[OT] KI erstelltes Logo

May 16, 2024 Last reply: 2 years ago 144 Replies

Es ist zum heulen.

Grüße Marc

Ach was: Da wird ein eigener Font entworfen!

Der wird dann verbindlich in jeder PDF verwendet, wegen Corporate Identity eines wichtigen Teils der deutschen Forschungslandschaft. Aaaaber das Einbetten des Fonts in PDFs ist in den Coroporate Guidelines nicht erlaubt, denn das ist ja ein *eigener* Font mit copyright, Urheberrechtsschutz, da könnte ja jeder dann usw.

Also wird (wurde?) jede PDF mit irgendeinem default-Font angezeigt...

Thomas Prufer

"Eine Lösung könnten synthetische Daten sein: Daten, die sich wie echte Daten verhalten, aber am Computer hergestellt werden. Dass man zum Beispiel ein neues Modell von ChatGPT mit Texten trainiert, die ein vorhergehendes Modell geschrieben hat."

Das ist eine super Idee, die zur klassischen "Nachts im Labor"-Serie gehört. Teslaspule zum Musik abspielen, Prüfspitze ins PG-Rohr und Druckluft hinten rein, PET-Flasche mit nem Schluck N2 flüssig verschließen, Lichtbogenessiggurke essen*, ...

Thomas Prufer

  • gelegentlich kommt dabei auch was raus: ISTR eine Dissertation "Erwärmung von Lebensmitteln mit ohmschem Erhitzen", so Raumfahrt und Flugzeug und Energiesparen und wiegt nix und so.

Bigclive schaut sowas an:

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Hauptsache beim Kanzler und bei der CI-Abteilung sehen die Paper so aus wie gewünscht. Und das Foliendesign stimmt.

Grüße Marc

--

---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Jup. KI-Inzucht. Ob da bessere Ergebnisse rauskommen als bei den Habsburgern?

Volker

Hallo Volker,

Du schriebst am Tue, 04 Jun 2024 15:38:33 +0200:

Das Prinzip ist in der Datentechnik doch uralt: GIGO. Stammt wahrscheinlich aus der angewandten Statistik...

Marc Haber, 2024-06-03 12:57:

Na ja - man wird ja nicht dafür bezahlt, dass man etwas besonders schnell macht, sondern die Erfahrung hat, eine Aufgabe in einer bestimmten Zeit mit dem besten Ergebnis zu lösen.

Und wenn das Logo wie auf

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zu sehen 1979 die beste Lösung für die Anforderung war, dann ist das eben so.

Ralph Aichinger, 2024-05-20 21:39:

Ein Firmenlogo hat immer mehrere Aufgaben. "Subjektiv schön aussehen" ist nur eine davon.

Rupert Haselbeck, 2024-05-20 22:00:

[...]

Wenn Du diese Einschätzung als "Bestätigung" siehst, ist jede weitere Diskussion dazu sinnlos.

Eric Bruecklmeier, 2024-05-21 10:30:

Sicher - aber dann sollte man nicht davon sprechen, dass KI irgendeinen Teil menschlicher Denkleistung ersetzt, sondern dass damit Routineaufgaben schneller erledigt werden können, ähnlich wie einst bei der Einführung von Schreibmaschinen als Alternative zur Handschrift oder Computern statt Rechenschiebern und Papier.

Am 06.06.2024 um 13:30 schrieb Arno Welzel:

[...]

Habe ich das denn irgendwo getan?

Rolf Bombach, 2024-06-02 19:43:

[...]

ACK.

Die Einführung des Word Wide Web und später Smartphones würde ich ebenso sehen. Jedesmal gab es eine massive Veränderung.

Lineares Fernsehen ist heutzutage nur noch einer von vielen Kanälen, über die Inhalte und Meinungen verbreitet werden und Smartphones samt durchgehend verfügbarer Internetanbindung haben Kommunikationsformen und Dienste ermöglicht, die vor kaum 20 Jahren schlicht unmöglich waren.

Bei "KI" sehe ich aktuell noch nicht, was dadurch abgelöst oder initial ermöglicht wird, was wir vorher nicht hatten *und* sich für viele Menschen im Alltag so auswirkt, dass kaum jemand mehr darauf verzichten woll.

Eric Bruecklmeier, 2024-06-06 13:31:

Nein, aber Andere tun das.

Am 06.06.2024 um 19:15 schrieb Arno Welzel:

Und was geht mich das an?

Am Anfang der Vernetzung war das auch nicht so erkennbar, also der Zeit wo man Kloverbinder über den Telefonhörer gestülpt hat ("Datenklo", erste Modems mit Akustikkoppler). Oder die "Pager", Blackberrys, so Nebenstraßen, Umwege und Sackgassen der Entwicklung, durch das Smartphone ausgestorben.

Ein Freund bekam damals(tm) das Angebot im Vertrieb neuer Geräte mitzumachen, Übertragung von Dokumenten per Telefonleitung. Lehnte er ab, sah keinen Nutzen darin. Der der ihm den Job mit angeboten hatte ist damit ausreichend reich geworden, "Fax" hatte dann jeder bzw musste es haben, erstmal sauteuer und nur im Geschäftsbereich. Heute ist ja Fax immer noch etwas relevanter als Brieftauben oder Telegramme.

Will sagen: wenn *ich* wüsste und erkennen würde "was dadurch abgelöst oder initial ermöglicht wird, was wir vorher nicht hatten *und* sich für viele Menschen im Alltag so auswirkt, dass kaum jemand mehr darauf verzichten will" wär ich steinreich:-)

Thomas Prufer

Das war bei vielen (auch disruptiven) Technologien nicht von Anfang an erkennbar, daher wäre ich (wie Du) ebenfalls sehr vorsichtig, was Vorhersagen angeht.

Ja, ich denke an: "Nanotech", Expertensysteme, Fuzzy-Logik, ... die alle eine Riesenhype erlebten, und dann hinter den (überzogenen?) Erwartungen blieben.

Oder Technologien, die sehr nützlich waren, aber sich mehr oder weniger überlebt haben: VHS, Fax, Modem, Geldkarte fürs Münztelefon, CD, DVD, ...

Und game-changer sind dann oft so unerwartete Sachen -- mir fallen grad eher kleine Sachen eher für dse passend ein:

-- Billige schnelle Mehrlagen-Platinenfertigung: Keine Sau ätzt mehr selber, weil es mit etwas warten Platinen in mehrlagig mit Lötstopp usw. gibt für Kosten eines einfachen Abendessens.

-- Digital-Oszis für kleines Geld,

-- Kleinprozessoren mit Ökosystem: Raspi, Arduino, ESPxx, ... Prozessor, I/O, Display, Sensoren kannste in der Bucht zusammenklicken, IDE gibt's für lau, Programmgerüst von github, und los.

-- PayPal, eBay, Aliexpress und Konsorten, die den obigen Kram einkaufen stark vereinfachen.

-- Li-Ionenakkus? Flachbildschirme? Die waren schon in den 60ern immer knapp vor der Markteinführung.

Thomas Prufer

Eric Bruecklmeier schrieb:

Wieder mal so richtig total durchgeplant. Siehe auch Thomas' Kommentar.

Gewisse Hochschulen und Universitäten, nennen wir eine mal beispielhaft u potenzieren ihre Blödheit (b). Gibt dann u^b.

Die wollten, Jahrzehnte ist es her, die digitale Vorreiterrolle übernehmen. Da braucht es natürlich das Logo der Uni in digitaler Form. Nun, man könnte eine gedruckte Form nehmen und einem Diplomanden den Auftrag geben, diese Vorlage mal mit diversen Einstellungen und Fileformaten zu 'digitalisieren'. Zur Ehrenrettung, neuere Vektorgrafik gabs da wohl noch nicht und GIF- Patentdiskussionen waren wahrscheinlich auch noch nicht zu Ende.

Aber man hat es eben an eine externe Firma ausgelagert. Die haben dann a) einen lausigen Scan als BMP geliefert (eventuell, weiss ich nicht mehr, sogar in Farbe obwohl die Voralge B/W ist) und b) vertraglich vereinbart, dass ausschliesslich diese Digitalisierung verwendet werden darf.

Zur Zeit, als Bandbreite noch durch Telefonmodems und Speicherplatz durch Floppies begrenzt war, eine wahre Katastrophe.

Heute gibts Siegel und Logo als PNG.

Sehr schön. Weil es (E)PS als neueste Errungenschaft ja erst seit

*blätterraschel* 37 Jahren gibt SVG ist Baujahr 1998, also neumodisches Hexenwerk. Das lassen wir erstmal noch eine Weile links liegen und beobachten, ob es sich wohl durchsetzt.

Solange der Kram auf Office 2000 läuft, ist doch alles bussi.

Volker

Eric Bruecklmeier schrieb:

Zum Thema 'KI schreibt Programme' meinte Linus Torvalds neulich, man hätte ja auch von Maschinensprache auf Assembler gewechselt und dann auf C, Rust, etc., warum sollte man nicht KI nehmen. Auf die Frage nach den Fehlern, die da entstehen könnten, meinte er, Fehler gäbe es bei jeder Art zu programmieren, und angesichts dessen, was er gelegentlich aus menschlicher Quelle sähe, kann's nicht viel schlimmer werden.

Ein optimierender Compiler dürfte schon ziemlich intelligent sein, gemessen an den Massstäben, die man so an 'KI' legt.

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