäre dann noch erforderlich, daß sich Gottes Wege mit menschlicher Logik erschließen lassen. Über die für ihre Logik bekannten Griechen hat jedenfalls schon Paulus berichtet, daß das Wort vom Kreuz ihnen eine Torheit sei. Heisenberg hat ja offenbar die Erfahrung gemacht, daß das auch heute Menschen, wenn sie anfangen, alles mit Logik erschließen zu wollen, zu diesem Schluß kommen, wenn er sagt, "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

Auch - und gerade - für den in der Bibel beschriebenen Gott gilt das nicht.

Gruß Martin

Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Na so etwas, ausgerechnet Du bist da nicht auf dem neuesten Stand?

An diesem Fall haben sich schon einige Juristen versucht und meines Wissens geht die aktuelle Interpretation dahin, dass Jesus für die Römer einfach irgend ein Terrorist gewesen ist, der in üblicher Weise gemäß des damals geltenden Rechts behandelt wurde. Ausgerechnet Dein Zitat wird überwiegend als "Geschichtsverzerrung" bezeichnet, siehe z.B.

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Mit "jesus kreuzigung rechtslage" findet man noch weitere interessante Details...

Lege vor einen Lahmen 500 Euro auf den Tisch. Wenn er aufsteht, um sie zu nehmen, hat er nur simuliert.

Grüße, H.

Am Tue, 26 Jun 2012 09:54:45 +0200 schrieb Martin Schoenbeck:

Als menschlicher Religionsschöpfer würde ich diese Aussage auch treffen, als Gott nicht.

Begründung?

Das ist das Schweizer Taschenmesser der Apologetik - das unergründliche Geheimnis. Nur, wenn man die Gültigkeit der Logik in Abrede stellt, ist jede Diskussion (auch die in apologetischer Absicht) sinnlos. Auch dann ist die Konsequenz nur die Agnostik, zu der man auch mit der Logik gelangen kann.

Ein guter Physiker ist noch lange kein guter Philosoph. Es ist eine Torheit, die Gottesfrage mit der Naturwissenschaft beantworten zu wollen.

Der Gott der Bibel verlangt Gehorsam seinem Gesetz gegenüber. Jeder Gesetzgeber muss als fundamentalste Voraussetzung sicherstellen, dass seine Existenz erkennbar ist. Erst darauf fußen alle weiteren Machtdemonstrationen.

Bei einem fiktiver Gott, der sich um die Menschen nicht kümmert, müsste man nicht in gleicher Weise voraussetzen, dass er daran interessiert ist, dass seine Existenz erkannt wird.

Gruß Werner

Hallo Werner,

Werner Holtfreter schrieb:

Du kannst natürlich hingehen, und da, wo es für Deine Argumentation paßt, die Aussagen der Bibel nehmen, wie sie sind, und da, wo es für Deine Argumentation nicht paßt, sie einem menschlichen Religionsschöpfer zuweisen. Schlüssig wird Deine Argumentation dadurch aber nicht.

Weil die von Dir zitierte Aussage nur sagt, daß man eben keine anderen Götter haben soll. Aber nicht, daß Gott alles dafür tut, daß Dir das auch gelingt.

Du bist jedenfalls selbst mit Logik nicht dahin gelangt.

Ich denke, Heisenbergs Aussage geht genau in die Richtung.

Das wiederum steht in welchem Gesetz?

Gruß Martin

Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Nein, muß es nicht. In der Schule darf das Beten nicht verboten werden, aber es hat nicht als Teil des Unterrichts stattzufinden, auch gehören keine religiösen Symbola aufgehängt.

Nein, die Evolution ist wissenschaftlich anerkannt und damit zu lehren. Religionsunterricht hat entweder für alle Konfessionen als freiwilliges (!) Wahlfach ermöglicht zu sein, oder konsequent unterlassen zu werden. Wenn die da drin dann was von Adam und Eva oder andere Märchen erzählen, dann soll es so meinetwegen sein, auch, wenn ich das nicht gutheiße, das ist halt auch Religionsfreiheit, daß man die Kinder mit diesem Schwachsinn indoktriniert - sie können sich ja nicht wehren :-(

-ras

Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Am Tue, 26 Jun 2012 12:08:03 +0200 schrieb Martin Schoenbeck:

Ich schaue mir schon die Gesamtaussage der Bibel an und nicht einzelne Sätze und frage mich, ob sie menschliches oder göttliches Werk ist. (Wir müssen nicht darüber reden, dass sie von Menschen niedergeschrieben ist, darum geht es nicht.)

Das Verbot anderer Götter setzt voraus, dass den /einen/ gibt, der das so will. Und Gott tut (nach Aussage der Bibel) so ziemlich alles für die Menschen: Er lässt seinen Sohn ans Kreuz schlagen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, dass er gleichzeitig Versteck mit uns spielt und so billigend in Kauf nimmt, dass viele Menschen *nicht* selig werden.

Im Denkgesetz, auch Logik genannt.

Wenn es diesen göttlichen Gesetzgeber gibt, dann gibt er sich einfach zu erkennen, um seinem Gesetz die nötige Autorität zu verschaffen.

Gibt es nur menschliche Religionsschöpfer mit mehr oder weniger guten Absichten, dann werden sie den *Glauben* an die Existenz dieses göttlichen Gesetzgeber zur Tugend erklären und den Unglauben als Sünde. Mehr noch: Sie werden jegliche Versuche, Gottes Existenz auf eigene Faust zu überprüfen ("Gott, bitte gib dich mir zu erkennen, in dem du diesen Bleistift einen Augenblick schweben lässt.") als sündhafte Versuchung Gottes brandmarken. Für einen existenten Gott wäre es doch eine Kleinigkeit, dem frommen Wunsch nach Gewissheit mit dieser leichten Übung zu entsprechen.

Gruß Werner

Der aktuelle Stand ist fuer mich das was darueber in der Bibel steht :-)

Das ist falsch. Den Roemern war es ziemlich egal was politisch, moralisch, religoes oder sonst in ihren Kolonien abging. Es zaehlte nur eines: Dass sie nicht gegen die Legionaere einen Aufstand machten und, noch wichtiger, dass die Steuern an Rom brav abgedrueckt wurden. Und da passte ihnen Jesus sogar sehr gut weil er den Leuten sagte "Ja, Ihr sollt diese Steuern zahlen".

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Zitat: "Die bäuerlichen Familien konnten kaum ihr Existenzminimum erwirtschaften und verschuldeten sich immer weiter, bis sie auch ihr letztes Stückchen Land verloren, um die römischen Steuern bezahlen zu können. Ihre Hoffnung lag in den vielen charismatischen Wanderpredigern und Propheten, die damals durch´s Land zogen und ihren Widerstand gegen Rom ? bewusst oder unbewusst ? religiös begründeten".

Das ist eindeutig eine Falschaussage. Jesus hat das Gegenteil gesagt und das steht in der Bibel, Matthaeus 22:15-22.

Wenn Leute die in der Bibel geschilderten Gegebenheiten nicht glauben kann ich nichts daran aendern. Ich bin Lutheraner und glaube an die Authentizitaet der Bibel.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Oh ja, da bin ich eisern.

Hier geschehen: Schueler schwer erkrankt. Beim Sport fragen die Mitschueler die Lehrerin ob sie kurz im Kreis fuer ihn beten duerfen. "Klar!". Spaeter wurde diese Lehrerin schwer dafuer diszpliniert. Sowas ist Unrecht.

Sehen wir voellig anders. Hier soll beides gelehrt werden, die Schueler sollen selbst entscheiden. Wenn man ihnen alles biblische als "falsch" weglaesst und den Unterricht darueber verbietet hat man irgendwann was aehnliches wie das was 1989 zu Ende ging.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hi Tom,

Wenn diese 2,4 Millionen Selbständige im Alter kein Geld mehr haben, dann hat die Selbständigkeit auch nicht genug abgeworfen um eine private Altersversorgung aufzubauen. Sicher ist aber, dass eine Pflichtversicherung die Liquidität eines Selbständigen erheblich einschränken wird und damit deutlich mehr Insolvenzen produziert werden, die dann allerdings sicher in der Grundsicherung landen werden.

Einen solche Unsinn kann nur jemand fordern, der selbst nie unternehmerisch tätig war. Gerade in den ersten Jahren ist Liquidität durch nichts anderes zu ersetzen als mehr Liquidität. Ein Zwangssparplan, das zeigen ja Riester- und Rüruppläne provoziert lediglich gebührenbelastete Sparverträge...

Marte

Moin Marte,

Am 26.06.2012 21:29, schrieb Marte Schwarz:

In der Tat. Das sollte sie aber. Das Problem dabei ist, dass viele die Kosten für Altersvorsorge, weitere Versicherungen usw. nicht in ihre Preiskalkulation aufnehmen und daher mit Stundensätzen am Markt auftreten, die andere Unternehmen, die z.B. Angestellte haben und Sozialabgaben zahlen müssen, nicht mehr erreichen können. Das ist eine Wettbewerbsverzehrung.

Es ist kaum möglich für einen Stundenlohn unter 30¤ selbständig tätig zu sein. Wer darunter anbietet, hat entweder ganz geringe Kosten, weil er nur seine Arbeitskraft ohne jegliche weitere Mittel ins Spiel bringt oder halt irgendwo auf wesentliche Basisabsicherungen verzichtet.

Handwerksmeister haben eine Pflichtversicherung und schaffen das auch. Warum? Vielleicht liegt es an der kaufmännischen Grundausbildung durch die Meisterprüfung? ;-)

Das ist richtig. Aber zu einer Gründung gehört ein Businessplan. Und wir reden hier von runden 400¤ im Monat. Diese 400¤ gehören in den Businessplan eingearbeitet. Genauso wie die Krankenversicherung des Unternehmers und wie eine Betriebshaftpflicht (je nach Bereich auch noch eine Vermögensschadenshaftpflicht).

73, Tom
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de https://twitter.com/#!/dl7bj Do you know http://www.radiocaroline.co.uk?

So isses. Bei Verzehrung denke ich allerdings eher an Pommes und Frikadellen :-)

Bei uns sogar auf die KV. Ich kenne Leute persoenlich die keine haben weil sie das Geld dafuer nicht ausgeben wollten. Daher kann ich das Spiegel-Geplapper ueber das ach so kapitalistische Amiland nicht ab. Denn ein grosser Teil der Leute verzichtet hier ganz bewusst auf KV-Schutz. Der Plasma-TV ist ihnen wichtiger. Habe ich nie verstanden.

Mein Eindruck ist dass selbststaendige Handwerker im Durchschnitt besser planen als selbststaendige Ingenieure. Zu einem grossen Teil kreide ich das den Unis an. Bei uns kam aber auch nicht die Bohne davon, nicht einmal Projektplanung. Daher koennen viele Ingenieure auch nicht gescheit ohne einen Project Manager arbeiten.

Betriebshaftpflicht kannst Du bei US Exposure und Med Device knicken. Kriegst Du keine Police. BTDT, many, many times. Selbst Lloyds hat es nicht geschafft. Einen Oeltanker versichern? Kein Problem. Einen selbststaendigen Ingenieur mit Med Tech? *GAAAAH!*

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Jupp, das war mir auch aufgefallen, aber da war der Send-Button schon gedrückt. Hmm. Frikadellen, gute Idee, zum Wochenende. Alte Brötchen sind wohl noch da ... Muss mal bei der XYL Nudelsalat bestellen, Rest ist mein Part ;-)

Die ist hier ja mittlerweile Pflicht. Es gibt aber noch ein paar Menschen, die wohl keine haben. Das liegt an rechtlichen Problemen und Geschubse zwischen PKV und GKV.

Mag sein. Ich kenne fast nur FH-Ings persönlich, meist mit einer Lehre und meist im Handwerk vor dem Studium. Ich selbst bin ja nur Techniker mit vorangegangener, handwerklicher Ausbildung. Da bekommt man eine Menge mit. Den kaufmännischen Part habe ich aber erst so richtig von meinem ehemaligen Chef gelernt. Der hatte, bevor wir dann im gleichen Unternehmen tätig waren, bei Philips Bildröhrenwerke und so einen Kram gebaut.

Da weiß ich gar nicht wie das hier aussieht. Ich habe beides, die reine Betriebshaftpflicht und die Vermögensschadenshaftpflicht (für den Bereich IT-Beratung/IT-Administration).

Hast Du mal bei Hiscox geschaut? Hatte ich mal als Tipp bekommen und die haben zumindest laut Netz so was:

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Eventuell aber laut Text mit Einschränkungen. Die sollen aber sonst sehr gut sein, was Haftpflicht im technischen Bereich angeht.

73, Tom
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de https://twitter.com/#!/dl7bj Do you know http://www.radiocaroline.co.uk?

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