Ich schon, mit elektronischem Gleichstromstarter. Bei einer Leuchte mit EVG, natürlich sofortstartend wie die meisten, stand explizit außen drauf, die (normale Standard-)Lampe würde darin nur 5 kh halten anstatt wie sonst das Doppelte.
Mein großes Problem bei der Wohnungseinrichtung war, Leuchten zu finden. Es gab totalen Müll vom Baumarkt für 5 Euro oder Qualität aus der Büroausstattungsecke für das Zehnfache und mehr. Der Bereich dazwischen bleibt so gut wie leer. Nach sehr langer Suche, als ich schon fast aufgegeben hatte, fand ich schlichte, einfache und unaufdringliche Leuchten mit verlustarmen KVG für um die 12 Euro. Das ist genau das, was ich fast immer suche und das es fast nie gibt: Die einfachste Minimalausführung ohne alles Überflüssige aber in guter Qualität und mit hochwertigem Material und Ausführung.
Oder andersherum, einfache Sachen, die nach nichts aussehen und Qualität drin haben. Das Gegenteil, "Designer"-kram mit minderwertigstem Müll innendrin, gibt es überall und der Preis ist entweder gar kein Qualitätskriterium oder ein inverses.
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Andreas Bockelmann
Muss es 3M sein? Unter "thermisch leitendes Klebeband" gibt es auch Treffer auf Amazon.
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Volker Bartheld
Was muß schon sein? Ich fand Noname- und Amazon-Ramschware halt größtenteils unbefriedigend in der Leistung. Die 3M-Produkte taugten jedoch. O. g. VHM-Filme, Schleifschwämme und -scheiben (Xtract Cubitron), F506-Steinschlagschutzfolie, Scotchgard-Lackschutzfolie, SGH6, usw. YMMV.
Volker
M
Marcel Mueller
Ack.
So ähnlich. Ich hatte kürzlich noch einfachere am Wickel. Habe leider die URL nicht mehr, weil ich sie aktuell nicht brauchte.
Es gibt auch welche mit 15mm.
Ja, klar. Aber ich bestelle ja nicht einzeln.
Ja, OK, aber dann kann man auch gleich die fertigen Leuchten mit LED nehmen. Ich nehme mal an, die gibt es nur deshalb in Stückzahl, weil noch so viele Produktionsstätten für Wannenleuchten existieren.
In die Fassungen mit EVG stecke ich lieber klassische Röhren. Der Verlust an Wirkungsgrad ist gering, die Lebensdauer dafür sehr lange. Bei LEDs ist sie zumindest durchwachsen und schwer vorhersagbar.
Das geht natürlich auch. Es ist aber mehr Gebastel.
Nun ja, die werden warm.
LED-Streifen für TV-Backlights sind zuweilen schon auf Alu montiert. Man braucht dann natürlich ein LED-Netzteil (Konstantstrom) dafür. Das kostet natürlich auch etwas mehr als 2,99. Aber beim freundlichen Chinesen bekommt man die schon.
Wieso das denn? Die Frage ist eher, welche Wärmeleitung das hat.
Ich hätte tendenziell vmtl. nur Wärmeleitpaste genommen. Ein paar Fäden sollten reichen um das zu fixieren.
Marcel
M
Martin Τrautmann
"essigsäurevernetzend" - der typische Silikongeruch halt.
Es geht um die LED-Klebestreifen! Wärmeleitpaste wirkt da eher als Gleitmittel, um sie gleich wieder abzuziehen.
V
Volker Bartheld
Irgendwann möchte man vielleicht auch von den Quecksilberdingern wegkommen. Ja,
0.5-1mg typischerweise ist jetzt nicht die Welt (eine Amalamfüllung für die Beißerchen hat ungefähr 0.5g - auch wenn das jetzt ein bisserl der Vergleich von Äpfeln mit Birnen ist), aber die nervtötende Start- und Aufwärmphase dieser Dinger nebst unpraktischem Verhalten bei Kälte muß ich auch nicht mehr haben.
Wannenleuchten mit Retrofits kann schon machen, wer fürs Leuchtmittel etwas tiefer in die Tasche greifen mag (die entsprechenden Modelle von Philips wurden bereits genannt) und aus irgendwelchen Gründen der Komplettaustausch nicht sinnvoll ist.
Ansonsten griffe ich zu den hier schon hinlänglich bekannten
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die Dinger sind mit 3600lm bei 36W und einem CRI von >85 zu 35€ jetzt nicht die totale Offenbarung, laufen bei mir, Freunden und Familie nun schon in zweistelliger Zahl seit tausenden Stunden recht problemlos. Bislang exakt ein Ausfall nach ca. 6 Monaten, der anstandslos ersetzt wurde. Defektes Teil mußte nicht zurückgeschickt werden.
Sechserpack für gut 175€ halte ich für fair, eine T8-Wannenleuchte mit EVG in Schutzklasse IP65 geht kaum günstiger her, dieses Angebot hier:
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wohl am oberen Ende der Skala.
Volker
A
Andreas Bockelmann
Volle Zustimmung, ich würde im Ersntfall auch immer Profiqualität verwenden, aber wenn für Otto Normalverrbaucher die Leiferquellen in Unobtainistan liegen, muss man nehmen, was verfügbar ist.
V
Volker Bartheld
Es gibt natürlich auch neutralvernetzendes Silikon (nicht, daß die Essigsäure eloxiertem Alu groß was ausmachen würde, Reinalu gibts bei Profilen eher selten), aber wenn es denn unbedingt LED-Streifen ohne rückseitigen Kleber sein müssen, z. B. die starre Variante, würde ich Wärmeleitkleber nehmen.
Den gibts in 1001 Geschmacksrichtungen:
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beim 2K-Epoxy aus der Doppelkartusche hätte ich eher Bedenken, daß das Zeugs selbst in hundert Jahren nicht mehr vom Profil runtergeht, selbst wenn es - wegen Defekt oder Recycling - irgendwie praktisch wäre.
Da muß man die Oberflächenvorbereitung schon so dermaßen verkacken, daß man besser auch keinen Lötkolben oder potentiell Netzspannung führende Leitungen anfassen sollte.
Volker
M
Martin Τrautmann
Ich habe keine Probleme mit Silikon und Alu. Ich meine eher den Metallmix von Alu, Kupfer usw. in den LED-Streifen.
Meine LED-Streifen sind nicht starr, sondern mit Klebestreifen - nur hat der eben erfahrungsgemäß nicht gehalten.
M
Marcel Mueller
Am 15.12.24 um 11:24 schrieb Volker Bartheld:
Warum? Weil's hip ist? Das ist ein bisschen wenig.
Wenn man wirklich mal eine zerscheppert, muss man halt mal eine Weile gut lüften, aber das war's dann auch. Im letzten halben Jahrhundert kenne ich genau einen solchen Fall.
Dafür ist die Lebensdauer recht gut vorhersagbar.
Bei LEDs ist die recht zufällig. Manch eine hält ewig. Andere verrecken schneller, als sich auch nur irgendetwas amortisiert hat, und der Elektroschrottberg wächst.
Und die Lichtfarbe ist bei LED auch eher Zufall. Wenn man mehr als eine gleiche Lampe im Raum hat, gelingt es nach ein paar Jahren kaum, dieselbe Farbe noch einmal zu bekommen.
Das ist für mich alles kein Grund, auf LED gezielt zu verzichten, aber wenn man schon das Zeug für klassische Röhren da hat, spricht sehr wenig dagegen das auch zu verwenden. Und Retrofit ist i.a. die schlechteste Option. Da gibt es öfter thermische Probleme.
Problem ist halt, dass man bei LED faktisch meist die komplette Lampe tauschen muss, weil es keine Standard-Leuchtmittel gibt. Damit landet man ggf. doch wieder bei Retrofit, was andere, gewichtige Nachteile hat.
Wenn das mal gelöst ist, was auch impliziert, dass man dafür auch CRI >95 bekommt, dann werde ich auch LED-Fan. Einstweilen nutze ich sie nur punktuell, wo vorher wirklich Halogenlampen o.ä. waren. Die Leuchtstoffröhren lasse ich alle wie sie sind und setzte ggf. auch wieder ein Rohr rein. Das hält dann wieder 10 Jahre + x.
Marcel
R
Ralph Aichinger
Naja, man hat ja oft ein paar von den Dingern, weil man sie oft in größeren Räumen (Garage, Werkstatt, Schuppen) aufhängt, und da ist auch bei seltener Benutzung der Stromverbrauch durchaus merkbar höher als bei LEDs. Ich hab noch 2 oder 3 in der Garage (einen Leuchtbalken hab ich mal gegen einen mit LED ausgetauscht, wegen Defekt oder so), und ein paar im Schuppen. Auch wenn die nicht lange laufen, wenn eine Halterung defekt wird, oder man sowieso was umbaut, dann werde ich sie vermutlich tauschen.
Bei solchen Räumen gibt es auch das Szenario "vergessen auszuschalten, drei Tage später draufgekommen".
/ralph
M
Marcel Mueller
Das amortisiert sich doch nie im Leben, wenn man ein funktionierende Röhre gegen LED tauscht. Schon weil man üblicherweise nicht dauerhaft in der Garage Licht an hat.
Selbst bei defekten kann es manchmal eng werden, da die wenigsten LEDs ihre versprochene Lebensdauer erreichen. Vor allem, wenn sie selten benutzt werden.
Das sollte man so oder so lassen. Meist leuchtet es abends aber ein wenig unter dem Tor durch, so dass man eine Chance hat, es zu merken.
Marcel
R
Ralph Aichinger
Als Hauruck-Aktion rausreißen natürlich nicht. Aber wenn eine kaputtgeht, oder man sowieso was neu machen will etc., dann ist das sicher auch ein Grund, warum man nicht die alte zu reparieren versucht, etc.
/ralph
V
Volker Bartheld
Ich auch nicht.
Bei neutralvernetzendem Silikon kein Problem.
Ich will es mal vorsichtig ausdrücken: Da bestehen entweder gewisse individuelle Herausforderungen Deinerseits oder das von Dir verwendete Produkt erfüllt nicht die Spezifikation der Anwendung.
Volker
V
Volker Bartheld
... welches genau das Szenario ist, über das wir hier reden.
Zitat: "Die Leuchtstoffröhren enthalten aber Quecksilber und haben Glasrohre. Bei meiner Anwendung geht es um einen niedrigen Kellerraum, in dem gearbeitet werden soll. Daher ist irgendwas robustes, unempfindliches, flaches erwünscht - und da sind die fertigen LED-Röhren einfacher handzuhaben als LED-Streifen, für die ich noch teure Aluprofile als Kühlkörper brauche.".
Hört sich stark danach an, als könne man den OP eher nicht davon überzeugen, seine existenten G13-Leuchstoffröhren einfach weiterzuverwenden. Ob "fertige LED-Röhren" mit drangefrickelter G13-Fassung allerdings der Stein der Weisen sind ("Retrofits sind Scheiße!") wäre natürlich diskutabel.
Am längsten leben die Lampen, die man gar nicht benutzt. Und um der Sache noch einen hilfreichen Aspekt abzuringen: Die meisten, noch im Betrieb befindlichen Leuchtstoffröhren verrecken vermutlich an den Schaltspielen. Weil man sie in Garage, Werkstatt, Schuppen halt doch ausschaltet, 10 Minuten später wiederkommt und was vergessen hat.
Volker
G
Gerrit Heitsch
Ich sehe hin und wieder immer noch die dicken Röhren (20W, 40W, 65W) in Betrieb. Das sind wohl Ausreißer nach oben bei der Lebensdauer.
Gerrit
A
Axel Berger
Dein Gedächtnis ist lückenhaft. Es war weit oben davon die Rede, a) es ist jemand dagegengerannt und hat die vorhandene Lampe zerbrochen und b) sie hängen alle niedrig und sind deshalb gefährdet, so daß auch die noch unzerbrochenen vorsorglich gegen etwas robusteres ersetzt werden sollten.
Der Wechsel Gasentladung zu Leuchtdiode war gegen die Hauptanforderung sekundär, bietet sich bei einer heutigen Kaufentscheidung aber an.
Vor allem tun sie das wegen der Glimm- und Bimetallschalter. Die elektronischen Gleichstromstarter machen da einen Riesenunterschied und ein sehr viel angenehmeres Verhalten dazu. Ich habe sie vor allem im Wohnbereich, wo das Problem der niedrigen Temoeraturen nicht besteht.
P
Peter Heitzer
Das muss aber schon ein sehr niedriger Keller sein. Mein Keller hat knapp 2m Deckenhöhe und da stört mich eine Feuchtraumleuchte nicht.
J
Joerg Niggemeyer
Schon mal was von der Energieerhaltung gehört......
Eine LED, die altert und die du nichts sonstwie schrottest läuft in der Spannung hoch, bei CC, weswegen die dann gerne anfangen zu flackern, wenn sie ans U may limit des Treibers laufen.
Was die elektrische Energie nicht in Form von Licht abgestrahlt wird, wird das in wärme gewandelt und dann auch teilweise im IR abgestrahlt.
Siehe dazu auch gerne das SPICE Ersatzschaltbild, wie man das simuliert, wenns schon die eigene simulierkugel nicht kann....
V
Volker Bartheld
Schade. Für meinen musealen Audi A3 8L BJ 1997 gibt es manche Ersatzteile auch nicht mehr. Also Besuch beim Schrotti, DIY oder Upgrade, z. B. mit Teilen vom Golf IV und V.
Ich behaupte, daß sich das Spektrum vom Leuchtstoffröhren über die Jahre, Chargen und Modelle auch ändert. Wenn Du also die OSRAM UMILUX® T8 30 W/840 nicht mehr kriegst und eine 840 von Ledvance oder Philips kaufen mußt, dann hat die auch nicht genau den gleichen Leuchtstoff, die gleiche Quecksilbermischung und mithin das gleiche Spektrum.
Abhilfe: Alle Leuchtmittel im Raum austauschen oder Reserve vorhalten und hoffen, daß sich die nicht totlangweilt (BTST).
Warst Du nicht der, der ebendiese behauptete?
"Der Käufer" hat bei Weitem nicht so spezielle und anspruchsvolle Wünsche bei der Beleuchtung. Irgendein Chinakracher-Set von der Baumarkt-Grabbeltheke oder ein grellbuntes RGBW-Smartlight vom schwedischen Möbelhaus und der Drops ist gelutscht. Kackt das Teil nach wenigen Monaten ab, ist man häufig sogar für eine Gewährleistungsreklamation zu faul, weil ebenso grellbunter Ersatz nur noch einstellige Euros kostet.
Du bist also nicht "Käufer" und mußt Deine speziellen und anspruchsvollen Wünsche durch Recherche befriedigen. Willkommen in meiner Welt. Mehrere Stunden für die Auswahl einer elektrischen Zahnbürste (eigentlich sind alle Modelle aller Hersteller gleichermaßen Scheiße, wer im Braun/Oral-B-Monopol gefangen ist, besorge sich das günstigste Oral-B Pro Series 1 Plus Edition Modell, das er kriegen kann und lebe mit den Unzulänglichkeiten), Zahpasta (Blend a med XXL, egal, welche Geschmacksrichtung), für eine Rolle ROHS-Lötzinn (Felder 5520810510 Sn99Ag0,3Cu0,7NiGe), nichtklapprige Toilettensitze, Akkubohrschrauber (Bosch GSR
Die Farbtemperatur ist durchaus von der Tagseform (der Glühfadentemperatur) abhängig. Da kannst bei zwei Lampen zu 60W bei unterschiedlichen Herstellern einigermaßen Übereinstimmung haben, manchmal aber auch nicht. Außerdem ist das Spektrum solcher Temperaturstrahler kontinuierlich, es also viel leichter, da konsistente Farbwiedergabe hinzukriegen.
Ich habe hier eine X-Rite Color Checker Classic Farbtafel und schaue mir an, was die LEDs so taugen. Unter einem CRI von 90-95 fange ich gar nicht erst an. Für ein Sekonic C-800 war ich bislang zu geizig, 1k3€ sind doch etwas Geld für so Lichtertüddelkram. Wenns nicht gefällt: Retour, Amazon sei Dank.
Gibt die wildesten Geschichten:
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Meist ist es aber weniger schlimm und es bleicht nur der Leuchtstoff aus, die Dinger werden also grün- oder blaustichig. Wenn die LED aber nicht vernünftig verkapselt ist (inzwischen schlonzt man gerne einfach nur einen leuchtstoffgetränkten Silikonblob auf den Chip), sich in Bad und Küche Feuchtigkeit reinschafft, passiert halt alles Mögliche. Bis hin zum Blinkie.
Jup. Damit wären wir beim finanziellen Argument angekommen, den ich in Diskussionen an dieser Stelle regelmäßig höre. Ökostrom kostet 28-30ct/kWh, eine Philips LED Classic als 100W-Äquivalent mit E27-Schraubsockel 9€, eine 100W- Standardglühbirne höchstens einen Euro. Amortisierung dann in einem guten Jahr bei einer Stunde Betrieb täglich und Lebensdauer der LED von 30000h, die der Glühbirne 1000h.
Und "Amortisierung" bedeutet dann, den läppischen Betrag von 8€ eingeholt zu haben, den jeder Deutsche monatlich in Toilettenpapier investiert. An der Tanke fließen dann alle 14 Tage 80 Glühlampen durch den Zapfhahn und über den wohlverdienten Jahresfernflugurlaub brauchen wir gar nicht reden.
Fazit: Der Normalverdiener kann auf Umweltschutz gepflegt scheißen. Und genau das ist das Problem.
Und gehörst damit zur 0.01%-Randgruppe.
OK. Retrofits sind Scheiße. Ich kann aber dennoch die Philips LED Classic und auch die Philips Corepro LED Candle empfehlen. Osram/Ledvance eher nicht (mehr). Die sind... Na, wer rät's?
On-die-Temperatursensoren existieren und damit das SNT im LED-Treiber zu regeln, sollte wohl kein echtes Problem darstellen. Wenn Du als Hersteller natürlich auf die Lebensdauer Deiner Produkte sch*, den "bis zu xxx Stunden"-Joker ziehst, dann...
... kauft es der Kunde ja trotzdem.
Es verbietet Dir niemand, weiter mit Leuchtstoffröhren herumzutun. Mich nervt die Warmlaufphase und bei jedem Einschaltvorgang ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil das ja auf die Lebensdauer geht.
Und es ist auch nicht nötig. Wie jeder gute Versicherungsvertreter weiß, lassen sich die Menschen das sichere Gefühl einiges kosten. So auch die Möglichkeit, bei Bedarf mit 100km/h den vereisten Bergpaß hochzukommen, hinten einen 1.5- Tonnen-Pferdeanhänger dran, oben die Skibox, die komplette Familie mit Gepäck dabei und nach dem Urlaub auf der Hütte mit einer Tankfüllung gleich weiter an die Adria, wo man die Wattiefe von 50cm voll ausnutzt.
De facto geht es eher zu wie hier:
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h. automobile Wegwerfprodukte, die man nach 200Mm und 8 Jahren entsorgt, verbringen die meiste Zeit ihres Lebens im Stillstand oder in Schleichfahrt und schleppen sich gefüllt mit 100kg Fleisch durch den Stau, legen dabei durchschnittlich 16 Kilometer je Weg und täglich insgesamt rund 40km am Tag zurück.
Joah. Autos und Sprit sind zu billig. Sag ich ja immer. Aber es scheint, daß die Menschen langsam auf den Trichter kommen: So dicke gehen die Aufträge bei den Automobilkonzernen wohl doch nicht mehr ein:
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nichts, CxU/SPD/FDP & Co werden da bestimmt ein Förderprogramm auflegen, jeder, der in Deutschland einen Wohnsitz hat, kriegt 25% Neuwagenprämie. Wer braucht da schon ein Deutschlandticket?
Bei Modellen mit KVG und Bimetallstarter eher nicht.
Meine DIY-UV-C-Entkeimungslampe ist natürlich gutartig. Aber auch alternativlos. Habe ich schon weit vor dem Zeitpunkt gebaut, wo ganz Deutschland sich in der Pandemie ratlos den Kopf kratzte und nicht wußte, wie man in Schulen, Büroräumen, Supermärkten, Arztpraxen die Luft dekontaminiert kriegt.
Das BfS warnt, natürlich, vor Krebsgefahr:
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das Umweltbundesamt möchte lieber lüften:
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auch viel billiger. Und die Pandemie eh zu Ende.
Volker
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