Tag zusammen.
Kennt jemand die internen Schaltungen von EVGs für 2 Leuchtstofflampen (T8).
Zum Beispiel:
cu. Juergen
Tag zusammen.
Kennt jemand die internen Schaltungen von EVGs für 2 Leuchtstofflampen (T8).
Zum Beispiel:
cu. Juergen
Nein
Nix, BTDT
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Thu, 26 Sep 2024 14:57:52 +0200, Juergen:
Wir haben/hatten bei meinen Arbeitgeber Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren und Doppel-EVG. Wenn eine Leuchtstoffröhre das zeitliche segnet, nicht mehr startet oder schlicht entfernt wird, leuchtet auch die andere nicht. Ich habe eine Erfahrung mit China-EVGs - aber bei verschiedenen Modellen von Osram, Tridonic oder Helvar ist das so.
Aber das ist ja nur noch historisch interessant. Niemand bei Trost wird heute noch Leuchten mit Leuchststoffröhren oder neuen EVGs ausstatten. Ich rüste hier Stück für Stück die häufiger genutzen Decken-Leuchten auf Philips Ultra MasterLED U0 um. Wichtig sind die drehbaren Sockel - damit das Licht wirklich dahin strahlt wo gewünscht. Die Dinger sind auch noch über 25000 Betriebsstunden noch wie neu - während Leuchtstoffrohre selbst an EVG nach 5000 Stunden schon merklich dunkler werden und nach 10-15000 Betriebsstunden ausfallen. Ich schmeiße bei den Leuchten stets das EVG ersatzlos raus und verkabele neu. So kann ich bei Bedarf auch mal nur ein einzelnes Rohr einsetzen und die zweite Fassung frei lassen. Nur Leuchtstoffrohre kann ich dort natürlich nicht mehr betreiben...
Andreas
Naja - mit Licht kennst du dich selbst ja am besten aus. Ich halte das Konzept der LED-Röhren selbst für einen faden Kompromiss.
Besser wären doch LED-Flex-Streifen, fertig auf Aluprofilen aufgeklebt, evtl. sogar passen ablängbar, mit Angabe von Leuchtdichte je lfm und Abstrahlwinkel, selbstredend Farbtemperatur und EEC,
einfach koppelbar, um dort, wo ich mehr Licht brauche, mehr Profile neben einander zu montieren,
gerne so einfach koppelbar wie Legosteine.
Dann hat man Licht, dort wo man es braucht und will. Dann hat man ordentliche Kühlung, wei die LED direkt auf dem Kühlkörper liegen - und der Kühlkörper ohne Thermoshülle einer Röhren-Verkleidung die Wärme abgeben kann, an die Luft, den Gipskarton oder gar direkt die Betondecke darüber. Dann hat man aucb selbst mit U-Profilen und eingesetzter Diffusorfolie nur eine Bauhöhe von 10 mm, statt der 50 mm von Pseudoröhren.
Die EVG kann man flesibel und geeignet platzieren.
Schönen Gruß Martin
Hilft Dir halt bei Deiner Odenwald-Decke, wie sie zu tausenden in irgendwelchen Büros verbaut wurden, nebst zugehörigen Leuchten herzlich wenig. Die anderen Kandidaten sind ÖP(N)V, (Firmen)Tiefgaragen und irgendwelche Werkstätten, wo es nicht um Deine eine magere Wannenleuchte geht, die Du bequem gegen eine
Ja, 2500lm des Retrofits ist gegenüber den 3600lm des o. g. Isolichtleins ein bisserl mau, allerdings haben wir hier 13.5W und dort tatsächlich 36W. Und plötzlich steht die Philips gar nicht mal so schlecht da.
Vielleicht bissl grünstichig, wie deren hypereffizienten E27- und E14-Versionen, aber das kann uns ja vielleicht Andreas verklickern.
Volker
Am Thu, 26 Sep 2024 22:56:31 +0200 schrieb Volker Bartheld
Da kannst Du nur hoffen, dass es noch alte Leuchten mit KVG sind wo sich die Retrofits plus Pseudo-Starter einfach reindrehen lassen. Sind es neuere mit EVG braucht es trotzdem einen Elektriker oder spezielle Retrofits für EVG falls es die gibt.
Ich hab vor Jahren mal gemessen, ob es sich lohnt, beim Einbau der Retrofits das KVG auszubauen bzw. stillzulegen. Der Unterschied war bei einer 120 cm langen Röhre mit dem EVG kaum messbar. Für Privatleute mit wenigen Leuchten dürfte sich das auch bei DIY kaum rechnen, für alle, die dafür Fachkräfte beschäftigen müssen, sehr wahrscheinlich auch nicht.
Mit dem 2x18 Watt EVG will ich eine im jugendlichen Alter gebaute Lichtkabine etwas modernisieren, mit der ich Farbabzüge aus dem Hobbylabor beurteilt habe. Sind spezielle Tageslichtröhren, die auch im Profibereich eingesetzt wurden, damals gab es kaum besseres im unteren Preisbereich. Die KVG darin werden so heiß, dass ich sie auf einen Alu-Kühlkörper gesetzt und sogar noch einen Lüfter eingebaut habe, der etwas nervt.
Einfach weil ich gerne bastle und aus Nostalgie
cu. Juergen
Funktioniert dafür aber sehr gut.
Gerrit
Ich hoffe außerdem, daß die serienweise Stillegung eines KVG/EVG bei genug Sachhkenntnis weniger lange dauert, als die Montage und den Anschluß einer kompletten Leuchteneinheit, für die es ebenfalls einen Elektriker braucht.
Hätte ich jetzt auch erwartet. Wenn so ein KVG relevant Wirkungsgrad kosten würde, wäre das gewissermaßen das Gegenteil vom Grund, warum man solche Leuchtstoffröhren überhaupt einbaut.
Hmm. Da kannst jegliche nichtexotischen LED-Retrofits vermutlich schon wegen ihrer Farbwiedergabe vergessen, die o. g. Philips macht da keine Ausnahme, wie auch die Wannenleuchten, die ich rausgesucht habe.
Eben. Da scheiden wohl auch optimierte Systeme wie
Nur zur Erinnerung: Einerseits sind die 14 Testfelder der CRI sowieso nicht wirklich berauschend und zum anderen schreibt die DIN 6169 sogar nur vor, aus den ersten acht(!) Werten das arithmetische Mittel zu bilden:
Aber TLCI
Bleibt nur noch der kostspielige Griff zu speziellen LED-Strahlern für Film und Fernsehen, zu denen Du den SSI kennst.
Helle LED-Strahler haben fast alle auch einen Quirl drin. Vielleicht etwas weniger aufdringlich als Deiner. Mehr:
Volker
Am 26.09.24 um 14:57 schrieb Juergen:
Für /alle/ ???
Kommt darauf an. Wenn es zwei unabhängige Resonanzwandler sind, funktioniert jede Röhre für sich und der unbelastete Wandler geht (hoffentlich) ständig in die Überspannungsabschaltung.
Wenn es nur ein Wandler ist passiert nichts gescheites. Entweder wird die verbleibende Röhre gegrillt oder es bleibt dunkel.
Kurzum: lass das!
Marcel
Am 27.09.24 um 00:51 schrieb Juergen:
Ack. 950-er Röhren würde ich auch heute noch den meisten LED-Lösungen bevorzugen. In Preis/Leistung sowieso.
War halt Billigkram.
Aber nimm halt 2 einzelne EVGs. Die hat der Chinese auch.
Du musst aber aufpassen. Durch die Ansteuerung mit den xx kHz der EVGs ändert sich deine schöne Lichtfarbe etwas.
Marcel
Nachteile: Elektrische Isolierung gegen Idioten... selbst der LED-Streifen aus einem Lenovo P27 hier hat schon 40V pro Strang anliegen.... das Netzteil selber IIRC 20V.
In den LED-Röhren liegt Netzspannung, ohne doppelten Boden, an!
Weniger Leuchtdichte durch die matte Röhre... weniger Blendneigung... da sind die neuen LED Straßenlaternen hier in HH nervig wenn man ca. 100m vor denen ist, dann blenden die aufgrund der hohen Leuchtdichte der fiesen Lichtverteilung...
Olaf
Thu, 26 Sep 2024 21:40:34 +0200, Martin ?rautmann:
In endlos vielen Gewerbe-Räumen gibt es halt bereits bestehende Leuchtstoff-Rohr-Leuchten - insbesonder 2x 150cm Rohr. Da statt alle paar Jahre neue Leuchtstoffrohre mit je 58Watt Leistungsaufnahme wirklich hochwertige LED-Rohre mit 25-30 Watt bei gleicher oder höherer Beleuchtungsstärke auf den Arbeitsflächen unter der Leuchte zu erzielen ist einfach. Wo sonst kann man im bestehenden Gewerbe bei minimaler Investition den Energieverbrauch halbieren und die Wartungskosten (weil
2-8 facher Lebensdauer der Ultra-Masterled gegenüber Leuchtstoffrohr) ebenso?Montier das mal so eben schnell in einer bestehenden Werkshalle, Supermarkt, Großraumbüro, etc. Bei einem Neubau - meinetwegen. Aber Neubauen sollte man eher vermeiden...
Die genannten Philips Ultra Masterled U0 haben die LEDs auf einem relativ massiven Alu-Profil aufgeklebt - alles in einem transluzenten Kunststoffrohr. Billigere "LED-Rohre" verzichten ganz auf einen Kühlkörper oder nutzen ein Glasrohr als "Kühlkörper".
Die drehbaren Kontakte braucht es halt, weil es Leuchtstoffrohr fassung mit unterschiedlich angeordneten elektrischen Kontakten gibt, man aber i.A. möchte, dass die Haupt-Abstrahlrichtung der LED nach unten geht. Billigere LED-Rohre haben eine festgelegte Anordung der Kontakte - und dann leuchte es halt im Zweifel zur Seite...
Von EVG spricht man i.A. bei Leuchtstoffrohren. Du meinst hier wahrscheinlich geeignete Netzteile oder Konstantstromuellen für die LED-Strips?
Andreas
Fri, 27 Sep 2024 09:25:45 +0200, Volker Bartheld:
Das dauert schon. KVGs zu brücken ist noch simpel. EVGs gibt es leider in einer Vielzahl von Verdrahtungs-Varianten, die man dann wieder auf für LED-Rohr passend umverkabeln muß. Das dauert schon schnell mal 10 Minuten pro Leuchte - wenn man jetzt nicht dutzende gleiche Leuchten nacheinander behandelt.
Das sind bei 150cm 1 bis maximal 2 Watt bei KVG und deutlich weniger bei EVG. Vergliechen mit den Einsparungen durch Umstieg auf LED ist das nahezu vernachlässigbar.
Ich hatte bei EVGs von "weniger bekannten Herstellern" halt häufiger Ärger, dass die Dinger schlicht nach 5-10 Jahren mit Knall, Gestank und rausfliegendem FI versterben. Damals habe ich Osram Quicktronic nachgerüstet und keinen Ärger mehr gehabt - heute reiße ich den ganzen Quatsch raus und freue mich an exakt Null ausfällen an den Masterled Ultra in 10 Jahren!
Dafür sind nur auf Effizienz ausgesuchte weiße LEDs nicht das richtige - und Stromverbrauch mangels relevanter Betriebszeit irrelevant.
Welche LED-Rohre bezüglich Farb-Qualität für solch eine Anwendung taugen, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen.
Andreas
Wolfgang Allinger schrieb:
D.h. beide leuchten weiter? Gespenstisch.
Andreas Oehler schrieb:
Im Carport habe ich 6 Röhrenleuchten, die habe ich mal von EVG auf LED-Röhren umgerüstet. Die Die Röhren haben bei tiefen Temperaturen Probleme anzuspringen, dann flackern die sehr niederfrequent. Eine LED-Röhre hat schon das Zeitliche gesegnet.
Im Keller habe ich vier Leuchtstoffröhren aus dem Baumarkt. Die Leuchten haben mal 6,99 das Stück gekostet. Als die Röhren fertig waren (vom Kurzeinschaltten), habe ich die nächsten vier Leuchten gekauft und nur di Röhren gewechselt. Kürzlich ging ein EVG kaputt. Blöderweise ist das in einer Fassung am Leuchtenende eingebaut/verblockt. Gut dass ich noch die ausgeschlachteten Leuchten ohne Röhren hatte.
Ansonsten ist hier mittlerweile verdammt viel Licht auf LED umgerüstet. Und gern erinnre ich mich an das Jahr 1976 in dem ein Schulkamerad einen Elektronikkoffer von seinen Eltern erhielt, in dem eine kleine rote LED zu bewundern war. Da leuchtete etwas, das keien Glühbirne war, staun.
Dass ich mal Autoscheinwerfer mit Leuchtdioden haben werde, war damals nicht absehbar.
Good point. Allerdings kenne ich sehr hohe Lebensdauern von Leuchtstoffröhren - und Ausfälle von LED-Leuchten weit unter der oft propagierten 100 000 bis 600 000 Betriebsstunden.
100 000 Stunden, das sind nonstop mehr als zehn Jahre.Stimmt - aber ich kenne das gewünschte noch nicht mal als Angebot, während es das von dir verbaute in jedem Baumarkt gibt.
Ich dachte mir schon, dass du da auf Qualität achtest - die kosten dann aber auch gleich 15 Euro oder mehr?
Ja, das war klar.
Richtig.
Irgendwo habe ich noch ein paar so alte, rote LEDs vom Typ '20mA und dann leuchtet da was gerade so eben'.
Da sind auch noch ein paar blaue LEDs auf SiC-Basis dabei. Ganz anderes blau als das heute bei LEDs übliche.
Ich hab fast nur noch LEDs für Licht im Einsatz.
Gerrit
Manchmal leuchten die sogar ganz ohne Fassung. Da sollte man aber zumindest kurz nachdenken und sich ggfs. auch Sorgen machen.
Volker
LED-Röhren, die bei tiefen Temperaturen Probleme machen? Was es nicht alles gibt.
Kommt vor. Nicht alle Retrofits sind gleich, auf bei *sic* Ledvance habe ich schon Blindgänger erlebt, umso mehr aber bei Fernost-Nonames.
Die EVGs in meinem Einflußbereich, meist Größenordnung Osram Quicktronic QTP8-
1X58/230-240 oder Philips HF-P 158 TL-D III, manchmal auch Philips HID-PV C 70/S CDM tun alle seit Jahren wunderbar.Daß Dein Autoscheinwerfer einen Quirl eingebaut haben und nach 5 Jahren blind sein wird, auch nicht.
Volker
Interessantes Filmchen dazu:
Grüße, Volker
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required