Was kostet CO2-Neutralität?

Aug 15, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 299 Replies

Also, wenn man von oberer Mittelklasse spricht:

Ich war neulich gerade in der Provence unterwegs, als mein Auto bei 40° und ständigem Selbsttest feststellte, dass einer der glasfaser- gekoppelten Sensoren für den Aufprall von Fußgängern nicht mehr wirklich verlässlich sei und die Fußgänger-in-die-Luft-spreng-Maschine daher als kaputt zu bewerten sei. Das gibt's wirklich. Keine Satire, oder doch, Realsatire.

Da gibt es Sprengstoff-Pakete an der Motorhaube, die sie steiler machen, wenn sich ein Fußgänger drauf ablegt. Der soll dann nicht durch die Frontscheibe rutschen, sondern zur Optimierung des Fahrerlebnisses über das Dach geleitet werden.

Motorhaube selber ausbauen ist nicht mehr, man braucht eine Umgangs- berechtigung für Sprengstoff, aber wegen des Airbags ist das ja beim Lenkrad schon seit Jahren genauso.

Ha, wenn die wüssten, was ich als Teenie so gebaut habe, da hätte ich noch heute die geheime Staatspolizei im Haus, oder wie sich die jetzt nennt.Silvester bei uns war lustig, Polenböller sind allenfalls Schall und Rauch.

Ich schweife ab. Bei BMW in Avignon konnte man mir einen Servicetermin schon in 3.5 Wochen anbieten, wenn ich sicher wieder außer Landes bin. Bis dahin, Motorhaube nur unter sachkundiger Aufsicht öffnen, auch wenn das Scheibenwaschwasser ausgeht.

Ich hab's dann zuhause bei Müller-Dynamik repariert bekommen. Nur eine Woche Vorlaufzeit, aber schließlich war die Karre dort direkt vor Südfrankreich für 'nen 1000er in der Inspektion. Äh, eher mehr.

Die Aktivität des Sprengstoffberechtigten und der Scheiß-Sensor haben dann nochmal knapp 400 Euro gekostet. Die Sprengstoffkacke auszubauen geht nicht, kommt dann nicht mehr übern TÜV. Die Anzahl der rettungs- halber übers Dach geschossenen Fußgänger muss Legion sein.

Als Fahrzeug-Benutzer ist man in .de grundsätzlich Opfa #1. Aber lange bleiben in Ingolstadt, Wolfsburg und Sindelfingen die Tore eh nicht mehr offen. Nur Melken und absolut keine Alternativen anbieten geht halt auf Dauer nicht. Hat sich im öffentlichen Personen- Verkehr in den letzten 40 Jahren irgendwas verbessert?

I R G E N D W A S?

Ich sehe nur, das Bundesbahnstrecken zu Fahrradwegen umgewidmet wurden.

Und wenn sich's anbot, etwa zwischen Stuttgart und Frankfurt, und ich sogar ein 1.Klasse Ticket gebucht habe damit nur ja nix anbrennt, und ich dann erstklassig gestanden habe, auf etwa 0.3 Quadratmeter mit großflächigem Körperkontakt zu den Nachbarn, da kommt unmittelbar die Gier auf, das bei nächster Gelegenheit wieder zu tun. Man kann immerhin nicht umfallen.

In Nepal werden für den Eingeborenenbus immerhin nicht mehr Plätze verkauft als da sind. Auf dem Dach inclusive, das sind aber Sitzplätze. Das war der unmittelbare Kontrast, 5 Tage später.

Schiebt euch eure Bahn in den, ja, genau.

Der angesagte Lall ist, dass man die Selbstversorger nur noch etwas mehr ausquetschen muss. Dann wird der öffentliche PV ganz toll. Sollen sie mal den Feinstaub in der Stuttgarter U-Bahn wegmachen, bevor sie vom Neckartor labern. Dort ist Feinstaub kein Thema mehr.

Gruß, Gerhard.

Am 18.08.19 um 20:15 schrieb Volker Bartheld:

Crucio! Crucio! Crucio!

Schulligung, ist mir so rausgerutscht.

Äh, nicht wirklich.

Axel Berger schrieb:

Noch so einer, der es nicht gelernt hat, auch beim Ausparken zu blinken. Ich hasse das!

Guido

Martin Gerdes schrieb:

Ich will noch erleben, dass man, von heute auf Morgen, in z.B. Zürich-City nur noch Radfahren darf und demnach muss. Hoffentlich hat es genügend Überwachungskameras; das dürfte ein Blutbad apokalyptischen Ausmasses geben.

Martin Gerdes schrieb:

E = m c²? Oder war das was anderes?

Egal, da egal. In erster Näherung kannst du m = inf annehmen, da die Rückwirkungen auf den Impuls oder die Energie des Frz. nahe Null liegen.

Ralph Aichinger schrieb:

Keine Anxt, das gibt sich. Das Führer-, äh, fahrerlose Auto kommt. Da steigst du am Ziel aus und die Karre sucht sich autonom einen Parkplatz. Notfalls, also typischerweise, auch stundenlang. Damit sinkt die durchschnittliche Passagierzahl auf deutlich unter eins.

Klaus Butzmann schrieb:

Es gibt durchaus brauchbare 3 Liter SUWs. Allerdings ist allein schon für das Allrad-Graffl etwas mehr Power besonders drehzahlmässig untenrum sinnstiftend. Und Allrad braucht man ja, allein schon um die ganzen PS auf die Strasse zu bringen. Im Bereich 4-6 Liter findet man angemessene Motorisierung, wie du ja auch schon gefunden hast.

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Über 300 km/h ist ja für eine Geländelimousine besonders wichtig...

Aber ob man nun Bin Mächtig Wichtig braucht oder mit Völlig Wertlos zufrieden ist...

Da liegt Mercedes gut im Rennen, so punkto Designkatastrophen.

Thomas Heger schrieb:

Deine Gedankenungetüme sind noch fieser.

Behauptet ja niemand. Die Rede ist von Energieerzeugung und Energieverbrauch. Das sind wohldefinierte Begriffe der Energietechnik; sie kommen in der Physik nicht vor; Physikern fehlt daher die Kompetenz, über deren Bedeutung zu richten.

Es steht so viel Scheisse drin, dass eigentlich die Energieversorgung über Biomasse gesichert sein sollte. Warum braucht es eigentlich tausende von Perpetua Mobilia, wenn auch nur ein einziges funktionieren würde?

Das Thorium selber schon. Aber es ist kein Kernbrennstoff. Den muss man erst daraus erbrüten. Über einig hochaktive Betastrahler entsteht dann U-233, das waffenfähig ist. Eine beispiellose Erfolgsgeschichte ist auch:

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Nett war insbesondere das Anheizen mit Waffenuran.

mfg Rolf Bombach

Stefan Heimers schrieb:

Ich weiss, was du meinst, aber obige Formulierung ist auf Kollisionskurs mit dem Energiesatz ;-)

Am 16.08.19 um 09:28 schrieb Stefan:

Ich wußte gar nicht, daß in den USA dauernd Sozialisten an der Macht waren. Was die sich alles zusammengeraubt haben...

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Hanno

Damit man sich das mit dem besten Wirkungsgrad aussuchen kann natürlich!

duckundweg

Thomas Prufer

Am 20.08.19 um 21:47 schrieb Rolf Bombach:

Dein Wunsch wird dir noch erfüllt werden. Du wirst sehen.

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Leserzuschrift: Autos erzeugen Lärm, überfahren Fußgänger und vergiften Kinder.

Leben in Zürich überhaupt noch Kinder in nennenswerter Zahl?

Alle hier Excel-gefrustet oder was? Neuer Versuch, diesmal lediglich Text ohne Berechnung:

Die Kosten für eine 1MW-Wind-Anlage betragen 890.000€, Quelle:

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Diese Anlage liefert günstigstenfalls pro Jahr 0,2 * 1MW * 8760h =

1.752MWh/a bzw. 1.752.000kWh/a beim Preis v. 0,05€/kWh ergäbe das 87.600€

und würde sich demnach in ~10 Jahren amortisieren, dabei sind Wartungskosten und Abschaltung bei verstopften Netz nicht berücksichtigt.

Angenommen, man wolle für Flaute eine Reserve von 30 Tagen haben, man müsste also rund 1/12, demnach 146.000kWh speichern Bei Speicherkosten von 0,6€/kWh wären's 87.600€

Gesamtkosten der Anl. samt Speicher also 977.600€ Diese liefert in 10 Jahren 17.520.000kWh und damit 0,055799087€/kWh

Kommentare, Verrisse...

Peter

Am 20.08.2019 um 22:35 schrieb Rolf Bombach:

Energie wird auch nicht erzeugt und auch nicht verbraucht.

Das liegt an dem Energieerhaltungssatz.

Energie wird normalerweise umgewandelt von einer Form in eine andere.

???

Bei dir müßte man auch mal was richten. Aber dafür fehlt mir die Kompetenz.

Du mußte doch nicht gleich so patzig werden.

Gedanken zählen im übrigen nicht zur Biomasse.

'Perpetuum mobile' war auch überhaupt nicht das Thema, sondern 'free energy devices'.

Unter 'free' versteht man, daß der 'Endkunde' (wenn man so will) nichts dafür bezahlen muß.

Es bedeutet nicht, daß da keine Energie umgewandelt wird.

Siehe etwa hier:

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Ich mag Thorium natürlich vor allem deshalb, weil es folgendes Kurzzeichen hat:

TH

Rolf Bombach snipped-for-privacy@invalid.invalid schrieb:

Wieso? Hältst Du das Radfahren für so gefährlich?

Immerhin muss man dazu einen Schutzhelm aufsetzen.

Grüße, H.

Nein.

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Aber *DU* solltest dringend einen Aluhut tragen!

Echt jetzt?

/ralph

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ausserirdische sind gesund

Weil man die Energie, die aus dem Kühlturm dampft nicht braucht und also auch nicht mit Wind oder Solar ersetzen muss. Nur den als Strom nutzbaren Anteil der Kohlekraftwerke muss man ersetzen.

Da rechne ich gar nichts, das ist grob der geschätzte Wirkungsgrad eines Automotors im realen Betrieb und mit den Verlusten im Getriebe.

Kommt mathematisch ungefähr hin.

Es gibt aber folgendes zu bedenken:

- Es gibt nicht nur Produktionsschwankungen, sondern auch Verbrauchsschwankungen. Früher brauchte man Reservekraftwerke oder Speicher für die Verbrauchsspitze am Mittag, heute für Flaute in der Nacht. Also wird der zusätzliche Aufwand für die Erneuerbaren relativiert.

- Im europäischen Netz sind verschiedene Kraftwerkstypen. In den Alpenländern und in Skandinavien gibt es Wasserkraftwerke mit enormer Leistung. Die können einen Teil der Schwankungen abfangen. Es gibt bereits mehere Unterwasserkabel zwischen Skandinavien und Mitteleuropa, weitere sind in Bau oder in Planung. Nächstes Jahr soll eine direkte Verbinung zwischen Norwegen und Deutschland in Betrieb gehen, mit 1.4GW Leistung.

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