Was kostet CO2-Neutralität?

Aug 15, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 299 Replies

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Am 15.08.19 um 22:38 schrieb Peter B�sche:

Schnitz dir eine! de.sci.electronics ist es jedenfalls nicht.

Gerhard

Davon kannst Du ausgehen, tut aber IMHO nichts zur Sache, aber:

Meine Meinung ist, dass dann der Laden überkocht wenn die den Ärmsten der Gesellschaft nicht nur die Magarine vom Brot, sondern auch noch die Schnitte klauen wollen. Denen fliegt der Laden ganz simpel um die Ohren, genauso wie er auch Honecker und Konsorten um die Ohren geflogen ist.

Gruß, Holm

Der kleine Unterschied:

- Honecker ist der Laden um die Ohren geflogen, weil es nebenan einen besseren Laden gab

Grüße, H.

Wenn man Scheiße baut, gibt es immer einen Laden, der besser läuft.

Und der muss heutzutage nicht mehr direkt nebenan sein, es sei denn, man schottet sich nach außen ab.

Es gibt aber noch ein anderes Phänomen: Sozialisten können ihr Versagen solange verschleiern, wie sie Werte verschenken können, die sie vorher gestohlen haben. Irgendwann gibt es aber nichts mehr zu verschenken, weil es auch nichts mehr zu stehen gibt.

Marcel Mueller snipped-for-privacy@spamgourmet.org schrieb:

Hoffentlich!

Nicht "im selben Atemzug", aber einigermaßen gleichzeitig.

Verbrauchsreduktion und billigere Energieerzeugung per Wind und Sonne durch Rationalisierung sind voneinander unabhängig.

:-) Das dürfte bereits geklärt sein.

Der Meinung bin ich auch.

Ja.

Ja.

"Energie" ist momentan halt noch spottbillig, deswegen macht es preislich nicht viel aus, wenn man damit herumaast. Wenn der Preis steigt (intrinsisch oder durch Besteuerung), werden sich hier die Gewichte verschieben.

Stefan Heimers snipped-for-privacy@heimers.ch schrieb:

Warum nicht?

Wie rechnest Du das?

Die Industrie braucht viel Prozeßwärme. Hat einer Ahnung, wie hoch man (effizient) mit einer Wärmepumpe pumpen kann? Hausheizung ist kein Problem, aber geht der Backofen auch und der Schmelzofen, mit dem man Eisen schmilzt?

Bis der Bestand auf diesem Standard ist, braucht es halt ein Weilchen.

Stefan snipped-for-privacy@arcor.de schrieb:

[wenn man Energie verteuert]

Manchmal ist es einfach besser, man verkneift sich die Metaphern, sondern schreibt Klartext. Dann ist auch eindeutig, was man meint.

Das halte ich für unwahrscheinlich.

Aktuell wird die Scheibe in Afrike, Syrien, Afghanistan und Pakistan gebaut, und die Leute dort glauben, daß der Laden hier (trotz angedachter CO2-Steuer) besser läuft als dort.

Eben.

Na ja, das geht wohl noch ein Weilchen. Momentan hätten die Sozialisten nach Meinung mancher Leute (z.B. Kevin K.) das größere Problem deswegen, weil sie eben keine Sozialisten mehr seien. Das werde dann besser, wenn sie wieder Sozialisten würden.

Momentan pampern sie lieber die Rentner, also eine Generation, in der sie noch nennenswert Wählerzuspruch haben. Rente erhöhen ist aber eine konsumtive Ausgabe, keine Investition. Damit gewinnt man die Zukunft nicht.

Die Konjunktion beginnt zu schwächeln, damit einhergehend wird wohl das Steueraufkommen zurückgehen ("einbrechen"), dabei sind Grund- und Respektsrente noch nicht auf dem Gleis. Politik bleibt spannend. Schafft es die SPD bis zur Bundestagswahl noch unter die 5%-Hürde?

:-)

Kein Elektronik-Thema.

Axel Berger schrieb:

ist

Meinetwegen. Eine Hausbatterie kostet aktuell um die 100 EUR/kWh

gespeicherte kWh betragen die anteiligen Kosten etwa 20 ct.

Damit zahlt der Solarbauer (Stromerzeugungskosten aktuell etwa 12

Wenn Solarpaneele und Akkus jetzt noch billiger werden (und Strom aus

Am 16.08.2019 um 15:15 schrieb Martin Gerdes:

Nöö wieso? Ich mag Energie! Energie macht das Leben leichter.

Je mehr Energie, desto besser.

Karl

Am 16.08.2019 um 15:15 schrieb Martin Gerdes:

Hm, also das halte ich für unrealistisch. Hab gerade mal nach Solarakku 20 kWh gegoogelt und eine ganze Reihe Angebote für "Solarspeicher" gefunden.

14,4 kWh -> 7228,- € 4,8 kWh --> 2360,- € 12 kWh --> 6048,- € 9,6 kWh --> 4720,- € 16,8 kWh --> 10389,- €

Das geht also eher Richtung 500,- € je kWh

Wirkungsgrad der Akku-Ladung und -Entladung nicht vergessen. Macht aus den 12 ct je kWh die man reinsteckt schon mal 15 ct je kWh die man rausholt. Dazu dann Akkukosten die eher zwischen 50 ct bis über 1,- € je kWh liegen.

Ja, manchmal. Mqanchmal verstehen Einen die Leute aber auch so.

Darfst Du, meine Meinung hatte ich aber bereits geschrieben.

Ist ja nicht verwunderlich, so lange wir Kohle übrig haben um Solardächer auf Moscheen in Afrika zu bezahlen, gehen die davon aus das wir Kohle im Überfluß haben, Einem hier die gebratenen Hüner in den Mund fliegen und Frauen Allgemeingut sind.

Was eben?

Achwas. Kevin und Heiko wollen aus dem Bällebad abgeholt werden...

Schau Dich doch mal um, welches unserer Nachbarländer fährt den selben Kurs wie D? In welchem unserer Nachbarländer fiel das Realeinkommen in den letzten 15 Jahren so wie bei uns?

Sogar die Rentner haben begriffen was hier läuft und da bedauerliche Einzelfälle auch nicht vor dem ausrauben und Vergewaltigen von Rentnerrinnen zurück schrecken hört man den Arsch der Etablierten Parteien deutlich am Permafrost kratzen.

Konjunktion schwächelt eigentlich nicht, Konjunktur evtl..

Was ist denn das "SPD" und wozu ist das gut?

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Hmm. Aber interessant für einen Mittelsachsen.

Gruß,

Holm

Stefan schrieb:

Das macht nichts

Wir reden hier nicht darüber, was der Speicher in der Anschaffung kostet. Wir reden davon, was das Speichern einer kWh Strom kostet, also das laden einer kWh in ein Speichermedium, gemeinhin einen irgendwie gearteten Akku, und das spätere Entnehmen dieser zuvor gespeicherten kWh

Nein. Unter Berücksichtigung dieser und einiger weiterer Faktoren ergibt sich etwa der von Axel genannte Wert. Das Speichern einer Kilowattstunde Strom in einem Akku kostet demnach ca 20 Cent. Dieser Preis ist übrigens weitgehend unabhängig von der Technologie/Chemie des eingesetzten Speichers. Auf absehbare Zeit ist das Speichern von Strom mittels Akku daher viel zu teuer. Das ist dasselbe Problem (eines davon...) wie bei den Batterieautos. Es fehlt bisher schlicht und ergreifend an einer bezahlbaren und technisch geeigneten, also hinreichend leichten und auch kleinen Speichertechnik, wobei es bei stationären Stromspeichern weniger auf Masse und Volumen als vielmehr auf den Preis ankommen wird

MfG Rupert

Wobei man nie vergessen sollte, daß das den Wert für Optimalbedingungen darstellt, also regelmäßige Zyklen mit einer Tiefe von rund 50 % bei gleichmäßger Temperatur.

Vieles, häufiges Tiefentladen, extrem flache Zyklen mit Altern statt Verschleiß, tiefe oder hohe Extremtemperaturen, kann den Wert spürbar nach oben treiben.

Für wirklich große Kapazitäten und längere Speicherzeit (Jahres- nicht Tageszyklus) gibt es derzeit nur Chemie. die ist, in Großanlagen, zwar billiger hat aber Verluste von 75 % und mehr.

Stimmt. Vereinfacht gilt teuer = viele Zyklen und umgekehrt.

Da ist es eher der hohe Einstandspreis und der geringe Nutzwert. Die kWh Heizwert kostet an der Tankstelle 16 Cent (allerdings künstlicher Preis durch hohe Steuern). Je nach Annahmen für den mittleren Wirkungsgrad ist das zu vervierfachen. Gespeicherter Strom ist demnach billiger, aber der Unterschied ist weniger als ein Faktor 2. Autos fahren heute meist unter

10 Mm/a, das sind Kraftstoffkosten von unter 900 Euro/a, typisch um ein Drittel der Gesamtkosten.

Am 15.08.2019 um 22:35 schrieb Martin Gerdes:

'Erneuerbare Energie'* ist ein noch fieseres Wortungetüm als 'Klimawandel' oder 'CO2-Neutralität'.

Energie wird schon mal überhaupt nicht erneuert (und auch nicht verbraucht oder erzeugt).

Gemeint ist: der Energieträger, den man bei der Energieumwandlung benutzt, der ist nicht nur einmal vorhanden und dann für immer verloren, sondern der regeneriert sich irgendwie und kann dann mehrfach genutzt werden.

Die Frage wäre nun, ob sowas überhaupt nötig ist.

Das behaupten nun die Leute, die glauben, das Erdöl wären die Reste von Dinosauriern.

(Das ist natürlich totaler Quatsch, mit welchem das blöde Volk für dumm verkauft wird.)

Aber seis drum: die 'fossile Energie' (gemeint ist primär Erdöl) soll angeblich besser ersetzt werden durch etwas, was nachwächst oder sich nicht stofflich verbraucht.

Man könnte natürlich seine Nahrungsmittel verbrennen, um statt zu frieren lieber zu hungern.

Aber SOO war das wohl kaum gemeint.

Statt dessen setzt man auf die Sonne uns heizt nur tagsüber - und in der Nacht soll man sowieso lieber schlafen.

Man kann auch auf den Wind setzen und hat dann manchmal Strom und manchmal Flaute.

Was aber dann???

Ich denke immer noch, das hier in diesem Buch was sinnvolles drin steht, (weiss allerdings nicht wo):

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Oder wie wäre es mit dem 'Kohlerschen Tachionenkonverter'? (der soll angeblich die 'Haunebu III' Raumschiffe angetrieben haben)

Dann hätten wir noch Thorium, womit sich angeblich sowas ähnliches wie Kernkraftwerke bauen lassen, nur billiger und sicherer.

TH

Am 17.08.2019 um 11:49 schrieb Thomas Heger:

Für dich sind ehr die Veröffentlichungen von Leo Sternbach relevant.

Am 17.08.2019 um 00:20 schrieb Rupert Haselbeck:

genau, und da spielt es durchaus eine Rolle, was der Akku in der Anschaffung kostet. Der zweite Faktor ist die Anzahl der möglichen Ladezyklen und der dritte Faktor ist die kalendrische Lebensdauer. Wenn wir letztere mal außen vor lassen, ist der Preis für die Speicherung einer kWh:

Ps = P1 / W + P2 / n;

Ps: Preis der gespeicherten kWh P1 : Preis für eine kWh Strom vor der Speicherung W : Wirkungsgrad des Akkus P2 : Anschaffungspreis für eine Speicherkapazität von 1 kWh n : Anzahl der Lade- und Entladezyklen

Nehmen wir an: P1 = 12 Cent, W = 80%, P2 = 500 €, n = 1000

dann kommen wir auf:

P1 = 0.12€/0,8 + 500 / 1000 = 0,15 € + 0,50 € = 0,65 €

was bist du? Ich tippe mal auf Jurist...

Trotzdem ist die Annahme, dass ein Akku je kWh um die 100,- € kostet und damit die Rechnung von Axel falsch.

Am 17.08.2019 um 13:07 schrieb Stefan:

Tschuldigung: Ich meinte natürlich Martin und nicht Axel

Das war keine Rechnung. Bei zwei Zahlenwerten, einmal zweistellig Cent und einmal dreistellig Euro, war die Zuordnung leicht zu raten. Ich sage damit nicht, daß die 100 Euro über die Größenordnung hinaus stimmen. Die

20 Cent sind (plus/minus etwas Abweichung) ein häufig genannter, glaubhafter Literaturwert.

Axel Berger snipped-for-privacy@Berger-Odenthal.De schrieb:

75% Verlust heißt immerhin 25% Nutzkapazität -- und das ist immer noch mehr als "Windräder abschalten".

Auch Akkus haben sicherlich über ein halbes oder dreiviertel Jahr Speicherzeit ihre Verluste (wenngleich zugegebenermaßen eher keine 75%).

ACK.

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