Umfrage: Erfahrungen mit ECAD-Systemen

Sep 26, 2008 484 Replies

Hallo Jörg,

ich hatte mir dafür bisher immer eine Extralage definiert, die ich dann bei den Gerberdaten wieder rausgezogen habe. Neben den Bestückungsdruck gelegt sieht man schön, wo Brücken und Patchdrähte sein sollen.

Marte

Alexander Dörr schrieb:

So kann man doch nicht arbeiten! Also solche Programme sollten wir gleich von der Liste der Vorschläge streichen.

- Henry

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Marte Schwarz schrieb:

Zumindest ein Layoutprogramm ist mir mit dieser Funktionalität mal über den Weg gelaufen. Namen weiß ich nicht mehr.

Gute Idee.

- Henry

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"Marte Schwarz" schrieb:

(Brücken bzw. 0-Ohm-Widerstände)

Das scheitert hier leider an der Lagenbeschränkung der "Hobby"version. Ansonsten mache ich das manchmal für einlagige Platinen, indem ich auf der zweiten Lage zwar minimal route, diese dann aber nicht in Kupfer umsetze. Gekreuzte Drähte gehen damit aber gar nicht, und SMD-0-Ohm-Widerstände wohl auch eher nicht, da deren Pads ja dann in der falschen Lage wären (und man stattdessen noch ein Via dorthin braucht). Wobei: letzteres müsste sich in BAE lösen lassen, indem man extra für die 0-Ohm-Widerstände einen SMD-Footprint baut, der Pads in beiden Lagen besitzt (in der normalen Lage und in der fiktiven Drahtbrückenlage). In diesem Falle müsste das Programm wohl annehmen, dass beide Lagen elektrisch verbunden sind, ohne dass es selbst weiß, /warum/ das so ist.

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Joerg Wunsch schrieb:

Interessante Frage, die dir Oliver sicher beantworten kann. Im Allgemeinen sollte man allerdings Programmen nicht allzuviel zutrauen. Geht meist in die Hose.

- Henry

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Das ist allerdings ein harter Minuspunkt. Back Annotation muss ich fast immer machen. Von Hand waere das bei einigen hundert Bauteilen absolut aetzend.

Wenn ich mir noch eine Frage erlauben darf: Wenn die VirtualBox steht, was nimmt man denn als Ingenieur fuer eine Linux Distro? So etwa unter diesen Gesichtspunkten:

Nutzung fuer EDA plus vielleicht mal Office-Zeugs, keine High Level Video Sperenzchen (dafuer bin ich zu alt ...). Moeglichst wenig Bloat, Laptop-geeignet, schnelles Laden. Und gusseisern :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Sie werden dich vermutlich bald teeren und federn.

- Henry

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Ja, vielleicht muss ich nach der naechsten Landung in FRA damit rechnen, dass jemand hinter dem Passkontrollhaeuschen hervorspringt, auf mich zeigt und sagt "Das isser!"

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Joerg schrieb:

Na wenns dann im Suff endet, ist doch ok, oder?

- Henry

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Joerg schrieb:

Hallo,

ich glaubs ja nicht - was war geschehen?

Ubuntu, debian oder OpenSUSE ist mein Vorschlag, Ubuntu gibt es ja auch in der CE-Edition:

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Bernd Mayer

Schäuble, wenns Dir hier nicht gefällt, dann geh doch nach drüben!

Ich will gEDA gschem ausprobieren, wenn hier mal etwas Luft zwischen den Projekten ist. Obwohl die fehlende Back Annotation natuerlich ein dickes Manko ist. Trotzdem moechte ich es einmal testen.

Christian Edition, das waer's natuerlich!

Da Du Ubuntu zuerst nanntest, nehme ich an, dass es hier das beste waere.

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Koennte sein, dass Back Annotation doch geht, untere Haelfte im Link:

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Mein Layouter benutzt PADS. Das sieht ja immer verlockender aus ...

Habe auch schon mal eine Schritt-fuer-Schritt Anleitung fuer (hoffentlich) uebernaechste Woche gefunden, wie man so eine VirtualBox Chose mit Ubuntu drin auf einem Windows Rechner installiert, ohne mit Linux gross vertraut zu sein:

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In Guten Büchern (tm) wird das aber per Kuss erledigt.

Gruß, Gerhard

"Das Beste" gibt es nicht. Unterschiedliche Distributionen verfolgen unterschiedliche Philosophien. Wobei ich auch Ubuntu oder OpenSUSE vorgeschlagen h=E4tte. Ubuntu ist eine Distribution, die sich besonders an Benutzer richtet, die noch wenig Erfahrung mit Linux haben und will es ihnen besonders leicht machen. Viele Konfigurationsdateien werden automatisch erstellt und so bekommt man die im Normalfall gar nicht zu sehen. Das ist f=FCr die meisten Benutzer ideal. Falls aber etwas nicht funktioniert (gibt es meist Hilfe in den Foren) oder man etwas anders haben will als Ubuntu es liefert dann muss man selbst Hand anlegen und das wird dann imo manchmal komplizierter als bei Debian oder Gentoo. Debian w=FCrde ich nicht f=FCr Neulinge empfehlen. Es ist recht flexibel und setzt aber etwas mehr Vorkenntnisse vorraus.

Letztlich ist das aber wie selbst kochen: fertiges Essen (sei es aus der Dose oder in einem Restaurant) muss man geniessen wie es ist. Das muss nicht schlecht sein und wenn man nicht selbst kochen kann ist es die einzige Wahl. Selbst machen setzt etwas mehr vorraus aber man kann es genau so machen wie man es mag. Aus einem fertigen Essen etwas anderes zu machen wird aber dann =FCberproportional schwer :-)

OpenSUSE ist meiner unmassgeblichen Meinung nach =E4hnlich unkompliziert wie Ubuntu. Es stammt von Novell und es gibt auch kostenpflichtige Versionen mit Support. Allerdings habe ich relativ wenig Erfahrung damit. Ich habe es einmal f=FCr jemand anders installiert, das war recht problemlos und seither l=E4uft es, ich selbst habe aber wenig damit gemacht.=20

Ich benutze gentoo. Das ist eine Metadistribution und das heisst, dass ich keine Bin=E4rpakete bekomme sondern nur den Sourcecode. Compiliert wird auf dem Zielrechner (alles !) aber daf=FCr darf man sich f=FCr jede Komponente aussuchen, welchen Funktionsumfang sie haben soll und ob eine eher neuere, instabile mit mehr Funktionsumfang oder die etwas =E4ltere und daf=FCr erprobte Version verwendet werden soll. Weil alles bei mir zusammen gesetzt wird ist das sehr konsistent. Konfiguriert wird alles von Hand wenn man sich keine GUIs sucht. Ideal f=FCr Softwareentwickler. Extrem flexibel. Definitiv nichts f=FCr Jedermann

- f=FCr mich ideal.

Ich denke Du f=E4hrst mit Ubuntu CE nicht schlecht. Wenn Du in der Softwareliste kein gEDA findest dann probiere es mit synaptic als Paketverwaltung. Hardwareprobleme solltest Du keine haben wenn es unter Virtualbox l=E4uft. Sollte also out-of-the-box funktionieren.

Viel Erfolg!

Ich komme auch nicht ans Kreuz, hier wurde ja nur von Teeren und Federn oder so gesprochen :-)

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In diesem Fall haette ich gern die "Knack-und-Back" Fertigversion :-)

Beim Essen natuerlich nicht, wir machen alle Teige usw. hier selbst.

Hoert sich definitiv so an, als wuerde ich damit ruckzuck vorm Baum landen. Erstmal Moped lernen, dann kommt die Harley ...

In Ubuntu ist gschem drin, das reicht mir an sich schon. Bei CE ist m.W. nur wenig mehr drin als beim regulaeren Ubuntu, soll aber mehr "XP-Feel" haben, was Leuten wie mir helfen duerfte. Und den Bible Memorizer werde ich ganz sicher ausprobieren.

Danke. Hoffentlich raucht dabei nichts ab. Ist aber alles auf dem Server gesichert, nur XP Installations Disks gibt's ja heutzutage nicht mehr mit den Rechnern mit :-(

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Ich habe es bisher nicht vermisst. Das hängt damit zusammen, dass mir ist nicht recht klar ist, wozu man Back-Annotate letztlich braucht. Warum möchte man Bauteile im Layout und nicht im Schaltplan löschen, oder hinzufügen? Im Zweifelsfall habe ich im Schaltplan den besseren Überblick, welche Komponenten ich meine.

Wenn Du ein Feature unbedingt brauchst, dann sind die geda-Entwickler übrigens auch bestechlich und ergänzen es gegen eine in Dollars ausgedrückte Annerkennung.

Da scheint eine Menge Windows-Denke durch. Bei Linux ist es ausnahmsweise nicht so, dass die vollständigste Distro Dir auch automatisch den Rechner zumüllt. DTatsächlich sind mit Debian, einer der fettesten Distros überhaupt, sehr schlanke Default-Installationen möglich -- Zum Beispiel für Server. Als Anfänger ist allerdings gerade diese Wahlfreiheit ein potentieller Stolperstein. An Deiner Stelle würde ich daher eine andere der großen Distros wäühlen.

Die Hitliste auf Distrowatch wird stabil von Ubuntu angeführt, gefolgt von Suse, Mint und Fedora. Suse ist hauptsächlich in D verbreitet, kommt für Dich also nicht bevorzugt in Frage. Fedora ist der freie Abkömmling von RedHat. Zu Mint weiß ich nicht viel, außer dass es von Ubuntu abgeleitet ist.

Debian, Ubuntu und Mint sind sich in den grundsätzlichen technischen Aspekten sehr ähnlich, da Ubuntu von Debian abgeleitet ist und Mint wiederum von Ubuntu. Zusammen haben sie bei Distrowatch etwa den vierfachen Marktanteil, wie zum Beispiel Fedora. Entsprechend groß sind die Chancen, bei Hakeleien in einem der Foren einen passenden Tipp zu finden. Insgesamt würde ich also zu Ubuntu raten.

Ansonsten solltest Du die Distro nehmen, die Dein Linux-Mentor auch benutzt. Und wenn das Debian, oder Mandrive ist, dann ist das auch ok, denn dann kennt er die jeweiligen Stolpersteine.

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Back Annotation heisst bei uns nur, dass die Part Designators umbenannt werden. R46 landet links oben auf dem Board und wird damit R1, und so weiter. Das scheint bei gschem machbar zu sein, hier der Link aus einem anderen Post:

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Das waere kein Problem. Auch bei meinen Kunden nicht.

Sieht also wirklich nach Ubuntu oder Ubuntu-CE aus. Ich habe alle Windows-Versionen immer mit dem Ur-GUI (classic) benutzt, so wie es NT hatte. Etwas Wuehlen in der Bilch ist kein Problem, solange ich nichts gross programmieren oder kompilieren muss.

Linux Mentoren kenne ich hier in der Gegend nicht. Da waere ich eventuell der einzige weit und breit.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Joerg schrieb:

Eigentlich sollte es ein 500MB Image tun.

Linux in der Kirche - Oh Gott.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Das brauch man für größere Projekte. Wobei groß nicht viel heißen muß. Wenn du z.B. Pin-Swapping im Layout machst, weil du dort feststellst, das eine andere Belegung viel geschickter ist.

- Henry

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