Das sehe ich etwas anders. Ohne Vokabeln geht garnix. Das wäre wie Elektronik ohne Bauelemente, Monte Carlo ohne Roulette usw...
Es gibt allerdings durchaus verschiedene Methoden, sich die zwingend benötigten Vokabeln anzueignen. Stures Pauken (vor allem, wenn es ausschließlich schriftsprachlich erfolgt) ist sicher nicht die Beste und heute, auch dank der Existenz des Internet, zum Glück auch nicht mehr die einzig mögliche.
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H
Hartmut Kraus
schaerfer :-) Nein, die dritte Negation negiert nur die zweite, also gilt die erste. :-)
K
Klaus Butzmann
Am 08.01.2013 19:01, schrieb Joerg:
Die paar Euro machen den Kohl nicht fett, viel gravierender ist der generelle Umgang mit öffentlichem Geld.
Gerade bei (Groß)Bauprojekten hat sich ein unseliges Konglomerat aus politischen Einflüssen, Generalüber- und Generalunternehmern, Sub und Sub-Sub Unternehmen als Standard etabliert.
Das sind nur noch juristische und kommerzielle Konstrukte bei denen das Bauwerk nur noch zufällig und ohne Einfluß von Fachleuten entsteht. Spätestens bei der Komplexität technischer Gebäudeausrüstungen scheitert sowas dann meist grandios.
Butzo
A
Axel Berger
Sebastian Suchanek wrote on Tue, 13-01-08 09:44:
In Quebec nicht.
J
Joerg
Zitat "Das Jahr 2014 nannte Amann "eine gute Nummer" ? mehr aber auch nicht. Denn "festlegen kann ich mich jetzt darauf nicht""
Wenn ich einem Kunden sowas sagen wuerde gaebe es vermutlich einen Knall :-)
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
J
Joerg
Was ich meinte ist dass Vokabelpauken nichts bringt, mir jedenfalls nicht. Das beste ist IMHO was die alten Romer "medias in res" nannten, oder in Neu-Speak "Full Immersion". Flugticket besorgen, Kopfsprung mitten rein. So habe ich Niederlandisch gelernt. Englisch im Prinzip auch und unsere Englischlehrer konnten anfangs so gut wie kein Deutsch.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
J
Joerg
Hier auch, meist ist alles schon vorher abgekartet. Budget-Ueberschreitungen um einige hundert Porzent? Kein Problem. Was Change Orders angeht werden die bei nichtgewerkschaftlichen Unternehmen gern abgelehnt. Bei gewerkschaftlichen ist man da oft toleranter, daher koennen diese niedriger bieten. Denn sie wisssen dass sie spaeter satt nachfassen koennen und bekommen damit als "guenstigster Anbieter" die oeffentlichen Auftraege.
So isses :-(
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
K
Klaus Butzmann
Am 08.01.2013 21:16, schrieb Joerg:
Kommt drauf an, wenn die Aufgabe "Bau 'was was fliegen kann" lautet ohne mehr zu spezifizieren dürfte ein genauer Zeitplan auch dir schwerfallen.
Ohne auch nur einen Hauch von Infos zu haben kann ich mir die Ausschreibungen gut vorstellen:
Pos 1.5.6.8 Brandmeldezentrale, ein Stück EP= ,GP= Pos 1.5.6.9 Brandmelder passend zu 1.5.6.8 EP= ,GP=
Ohne dass jemand zu diesem Zeitpunkt wusste wieviel Melder überhaupt benötigt, geschweige denn verbaut werden sollen.
Zitat aus
formatting link
"Auch in Deutschland. So hat sich Bilfinger nicht an der Ausschreibung für den Großflughafen Berlin-Brandenburg (BBI) beteiligt. Sehr zum Ärger des Landes ? und zum Wohl des Unternehmens, wie sich angesichts der Verschiebungen des Eröffnungsdatums zeigt. "Oft wissen Behörden nicht, was sie tun", sagt Enenkel diplomatisch. Ein Blick in die Unterlagen habe schon genügt, um sich zurückzuziehen."
Butzo
J
Joerg
formatting link
Yup. Ich habe es mal selbst getan. Gruppe verschiedener Firmen plus ein Kunde von mir. Es ging um eine oeffentliche Ausschreibung. Kunde zu mir: Sehen Sie da mal drueber und halten Sie ein Meeting ab wo mindestens ein Ingenieur jeder beteiligten Firma bei ist. Luftschlossbau hoch drei. Als ich beim Meeting einwarf dass man mal die Kosten spaeter in der Produktion ... "Ach was! Das spielt doch in dieser Phase ueberhaupt keine Rolle!", entgegnete der Chef einer der Firmen. Nachher riet ich dem Kunden eindringlichst da sofort auszusteigen. Das tat der Kunde denn auch. Grosser Aufruhr. Diverse Leute sind vermutlich heute noch p....d wenn sie meinen Namen hoeren.
Am Tue, 08 Jan 2013 19:37:17 +0100 schrieb Christoph Müller:
Die staatlich festgesetzte Gebühr kommt hinzu.
Nicht ganz. Eichung erfolgt durch einen Eichbeamten, Beglaubigung durch eine betriebliche, aber staatlich anerkannte und überwachte Prüfstelle unter Leitung eines vereidigten Prüfstellenleiters, der bezüglich seiner Prüftätigkeit *nicht* weisungsgebunden ist. So war es jedenfalls, als ich Prüfstellenleiter war.
Das sind keine Wärmezähler.
So ist es. Genau die haben wir hergestellt und beglaubigt.
Gruß Werner
Die Kinder den Müttern schon im Kleinkindalter wegzunehmen
(Kinderkrippen), damit die Frau wieder für fremde Personen als
Arbeitskraft dient, ist eine Perversion ohne Gleichen.
G
Guido Grohmann
Thomas 'Tom' Malkus schrieb:
Ui: ne Facebook-Party! Das kann teuer werden ...
Guido
T
Thomas 'Tom' Malkus
Guido Grohmann ( snipped-for-privacy@gmx.de):
Am besten sind die Kommentare:
"Komme ich da auch mit Rollator rein?" "Direkt nach der Elbphilharmonieeröffnung gehts zur Flughafeneröffnungsfeier" "Ich kann da nicht, bekomme endlich DSL 16.000"
Ich denke, dass jemand, der mal ein praktisches Beispiel gesehen hat, in dem alle eckigen Bauklötze rot, aber nicht alle roten Bauklötze eckig sind, leichter akzeptieren kann, dass alle ganzen Zahlen Elemente der reellen Zahlen sind, aber nicht alle reellen Zahlen auch Elemente der ganzen Zahlen.
Gruß Henning
B
Bernd Laengerich
Am 08.01.2013 19:01, schrieb Joerg:
Momentan geht das anders: Der Aufsichtsratsvorsitzende, Berlins Oberbürgermeister Wowereit, tauscht den Posten als Vorsitzender mit dem Stellvertreter, Platzeck. Quasi eine Rochade.
Bernd
H
Hartmut Kraus
Am 09.01.2013 09:47, schrieb Bernd Laengerich:
Aber nicht doch, rochieren kann nur ein König mit einer Dame, und auch nur, wenn sich beide vorher noch nicht bewegt haben. :-)
U
Uwe Hercksen
Joerg schrieb:
Hallo,
in jeder Sprache gibt es eine recht kleine Menge von Worten die aber schon 70 bis 80 % üblicher Texte abdecken. Wenigstens diese wichtigsten Vokabeln braucht man schon um überhaupt eine Unterhaltung führen zu können.
Bye
H
Hartmut Kraus
Am 09.01.2013 10:19, schrieb Uwe Hercksen:
Jo, hab' mal was von etwa 300 gehört - kann das hinkommen?
Jedenfalls sollen sich diese 300 in drei Stunden erlernen lassen - die richtige Technik vorausgesetzt.
C
Christoph Müller
Am 08.01.2013 22:14, schrieb Werner Holtfreter:
Dann ist der Unterschied anscheinend nur der Beamtenstatus. Wo wird der Unterschied zwischen "geeicht" und "beglaubigt" wichtig?
Geschüttelt und nicht gerührt ;-)
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
H
Hartmut Kraus
Am 09.01.2013 11:00, schrieb Christoph Müller:
Geeicht: Wenn einer kommt und die Zähler auswechselt (wie neulich unsere Wasserzähler), aber ich die Waschmaschine davor selber beiseite zerren muss, weil er das angeblich nicht darf. Beglaubigt: Wenn einer kommt, die Zähler abliest (wie vorgestern geschehen), aber a) die Waschmaschine selber wegzerrt. "ich vertraue Ihnen blind!" Ich nur dumm geguckt - ach richtig: Wenn sie kaputt ist, übernimmt er keine Haftung. Und b) wenn ein Beamter dabei ist (mein "guter Geist" bei der Gemeinde). Ich weiß nicht, ob auf meine Beschwerde hin, dass ich nicht dran denke, vielleicht für andere noch mit zu bezahlen, die gerade sitzen oder aus irgend einem anderen Grund nicht aufmachen, bei denen sie den Zählerstand also nur schätzen können ...
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