"Smart" Lock 'Switchbot'

Jul 26, 2026 Last reply: vor 2 Wochen 45 Replies

??? Du hast doch damit angefangen und jetzt weißt du es nicht mehr?

Wenn innen ein Schlüssel steckt, kann man von außen nicht aufschließen. Meine Mutter hatte Schlüssel bei mehreren Nachbarn, die im Notfall nach ihr sehen konnten, und einer Freundin fiel die Tür zu. Der Nachschlüssel bei der Nahbarin nützte dann gar nichts. Viele Menschen, nach meiner Beobachtung meist Frauen, stecken den Schlüssel der Bequemlichkeit halber von innen auf's Schloß.

Am 27.07.2026 um 12:03 schrieb Thorsten Böttcher:

Du warst schneller! ;-)

Das ist weniger Bequemlichkeit, sondern die Angst vor bösen Menschen, denn wenn man in der Wohnung ist und nicht abschließt, bekommt man die meisten Wohnungstüren relativ leicht von außen auf.

Um bei einem Brand nicht in der Falle zu sitzen, bleibt der Schlüssel stecken, um schnell wieder aufschließen zu können. Dumm nur, dass dann von außen auch niemand gewollt aufschließen und beispielsweise in einem Notfall helfen kann. Man könnte es natürlich auch als Feature gegen Einbrecher sehen, die in Besitz eines Zweitschlüssels gekommen sind.

Natürlich gibt es Schließsysteme, die von innen nicht den Schlüssel benötigen, sondern mit der Hand bedienbar sind. Hat aber nicht jeder, ist auch nicht billig, wenn's der Profi einbaut, und im Falle einer Mietwohnung könnte der Vermieter Einwände haben gegen eventuelle baulichen Veränderungen (Tür, Wände). Daher muss man manchmal mit dem leben, was halt da ist.

Spiele ohne Grenzen ... Andreas

Am 27.07.26 um 12:44 schrieb Eric Bruecklmeier:

Eventuell kennt ein Doktor "Dietrich" da noch mittel den auch aus zu tricksen.

Den Ärzten soll es ja sowieso nicht gut gehen, wer weiß auf welche Mittel die sonst verfallen würden. ;-)

Dann hast du aber die gleichen Probleme die aus jeder Geiselnahme folgern.

Dann bist du zwar "arm dran" (weil ausgeraubt) aber zumindest der Finger bleibt dir, zum Zeigen auf die Schuldigen.

Zeigst du schon oder spielst du noch? ;)

Ähh... Dritter! :)

Wie nebenan gesagt. Man kann sich nicht mal eben einen neuen Finger wachsen lassen. Und auf ein 1 von 10, 9, 8, 7,... Spielchen hab ich auch keinen Bock.

Bye/ /Kay

Mag sein. Das ist aber etwas anderes. Die meisten schließen nicht ab und meine Freundin, der die Tür unbeabsichtigt zufiel als sie draußen stand, hätte es gar nicht gekonnt.

Doch, kann er. Bis auf die Jahre von ca. 1970 bis 1990 gab und gibt es den Quatsch nicht. Schlösser aus der Zwischenzeit muß man halt tauschen und wegwerfen.

Nein. Meines Wissens wird da einfach nur das Schloß, genauer der Schließzylinder, getauscht und das ist Mietern explizit erlaubt. Sie müssen nur den Originalzylinder aufbewahren und beim Auszug zurücktauschen.

Der Begriff "Blockieren" war mir hier zu generisch.

Ja, DAS meinte ich mit dem "speziellen" Schließzylinder, der ja dazu m.W. etwas länger sein muß (damit von beiden Seiten Schlüssel rein passen) im Gegensatz zu den "Normalen" Zylindern (wie ich sie auch kenne) bei denen eben nur von einer Seite ein Schlüssel drehen kann. Ein Zweiter von der anderen Seite paßt dann entweder nicht ganz rein oder er läßt sich nicht drehen.

Mir war nicht bekannt das man das allgemein als "Blockierung" bezeichnet. An Schaltungs-technische "Verblockung" (Polwender oder Drehrichtungs-umkehr bei Motor-Schützschaltungen) habe ich hier leider nicht gedacht...

Ich las diesbezüglich noch was von einer "Falle" und wollte schon fragen aber das ist dann wohl was anderes oder?

Bye/ /Kay

Am 27.07.2026 um 13:40 schrieb Kay Martinen:

Tja irgendwas ist immer und das Leben ist kein Ponyschlecken...

Aber: Eine gute Grundlage ist die beste Voraussetzung für eine solide Basis!

Das mag so sein, aber dann müssen das die Boom-Jahre der Schlosser gewesen sein, denn ich kenne aus dem Alltag praktisch nur diesen Typ.

Ich bezog mich darauf, wenn man das Schloss ersetzt durch eines mit einem anderen Prinzip (von innen kein Schlüssel, sondern ein mechanischer Hebel o.ä.) oder durch ein zweites, das sich so bedienen lässt, dass man dann vielleicht an der Tür und den Wänden fummeln muss, und hier könnte der Vermieter Einwände haben. Muss nicht so sein, als Mieter hat man viele Rechte, und wer Fragen stellt, kann unerwünschte Antworten bekommen, aber man sollte es im Hinterkopf behalten, falls es nicht damit getan ist, allein den Schließzylinder zu tauschen. Man kann's auch einfach machen und es drauf ankommen lassen. :-)

Grüße, Andreas

Am 27.07.2026 um 13:51 schrieb Kay Martinen:

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Klar, habe ich verstanden. Die sind nach außen zu anderen Schließzylindern kompatibel und lassen sich direkt austauschen.

Klar. Aber wozu?

Natürlich. Darum wende man das St. Florians Prinzip an und erhöhe den notwendigen Aufwand so weit, das es einfacher ist, woanders einzubrechen.

Beim nächsten Mal nur noch 8. Irgendwenn kommt man an den Punkt, wo es schwierig wird, in der Nase zu bohren.

SCNR, Alex.

Zum einen: Die Geschichte ist vor etlichen Jahren passiert, bevor die Lebenderkennung üblich wurde und zum anderen: Weiss das auch der Gauner?

Finger ab und Tür trotzdem zu mag die Wohnung schützen, aber der Finger wächst trotzdem nicht wieder nach.

Man liest sich, Alex.

Immerhin kommt da keiner auf die Idee, Körperteile zu entfernen solange man den Schlüssel rausrückt.

Tja.

Man liest sich, Alex.

Lies doch nochmal den Text, den Du zitiert hast.

Wobei nicht alle Häuser gleich sind. Bei mir vermutet man völlig zu recht keine 100 kg schwere Goldmünze. Dort funktoniert Florian weniger.

Das gleiche gilt auch digital. Natürlich kann man mich, mein WLAN und meine Rechner hacken. Es reicht, wenn das aufwendig und lästig genug ist. Aber die Daten von einer Million Kölner an einem einzigen Ort oder die von Millionen Krankenversicherten rechtferigen Aufwand. Da sind dann gutbezahlt richtig gute Leute am Start mit Geduld und Ausdauer. Deshalb möchte ich meine Daten an solchen Orten möglichst nicht liegen haben.

Das mag sein. Soweit ich weiß hat der Schlüsseldienst trotzdem den Zylinder getauscht und an die Hausverwaltung verrechnet.

/ralph

Die entsprechende Funktion heißt N+G, Not- und Gefahrenfunktion, damit kann man auch bei innen steckendem Schlüssel von außen aufsperren. Ich halte das für hochgradig sinnvoll.

/ralph

Am 27.07.26 um 14:14 schrieb Thorsten Böttcher:

Umpf. Ich bin echt kein Schloß-experte! ;) Ich hätte das als Laie einfach Türverschluß oder Riegel genannt. Aber im Relativen Kontext könnte ich mir vorstellen das der FachLeut unter Riegel eher den Sperrriegel meint der die tür Abschließt aber nicht den der sie nur zu hält. "Zuhaltung" wäre auch noch ein passendes Wort das mir für "Falle" in den Sinn kommt.

Tja. Danke für den Schubs.

Bye/ /Kay

Dito. Für meine Mutter war das vor 1990 (iirc) ums Verrecken nicht zu bekommen. Ich mußte damals so ein sauteures Hightechschloß kaufen mit gebohrten Gruben auf der Flachseite anstelle des gezackten BKS. Egal, dafür wars mir den Preis wert.

Jetzt vor wenigen Jahren für die Freundin hatte ich zuerst ähnlichen Heckmeck befürchtet. Aber der Schlüsseldienst "ja klar, wir haben gar nichts anderes mehr". Sehr gut so.

Einen Schließzylinder ohne Not- und Gefahrfunktion bekommt man (manchmal/eventuell/oft...) von außen mit einem passenden Schlüssel auf, wen innen eine Schlüssel steckt: entweder Schlüssel von außen rein, und mit dem Hammer dagegentippen -- das drückt den inneren Schlüssel raus (sofern dieser nicht verdreht ist ggü. senkrecht).

Alternativ geht die Spitze des Außen-Schlüssels kürzen, zB am Gehweg ~2 mm abschleifen. Ob ein solcher Schlüssel dann bei nicht-senkrechtem Innenschlüssel geht weiß ich nicht; ich vermute "ja"...

Thomas Prufer

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