Was kostet CO2-Neutralität?

Aug 15, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 299 Replies

Am 17.08.2019 um 13:54 schrieb Martin Gerdes:

Es gibt eine bewährte Technik, die überschüssige Energie als potentielle Energie speichert. Man verwendet ein sehr günstiges im großen Umfang vorhandenes Speichermedium, welches kaum Verluste hat. Je kälter es ist, destso geringer sind die Verluste.

Es gibt zwar Gegendenen auf der Erde, wo dieses Speichermedium nicht ausreichend vorhanden ist, aber dort könnte man überschüssige Energie nutzen, um dieses Speichermeidum zu transportieren. Grundsätzlich sollte dieses Speichermedium, da es in mittleren Mengen sehr umweltfreundlich ist, überall auf der bewohnten Erde ausreichend verfügbar sein.

Natürlich ist Hydroxylsäure/Dihydrogenether für Bodenerosion, Treibhauseffekte, Bodenerrosion, Korrosion, Gewebeschäden und Sucht (bereits 168h Entzug führen zum sicheren Tod) verantworlich. Außerdem ist es in größeren Mengen für den Menschen giftig.

Eine chemische Speicherung von Energie ist eher geeignet, wo eine potentielle Speicherung nicht wirtschaftlich ist (z.B. Antrieb von PKW).

Ich bin mir nicht sicher ob jetzt eine Anlage mit großen Akkus, die sehr viel Energie chemisch gespeichert haben, wirklich ungefährlich ist. Wenn durch irgenwelche Zufälle Energie unkontrolliert freigesetzt wird, gibt es eine große Katastrophe. Selbst bei Bauwerken zur Speicherung von Energie in Hydroxylsäure gab es schon einige große Unfälle (z.B. Italien: Katastrophe von Longarone).

Wenn man Lithium als Speichermedium nutzt hat man eine sehr schlecht Ökoblianz. Daher wird auch immer wieder Wasserstoff ins Spiel gebracht, da dieser Stoff elektrochemisch aus Hydroxylsäure gewonnen werden kann.

Die elektrochemische Umwandlung sorgt aber für große Verluste.

rum.

/ralph

----------------------------------------------------------------------------- https://aisg.at ausserirdische sind gesund

Hausgemachtes Problem. S. Firmen-Hybrid-Suffs und 0.5%-Regelung [1]. Das produziert automatisch Mißgeburten wie den Mercedes E300 oder den 530er e-Bimpf, die mit ~90kW elektrisch daherkommen um 220kW "Systemleistung" zu produzieren. Diese 90kW nuckeln dann an einem 13kWh-Batteriechen, bei >=2 Tonnen Leergewicht. Mit etwas Glück kommt der eilige Consultant oder Projektdamager damit die Tiefgaragenauffahrt emissionsfrei hoch.

Loremo, Mute, Sono und ihre Brüder und Schwestern haben leider nicht so recht gezündet. Ach ja, stop. Das waren "Prototypen". Aber mei. Das mit den Ladesäulenprivilegien ist - sobald Elektromobilität Großserie wird - sowieso vorbei. Wer da nicht eine Wallbox sein Eigen nennt oder irgendwo im Job ungestört laden kann, ist gekniffen. Bzw. darf am Kompatibilitätsroulette teilnehmen. EnBW ist da ganz weit vorne. Ähm. Im Fördergelder abschöpfen und dafür unbrauchbare Ladesäulen betreiben meine ich [2]. Die sollten sich mit Photovoltaikstraßenprototypenbauern zusammentun. Win-Win-Situation.

Volker

[1]
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[2]
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Ralph Aichinger schrieb:

Das könnte man wohl. Aber man müsste die Leute dann eben davon überzeugen, dass sie statt eines Autos halt auch mit einem Spielzeugauto vorlieb nehmen könnten. Es ist nunmal keine Lösung (für was auch immer), darauf zu verweisen, dass "ich", der großartige Umweltschoner, ein richtiges Auto garnicht bräuchte, der andere aber nicht.

MfG Rupert

Am 17.08.19 um 23:50 schrieb Rupert Haselbeck:

Generell Verbrennungsmotoren durch E-Motoren zu ersetzen, ist mit Sicherheit nicht immer umweltfreundlich.

---hdw---

Ich _vermute_ (aber wie es so schön heißt: Prognosen sind ungewiss, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen), dass durch das Thema "selbstfahrende Autos", wenn wir sie denn vernünftig in unsere ÖV-Systeme integriert bekommen, in Zukunft auf dem Land die Leute durchaus auch künftig öfters mal alleine im Auto sitzen werden, aber nicht mehr in einem privaten, sondernin einem "Leih"wagen. Je nachdem wie viele Leute mitfahren, in einem für 1, 2 oder mehr Leute.

Viele Grüße, Andi

Thomas Heger <ttt snipped-for-privacy@web.de schrieb:

Deswegen sagt das ja auch keiner. Es heißt "Erneuerbare Energien" (sic! Plural!), nicht etwa "Erneuerbare Energie". Und weil das ein Namen ist, wird das Adjektiv natürlich großgeschrieben, ganz Wikipedia.

Es geht hier um Ideologie! Da wirst Du doch wohl hoffentlich nicht mit Fakten daherkommen wollen.

... und Kohle und Erdgas ...

So ganz verkehrt ist das ja nicht.

Stefan snipped-for-privacy@arcor.de schrieb:

Du meintest vermutlich Peter Bösche.

Stefan Engler snipped-for-privacy@epiket.de schrieb:

Nö :-)

Die Firma Viessman hat einen entsprechenden Speicher mal anläßlich einer Hannovermesse vorgestellt: Die Energie steckt in der Schmelzwärme von Dihydogenoxid. Ich habe mal nachgerechnet: Der gewünschte Saisonspeicher ist das noch nicht.

Zitat von der Seite:

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| In der Praxis bedeutet das, dass ein Eisspeicher mit einem Volumen von zehn | Kubikmetern die gleiche Energiemenge liefert, wie die Verbrennung von 110 | Litern Heizöl.

... oder etwa 1100 kWh. Damit kommt man nicht weit, wenn man ein Haus damit beheizen will -- und 10 m³ Speichermasse ist schon ein ziemliches Trumm.

Vermutlich ja.

Natürlich nicht. Nichts, wo viel (mobilisierbare) Energie auf einem Haufen ist, ist ungefährlich.

Ja.

Ja -- und das hätte damals auch noch schlimmer ausgehen können. Die Staumauer selbst ist ja nicht gebrochen.

So what? Wenn das Stromnetz von zuviel Angebot überlastet ist, schaltet man heute Windkraftanlagen aus, um das Netz zu stabilisieren. Schaltete man stattdessen Elektrolyseure ein, die diesen Überschußstrom aus dem Netz nehmen, so kann man quasi für lau Wasserstoff gewinnen, den man beispielsweise in nicht unerheblichen Mengen unproblematisch ins Erdgasnetz einspeisen kann.

Ich weiß nicht, warum man das noch nicht in größerem Umfang macht. Vielleicht ist Energie einfach noch zu billig.

Volker Bartheld snipped-for-privacy@bartheld.net schrieb:

Ich bin der Meinung, daß Autos im Sinne von weniger Benzinverbrauch wieder kleiner werden müssen und die Motoren schwächer. Vom 3-l-Auto redet aber keiner mehr, der Mann auf der Straße (und vor allem der Dienstwagenfahrer) will den gewohnten SUV oder den dicken BMW/Benz -- und das bringt uns dem Ziel halt nicht näher.

Klar. Niemand ist darauf angespungen, auch die Politik nicht.

In Japan ist das anders: Bei uns sind 25% der Neuzulassungen Stadtpanzer, in Japan etwa ein Drittel der Neuzulassungen "Kei cars", Kleinstwagen. Vier Europäer bekommt man in so einen Winzling zwar nicht hinein, aber man könnte ja durchaus Ein- oder Zweisitzer bauen wobei die beiden Insassen dann hintereinander sitzen.

Der Smart war ein Schritt in diese Richtung, aber der war zu teuer und immer noch nicht klein genug. Ich sehe hier immer wieder Smarts senkrecht (also platzsparend) parken, aber das bleibt Privatinitiative ohne weitere Folgen. Gäbe es eine staatliche Parkraumbewirtschaftung mit deutlich reduzierten Tarifen für Smart etc, kämen solche Autos wohl schon auf den Markt.

So ist es.

Am 18.08.19 um 11:42 schrieb Martin Gerdes:

Hier werden SUVs vornehmlich von Pensionären gefahren. Grund sind massive Rückenprobleme der Fahrer. Der Hinweis das doch dann eine Ente angepasster wäre, verfängt leider nicht.

Japan hat massive Platzproblem außerdem sind Japaner(innen) etwas zierlicher. Meistens jedenfalls. :-)

Für den dann nötigen billigen Strom kaufen wir dereinst AKWs aus Russland. :-))

Doch das geht. Der Daihatsu Cuore ist in Japan ein KeiCar. Allerdings hat er dann nicht den fetten 900ccm Motor wie in Deutschland sondern einen 600ccm mit Turbolader. Ich vermute mal das der Turbo fuer die Klimaanlage gebraucht wird. :-) Da passen vier Leute rein, ist aber dann sowas aehnliches wie Sex. :-D

Ich glaube der (erste) Smart war noch zu gross. Ich meine in Japan haben sie eine verkleinerte Version verkauft damit er die Zulassung als KeiKar bekommen hat.

Olaf

Am 18.08.2019 um 11:42 schrieb Martin Gerdes:

Damit lassen sich schöne Motoren bauen, aber 2 x 3l ist gepflegter. Mit einem N74B60 lässt sich auch mal entspannt auf 200 runterbremsen...

Nur das Blech drumherum wird immer größer, fetter und (für mich) hässlicher.

Butzo

Verstehe ich nicht. Wärme abgeben kann ein Eisspeicher nur beim Einfrieren. Beim Auftauen nimmt er Wärme auf. Das wurde und wird gern für Klimaanlagen verwendet. Der Rückweg, das Wiedereienfrieren, ist schwierig. Naturgemäß gefriert das Wasser zuerst an den Kühlschlangen und isoliert die dabei. Das ganze wird also nie einen guten Wirkungsgrad bekommen. Das ist übrigens eines der Hauptproblem aller Speicher und Wärmepumpen, die mit Phasenwechsel und einer festen Phase arbeiten.

Wunschdenken. Das Hauptproblem er Windenergie ist, das große Anteile der Jahresarbeit in kurzen Spitzen mit sehr hohen Leistungen anfallen. Ein Elektrolyseur muß für diese Spitzenleistung ausgelegt sein und kommt dann auf eine extrem niedrige mittlere Auslastung. "Für lau" ist anders.

Weil ich die Idee von Anfang an genial fand, habe ich immer wieder mal hingesehen. Nach allem, was ich finden konnte, ist der Smart im Vergleich zu anderen Autos der kleineren Klassen alles andere als sparsam, warum auch immer. Billig war er auch nie. Da kann man auch

Das ist sogar irgendwann offiziell erlaubt worden. Ich sehe es oft. Ein

ie

verteilen Knollen an Leute, die einen Platz belegen ohne zu bezahlen. Wenn einer einen Platz bezahlt und zwei oder sogar drei -- das ist alles anderes als selten -- belegt, ist das genau dasselbe, es wird aber *nie* verfolgt. Das macht, egal wo man hinsieht, immer wenigstens ein Sechstel

/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Axel Berger schrieb:

von zehn

von 110

Frag Viessmann! Das obige ist ein Zitat von deren Webseite.

Wirkungsgrad

Frag das Viessmann, nicht mich.

kommt

anders.

"Die Sonne stellt keine Rechnung -- und der Wind auch nicht."

Axel Berger schrieb:

Jepp :-)

parken,

Meines Wissens nicht, aber das macht nichts, zumindest hierzustadt ist

Parkverbot durchgesetzt wird.

Autos

Nein.

Ex falso quodlibet.

passieren.

markieren, Anwohnerparkarten ausgeben (vorzugsweise nicht zu "maximal 30 Euro im Jahr), sondern zu z.B. 300 Euro oder vielleicht auch 600 Euro im

die

alle anderen kaufen z.B. per Handy Parkscheine zu 2 Euro die Stunde.

werden,

Aufpreis kostetn), dann kaufen auch Auto-die-hards kleine Autos.

Am 18.08.19 um 18:49 schrieb Martin Gerdes:

Aber sie verteilen Quittungen.

---hdw---

Mei, man muß sich halt vergegenwärtigen wer woran verdient und wo die Arbeitsplätze, Interessensgemeinschaften und Wähler positioniert sind.

Mehr gibts zu dem einigermaßen müßigen weil immer gleichen Thema eh nicht zu sagen außer vielleicht, daß ich mich schon gelegentlich frage, wie man sich auf das schmale Brett versteigen kann, durch Einführung emissionsärmerer Energieerzeugung (ich vermeide bewußt den Schwachsinnsbegriff "Erneuerbare Energien") und elektrisch betriebener Individualmobilität könnten wir weiter machen, wie bisher. Nur mit reinweißer Umweltweste.

Schon verquer, daß jeder von uns Erstweltler einen energetischen Fußabdruck hat, wie 100(?) Entwicklungsländler.

Jup. Aber halt auch nicht, weil der japanischen Bevölkerung die Umwelt mehr am Herzen liegt. Sondern weil die Regierung bestimmt, daß Stadtpanzer unerschwinglich teuer oder gar verboten sind. Ich möchte hierzumünchens das Lamento hören, wenn man laut über eine Citymaut nach dem Vorbild von London [1] oder gar eine Sperrung des Mittlere-Ring-Inneren für jeglichen motorisierten Individualverkehr ohne Sondergenehmigung nachdenkt. Dabei finde ich 28€/Tag gar nicht mal so utopisch. Innerstädtisches Autofahren darf im Jahr durchaus soviel kosten wie eine Gesamtnetzjahreskarte der Verkehrsbetriebe.

Ja, es kommen sícher welche, die mutmaßen einen ÖPNV-Infarkt. Dazu wäre zu bemerken, daß man mit 5€ je Liter Superbenzin oder 1000€ Citymaut je Fahrzeug durchaus zweckgebunden für die Öffis einiges tun könnte. Aktuell versickert ja der Größteil der Mineralölsteuern irgendwo, nur nicht in der Schaffung von Mobilitätsalternativen.

Fazit: Autofahren ist zu billig. Viel zu billig. Ihr dürft mich jetzt gerne kreuzigen.

Ciao, Volker

[1]
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Am 18.08.2019 um 18:49 schrieb Martin Gerdes:

mein Anwohnerparkausweis heisst, Google, Ebay, Amazon, Hermes, DHL... Ausser für Klamotten / Schuhe muss ich da nicht hin.

Butzo

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