MS8229 (aktuell 37 EUR bei Pollin) ebenfalls gefühlt "sofort". IMHO ein guter Allrounder.
cu Michael
MS8229 (aktuell 37 EUR bei Pollin) ebenfalls gefühlt "sofort". IMHO ein guter Allrounder.
cu Michael
Am Sat, 03 Nov 2012 03:08:39 -0700 schrieb wernertrp:
Wenn es vom blauen Claus sein darf:
Aber ob das was taugt? Ich habe den Vorgänger geschenkt bekommen, weil er immer Fahrkarten gemessen hat. Der Fehler wird durch den primitiven Messbereichsumschalter verursacht, da schaben kleine Messingfedern über die Leiterplatte und geben mehr oder weniger gut Kontakt. Meist weniger.
Blende, Verschlußzeit und Belichtungsmesser zeigt meine Kamera auf bis zu drei verschiedenen Display an: - kleines LCD oben auf der Kamera, da kann man, wie von Dir erwähnt, schon voreinstellen - in den optischen Sucher eingeblendet - auf Wunsch auf dem großen Display hinten
Und je nach Display kommen noch verschiedene weitere Informationen dazu.
Man liest sich, Alex.
Joerg :
Glückwunsch. Du hast gerade den Kontrast-Autofokus erfunden, bzw. den zugehörigen Schärfeindikator. Das einschlägige Argument ist hier, daß die meisten Kompaktknipsenbenutzer mit einer solchen Anzeige völlig überfordert wären.
Leider sind Digitalkameras querbeet (von einigen gehackten Canon und ein paar Androidknipsen abgesehen) programmtechnisch so zugelötet (und das nicht nur die billigen Knipsen, sondern auch teure System-DSLRs), daß man sich eine solche, an sich recht triviale Geschichte kaum selber zusammenbasteln (lassen) und nachrüsten kann.
Zum Beispiel.
Am Thu, 01 Nov 2012 10:32:03 -0700 schrieb Joerg:
Ich habe zwei ähnliche schon seit Jahren. Eins ist jetzt kaputt und ich habe mal nachgesehen, ob ein offensichtlicher, reparierbarer Fehler vorliegt. War nicht der Fall, dennoch hier meine Einschätzung:
FR 4 Platine, 1 mm , doppelseitig
vergoldete Kontaktbahnen für den Drehschalter mit tadelloser, doppelseitiger, gefetteter Kugelrastung im Gehäuse (hat nie Probleme gemacht)
ca. 20 bedrahtete Bauelemente (das Gerät ist schon etliche Jahre alt)
nur 1 Chip für Messung und LCD, montiert unter Kunststofftropfen auf einer Huckepack-Leiterplatte
Schwachpunkt: Buchsen sind in eine schmale Zunge der Leiterplatte eingelötet und sonst nicht befestigt. Ich habe das aber schon bei der Anschaffung gemerkt und die Messleitungen möglichst stecken lassen und so war an dieser Stelle dann auch nichts kaputt.
Das Gerät ist also nicht sooo schlecht. Dank 1-Chip-Lösung ist der Aufwand auch nicht viel größer, wie beim billig-Taschenrechner, der ja für ähnliche Preise zu bekommen ist.
Ich kaufe mir ein ähnliches als Ersatz, immerhin ist es vergleichbar genau, wie meine Luxus-Anschaffung "UNI 7" als Lehrling. Es hat damals den Monatslohn eines Arbeiters gekostet bzw. 5 Monate Lehrlingsrente.
Nicht erfunden, in der CCD Kamera die ich als Diplomarbeit entwickelte war das eines der SW Features (die SW war aber nicht von mir entwickelt, nur die HW). Das ist ein paar Jahrzehnte her.
Ok, aber so eine SW ist total simpel. Warum koennen sie das nicht in einem Menue verstecken wo sie doch schon gefuehlte weitere 200-300 Einstellungen mit mehr oder weniger sinnvollem Nutzen reinpferchen? DSLR Kameras werden ja auch von Profis gekauft, die sind mit so einer Balkenanzeige mit Sicherheit nicht ueberfordert. Meine wurde z.B. bewusst auch fuer die Moeglichkeit der Nutzung von Fremdobjektiven entwickelt. Weil es Leute gibt (ich kenne davon etliche), denen unterhalb der optischen Qualitaet eines Leica Elmarit nichts vor den Verschluss kommt.
Letzteres war fuer mich auch der Kaufgrund.
Ja, fuer mich fast ein Beispiel was passiert wenn die Entwickler ihre eigene Entwicklung nicht selbst genuegend ausprobieren oder andere dabei beobachten. Das ist der Grund warum wir im Med-Tech Bereich staendig mit Kittel, Mundschutz und Bleiweste in den Kliniken sind. Dabei erfaehrt man Dinge die man sonst nicht mitkriegt, etwa dass noch ein zweiter und abwaschbarer Enter-Knopf an die Seite muss.
Am 10.11.2012 17:12, schrieb Joerg:
Hehe, ich hab' das Gegenteil gemacht:
Online Histogrammer zur Scharfstellung eines Vickers Härteprüfgeräts. Software lief einige Minuten, die Hardware hat's dann jedes zweite Bild abgeliefert. Noch auf ECB-Bus unter CP/M, auch Jahrzehnte her :-)
Butzo
Wir hatten mal so 20 Stück von denen (also auch von irgendeinem Vorgänger). Da ist 'n GoldCap drin. Als die nach 2 Jahren nicht mehr gingen, habe ich sogar noch versucht, die GoldCaps zu tauschen, aber die haben einfach nicht mehr geladen (weder Solar noch per Kabel). Da sind
9-V-Blöcke dann billiger...mfg. Gernot
Am 11.11.2012 09:02, schrieb Gernot Zander:
Da lob' ich mir doch die Zellen, die auf Motherboards das BIOS puffern. Hab' noch nie erlebt, dass die schlappgemacht haben. Auch nicht nach Jahren Betrieb, wenn die Kiste mal ein halbes Jahr aus war. Wie sie's nur machen. :-)
Joerg :
Nun, dann solltest Dir das, was ich oben beschrieb, doch eigentlich längst bekannt sein.
Das weiß ich. Bin Informatiker alten Schlages mit Uni-Diplom, meine Diplomarbeit war im Fachbereich Rechnerarchitektur.
Das ist aber nicht der Punkt. "Apps" kann heutzutage (fast) jeder schreiben, vor allem, wenn auf der Zielplattform irgend ein Scriptierungsinterface und ein reichhaltiges API zur Verfügung steht. Dergl. wird aber, wie gesagt, bei Konsumenten-, Amateur- und auch den meisten Profiknipsen nicht angeboten.
Weil man sich darüber streiten kann, ob genau diese Möglichkeit überhaupt benötigt wird und weill sich viele andere Mini-Erweiterungen der Funktionalität denken lassen, die man mit gleicher Begründung auch noch reinpferchen könnte.
Nein, auch wenn Apple (und die meisten anderen Spielkonsolenhersteller, wäre man versucht zu witzeln) sich diesem Ziel, alle dem Kunden angebotene Funktionialität einzubauen und den Rest zu verbieten bzw. zu
100% zu kontrollieren, mit einigen Umwegen schon ziemlich weit genähert haben: Dies ist nicht der richtige Weg.Der richtige Weg besteht darin, eine sichere Erweiterungsmöglichkeit _im_ Gerät zu implementieren (typischerweise Scripting-Interface plus API, in Zukunft eher Sandbox plus native code) und den Nutzern (oder Fremdanbietern) zu überlassen, wie sie das nutzen. Googles Ansatz mit Android ist da schon recht brauchbar, trotz aller offensichtlichen Probleme geht das in die richtige Richtung.
Kaum jemand dürfte bei DSLR einen Kontrast-Autofokus benutzen.
Meine hat 39 Autofokussensoren, davon neun Kreuzsensoren. Kontrast-Autofokus wird nur beim Filmen verwendet, was eher eine Nischenfunktion ist und wobei man kaum die Muße haben dürfte, ein Messfeld-Rechteck zu manipulieren und den zugehörigen Messwert zu beobachten.
Die vorhandenen Phasensensoren und deren Messwerte kreativ darzustellen wäre allerdings ein Spielfeld für kreative Entwickler und böte Ansatz für interessante Innovationen, keine Frage.
[...]
Das bezweifle ich und vermute hier eher handfeste wirtschaftliche Gründe. Warum dem Kunden eine Erweiterungsmöglichkeit bieten, die sich mit zehn oder zwanzig Zeilen Code simpelst implementieren läßt, wenn man ihm das Nachfolgemodell auch dadurch schmackhaft machen kann, indem man die besagten zwanzig Zeilen in der Firmware nicht mehr auskommentiert? :-}
Nikon macht das seit Jahren beim Belichtungs-Bracketing so.
Dieser Markt ist m.E. komplett anders strukturiert.
Ralph Aichinger :
Ich finde das überhaupt nicht praktisch, denn im Sucher sehe ich dank Dioptrienausgleich und Justage auf Fernsicht auch die Mäuseschrift am unteren Bildrand, während ich für das Display immer erst die Lesebrille rauskramen muss. Wenn ich damit fertig bin, ist das Motiv meist schon wegspaziert.
Ich bin gespannt, wann die Designer all dieser neumodischen Gadgets lernen werden, daß ihr Geraffel nicht nur von 12-30jährigen gekauft wird ..
Alternativ wäre mir auch die elektrisch verstellbare Fresnellinse vor dem Display recht. .
Ist es. Meine Frage war: Warum wird das nicht an Hilfe bei Manual Focus angezeigt?
Eben, DSLR Kameras sind fuer Apps nicht offen.
Fast jeder Profifotograf mit dem ich darueber sprach war der gleichen Meinung wie ich, konnte nicht verstehen warum man die Fokushilfen der
35mm Aere nicht in anderer Form anbot.
Das wird bei DSLR wohl nicht passieren. Genausowenig wie im Funkgeraetebereich. Ich hatte mal eine Diskussion mit Icom. Wenn man den IC-R1500 von den Programmschnittstellen her Open Source stellen wuerden koennten sie heftig in den EMV PRe-Compliance Bereich verkaufen. Aber nein, die lassen dieses Marktpotenzial verkuemmern. Klassische unternehmerische Fehlentscheidungen.
Die mit Fremdobjektiven wuerden es fast alle tun, aber nur den Anzeigebereich, nicht "Auto".
Zeigt die Kamera Fokus auch im manuellen Modus an? Funktionieren diese Sensoren und die Anzeige auch mit Fremdobjektiven ohne kompatible AF Faehigkeit?
Die beiden Nachfolgemodelle haben das ebenfalls nicht. Daher bin ich sicher dass eigene Tests mit Fremdbojektiven nicht ausreichend stattfanden. Das waere sofort aufgefallen.
Ja, leider, er ist zu Teil falsch strukturiert. Es geht nichts ueber eine Einbindung von Kunden in Produktentscheidungen. Im Med-Bereich bezahlen wir Aerzte sogar heftig dafuer. Die kommen dann in die Firmen und Ingenieure wie ich haben den ganzen Tag Zeit sie mit Fragen zu loechern und ueber deren Vorschlaege zu diskutieren. Das grosse Los zog ich mal als ich einen fand der Kardiologe plus im "vorigen Leben" Ing E-Technik war.
Moin!
Das könnte der Hersteller ja immernoch in Software vermeiden, wenns denn sein muss. Ich kenne welche, die sich am PC angesteckt eben zu nichts anderes gebrauchen lassen als zum Datenschaufeln.
Gruß, Michael.
Moin!
Bekommen Fremdobjektive beim Fokussieren mehr Licht durch den geschlossenen Sucher auf den abgeschalteten Sensor als die Objektive des Kameraherstellers?
Gruß, Michael.
Moin!
Hm. Dann ist meine Auswahl an Kameras, die ich im Sinn hatte, wohl einfach nicht repräsentativ. Hab eine etwas ältere DSLR, deren Mini-Display immer nur 3s nach der Aufnahme an ist, natürlich ohne Livebild und ähnlichem Schnickschnack und eine aktuelle Billig-Knipse mit dreimal so großem Display und ohne Sucher.
Bei mir schauts halt umgekehrt aus, für Infos hat meine DSLR ein Mini-LCD oben drauf und lässt sich - außer zum Konfigurieren von Sonderfunktionen - auch komplett ohne das hintere Display benutzen. Mit der Billig-Knipse ohne Sucher geht das nicht.
p.P.
Irrelevant. Korrekt ist: Bei gleicher Blendenzahl ist die Abbildung (auf dem Sensor) unabhängig von der Brennweite prinzipiell gleich hell. Bringt den kleinen trotzdem nichts, denn bei gleicher Helligkeit landen auf einer kleinen Fläche eben entsprechend weniger Photonen als auf der großen.
Du bist ja auch kein typischer Billig-Knips-Anwender, wenn Du eine mit optischem Sucher hast und den auch benutzt. :-)
Übrigens benutzte ich meine DSLR innen überwiegend _mit_ Blitz - den Bildern sieht man es aber auch nicht an (indirekt + Joghurtbecher). Die 4 Eneloop im Blitz halten allerdings erstaunlich lange...Gruß, Michael.
Bei meiner Olympus E-PL1 waere das kein Problem. Das Bild wird normal im Display angezeigt, man muss nur bei schlechtem Licht kurz die Blende aufdrehen da ja bei Fremdobjektiven keine Steuerung selbiger durch die Kamera moeglich ist (mit Ausnahmen, gibt IIRC auch welche da geht das). Was spraeche jetzt dagegen eine simpler ROI-Hochpassanzeige zu kredenzen?
Hallo,
Am 12.11.2012 00:27, schrieb Michael Eggert:
Ah ... Einige Billigknipsen sind extreme Fresser. Aber das sind IMHO seit einigen Jahre Ausnahmen geworden. Ich habe immer auf ?relativ? sparsame Knipsen geachtet. Bei den dSLR und (großen) Systemkameras geht viel Energie in die Antriebe rein.
Ja. Meine Kompaktknipse mit Sucher (Canon Powershot A1200) kann man auch ohne Display benutzen. Es gibt aber sehr wenige Kameras in der unteren Preisklasse mit Sucher. Seit einigen Jahren gibt es da nur noch die Canon Powershot A1000er-Serie (zB A1200 und aktuell A1300).
Macht aber nix, so das Rauschen noch gering bleibt. Und wenn die Knipse eine ordentliche Offenblende hat kannst Du durchaus noch was reißen, solange Du die ISO-Werte nicht zu weit hochfahren musst.
Ich habe genau eine Digiknipse ohne Sucher. Zwei Digiknipsen haben Sucher und der Rest an Silberknipsen hat definitiv Sucher.
Ich versuche Blitz zu vermeiden. Die Blitze in den Knipsen sind nun mal etwas mies und für die alten Silberkameras habe ich keinen Blitz, so nicht einer eingebaut ist. Ich habe daher gelernt bei wenig Licht halbwegs gute Bilder zu machen und mir die verschiedenen Lichtquellen aus der Sicht einer Kamera angesehen.
Man sieht dann Bildern ob es KVG oder EVG vor den Leuchtstoffröhren gab. Und man muss einiges üben.
Schau mal auf folgender Seite nur die Bilder an, lese den Text nicht, und sage mir welches Bild als einziges geblitzt wurde: *fiesgrins*
MfG
Uwe Borchert
Am Sun, 11 Nov 2012 16:34:37 -0800 schrieb Joerg:
Ging es nicht um DSLR?
Lutz
Da ich im Thread nur wenig ganz konkretes dazu gesehen habe, mal meine Praxiserfahrung:
- Akustischer Durchgangstester (wurde bereits genannt)
- Gut erreichbare Sicherung, kein Strom-Messbereich, idiotensicheres Gerät oder sehr gute Benutzerführung
... denn das falsche Verwenden des Strommessbereichs z.B. durch Verwechslung der Buchsen oder versehentliches Wechseln in falsche Messbereiche himmelt da gerne den Strommesspfad
- Möglichkeit der Batterie-Messung (mit eingebautem Lastwiderstand) ... fehlt fast allen Geräten, könnte aber mit Unterweisung und externer Beschaltung erreicht werden.
Das Messen der Leerlaufspannung an Batterien führt sonst mehr in die Irre, als es hilft.
- Laien spielen auch gerne mit Erweiterungen, z.B. Temperatursensor oder gar Schallpegel u.ä.
Hingegen sind Diodentester, Transistortester usw. genauso überflüssig wie Frequenzmessbereiche.
Und selbstverständlich gehe ich davon aus, dass die Messung von Netzspanung damit möglich sein muss - alle Messgeräte bieten Messbereiche im dreistelligen Wechselspannungsbereich an.
Nur sollte man es überleben, wenn man mal den Innenwiderstand des örtlichen Kraftwerks messen will.
Schönen Gruß Martin
Ja nun, die ist eine Four-Thirds. Also nicht 100% DSLR aber von den Eigenschaften her schon. Die vollbluetigen DSLR die ich bei Bekannten sah waren auch nicht anders was Fokushilfen anging.
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required