Dennoch gibt es einen gewaltigen Mentalitätsunterschied. Ich habe viel mit Mittelständlern zu tun und die legen z.B. alle ziemlich großen Wert auf saubere Dokumentation. Keiner käme auf die Idee einen Text einfach via Google in eine Sprache übersetzten zu lassen, die er selbst nicht versteht - nein, da werden Übersetzungsbüros beauftragt und das kostet... Bei Chinesischen Zulieferern kann das (wie wir alle schon erfahren haben) völlig anders ausschauen ;-).
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V
Volker Bartheld
Mei, Betrüger gibt es immer.
"Nur einen. Einen kompetenten. Und eine Rechtsschutzversicherung.".
Auf See und vor Gericht...
Hädikanntiwari. Ich habe z. B. die Action-Kamera erfunden:
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Beachte: Die ziemlich charakteristische Form und daß das letzte Update nicht zum Zeitpunkt des initialen Designs stattfand. Das war deutlich jenseits der Jahrtausendgrenze. Ich suchte damals Partner, die Solid-State- oder zumindest Festplattenrekorder anbieten konnten, weil ein auf Analog-In freigeschalteter Sony-Camcorder halt nicht so prickelnd ist.
Da waren einige Hersteller aus dem Bereich "Home Entertainment" dabei und eine
*sic* israelische Waffenfirma, die so Zeugs auf ihre Raketen und sonstige Kampfflugkörper schnallten. Die Antwort unisono (wenn es überhaupt eine gab): "Warum sollte jemand sich eine Kamera auf den Helm oder die Brust schnallen und die Sachen filmen, die er auf dem Motorrad, MTB oder Skiern macht?".
Der Rest ist Geschichte, ich hab das Design online gestellt und mich über die zahlreichen coolen Videos gefreut, die ich mit dem Teil drehte. Eigentlich wäre es ja lustig gewesen, wenn GoPro mich verklagt, wegen Diebstahl geistigen Eigentums. Aber so weit kams dann doch nicht. Sich davon die Laune verderben zu lassen, ist doch müßig.
Würde ich deswegen Deutschland oder sonst einem Land den Rücken kehren? Wohl kaum. Aber jeder wie ihm beliebt.
Volker
V
Volker Bartheld
Und das wäre jetzt in Deutschland anders? Also zumindest vom Ergebnis her?
Wieviele Tonnen "Schrott" sind anläßlich des Abgasskandals produziert worden? Meine Praxiserfahrungen mit (deutschen) Handwreckern habe ich hier ja schon reichlich geschildert. Im Kontrast dazu gibts @work genug Inder, Pakistani, Chinesen, Weißrussen, die ihre Arbeit ziemlich genau im Blick haben und reflektieren, was bei rauskommt. Und dann trotz entsprechendem Hinweis das machen müssen, was Scheffe sagt, weil Scheffe ein Anhänger von "same same but different" und "irgendwann muß es ja mal klappen" ist.
Sicherheitsniveau? Ja, Sicherheit können wir Deutschen gut. Insbesondere wir Bayern. Letzte Schote:
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bringts bestimmt genauso, wie die Sekundenkleberverbote gegen LG-Aktivisten oder die Alkoholverbotszonen zu COVID-19-Zeiten. Die 1000 Assistenzsysteme, die die EU ausgebrütet hat.
Oder um ein bisserl mehr elektronisch zu werden: Das fehlende Trennrelais in DEYE-Wechselrichtern hat bestimmt auch tausende Menschen gerettet. Während auf haarsträubenden USB-Steckernetzteilen das CE-Emblem klebt und alles ist gut.
Volker
W
Wolfgang Allinger
THX, in der Not frisst der Teufel Fliegen. und hier gibbet reichlich Fliegen :]
Das mit dem Spanisch kommt mir auch immer noch Spanisch vor.
Ich hab in D vor der Abreise die VHS für ein paar Monate besucht. Dann in Asuncion mehrere Wochen ne Sprachschule. Ich holpere mich durch.
Meine Frau hat täglich mehrere Stunden vorm TV verbracht und kanns inzwischen einigermassen brauchbar.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
A
Andreas Bockelmann
Wolfgang Allinger schrieb:
Ich habe da großen Respekt vor Deinem Schritt. Bei mir scheitert es dann an den Sprachkenntnissen. In dem Schulhalbjahr, in dme ich mal Spanisch hatte, fanden zusammengerechnet vielleicht 3 Unterrichtsstunden statt, wenn man die beiden Klausuren abzieht.
H
Hartmut Kraus
Am 11.12.24 um 23:52 schrieb Sieghard Schicktanz:
Genau. Aber im Betrieb liegt immer noch die Drossel (mit ihrem induktiven Scheinwiderstand) in Reihe, die Röhre arbeitet also nicht mit den vollen 230V.
Hm, vielleicht für Leute, die die Drossel nicht ausbauen wollen? ;) (S. oben.)
H
Hartmut Kraus
Nicht unbedingt, vorausgesetzt wie gesagt, sie werden nicht so oft eingeschaltet. Die Glühwendeln sind doch das einzige, was da drin "verschleißt".
M
Marte Schwarz
Hi Hartmut,
Leider sterben die nicht nur an den Glühfäden. Irgendwann sind sie einfach dann doch nicht unendlich dicht. Wenn sie Gase ziehen, dann zünden sie nicht mehr, auch nicht mit Überspannung.
Marte
R
Rupert Haselbeck
Marte Schwarz schrieb:
Gibts da vielleicht auch größere Unterschiede? Ich habe in meiner Garage seit etwas mehr als 30 Jahren dieselben vier
65W-Leuchtröhren und die leuchten einfach, zünden noch immer ohne flackern. War damals Baumarktware aus der Ramschkiste...
MfG Rupert
H
hartmut.melina
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H
Hartmut Kraus
Am 11.12.24 um 23:52 schrieb Sieghard Schicktanz: > Ja, und das kommt daher, daß bei den LS-Röhren _an beiden_ Enden je > eine Glühwendel zwischen den beiden Stiften liegt, an dem einen Ende > an L, am anderen an N, und die jeweils anderen Enden der Glühwendel > mit dem Starter verbunden sind. Der Starter glimmt beim Einschalten > auf, ein Bimetall darin schließt die Elektroden kurz und die > Glühwendeln werden kräftig angeheizt. Kurz darauf öffnet der > Bimetallkontakt wieder und unterbricht den Strom, was die Drossel so > garnicht mag und daher einen kräftigen Überspannungsimpuls losfeuert, > der die eigentliche Leuchtröhre zum "Zünden", d.h. Einsatz der > Entladung bringt. Manchmal klappt das nicht sofort, sondern erst nach > ein paar Versuchen. Die Röhrenentladung übernimmt > dann den Strom soweit, daß der Starter nicht mehr anspricht und sorgt > damit für das reguläre Leuchten vermittels des Leuchtstoffs (daher der > Name) auf der inneren Oberfläche der Röhre.
Genau. Und im Betrieb liegt immer noch die Drossel in Reihe:
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>>> Wenn es sich um Lampen für 230Volt handelt, es gab auch Restposten >>> für zB 190Volt im Handel >>
Hm, vielleicht für Leute, die die Drossel nicht ausbauen wollen? ;) (S. oben.)
H
Hartmut Kraus
Am 28.12.24 um 11:30 schrieb Rupert Haselbeck:
... sind sie definitiv Pfusch ab Werk.
Mit Sicherheit also. ;)
M
Marcel Mueller
Am 28.12.24 um 00:40 schrieb Marte Schwarz:
Sicher dass das von außen kommt? In Glas einschmelzen ist so ziemlich das dichteste, was man machen kann. Das funktioniert bei Elektronenröhren ein halbes Jahrhundert und mehr.
Ich hätte gesagt, das Problem kommt von innen. Die Elektroden sublimieren mit der Zeit, und AFAIK kann auch das Quecksilber irgendwo auskondensieren. In jedem Fall stimmt nachher die Gasmischung nicht mehr.
Marcel
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Hartmut,
Du schriebst am Sat, 28 Dec 2024 12:36:41 +0100 (2. identisches Posting):
[LED-Röhren]
Ja, aber die ist bei LED-Röhren praktisch vernachlässigbar, weil die erheblich weniger Strom brauchen. Bei LS-Röhren müssen sie den Strom begrenzen und sorgen damit für einen "unterirdischen" Leistungsfaktor.
...
...
Nein, auch heute nicht.
M
Marcel Mueller
Am 28.12.24 um 22:55 schrieb Sieghard Schicktanz:
Nicht unbedingt. Oft wurden Lampen mit 2 Röhren verbaut, die mit unterschiedlichen Phasenwinkel angesteuert wurden. Das verbessert zum einen den Leistungsfaktor und reduziert zum anderen das Flimmern der Lampe als ganzes betrachtet.
Marcel
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Marcel,
Du schriebst am Sun, 29 Dec 2024 08:55:25 +0100:
Ja, Tandemschaltung - ein Zweig induktiv, einer kapazitiv. Oft? In Firmengebäuden _vielleicht_, falls die noch neu verbaut werden. Bleibt immer noch die Totwinkelzeit, wo die Netzspannung kleiner ist als die Brennspannung der Entladung. Aber das haben Phasenanschittsteuerunen ja auch.
A
Andreas Bockelmann
Marcel Mueller schrieb:
Die Kathodenbeschichtung sputtert ab. Das Hg kann nicht raus dem Rohr. Und ja, das Hg muss erst einmal angewärmt werden. Dafür hat es in der Röhre ja die GAse zum Zünden. (Ich weiß nicht was da genau drin ist, evtl Xenon, das würde das blaue Kathodenleuchten beim Starten erklären.
Den Effekt sieht man bei kalter Röhre umso besser je dünner die Röhre ist. (Die alten Kompaktlampen, z.B.) Die brauchten immer ein paar Minuten um wirklich hell zu werden. In der Zeit bequemte sich dann mal das Hg sich zu erwärmen und gefälligst zu verdampfen.
A
Andreas Bockelmann
Marcel Mueller schrieb:
Ich muss hier mal eingreifen. So "unterirdisch" war der Wirkungsgrad mit der Drossel auch nicht. Die Strombegrenzung fand mit einer Induktivität statt. Ja, die hat eine ohmschen Widerstand, und ja, die wird warm.
Zur Kompensation des Pahsenwinkels (Induktivität) schaltete man noch eine Kondensator mit hinzu, der konmpensiert die Blindkleistung. Bei zwei Röhren kann man dann eine Röhne ohne Kompensation laufen lassen und die zweite Röhre überkompensieren. Das bringt dann den Effekt des Phasenversatzes. Die eine Röhre leuchtet hell während die andere gerade dunkler ist.
Das hat aber nichts mit dem Wirkungsgrad zu tun.
M
Marcel Mueller
Am 29.12.24 um 22:45 schrieb Sieghard Schicktanz:
Wohl kaum. Wenn überhaupt, dann nimmt man heute EVG. Da flimmert nichts.
Das geht mit Leuchtstoffröhren sowieso nicht. Jedenfalls nicht ohne besondere Maßnahmen, da bei geringer Leistung die Elektroden geheizt werden müssen.
Je nach Röhrentyp leuchten die Dinger außerdem nach. Die werden dann gar nicht dunkel, nur die Farbe schwankt etwas.
Marcel
A
Axel Berger
Meines Wissens Neon. Der volkstümliche Name "Neonröhren" war nicht so falsch, wie die Überheblichen immer insinuieren wollten.
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