äger 750 Hz

Oct 27, 2024 Last reply: 1 year ago 17 Replies

Hi,



vor ein paar Tagen habe ich einen Softwredekoder für DCF77 gesucht, der die Daten aus der getakteten AM-HF, Träger 750 Hz gewinnt.-



Nun, mir wurde empfohlen das selber zu schreiben.-



Also habe ich zusammen mit ChatGPT von OpenAI ein Mathematica-Programm entwickelt um das Problem zu lösen.



Als Datenquelle habe ich ein WAV-File, eine Aufzeichnung, vom WebSDR der Universität of Twente genommen. Aufgezeichnet wird die getastete AM in der Betriebsart CW mit 750 Hz-BFO mit einer Sampling-Rate von 7119 Samples pro Sekunde.-



Hier das fertige Mathematica-Programm mit Datenausgabe:



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Interessante Zusammenarbeit mit ChatGPT, die KI beherrscht die Mathematica-Syntax perfekt.



Grüße


Leo Baumann schrieb:

Ich habe immer noch nicht verstanden warum Du icht einfach einen DCF77-Empfänger nimmst, der per TTL-Ausgang das demodulierte Signal von sich gibt.

Am 27.10.2024 um 19:14 schrieb Andreas Bockelmann:

1.) Meine beiden Receiver liefern das DCF77-Signal als 1 kHz-AM bzw. 750 Hz-AM nach Empfang in der Betriebsart CW mit entsprechendem BFO.- 2.) Ich wollte Signalverarbeitung und Dekodierung DCF77 mit Mathematica lernen.- 3.) Ich wollte die Softwareentwicklung zusammen mit ChatGPT am eigenen Leib erfahren.-

Grüße

Hi Leo,

Cool, ich muss mich da auch mal dran setzen und mit ChatGPT was Eigenes programmieren üben. Bisher gab ich das nur bei meinem Studis gemacht, um denen zu zeigen, dass das gehen sollte, wenngleich auch nicht immer im ersten Anlauf und meistens auch nicht, ohne dass man versteht, was ChatCPT vorschlägt, aber irgendwie kam ich dann mit den Studis doch sehr schnell sehr weit. Wir hatten das aber immer von einem Rumpfprogramm aus gemacht, das eben nicht lief ;-)

Was mich wundert: Warum mit Mathematica und nicht mit Python, Java, C++ oder welche "ordentliche" Programmiersprache auch immer?

Marte

Am 27.10.2024 um 21:23 schrieb Marte Schwarz:

Man kann ChatGPT ja komplette Programme übergeben, ChatGPT versteht die auch. In meinem Fall musste ich ChatGPT nur den Weg über die Gleichrichtung (Abs[]) und TP-Filterung weisen, sonst kam da was komisches als Weg heraus, was nicht lief.

Auch auf die Minutenmarkeridentifizierung aus der Hüllkurve musste ich ChatGPT sogar im Detail mit der Nase draufstoßen.

Mathematica desshalb, weil das Befehle zur Signalverarbeitung hat und ich Mathematica habe.

Grüße

Man kann sich - als Softwareentwickler - auch _wegen_ ChatGPT übergeben.

Neulich fragte ich als fauler Strick, der ich nunmal bin, in welchem Titel von Bryan Adams die Strophe "nobody notices and nobody cares" vorkäme. Da hat das Heuristiktool so spektakulär verkackt, daß ich inständig hoffte, niemand, der nicht in der Lage ist, die Ergüsse von ChatGPT zu verstehen - würde sie für irgendwelchen Produktivkram einsetzen. Oder gar im sicherheitskritischen Umfeld. 

Im Interesse seiner unsterblichen Seele.

Volker

In meinem Fall lief die Zusammenarbeit etwa so ab, dass nachdem ich jeweils den aktuellen Stand des Progammes hochgeladen hatte, von mir Sätze kamen, "Mache jetzt das und jenes mit der Liste (z.B. "normalizedEnvelope") ...". ChatGPT liefert unverzüglich den optimierten Befehl in richtiger Syntax.

Grüße

Du bist wirklich zu bedauern. Alles, was du anfasst und das bei anderen regelmäßig und problemlos funktioniert, entwickelt sich bei dir nach deinen Berichten stets zur Katastrophe. Das einzig Positive dabei mag sein, dass immer ein anderer die Schuld an dem unerfreulichen Ausgang deiner Erlebnisse trägt :->

MfG Rupert

Am 27.10.2024 um 21:31 schrieb Leo Baumann:

Es ist in der Tat faszinierend, daß ChatGPT bei einem Tausendzeiler in, der doch etwas exotischeren, Sprache Ruby ziemlich detailliert "versteht" was, wo passiert. Sogar eingebaute Fehler werden mit recht hoher Quote gefunden...

Beim Programmieren habe ich jedoch den Eindruck, daß 4o etwas schwächer ist, als seine Vorgänger.

Hallo Eric,

Du schriebst am Mon, 28 Oct 2024 07:46:52 +0100:

Syntax oder Sematik? Oder gar funktionell?

4o? Neue Version? Vielleicht hat der inzwischen zuviele seiner und seiner Voränger Eigenproduktionen analysiert?

Am 28.10.2024 um 20:45 schrieb Sieghard Schicktanz:

Tatsächlich sogar funktionell.

4o: aktuelle Version. Ich denke, daß das Problem woanders liegt und sich recht leicht beheben ließe. Es wird wohl nicht lange dauern, bis es eine reine Programmierversion wie "github copilot" geben wird - das wird spannend!

Hallo Eric,

Du schriebst am Tue, 29 Oct 2024 08:09:52 +0100:

[ChatGPT]

Na, das ist schon bemerkenswert. Angesichts der horrenden Menge na widersprüchlichen Daten im Web dürfte die Unterscheidung zwischen "falsch" und "richtig", nach welchen Kriterien auch immer, "nicht ganz einfach" sein, insbes. nicht für einen Automatismus ohne echte "Weltkenntnis". ...

Andererseits besteht da durchaus die Gefahr einer Rückkopplung, wenn vorhergehende eigene Ergebnisse nicht von einer wiederholten Bewertung ausnimmt. Sind externe Bewertungen verfügbar, sieht das wieder anders aus. Aber gerade in Bereichen mit geringer Abdeckung könnte eine Rekursion fatale Fehler produzieren, könnte ich mit vorstellen.

Durchaus ...

Am 29.10.2024 um 21:11 schrieb Sieghard Schicktanz:

Genau das ist ja das faszinierende, das geht über erwartbare rein statistische Aussagen deutlich hinaus. Und ja, mir ist klar, daß das per Definition keine Intelligenz ist.

Ich habe eher den Eindruck, daß an den Modellen geschraubt wird, um sie "menschlicher" zu machen und das muß bei einem Programmiermodell kein Vorteil sein.

Marte Schwarz schrieb:

C und ordentlich in einem Satz. YMMD.

Früher [tm] hat man das mit Apple ][ basic gemacht. Da wusste man, dass das unordentlich ist.

Am 07.11.2024 um 12:34 schrieb Rolf Bombach:

C und ordentlich in einem Satz, das ist Blasphemie.

Das erinnert mich an 1982. Student im 1. Semester an der UNI in Duisburg.- Mein erster PC, ein Apple][.- 6522 PIO am Slot und per Assembler den Computer für mich am Telefon wählen lassen - klasse!

Am 07.11.24 um 13:03 schrieb Leo Baumann:

Nein, das hängt vom Programmierstil ab.

1980 hatte ich den 6502 2 Platinencomputer ESCO gekauft, hex programmiert um u.a. über 420 DA einen 741 anzusteuern. Und Platinenherstellung mit Plotter und Ätzstift statt Photo probiert. 1982 am der Platinencomputer ECB85 mit 8085 CPU + eingebauten EPROMMER. Ab Atari ST war es mit dem Löten vorbei.

Am 07.11.2024 um 13:29 schrieb Hermann Riemann:

Als ich den Atari 520 ST bekommen habe fing das mit dem Löten erst richtig an.-

Erstmal 1 MiByte RAM eingebaut statt 512 KiByte und dann eine andere HDD statt der Atari-Festplatte angeschlossen, mit 50 % mehr Speicherplatz.

Die originale Atari-Festplatte habe ich dann für 400 DM 1989 der Luftwaffe verkauft, weil die neugierig war über meine Daten. Natürlich war die Atari-Festplatte voll mit 20 MiByte Nullen :).

Am 30.10.2024 um 08:15 schrieb Eric Bruecklmeier:

Ingrid meint noch:

Vielleicht etwas zu menschlich. Bei der Frage, was dieser Code ausgibt, macht o4 die selben Fehler wie meine Studenten:

class C     a = 5     module M         a = 4         module N             a = 3             class D                 a = 2                 def a                     a = 1                     puts a                 end                 puts a             end             puts a         end         puts a     end     puts a end a = C::M::N::D.new a.a

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