yfinder

Feb 21, 2026 Last reply: 4 months ago 35 Replies

Da in de.rec.heimwerken nichts herausgekommen ist, versuche ich meine Frage mal hier zu stellen.



Hat jemand Erfahrung mit einem brauchbaren Schlüsselfinder, der kein Eifon voraussetzt und der autark, also ohne Rückgriff auf ein Herstellernetz*) aka "die Cloud" funktioniert?



Unter "brauchbar" verstehe ich ein sicheres Auffinden zumindest innerhalb eines Stockwerk, sowie eine Batterielaufzeit von >1 Jahr mit einer CR2032 oder > 2 Monate mit einem fest verbauten Akku im Empfänger. Wenn für das Anfunken ein längerer Tastendruck nötig wäre, um dem Empfänger eine dauernde Empfangsbereitschaft zu ersparen, würde mich das für diesen Anwendungsfall wenig stören.



Wenn ich die Bewertungen der via

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auffindbaren Produkte im Detail durchlese, ist das Resultat trotz der fast aussschließlich bei 4.5 von 5 möglichen Sternen liegenden summarischen Bewertung vernichtend schlecht - die Produkte taugen samt und sonders nicht. Die teureren Angebote sind i.W. nur teurer, oder es werden statt eines Exemplares gleich deren drei oder fünf für die üblichen 15-30 € angeboten - was wohl gerade die Schmerzgrenze darstellt, an der die Leute ein gekauftes Schrottprodukt einfach abschreiben.



Verwendungszweck wäre ausschließlich das Wiederfinden von Schlüsseln in einem ziemlich verwinkelt gebauten Haus, vom Keller bis zum Dachboden. Wenn ich die Reviews richtig verstanden habe, tun sich die Teile schon schwer, einen Schlüsselanhänger anzufunken, der wenige Meter entfernt auf gleicher Ebene in einer Ecke liegt. Die Batterielaufzeit lässt auch zu wünschen übrig.



Technisch sollte das eigentlich kein unlösbares Problem sein - eine Garmin-Uhr hält die BT-Verbindung zum Handy problemlos auch über mehrere Etagen und erhält darüber nicht nur Text (Mails, Threemanachrichten, etc.), sondern sogar Bilder.



Freilich bestehtein Preisunterschied von etwa einer Größenordnung, jedoch wird da auch etwas mehr übermittelt als nur unidirektional ein einziges Bit ("Gib Laut!").


*) "Für Galaxy SmartTag2 ist ein Samsung-Account und eine Registrierung in der SmartThings-App erforderlich."

Am Sat, 21 Feb 2026 10:13:28 +0100 schrieb Wolfgang Strobl snipped-for-privacy@mystrobl.de:

Nein, Alles was ich hatte war Scheiße!

Hab den Schlüsselfinder durch ein Lanyard ersetzt, das neben der Hosentasche an einer Gürtelschlaufe befestigt ist. So bleibt der Schlüssel immer an der Hose. Und die Hose verlegt man nicht so schnell. :-)

Grüße Michael Strauß

Michael Strauß snipped-for-privacy@mszet.de schrieb:

+1

mein Schlüsselbund steckt zuhause IMMER innen an der Wohnungstür, und ausserhalb wird er mit so einem Karabiner an eine Gürtelschaufe der Hose angeklipst:

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Das funktioniert seit Jahrzehnten problemlos.

Wichtig: beim Weggehen zuerst Schlüssel abziehen, dann Wohnungstür öffnen!

Ja

Das nein.

Die Chipolo funktionieren prinzipiell, wahrscheinlich nicht so gut wie die von Apple, aber wenn man kein iPhone hat, dann sind die schon OK. Die runden haben Knopfzellen.

Aktivieren per App, sonst kommt es hin.

/ralph

Am Sat, 21 Feb 2026 17:03:40 -0000 (UTC) schrieb Ralph Aichinger snipped-for-privacy@h5.or.at>:

Dass dieses Teile auch einen Buzzer haben, hatte ich übersehen. Stellt sich die Frage, ob die App auch ohne Googlekonto und

-cloud funktioniert. Wenn ja und wenn die Laufzeit mit einer Knopfzelle akzeptabel ist, wäre das die Lösung. Die Reviews bei Amazon sehen jedoch eher nicht so aus. Hast Du denn Erfahrung mit den Chipolo? Wenn ja, mit welchem Typ genau?

Was "funktioniert ohne Cloud und Konto" angeht, die SRAM-App, mit der ich die drahtlose Schaltung unserer Rennräder konfigurieren kann, hat zwar Möglichkeiten, die nur per Konto bei SRAM genutzt werden können, sie funktioniert ansonsten aber offline und ohne ein Konto - ich habe gar keines. Interessant sind die erweiterten Möglichkeiten eh nur für Händler und für Fahrradclubs, bei denen ein Mechaniker einen ganzen Stall von Rädern verwaltet. Und notfalls lässt sich auch ganz ohne App konfigurieren, per Taster an der Schaltung und Rückmeldung per rot/grün-LED.

Ich kann jetzt nicht nachsehen wie die genau heißen, mit 2 Typen:

Dem kreisrunden proprietären Tag mit Chipolo-App und dem für Google "find my", das phyisch gleich aussieht aber eben über das Netz von Google funktioniert und mit der Google-App.

Die Hardware dürfte die gleiche sein.

Die Chipolo-proprietäre App nervt einfach nur. Proprietäres Tag würde ich mir keiens mehr kaufen. Die App will dauernd im Hintergrund laufen, und wenn man aus anderem Grund Bluetooth abschaltet, dann nervt die App mit irgendeiner Beschwerde.

Das mit dem Google "Find my"-Netz (damals wie ich es gekauft habe war das in ausschließlich weiß erhältlich) nervt nicht mit irgendwelchen Bullshit-Softwarefeatures, sondern bleibt im Hintergrund, man kann es aber mit der Google-App suchen. Das ist das was ich mir noch mal kaufen würde.

Batterielebensdauer von einem Jahr könnte hinkommen. Hardware ist OK, kann man an den Schlüsselring hängen.

/ralph

Da bist Du nicht der einzige. Bei einer Freundin habe ich gerade noch das Schloß gewechselt, sie hatte ein Relikt aus den Siebzigern. In der Zeit war es die "moderne" Neuerung, für größere "Sicherheit" bei innen steckendem Schlüssel das Aufschließen von außen zu verhindern. Der bei der Bekannten drei Türen weiter deponierte Ersatzschlüssel war wertlos, als ihr die Tür versehtlich zufiel. Zum Glück ist das heute vorbei und Ersatz mühelos erhältlich.

Bei meiner allein lebenden Mutter war das in den Achtzigern noch anders. Mehrere Nachbarn hatten Schlüssel, aber die Gewohnheiten alter Frauen ändert man nicht mehr. Ich mußte damals ein hyper-duper Hightechschloß zum fünfachen Preis kaufen, um die Aufschließbarkeit zu haben.

Und hoffen, daß einem in der Wohnung nie etwas passiert.

Am 21.02.2026 um 22:05 schrieb Axel Berger: ...

Dieses Merkmal (Sicherheitsschließzylinder) steckt wie der Name verrät nur im Schließzylinder.

Wenn man 10€ ohne diese Merkmal ansetzt kann 5-fach herauskommen, ja.

Ich habe mittlerweile überall da, wo "einsperren" nicht notwendig ist (Achtung --> ;-> ), Kaufzylinder genommen

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passt der Schlüssel nur von außen und man kann, auch wenn dieser von außen steckt, von innen "aufdrehen". Von Innen ist ein Schlüssel weder nötig noch möglich.

Diese "Gefahrenfunktion" ist mit Vorsicht zu genießen. Bei meiner Freundin hat eine Fachfirma an der Wohnungstür einen Zylinder mit demselben Profil wie an der Haustür verbaut. Wenn man den Schlüssel für die Haustür aus Versehen von innen in die Wohnungstür steckt, kann man von außen trotz der Gefahrenfunktion nicht aufschließen ...

Das ist zumindest bei BKS auch im Kleingedruckten dokumentiert:

"GF / Gefahrenfunktion: Schließzylinder kann betätigt werden, wenn in gegenüberliegenden Zylinderseite bereits ein _passender_ Schlüssel steckt." (Hervorhebung von mir. Der Gegenschlüssel muss sich mitdrehen können!)

Bei den Knaufzylindern sieht es vermutlich genauso aus.

Ob andere Hersteller das dokumentieren, kann ich nicht sagen.

Mit dieser "Not- und Gefahrenfunktion" ist meist auch eine einfache Motorisierung des Zylinders möglich, er muß mur ca. 15mm oder so innen überstehen.

/ralph

Ich habe auch eine Schließanlage mit Haupt- und Generalschlüsseln, und ich hab dieses Problem bei meinen Not- und Gefahrenzylindern nicht, soweit ich weiß.

Der innere Teil ist einfach ausgekuppelt, wenn man außen mit innen gesteckten Schlüssel dreht, soweit ich mich erinnere. EVVA-Zylinder.

Muß ich mal ausprobieren (ich vewende selten Schlüssel aus einer anderen Gruppe, es ist für mich kein Problem in der Praxis).

Ich halte es aber auch für andere für kein praxisrelevantes Problem, denn wenn man einen Schlüssel stecken läßt, dann ist es ja meistens der "eigene". Das Schloss zur Aufbewahrung von fremden Schlüsseln zu nutzen dürfte sehr ungeöwhnlich sein.

Die einzigen Szenarien die ich mir vorstellen kann sind so Sachen wie nicht zur Wohnung gehörige Keller- oder Garagen- schlüssel, die die Wohnung nicht sperren, aber gerade sowas versucht man ja mit einem sinnvollen Schließsystem zu verhindern.

/ralph /ralph

Weder meine Mutter noch meine Freudin wollte ich gängeln oder bevormunden. Wenn sie das so mögen, mir egal. Nur die Sicherheit muß bei allein lebenden älteren oder alten Frauen gewährleistet sein. Auf gute Beziehungen und guten Kontakt zu den Nachbarn hat meine Mutter selbst geachtet, aber das hilft wenig, wenn sie nicht rein können.

Bei den Knaufzylindern, die ich habe, ist das gewährleistet.

Innen jederzeit am Knauf ohne Schlüssel auf/zu. Von Außen jederzeit mit dem passenden Schlüssel auf/zu.

Ich habe es hier mit einem Zylinder von Abus getestet, und auch dort dreht sich der Gegenschlüssel mit.

Ob man diese Knaufversionen mit einem unpassenden Schlüssel blockieren kann, weiß ich nicht.

In diesem Fall hat aber die "Fachfirma" im gleichen Haus Zylinder mit identischen Profil (nur unterschiedliche Kerben, keine Ahnung, ob das bei den anderen Bewohnern auch so ist, der Vorgängerzylinder hatte auch schon dieses Profil, ich halte so etwas für Murks). Wenn man sich versehentlich mit dem innen gesteckten unpassenden Schlüssel aussperrt, hilft auch kein zweiter Schlüssel.

Ich vermute, dass o. g. Firma dieses Verhalten nicht einmal bewusst ist.

Das habe ich nicht bezweifelt, aber wohin dann mit dem Schlüssel?

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straÿe 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Schlüsselbund, Schlüsselband,...

Ich hatte mein Schlüsselbund noch nie von innen an der Haustür stecken.

Wenn man Regelmäßig immer mit einer Tasche oder einem Rucksack aus dem Haus geht könnte man z.B. ein Schlüsselband in diese/r/m befestigen. Oder für Leute die immer mit den Auto wegfahren mit dem Autoschlüssel gemeinsam befestigen. Oder beim verlassen der Wohnung oder des Hauses ein Schlüsselband um den Hals legt, was direkt neben der Tür hängt, oder über den Knauf vom Kaufzylinder.

Ich habe Knaufzylinder primär aus einem einfachen Grund genommen: es kam in den letzten Jahren leider zu oft vor, dass der Schlüssel zum innen auf-/zuschließen ab war und die Tür, oder das Tor, waren abgeschlossen. Kann etwas weniger lustig sein.

Es kommt auch mit darauf an, ob man allein, als Paar, oder in mehreren Generationen in einem Haus lebt. Mehrere kann auch >2 bedeuten. Es kann auch sein, dass die Situation es erfordert, dass andere von außen aufschließen können müssen, auch wenn in einem Nicht-Sicherheitszylinder innen ein Schlüssel steckt, z.B. ein Pflegedienst. IMO gibt es da keine Patentlösung die immer und für alle passt.

Um Dich geht's nicht, zunm> Weder meine Mutter noch meine Freudin wollte ich gängeln oder

Es ging und geht dabei um jahrzehntealte Gewohnheiten älterer Frauen.

Am Sat, 21 Feb 2026 13:03:39 +0100 schrieb Michael Strauß snipped-for-privacy@mszet.de:

Freilich. Aber was nützt das, wenn man zum Beispiel beim Herumschrauben am Fahrrad oder Herumpopeln in den Eingeweiden eines Towers den Schlüsselbund irgendwo ablegt, weil es recht schmerzhaft sein kann, wenn der zwischen Körper und irgend einem harten Gegenstand eingeklemmt wird? Ich habe bei solchen Schraubereien, bei denen man gelegentlich auch auf dem Boden herumkriecht, lieber nichts in den Taschen, an dem man sich verletzen kann und den Schlüsseln tut rauhe Behandlung auch nicht immer gut. Ergo der Wunsch nach einem Schlüsselanhänger, der sich bemerkbar macht, wenn er aus der Nähe angefunkt wird. Mit Funkfernsteuerungen aller Art ist das Problem längst umfänglich gelöst, das spezifisch zu lösende Problem ist hier eigentlich nur, den Emfänger trotz dauerhafter Empfangsbereitschaft stromsparend zu konstruieren. Wenn man nicht verlangt, dass der Emfänger auf jeden Tastendruck des Senders sofort reagiert, sollte das kein großes Problem sein.

Am Mon, 23 Feb 2026 23:32:56 +0100 schrieb Wolfgang Strobl snipped-for-privacy@mystrobl.de:

Besondere Verhältnisse erfordern besondere Maßnahmen. Für wiederholende Gegebenheiten lohnt sich eine gewisse Routine zuzulegen bzw. Einzurichten.

Die Markengeräte können das alle mehr oder weniger ;-), die brauchen allerdings alle Cloud. Unter anderem deswegen, weil die Dinger nicht rücksetzbar (per Resetknopf) sind (sonst würden sie geklaut).

Ältester am Markt (lange vor Apple und Google) ist Tile. Tile hat nichts mit den Finde-Netzwerken von Apple und Google zu tun. IOS und Android-kompatibel bedeutet, dass deren App da drauf läuft. Und beim Tile Pro ist der Akku auch austauschbar.

Grüße arce

Am 21.02.26 um 10:13 schrieb Wolfgang Strobl:

Hallo,

ich habe da etwas, komplett passiv.

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Den Schlüssel hatte ich aufgrund des Anhängers immer lustig wiedergefunden.

peter

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