Da scheint es mehrere Gründe zu geben. Anders ist nicht zu erklären, dass selbst Josef M Gassner mittlerweile nur noch handwaving und umständlich minimale Informationsschnitzel ungelenk von sich gibt, um sich innert 40 Minuten von ursprünglichen zum nächsten Cliffhanger durchzuhangeln.
Will das Publikum nur noch irgendwie unterhalten werden? Informations- weitergabe ist das ja nicht mehr, schon gar keine effiziente.
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Rolf Bombach
Arno Welzel schrieb:
Ich ergänze: Die Disruption bestand darin, dass in dem Moment als das Haus am Strom angeschlossen wurde, elektrisches Licht verwendet wurde. Die Kerzen und Petrollampen kamen zuerst griffbereit in den Schrank, man weiss ja nie, und dann ganz weg. Für historisch interessierte: Ausnahmen von der Regel gab es bei Gas-Glühlicht.
Nach der Erfindung des Transistors wurde wohl nie wieder ein Computer mit Röhren gebaut, von Hobbyprojekten abgesehen.
Ja und nein. Ja, massive Veränderung. Nein, nicht von jetzt auf gleich. Auch hat die Debitkarte nicht sofort das Bargeld abgeschafft, auch nicht bei den Leuten, die so eine Karte haben.
Richtig, aber keine Disruption. Lineares Fernsehen ist langsam zurückgegangen, und das auch nicht auf Null. Obwohl viele Prognostiker auch dort von einer totaler Abkehr ausgegangen sind.
Viele technische Errungenschaften sind nötig, damit der Alltag so aussieht wie er eben heute aussieht. Das heisst nicht, dass jeder zuhause eine CNC-Fräse, einen Chipbelichter (4 nm) usw hat. Und das demnächst jeder Donut aus einem 3D-Drucker kommt, wage ich zu bezweifeln.
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Rolf Bombach
Arno Welzel schrieb:
Verschiedene Modelle saugen sich 'das Internet' rein. Die Folge ist, dass da politische Meinungen der lautstärksten Zeitgenossen das grösste statis- tische Gewicht bekommen. Da der Zeitgeist zunehmend rechtspopulistisch, sexistisch, rassistisch und intolerant ist, sehen die Resultate danach aus.
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Rolf Bombach
Fünf Minuten Werbung des Vortragenden beinhaltend, typischerweise für ein VPN, einem Wellnessdrink oder einem Lehrangebot im Net.
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Rolf Bombach
Eric Bruecklmeier schrieb:
Ja, jetzt nach der Diskussion schon.
Genau. Das hat eine gewisse Brisanz. Auch weiss ich nicht, ob das nun zu hoffen oder zu befürchten ist. Ausserdem ist selten eine Entwicklung so abgelaufen, wie man sich das vorher ausgemalt hat. Viele Prognosen sind politisch gefärbt. Kann mich an Jahrzehnte voll 'Prognosen' erinnern. Universell anwendbar auf (ungefähr zeitlich geordnet) Computer, Software, Digitalisierung und jetzt halt KI.
Da gab es immer zwei Lager: a) XYZ wird tausende Arbeitsplätze überflüssig machen und die Arbeit wird viel schneller und korrekter ausgeführt werden (für die Wirtschaft) b) XYZ wird zehntausende von Arbeitsplätzen hoher Produktivität schaffen (für die Politiker)
Klar, vieles ist weggefallen, die typischen Operators (printer sprinter, tape ape), die klassischen Coder, Locher 'Datatypisten' und so weiter, auch der klassische Schriftsetzer.
Andere Änderungen in der Arbeitswelt waren viel drastischer.
H
Helmut Schellong
Ich bin ziemlich sicher, daß, wenn ich die Aufgaben einer Programmierung einer KI vortrage, nichts wirklich Brauchbares dabei herauskommt.
Ja, das ist nicht ohne. Es sind allerdings starre Regeln in Vielzahl, die logisch verknüpft werden. Ein nicht optimierender Compiler ist ungleich einfacher. Dieser übersetzt die Quelle einfach direkt gemäß der Quelle und ähnelt einem Assembler.
E
Eric Bruecklmeier
Am 10.06.2024 um 00:20 schrieb Rolf Bombach:
Das ist zunächst nur eine neutrale Feststellung.
Ausserdem ist selten eine Entwicklung so
Völlig klar, trotzdem sind in der Geschichte durch Technologie laufend Berufe (fast) ganz verschwunden, das wird jetzt nicht anders sein. Es könnte nur sein, daß es eine deutlich größere Gruppe von Berufen betrifft.
Das kann man nur abwarten.
Naja, durch flächige Einführung der EDV sind schon ein paar mehr Berufe weggefallen. ;-)
Ich denke schon, daß die EDV die Berufswelt ähnlich verändert hat, wie z.B. die Mechanisierung der Landwirtschaft.
Im Grunde ist mir die ganze Diskussion relativ egal. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, daß 'KI' mehr ist als ein 'Hype', sondern daß sie zunächst die Arbeitswelt grundlegend verändern wird.
M
Marc Haber
Ich mache in letzter Zeit sehr gerne "extreme programming" mit ChatGPT als Programmierpartner. Das funktioniert zumindest für python sehr gut. Ich hatte schon Programmierhiwis die meine Anweisungen und Hinweise schlechter verstanden haben.
Grüße Marc
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Eric Bruecklmeier
Am 10.06.2024 um 08:51 schrieb Marc Haber:
[...]
Das kann ich für Ruby bestätigen. Selbst exotische Paradigmen und Design Patterns hat es relativ gut drauf.
B
Bernd Mayer
Am 10.06.24 um 00:20 schrieb Rolf Bombach:
Hallo,
siehe:
"Deutsche Post: Neue KI-generierte Krypto-Briefmarke mit Fehlern
Die Deutsche Post vertreibt Krypto-Briefmarken. Bei einem neuen Motiv, dem Kölner Dom, fallen bei genauerem Hinschauen allerdings zwei Fehler auf."
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Bernd Mayer
E
Eric Bruecklmeier
Am 10.06.2024 um 09:04 schrieb Bernd Mayer:
Ja und? Wird das jetzt neuer Volkssport: "KI kann überhaupt nichts und ist totaler Mist!", weil wir hier einen Fehler gefunden haben.
B
Bernd Mayer
Am 10.06.24 um 09:21 schrieb Eric Bruecklmeier:
Hallo,
ich fand das halt amüsant.
Einen Tag zuvor hatte ich dies gelesen:
Justizminister fordern KI für Justiz und schärfere Gesetze gegen Hass und Hetze
"Für das Text- und Data Mining sei Zugriff auf große Mengen an anwaltlichen Schriftsätzen nötig, die potenziell urheberrechtlich geschützt sind"
"KI wird bereits in strafrechtlichen Ermittlungen angewendet, kann im Einzelfall aber auch Risiken bergen."
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Oder auch:
Reasoning Fail: Gängige LLMs scheitern an kinderleichter Aufgabe
Um logisches Denken steht es bei den aktuell gängigen KI-Modellen einfach nicht gut, das haben Forscher erneut bewiesen.
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Skeptisch bin ich schon, aber auch neugierig.
Bernd Mayer
E
Eric Bruecklmeier
Am 10.06.2024 um 09:46 schrieb Bernd Mayer:
Natürlich kann ein LLM NICHT logisch denken! Es kann nicht mal zwischen richtig und falsch unterscheiden. Das Problem scheint mir im Augenblick eher zu sein, daß jeder (ich meine nicht Dich!) meint, seinen Senf dazugeben zu müssen, ohne verstanden zu haben, worum es überhaupt geht.
B
Bernd Laengerich
Am 10.06.2024 um 09:04 schrieb Bernd Mayer:
Da steht "interpretiert von einer KI". Eine Interpretation durch einen menschlichen Künstler, z.B. Pablo Picasso oder Salvador Dali, dürfte auch "Fehler" enthalten.
Bernd
H
Helmut Schellong
Beispielsweise erhalte ich von Amazon seit Jahren Hinweis-eMails: "Wir haben etwas gefunden, das Sie interessieren könnte.". Es wurde da schon ein Zusammenhang mit KI hergestellt.
Jedoch in 100% aller Fälle hatte _ich selbst_ den angeblichen Fund Wochen zuvor aufgesucht. Diese Funktion ist folglich einfach dumm-blöder nervender Quatsch. Es gibt weitere dusselige Funktionen: Ich erhalte Warnungen, daß eine lagernde Sendung in 5 Tagen zurückgesandt wird. Jedoch ich hatte diese Tage zuvor abgeholt, was die Sendungsverfolgung auch ausweist. Inkonsistente Programmierung folglich.
A
Axel Berger
Wozu auch, wenn es einmal da ist? Junge Leute in der ersten eigenen Wohnung nehmen vielleicht den aus dem Kinderzimmer mit (hat nicht jeder) aber kaufen eher nicht selbst einen neuen. Neubauwohnungen, wie die meiner Tochter, haben gar keine Antennendose mehr -- oder ich habe sie mangels Nutzung nur nicht gesehen.
Solche Prozesse brauchen halt Zeit und einen Generationswechsel. Einmal eingefahrene Gewohnheiten ändern sich eher nicht.
E
Eric Bruecklmeier
Am 10.06.2024 um 14:11 schrieb Helmut Schellong:
Ein falscher oder suboptimaler Einsatz von Werkzeugen, sagt nichts über die Qualität des Werkzeugs aus. Mit einem Stechbeitel lassen sich Nägel eher schlecht einschlagen, trotzdem kann er von hervorragender Qualität sein.
H
Helmut Schellong
Diese Argumentation wirkt nun doch etwas behelfsmäßig.
Amazon hat doch alle meine Abstecher und Recherchen im angemeldeten Zustand gespeichert und legt sie mir Wochen später als für mich interessante Fundstücke vor. So etwas ist prinzipiell in 100% aller Fälle unsinnig und störend. Diese Funktion sollte sinnvollerweise außer Funktion gesetzt werden. Sinnvoll für diesen Zweck ist die Funktion "Auf die Einkaufsliste". Sinnvoll sind auch am unteren Rand eines Artikels die aufgelisteten Alternativartikel derselben Artikelart.
Inkonsistente Programmierung ist einfach ein Fehler, der beseitigt werden sollte.
E
Eric Bruecklmeier
Und welchen Rückschluß läßt das jetzt auf die Fähigkeiten von KI zu?
H
Helmut Schellong
[...]
Keinen, weil KI dort nirgendwo beteiligt ist/war.
Das sind alles normale Programmierungen, wie schon in den 1960ern. Ganz normale Programmierungen werden heutzutage gerne als KI bezeichnet - fälschlicherweise. Auch die Webseiten von Amazon sollen weitreichend mit KI versehen sein, las ich vor ca. 10 Jahren einmal. Ich glaube das einfach nicht, weil keine entsprechenden Wirkungen sichtbar sind. Auch in Siri und Echo ist keine Intelligenz vorhanden. Bekanntlich wird da das Entscheidende von quasi mithörenden Niedriglohn-Empfängern manuell gemacht.
Auch der Titel 'Now and Then' von den Beatles
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visuell über Strecken gehörig mißlungen. Ab 1:48 zuckt und zappelt John Lennon (mit Pausen) herum, wie der echte das niemals gemacht hätte. Die Protagonisten werden mehrfach in unterschiedlichem Alter und mit anderer Bekleidung gezeigt. Außerdem machen sie allerlei alberne Faxen. Das ist richtig peinlich und fremdschämend.
Ich kritisiere die Aktionen im Studio. Die eingeblendeten alten Original-Aufnahmen stören mich nicht. Man hätte John und George mit konstanter Optik und Alter, mit an die Lebenden angenähertem Alter, dort agieren lassen sollen, als wären sie alle in einem Studio.
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