Nicht auf dem Dorf in Brandenburg. In der Stadt, wo die 90 % auch gut mit der Straßenbahn erledigt werden können und das Auto eigentlich nur für die "Ja aber"-Fälle bereitsteht (dann aber weil eh-da öfter benutzt wird) sieht das anders aus.
Nicht auf dem Dorf in Brandenburg. In der Stadt, wo die 90 % auch gut mit der Straßenbahn erledigt werden können und das Auto eigentlich nur für die "Ja aber"-Fälle bereitsteht (dann aber weil eh-da öfter benutzt wird) sieht das anders aus.
Achja... eventuellen erhöhten Verschleiss durch die Vibrationen bei niedriger Drehzahl mit Last darf man auch nicht vergessen. Ein Zweimassenschwungrad ist nicht billig, 400 Euro an Sprit gespart aber nen Tausender für ein neues Schwungrad ausgeben erscheint mir nicht als gute Idee.
Gerrit
Ich habe hier diverse Dinge optimiert... Nach der Arbeit z.B. auf der Rückfahrt noch den Wocheneinkauf machen weil der Supermarkt auf dem Weg liegt und ich wirklich ungerne im Supermarkt anstehe. Kannst du nicht mit dem ÖPNV machen. Ebenso nach der Arbeit dreimal die Woche zum Sport (was so ca. auf dem Weg liegt). Krafttraining in der Straßenbahn geht eher nicht...
Es wird gerne gesagt 'nimm doch öffentlichen Verkehr'. Das passt sehr gut für Leute die wirklich täglich nur zwischen Arbeit und zuhause pendeln. Für andere, die davor oder danach noch anderes erledigen passt es schlechter. Mich würde es pro Tag mehr als 1h extra kosten.
Gerrit
Ja natürlich. Der optimale Punkt ist genau das - ein Punkt. Wenn Du einen gewissen Bereich abgegebener Leistungen abfahren willst und für jede Wunschleistung den besten Punkt suchst, dann findest Du eine Kurve auf oder sehr nahe an der Vollastlinie und *sehr* weit weg von der tiefen Teillast, in der sich Fahrer normalerweise bewegen. Als Korollar folgt daraus wegen der Mindestdrehzahl auch, daß der Wirkungsgrad für alle Leistungen kleiner als rund ein Viertel der Nennleistung schlecht sein muß. Konstant 90 km/h bedeutet für die meisten Autos um 10 kW, konstant 120 km/h um die 20 kW, konstant 50 km/h unter 4 kW.
Anders ist es beim Zweitakter. Der fühlt sich in der Teillast am wohlsten, ist da aber nicht besser als der Viertakter im selben Betriebspunkt.
Doch geht durchaus. Ich mußte (und muß) deutlich umlernen. Vorher galt, wenn ich schon extra fahre, dann soll es auch eine Weile reichen. Jetzt gilt, alles im Wagen muß in den Rucksack oder die eine zusätzliche mitgeführte Stofftasche passen. Dafür geht das dann jeden Tag und immer frisch. Aussteigen, Runde durch die Regale, zehn Minuten später nächste Bahn, ist zu schaffen und wenn ich lieber bummele sind es halt zwanzig Minuten. Der Buchändler ist ein Bogen, nach dem ich zwei Stationen später wieder einsteige. Tut mir fühlbar gut und erspart die Sportbude. Im übrigen ginge die, wenn ich es denn wollte, genauso.
Ich fahre ja nicht extra. Ich setze auf der Rückfahrt nur den Blinker und biege in den Parkplatz des Supermarktes ab. Ergibt vielleicht 200m Umweg.
Jetzt
Ja, und jeden Tag an der Kasse anstellen. Das ist der Teil beim Einkaufen den ich hasse. Da geht gerne mehr Zeit drauf als für das Einsammeln dessen was ich kaufen will. Deshalb mache ich das einmal die Woche und nicht täglich.
Gerrit
Dann ist das entweder ein schlecht geführter Supermarkt oder Du bist sehr viel ungeduldiger als ich. Wie gesagt, rein raus und nächste Straßebahn im 10-Minuten-Takt ist realistisch und da sind auch die 2 *
100 m Fußweg drin.
Täglich auch nicht. Erstens im Semester Viertagewoche, zweitens nicht immer Lust und drittens mal der und mal der Laden, nicht nur Lebensmittel. Aber wieviel braucht man denn? Nach Ansicht der Ärzte rund halb so viel wie ich wirklich esse.
Neuberechnung:
Kommentare, Verrisse...
Peter
Und der Unterschied zwischen 20kg und 85kg auch nicht. Ab 50-100g bei unfalltypischen Einwirkungsdauern heißt es sehr häufig "Game Over, Player
1". Wobei ein wenig mehr Knautschzone der heutzutage üblichen "fußgängerfreundlichen" Fahrzeuge die eine oder andere Marginalie helfen könnte.Es ist halt einfach ein Kreuz mit dem v^2. Und natürlich mit dem Mischverkehr.
Volker
Der Unterschied zwischen 500 und 1500kg ist sicher unerheblich, wenn ein Kind drunter gerät. Aber wenn ein Kind bei einem SUV für den Fahrer vor der Motorhaube noch nicht mal sichtbar ist, so macht das einen Unterschied gegenüber einem Kleinwagen, bei dem der Kopf hervorschaut, weil die ganze Schnauze 50 oder
70cm tiefer liegt.z.B.:
Am 18.08.2019 um 11:42 schrieb Martin Gerdes:
Ach ja?
Nun, eigentlich dachte ich, daß 'Energie' der Name einer physikalischen Größe ist und deshalb nur in der Einzahl existiert.
Wattsekunden oder kWh kann man zählen und daher gibt es die auch im Plural.
Aber andere Dinge wie Wasser, das All oder das Nichts sind unzählbar und daher sollte man dafür nicht die Mehrzahl verwenden.
Daß 'Erneuerbare Energie' ein Name wäre, das war mir bisher auch noch unbekannt.
Jetzt könnte ich zwar fragen, wer oder was denn so heißt, aber das wäre mir dann doch zu platt.
Also geht alles noch schlimmer als es ohnehin schon ist und die Schöpfer dieses Namens haben sich für den Plural noch ein paar Backpfeifen extra verdient.
Nun ja, eigentlich hatte ich das vor.
Hauptsächlich geht es aber um das Erdöl, denn das besteht ja aus ausgestorbenen Tieren.
Die Kohle soll wohl mal Wald gewesen sein und woraus das Erdgas entstanden ist, das habe ich gerade vergessen (fossiler Dino-Dung?)
TH
Am 19.08.2019 um 10:15 schrieb Chr. Maercker:
Gegen den Begriff 'Energieträger' hätte ich auch nichts gehabt.
Daher wäre die Frage dann die nach der Erneuerbarkeit der Energieträger.
(Diese würden dann ggf. 'Erneuerbare Energieträger' genannt.)
TH
Zugegeben. Ich bestreite allerdings, daß das wirklich viel ausmacht. Auf Supermarktparkplätzen, wo wirklich oft kleine Kinder rumlaufen, fährt jeder rückwärts aus der Lücke und wenn ein Beifahrer*In dabei ist, bleibt der *nie* zum Absichern draußen stehen. Ich bin schon sechs Mal angefahren worden und ich bin nicht nur länger sondern auch sehr viel breiter als ein kleines Kind. Wenn die Fahrer*Innen mich übersehen, dann hat ein Kind gar keine Chance.
N.B: Wenn ich merke, daß der Fahrer*In ohne mich zu sehen losfährt bleibe ich stehen, bis ich merke, ich bin gesehen worden und mache dann sofort und schnell Platz. Wenn nicht warte ich bis kurz vor dem Berühren und schlage dann mit der flachen Hand auf's Dach. Noch kein Fahrer*In hatte den Anstand, sich für die Unaufmerksamkeit zu entschuldigen. Zweimal bin ich allerdings übel beschimmpft worden.
Bei mehreren Bekannten habe ich schon deren eigenes Kind gebeten, sich hinter deren Auto zu stellen und darauf hingewisen, daß der Kopf nicht oder fast nicht über die Unterkante der Heckscheibe hinausragt. Lerneffekt? Keiner natürlich.
Rückwärts Einparken ist schwer. Rückwärts aus der Lücke in den aus drei Richtungen fließenden Verkehr? Kein Problem, kann jeder jeder.
Bei einem Auto mit rückwärtigen Parksensoren wird das Kind allerdings gemeldet, auch wenn du es nicht sehen kannst.
Ja, deshalb parke ich auch meist rückwärts ein. Ist noch von der Bundeswehr übrig. Beim Einparken hat man Zeit, beim Ausparken vielleicht nicht mehr...
Gerrit
Und viele Kisten haben heutzutage schon eine Rückfahrkamera.
Guido
Volker Bartheld snipped-for-privacy@bartheld.net schrieb:
Ach!
Die fromme Lüge war schon immer schöner angezogen als die Wahrheit in ihrem schäbigen Gewand.
Niemand freut sich über Einschränkungen, also lügt man sich lieber eins in die Tasche. Das alte Dilemma der Politik ...
Das schon, aber der Sommerurlaub auf den Mallediven (sic!) ist halt ein Menschenrecht. Du hast doch hoffentlich nichts gegen Menschenrechte, oder?
Grundsätzlich bin ich in vielem Deiner Ansicht.
Wir können schon mittelfristig nicht so weitermachen wie bisher. Wir müssen weniger Energie verbrauchen, dazu muß sie teurer werden. Das ist ohne Einschnitte nicht zu machen, da hilft alles nichts.
Eine Citimaut müßte graduell eingeführt werden, sonst gibt es Chaos. Wenn von einem Tag auf den anderen alle Citypendler Öffi fahren wollten, bricht das System zusammen.
Der Fiskus war schon immer ein einnehmendes Wesen. Ich will nicht ablenken, schreibe daher nur die drei Sätze zu diesem Subthema: Der Solidarpakt 2 bestimmt, daß ein stetig sinkender Teil des "Solidaritätszuschlags" den ostdeutschen Bundesländern zugute kommt. Sein Aufkommen ist aktuell etwa 20 Milliarden/Jahr, die Ostländer bekommen davon noch etwa 2 Milliarden/Jahr. Der Blinde mit dem Krückstock sieht, daß angesichts dessen der Bund auf den Solz niemals verzichten kann.
Nein, warum auch? Ich bin ja vollstens auf Deiner Seite.
Heinz Schmitz snipped-for-privacy@kma.org schrieb:
Ja. Irgendwo muß sich die Entwicklung ja auch niederschlagen. Und doch kann der Gasfuß in einem Fahrzeug mit 60 PS nicht soviel anrichte wie in einem mit 300 PS. D'accord?
Einen Stadtpanzer zu fahren, ist genau aus diesem Grund asozial.
Wenn alle langsamer fahren, sinkt die Wucht. Wenn Autos leichter werden, sinkt die Wucht auch (und damit die Unfallschwere). Das sollte allen gleichermaßen zugute kommen.
:-)
Wenn alle Stehzeugsteher in einem großen Fahrzeug fahren würden (etwa einem Bus oder einer Straßenbahn) würde noch mehr Sprit gespart.
Wozu sollte ich das? Ich fahre mit meinem Fahrrad individuell, verbrauche weniger Sprit als ein Sparmobil -- und bin hier in der Stadt normalerweise trotzdem schneller.
Axel Berger snipped-for-privacy@Berger-Odenthal.De schrieb:
Wie war nochmal die Formel für die kinetische Energie?
Das ist eine erstaunliche Ansicht: Stadtungeeignete Vehikel (SUV) sollten für Fußgänger weniger gefährlich sein als z.B. Kleinwagen? Hast Du irgendeine Quelle, die diese Deine verblüffende Ansicht stützt?
Das Feuerwehr-Argument. Für mich zählen vor allem zwei andere:
Wenn ich einparke, dann blinke und bremse ich vorher. Der Verkehr auf der Straße hinter mir kann sich vorausschauend darauf einstellen. Wenn ich rückwärts ausparke, schiebe ich ohne jede vorwarnung fast zwei Meter Heck quer in den Verkehr hinaus, bevor meine Kopfstütze auf einer Linie mit den Hecks der neben mir stehenden kommt und ich das erste Mal auf den Verkehr achten könnte. Wenn dann einer auf dem Moped ankommt und links von ihm strömen die Überholer, hat er ein echtes Problem.
Eine Lücke hat links und rechts ein anders auto und hinten oft eine Hecke oder Wand. Wenn da sichtbar kein Kind drin ist, dann kann während ich dort einparke auch nicht so ohne weiteres eins reinlaufen. Beim Ausparken können sie von drei Seiten gelaufen kommen und nur zwei davon kann ich rückwärts gleichzeitig im Blick haben.
So mit massivem, hartem Kuhfänger vorne dran? Natürlich nicht! Ich sprach auch nicht von Suffs sondern generell von großen und schweren Autos, und bei etlichen wird da schon einiges getan, wofür beim Kleinwagen der Platz fehlt. Das heißt nicht, daß sie jetzt völlig harmlos würden. Das Argument war ausschleißlich, daß es nicht pauschal schlimmer für einen Fußgänger sein muß, von einem großen schweren Auto angefahren zu werden als von einem kleinen leichteren.
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