Eine LED egal welche altert und durch die Alterung wird sie dann auch wärmer. Ein Stinkereffekt, solange das thermisch nicht gedeckelt wird, tritt also trotzdem möglicherweise irgendwann auf.
Aber das ist auch so gewollt, weil wie hier ja schon mal richtig geschrieben wurde und als Zitat gerne nochmal: Was ewig hält bringt kein Geld.
Interessant hingegen wäre die rechtliche Frage der Produktsicherheit dabei. Das Ableben des normalen Glühobstes Wolfram Halogen verlief meist unspektakulär und IMHO auch ohne Feuer. Was oder welche Massnahme ergreift der Hersteller, dass das Ableben EOL gesichert ohne Feuer passiert?
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M
Martin Τrautmann
Die Leuchtstoffröhren enthalten aber Quecksilber und haben Glasrohre. Bei meiner Anwendung geht es um einen niedrigen Kellerraum, in dem gearbeitet werden soll. Daher ist irgendwas robustes, unempfindliches, flaches erwünscht - und da sind die fertigen LED-Röhren einfacher handzuhaben als LED-Streifen, für die ich noch teure Aluprofile als Kühlkörper brauche sowie Vorschaltgeräte mit passender Spannung und Leistung. Wenn dort 'ne Röhre ausfällt macht das wenig aus.
Die Zeiten von 2,50 € für 'ne Leuchtstoffröhre sind auch vorbei, so wie die 4 € für Röhre mitsamt Sockel, Starter, Vorschaltgerät.
Bei der niedrigen Leistung und ohne Metallteile kann ich die LED-Röhren auch zweipolig mit 2x0,75qmm ansteuern. Das spart alles Geld und Platz.
P
Peter Heitzer
Glasrohre gibt es auch bei LED; meist sind es allerdings Rohre aus Polycarbonat.
Da ginge wohl auch eine Feuchtraumleuchte.
A
Andreas Oehler
Fri, 13 Dec 2024 11:20:31 +0100, Joerg Niggemeyer:
Real gemessen habe ich Alterung in Form von abnehmender Beleuchtugnsstärke an Leuchtstoffrohren. Nach 10.000 Betriebsstunden messe ich da gerade mal noch halbes Licht wie bei neuem Leuchtstoffrohr.
Die als Ersatz 2015 montierte Philips Masterled UO, die seither über
30.000h geleuchtet hat zeigt nach Stau-Abwischen immer noch 1:1 den gleichen Luxmeter-Wert auf der darunter stehenden Werkbank.
Allerdings ist das auch das Premium-Modell von Philips mit ordentlichem Aluminium-Kühlköper für die LEDs, statt den nur mit ein paar Kleberklecksen ins Glasrohr gepapptem LED-Streifen der Discounter-Qualität.
Andreas
M
Martin Τrautmann
Nein, die ist ja noch viel dicker - da komme ich von 28 mm auf 100 mm weniger Deckenhöhe.
O
Olaf Schultz
Am 13.12.24 um 08:36 schrieb Marcel Mueller: ...
Samsung LM301B bei RA>80. gibt es schon länger.
Wenn man dann noch auf den Gedanken kommt die bei etwas unterhalb I_nenn zu betreiben wird es noch besser... Ist halt ein Tradeoff zwischen Investition und Effizienz.
Jupp.
Olaf
A
Andreas Oehler
Wed, 11 Dec 2024 15:54:11 +0100, Martin ?rautmann:
Unsere Kellerräume haben auch nur gerade mal 2m Deckenhöhe. Deshalb habe ich auch die geerbten LED-Rohre dichtmöglichst unter die Decke montiert, weil die MitbewohnerInnen immer mal die zuvor tiefer montierten Leuchtstoffrohre zerscheppert hatten. Ich habe schlicht Buchenholz-Klötzchen zugesägt und mit dem Forstner-Bohrer Sacklöcher gebohrt, die das jeweilige Rohrende (plus eine Lage Gewebeband) aufnehmen. Auf der relevanten Seite habe ich schlicht
230V mit je einer Lüsterklemme an dne Pins des LED-Rohr angeschlossen - versteckt im Holzklötzchen. Das Rohr sitzt jetzt 5mm unter der Decke. Uns das ganz ohne 3D-Drucker!
Andreas
M
Martin Τrautmann
Warum 5 mm verschenkt? Hängt die Deche durch?
Den passenden Forstnerbohrer muss man auch erst haben. Aber ok, 30er läge hier aich bereit und Fichte tut's genauso.
M
Marcel Mueller
Am 13.12.24 um 11:20 schrieb Joerg Niggemeyer:
LEDs in allen nur halbwegs brauchbaren Lampen werden mit Konstantstrom betrieben, optional gepulst. Wenn die altern, ändert sich genau gar nichts am thermischen Budget. Die werden einfach nur dunkler.
Das stellen die Chinaböller-Kondensatoren im Vorschaltgerät schon einigermaßen sicher. Das funktioniert nur nicht immer zuverlässig ;-)
Naja, da sind Sicherungswiderstände drin, die bei Überhitzung leise sterben und die Stromzufuhr unterbrechen. Und Kondensatoren, die direkt an AC hängen, sind Typ X2, also besonders gegen Kurzschlüsse gesichert. Das bekommen eigentlich auch die Chinesen ganz gut hin. Die habe ich noch nicht überdurchschnittlich oft abfackeln sehen. Die LEDs selber sterben leise. Entweder geben die Bonddrähte auf oder sie machen einfach einen Kurzschluss. Letzterer führt bei einer Konstantstromquelle zu reduzierter Leistung. Manche LED-Treiber haben auch eine Überwachung drin, und schalten bei der kleinsten Abweichung komplett ab. Das findet man oft in Leistungsstärkeren Modellen, wie z.B. TV-Backlights.
Aber eine einmalige Stinkwolke ist bei sterbenden LED-Netzteilen schon drin. Glühobst hat hingegen bei Ableben eher mal den LS-Automat ausgelöst und so für Dunkelheit gesorgt.
Marcel
M
Marcel Mueller
Dann nimm doch so flache LED-Leuchten. Die bekommt man für niedrige zweistellige Beträge und die tragen noch deutlich weniger auf als so eine G13-Fassung mit LED-Rohr. Dadurch dass sie im Wesentlichen flach sind, bieten sie auch sehr wenig Angriffsfläche.
Da die etwa CD-breit sind, haben die auch weniger Wärmeprobleme. Und die breitere Lichtquelle wirft bei Arbeiten auch weniger harte Schlagschatten. Es gibt die Dinger auch in quadratisch.
Nö. Bei gluehbirne.de gibt's die immer noch in der Preisklasse.
Das weiß ich nicht. Eine Fassung mit KVG habe ich schon seit Jahrzehnten nicht mehr gekauft. Ich hoffe mal, die gibt's nicht mehr. Und die mit EVG haben zuletzt eher das doppelte gekostet (mit Baumarkt-Rohr). Da kannst du aber keine LED-Rohre einsetzen.
Da würde ich lieber Flachleuchten nehmen. Das spart noch mehr Platz. Und die sind thermisch besser.
Marcel
M
Martin Τrautmann
"niedrig zweistellig" kostet aber deutlich mehr als 2,99 €.
Du meinst so etwas?
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Die haben noch immer eine Dicke ab 22 mm. Da die Kellerdecke zwecks Dämmung mit Mineralwolle und Gipskarton abgehängt ist könnte man überlegen, die auch direkt in die Decke einzulassen. Aber hier fehlt mir das Vertrauen in die Langlebigkeit - und dann habe ich Ausschnitte in nicht passender Größe in der Decke.
zzgl. 4 € Versandkosten, richtig?
Warum nicht? EVG entfernen geht recht einfach.
Wie gesagt würde ich da eher LED-Streifen und Alu-Kühlkörper zur Montage verwenden. Bei meinem letzten Versuch blieb der ziemlich helle LED-Streifen aber nicht kleben. Dort, wo er sich abhob, wurde er zu warm und wurde recht schnell deutlich dunkler.
Womit klebt man solche Streifen am besten auf Alu? Montagekleber? Bei Silikon hätte ich Bedenken, dass das Metall angegriffen wird.
V
Volker Bartheld
Falls der OP mit Ledvance Planon und ähnlichen Produkten des Herstellers liebäugelt, sollte er sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß die Teile nach
2 Jahren und einem Tag verrecken, wenn sie denn überhaupt so lange halten.
Ich bin inzwischen dazu übergegangen, nochmals flachere LED-Einlegepanels für Raster- bzw. Odenwalddecken zu kaufen. Die kann man - falls keine Zwischendecke vorhanden ist - auch mit seitlichen U-Profilen oder Aufbaurahmen an die Decke schrauben. Eine Option sind auch Seilaufhängungen.
Also sowas hier:
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Entsprechende Treiber/Trafos gehen meist extra, d. h. als separate Bauteile, aber das muß ja kein Nachteil sein.
Disclaimer: Weder habe ich mit dem Anbieter lampe-leuchten.de noch mit dem LED- Panel MARIA irgendwelche Erfahrungen. Die Anmerkung "mit Philips-Bauteilen" läßt jedenfalls hoffen.
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aber auch was im Angebot.
Wenn Dein Keller eher einer Fabrikhalle gleichkommt und etwas Futuristik gefordert ist:
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61962 Lumen. Da bleibt kein heruntergefallenes M1-Schräubchen unbemerkt.
Auf der anderen Seite muß man Wannenleuchten wie
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56mm, habe ich sackweise verbaut) auch nicht zwingend an die Decke spaxen. Kopfschonend entlang der oberen Wandnischen geht auch, bei weißer Decke gar nicht so viel Lichtverlust.
Volker
V
Volker Bartheld
Wenn Du das in Deutschland seit Jahrzehnten etablierte Rastermaß von 62x62cm² nimmst, passen die Ausschnitte für jedes x-beliebige Rastereinlegepanel. Allenfalls könntest Du dann mit der Dämmung dahinter ein Bauraumproblem kriegen, denn etwas Spielraum brauchst Du nach oben hin, um die Leuchte einzulegen. Wenn sichtbare T-Profile mit Schraubbefestigung akzeptabel sind, ist auch das kein Problem.
Klingt ziemlich frickelig.
Mit der rückwärtigen Klebefolie der Streifen, die für Verklebung auf Profilen vorgesehen sind. Von der Rolle mit nahezu beliebigen Lichtströmen, Anschlußleistungen, Farbtemperaturen und Farbwiedergabeindizes. Maximale Einspeiselänge beachten und (dimmbaren?) LED-Treiber passend dazu wählen.
U-Profile mit rückwärtigem T-Nut-Prfil Spannfedern zum Einbau in Trockendecken gibt es wie Sand am Meer. Die erforderlichen Schlitze präzise zu fertigen, ist kein Kinderspiel. Da am besten gleich in ein Zweistrahl-Lasernivelliergerät und Trockenbau-Schlitzfräse investieren. Oszillationssäge geht auch, erfordert Geduld und eine ruhige Hand.
Volker
M
Martin Τrautmann
BTDTGNT
Aluprofil war sorgfältig mit Reinigungsbenzin entfettet.
Nein, ich würde hier simples Aufputzprofil nehmen. Wenn ich es einlasse verliert es ja wieder Kühlleistung.
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V
Volker Bartheld
*schulterzuck* Klappte bei mir. Das Problem mit den LED-Stripes war jedenfalls nicht die mangelnde Haftung des Klebers, mal diplomatisch ausgedrückt. Mein Griff wäre übrigens zum Bremsenreiniger statt Reinigungsbenzin. Oder halt Aceton.
Na, wenn Du das sagst... Du mußt da ja hundert Watt wegschaffen und die Wärmeleitfähigkeit von Rigipsplatten im Vergleich zur Umgebungsluft ist...?
Offen und ohne Mattscheibe montiert bestimmt todeshübsch. Zitat: "Die Optik ist bei der verdeckten Montage zweitrangig, daher bieten wir Ihnen dieses gut kühlende LED Aluprofil Simple Cooling zum niedrigen Preis in unserem Online Shop an.".
Willst Du da zweistreifig verlegen? Die 0.3mm-Rinne in der Mitte des Profils ist bei schmalen Streifen sicher nicht ganz so dolle.
Aber wie immer: Versuch mach kluch.
Volker
M
Martin Τrautmann
Die Profile waren für den Küchenbereich (weiß) in weiß lackiert gekauft. Mit Aceton und Bremsenreiniger hätte ich mir das sparen können.
Wo Lichtbedarf besteht ist das denkbar. Mit den Streifen und Profilen hat man ja völlige Wahlfreiheit, solange es ein paar Dezimeter gerade aus gehen kann.
Optik ist mir dort tatsächlich ziemlich wurscht, wie gesagt ein Keller-Arbeitsraum mit 2 m Deckenhöhe. Je nach Verfügbarkeit hier vor Ort könnte es auch das Profil mit Diffusorfolie sein.
Der Streifen, den ich hatte, war schon verdammt hell. Möglicherweise hätte eine zweireihige, schwächere Montage mehr gebracht, weil besser gehalten. Aber dort ging eben nur einreihig mit Winkelprofil unter den Oberschränken.
O
Olaf Schultz
die LED auf Folienleitern in die seiten des Rahmen reingeklebt und "stramm" um die Ecken geführt. Thermisch etwas besser aber nicht optomal.
Das Netzteil gerne extern, höher, und von "guter" EMV-Qualtität... (UKW-Empfang in der Nähe unöglich)
Gleich austesten, notfalls zurückgehen lassen.
...
Epoxi.
Olaf
V
Volker Bartheld
Falls pulverbeschichtet (PE) kann ich mir das Haftungsproblem durchaus erklären. Auch mit der Wärmeabführung ist es dann nicht so prall.
Ich wollte sagen, daß viele LED-Streifen, wie z. B. die
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10mm breit sind und Du bei mittiger Aufbringung auf der Rinne davon schon mindestens 1mm verlierst. Außerdem arbeitet das eingeschlossene Luftvolumen, was die Haftung weiter reduziert. Das mag Haarspalterei sein, sieht man dann, wenn sich der Kram nach zweistelligen Betriebsstunden wieder verabschiedet oder Wellen wirft.
Du wirst das schon machen.
Volker
V
Volker Bartheld
3M-VHM-Klebefilm, 3M Wärmeleitklebeband 8810 oder 8820:
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Viel Spaß bei Beschaffung und Zuschnitt!
Volker
M
Martin Τrautmann
Ja, war vermutlich pulverbeschichtet - so etwas in der Art:
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Da baut sich ja kein Überdruck auf, das ist einerseits an den Enden offen, andererseits auch durch Bohrungen für Senkschrauben nicht druckdicht.
Also haftet es vielleicht auf blankem Alu besser. Mal sehen... Ich bin eben von Klebebandkräften wie Sika-Klebebändern ausgegangen.
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