Hmm, das wird schwierig... Glaubst du wirklich dass der Weidezaun in >15m Entfernung soviel ausmachen kann? Ich kenne ein professionelles EMV-Labor wo ein Zaun dichter dran steht, und 10m hinter der Empfangsantenne ist ein Gebäude.
Sieh es mal so: Wenn ich nur mit EMCO messen würde, dann hätte ich diesen Widerspruch nie gefunden.
Gruss Michael
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H
horst-d.winzler
Am 13.07.2010 21:00, schrieb Michael Koch:
Je schneller die Kurven durchlaufen werden, um so idealer der Kurvenverlauf.
Hast du die Gelegenheit die Antenne an einem Holzfahnenmast zu platzieren? Den Sender ebenso?
mfg hdw
J
Joerg
Wir sind alle gespannt :-)
Kommt darauf an wo Du wohnst. Hier fahren Leute schonmal fuer sehr kritische Messungen in die Pampa. Muss ja nicht gleich Death Valley sein. Geht auch in unserer Gegend, ist aber nicht immer ganz trivial :-)
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Manchmal melden sich auch freiwillige Abbau-Helfer wo das dann ganz schnell geht:
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Kommt auf dessen Laenge an (wo welche Teile davon resonant sind) und wie er "abgeschlossen" ist. Die Messlabors die ich kenne sehen so aus:
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Da gibt es nichts an Draehten und die Wetterschutzbauten sind aus Holz.
So richtig sehe ich den Widerspruch bei EMCO auch nicht, abgesehen von (vermuteten) sub-optimalen Metallverhaeltnissen am Standort. Bei den anderen Antennen, wer weiss, die kenne ich nicht.
Gruesse, Joerg
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M
Michael Koch
Hallo Horst,
Nein, aber ich werde noch weitere Versuche machen:
-- verschiedenen Höhen, mit meinem Mast komme ich bis 2.15m
-- Ferritringe an beiden Enden
-- verschiedene Kabellängen
-- zusätzliches Dämpfungsglied direkt an der Antenne
Gruss Michael
J
Joerg
Dann mache das in Schottland. Nach Ende eines solchen Spiels liegen genug davon rum:
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Daempfungsglied ist eine gute Idee. Falls Du unbedingt auf diesem Feld mit den Drahtzaeunen arbeiten musst nimm eine Tuete Krokoklemmenkabel und einen Elefantenzahn mit. Dann mal Draehte hie und da erden, sehen ob sich in den Plots was verschiebt. Falls der Boden dort feucht ist reicht auch ein ordentlicher Zelthaken und ein ordentlicher Faeustel. Nimm aber einen zweiten Zelthaken mit damit Du ihn am Ende wieder aus der Erde kriegst :-)
Gruesse, Joerg
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horst-d.winzler
Am 13.07.2010 21:47, schrieb Michael Koch:
Größere Höhe minimiert den Einfluß der Wellenlänge/Reflexion gerade im unteren Bereich. Verschiedene Kabellängen ändern das Meßergebnis bei hoher Fehlanpassung durchaus. Am unteren Arbeitsbereich der Antennen überwiegt ja zunehmend der Blindanteil (Fehlanpassung) der Antenne. Das bewirkt, das Kabel zunehmend als Leitungskreis (Transformator) arbeiten. Sollte aber "nur"
6dB bewirken. Das Dämpfungsglied kann bequemerweise am Empfänger eingeschleift werden. Sollte es beim Einschleifungsort des Dämpfdungsglieds tatsächlich zu einem meßbaren Unterschied zwischen Antenne und Empfänger kommen, dürfte das ein Hinweis für die Unbrauchbarkeit des Kabels geben.
mfg hdw
M
Michael Koch
Hallo Horst,
Was soll das bringen? An diesem Ende ist das Kabel doch schon korrekt mit 50 Ohm abgeschlossen. Zumindest gehe ich davon aus dass der Eingang des HMS3010 50 Ohm hat.
Am Kabel liegt es nicht. Ich habe es gerade nochmal vermessen und die Ergebnisse unten angefügt:
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Gruss Michael
H
horst-d.winzler
Am 14.07.2010 09:50, schrieb Michael Koch:
Für den Empfänger ist es egal wo du das Dämpfungsglied einschleifst. Es geht nur um relative Impedanzänderungen des Antennennennwertes. Eine Impedanzmeßbrücke sowie Meßsender hast du nicht zur Verfügung?
War nur Spaß.
mfg hdw
M
Michael Koch
Hallo Horst
Nur die Stehwellen-Messbrücke von Hameg in Verbindung mit dem Tracking-Generator. Macht es Sinn damit die Antennen zu vermessen?
Gruss Michael
H
horst-d.winzler
Am 14.07.2010 13:22, schrieb Michael Koch:
Mit einer SWR-Brücke gehts. Sympathischer ist mir eine Brücke mit Vektor Voltmeter zB 8405A + 8405A
+/oder....
Es geht auch billiger. Ich habe mal nach Antennascope gesucht. Damit läßt sich schnell eine frequenzabhängige Impedanzänderung einer Antenne feststellen.
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mfg hdw
J
Joerg
[...]
Nicht dass jetzt Missverstaendnisse aufkommen: Das war jetzt kein Ersatz fuer die Messung "Mach mal das Kabel laenger", die jemand hier vorschlug. Denn dabei ist das Kabel am Antennenende nicht mit 50ohm abgeschlossen.
Kann mit zwar nicht vorstellen dass was anpassungsmaessig in die Hosen geht, aber der Mantel koennte theoretisch das Feld beeinflussen, da Metall.
Gruesse, Joerg
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M
Michael Koch
Hallo Joerg,
Ist schon klar, dieser Versuch wird noch gemacht.
Gruss Michael
D
David Kastrup
Wenn das Kabel lang genug ist, kommen die Reflexionen erst dann an, wenn es schon wieder egal ist.
David Kastrup
J
Joerg
Bei 30-60MHz trifft das aber eher nicht zu. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen dass es was ausmacht weil das Kabel durch den Analyzer Eingang (hoffentlich) sauber mit dem Wellenwiderstand abgeschlossen ist. Ich tippe eher auf die ganzen Weidezaeune dort. Aber auf die Entfernung schwer zu sagen. Man muesste vor Ort sein und sich das ansehen, mit einer Flasche Boelkstoff in der Hand :-)
Gruesse, Joerg
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Michael Koch
Hallo Joerg,
Ich glaube du hast dich geirrt. Jetzt kommt Licht ins Dunkel.
Also die Variation der Antennenhöhe hat einen Einfluss, insbesondere wenn sie näher am Boden ist. Das ist aber bei beiden Antennen (CBL-6143A und EMCO3109) der Fall, erklärt also nicht die Unterschiede.
Ferritkerne haben absolut keinen Einfluss, egal an welchem Ende des Kabels.
Jetzt wird's interessant: Die Verlängerung des Kabels auf 30m bewirkt eine kleine Veränderung in die richtige Richtung. Ein 10dB Dämpfungsglied (egal an welchem Ende das Kabels) bewirkt bei der CBL-6143A Antenne eine grössere Veränderung in die richtige Richtung. Bei der EMCO 3109 hat das Dämpfungsglied fast grossen Einfluss.
Seht selbst:
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Gruss Michael
M
Michael Koch
Tippfehler:
Gruss Michael
J
Joerg
Aber Du schreibst ja im Link "Weitere Untersuchungen am ungünstigen Standort". Also den Drahtzuan doch nicht abgebaut? Kann ich allerdings verstehen wenn dahinter Brutus der Zuchtbulle grast ...
Du meintest wahrscheinlich "fast keinen".
Irgendwas stimmt bei den CBL nicht. Bin ich im nachhinein froh, immer EMCO genommen zu haben. Zum Glueck kann man die hier gut vor Ort mieten und die EMV Messtellen haben die gleichen.
Gruesse, Joerg
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Michael Koch
Hallo Joerg,
Der Standort mit der grossen Wiese ist viel zu weit weg, da kann ich nicht jedesmal hinfahren wenn ich was messen will.
Solche BiLog oder BiConiLog Antennen haben doch inzwischen alle Hersteller im Programm, auch EMCO.
Warum meinst du dass es an der Antenne liegt? Ich hätte die letzten Messergebnisse jetzt so interpretiert, dass die Eingangsimpedanz des Empfängers nicht stimmt.
Gruss Michael
J
Joerg
Gibt es nichts naeheres, einen Acker oder so? Muss man nur aufpassen wo man hin- beziehungsweise reinlatscht :-)
Spannungsversorgung geht vom Auto aus, wenn Du das recht genau hinter der Antenne parkst, einen Wandler reinsetzt und mit 230V da raus zum Tisch (schnurstracks verlegt, keine Maeander)
Ja, aber nicht aller moderner Kram taugt auch was. Habe ich vorhin beim Buchen von Fluegen auf "new and improved" Web Sites gemerkt. In vielen Faellen ist der alte Krempel einfach besser, egal wie unhandlich.
Beim Hameg 3010, aus deutschen Landen frisch auf den Tisch? Das wuerde mich aber schwer enttaeuschen. Im Datenblatt geben die 50ohm mit VSWR bis maximal 1.5 an, von 10MHz bis 3GHz:
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Vielleicht moegen die CBL Antennen nicht ueberall die 50ohm.
Gruesse, Joerg
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M
Michael Koch
Hallo Joerg,
jetzt habe ich mir noch ein Experiment ausgedacht: Frequenzgenerator mit 50 Ohm Ausgang auf 30MHz und -80dBm eingestellt. Keine Modulation. Generator an den HMS3010 angeschlossen, der zeigt -80.9dBm an. Gut. Generator an einen HP8566B angeschlossen, der zeigt -80.5dBm an. Auch gut.
Jetzt wird der Generator durch die CBL-6143A Antenne mit dem 10m Kabel ersetzt, mit dem Referenzstrahler einige Meter vor der Antenne. Der HMS3010 zeigt -85.8dBm an. Gut. Der HP8566B zeigt nur Rauschen, es ist kein Signal zu sehen. Der Rauschteppich liegt ungefähr bei -115dBm. Wenn man den Referenzstrahler viel dichter an die Antenne ran bringt, dann kommt das Signal irgendwann aus dem Rauschen hervor.
Ich bin völlig ratlos. Wie kann sich der 50 Ohm Eingang des HMS3010 so völlig anders verhalten als der 50 Ohm Eingang des HP8566B?
Gruss Michael
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