Leuchtstoffröhren Pinbelegung (2025 Update)

Dec 11, 2024 Last reply: 1 year ago 103 Replies

Hast Du da nicht etwa etwas überzogene Ansprüche? ;-)

Wenn ich mir angucke, wie bunt gemischt die Leuchtstoffröhren in den Wagons der DB gelegentlich ist.... da ist die tagszeitabhängige Farbtemperatur der LED-Beleuchung in den ICE4? geradezu Seelenbalsam und man muß nicht krampfhaft weggucken.

Oder die Akzentbeleuchtung von repräsentativen Gebäuden in Berlin (Potsdamer Platz IIRC) oder Dresden... Das ist häufig nicht "gleiche Farbtemperatur, gleicher RA, unterschiedliche Hersteller" sondern WW, NW, KW kunterbunt gemischt.. an einem Gebäude!

Hier ist, bis auf Restbestände, alles in 4k K LED ausgerüstet und das Zeug hält und hält und ... läuft nicht aus;-) Ist sofort hell und die Eigenbauten haben auch kein Temperaturproblem, da gut gekühlt und unter I_nenn.

Viele Grüße, Olaf

Alles Luxusprobleme!

Hier in PY bin ich schon froh, wenn irgendwas leuchtet und mein Moppel aus ist!

Auf einen Er-leuchteten Service-Droiden hoffe ich in 99,99999% aller Fälle vergebens :(

Kundendienst heißt hier: Der Kunde hat gefälligst zu diene(r)n :(

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Marcel war dejenige, der sich darüber beklagte, daß bei LED-Leuchtmitteln die Farbtemperatur und Farbwiedergabe quer durchs Gemüsebeet gehen. Mir ist das ab einem CRI von 90 für den normalen Alltag egal, für Foto, Film und Fernsehen habe ich Xenonbrenner, Blitz und LED-Lichtquellen mit CRI: 95+, TLCI: 95+, SSI: 85+. Das reicht normalerweise.

Naja, die kaputtgesparte Verdrußbahn ist jetzt vielleicht nicht die Referenz. Wenn man aus den rund 40% des nicht elektrifizierten Schienennetzes exptrapoliert, darf man sich in den Wagons schon freuen, wenn da nicht ein Tranfunzel brennt.

'türlich. Ist ja "Akzent" (=Clownskotze).

Wiewaswo? Du möchtest keine Leuchtstoffröhren mehr? Sind wir schon zwei.

Volker

Ich zum Beispiel gehöre seit jeher zu denen, die Kaufbelege sofort wegwerfen und habe schon als Fünfjähriger alles mir gehörende (und früher manches, was das nicht tat) als erstes zerlegt und hineingesehen, Garantieaufkleber oder nicht.

Gekaufte Dinge sind entweder Qualität, dann braucht man das nicht, oder Murks. Murksfirmen haben keine Ingenieure aber stets große Rechtsabteilungen, deren Mitarbeiter ein anspruchsvolles Studium erforgreich absolvierten, in dem man nichts lernt, außer Menschen zu schikanieren, zu verhöhnen und über den Tisch zu ziehen.

Ich versuche mir Anbieter und Hersteller von Müll zu merken und dort nie wieder zu kaufen.

Das Manual meines neuen Saugroboters sagt, die Herstellergarantie gelte für jedes bei einem Händler in der EU gekaufte Gerät und ich müsse mich dafür innerhalb von 28 Tagen nach dem Kauf bei der Herstellersite anmelden.

Der Hersteller antwortet mir per Email: "Wir können Ihr Produkt leider nicht auf unserer Website registrieren, da Deltatecc nicht zu unseren autorisierten Partnern gehört."

Vor einiger Zeit hätte ich mich darüber aufgeregt. Inzwischen weiß ich zu gut, was mich bei einer Beschwerde, egal wie und egal an wen erwartet. Das tue ich mir nicht mehr an, dafür ist mir meine Restlebenszeit zu schade. Und hier geht es nicht um Pfennige sondern gut dreihundert Euro. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit, das Gerät könnte ohne Totalausfall die Garantiezeit überleben, recht hoch.

Das lehne ich seit jeher als asozial ab. Du meinst aber wahrscheinlich, wenn es der fehlerhaften und übertriebenen Beschreibung nicht entspricht, und da bin ich bei Dir. Belügen und betrügen lasse ich mich nicht gern.

Nein. die Überlegung stelle ich genau ein Mal an und Leuchtkörper habe ich viele. Nach dem ersten Mal weiß ich, was zu tun ist, und muß nie wieder (oder nicht vor dem nächsten Technologiesprung) darüber nachdenken.

Das stimmt auch nicht. Solche Massengüter enthalten Rohstoffe und Energie, keine Handwerksarbeit. Das bedeutet, der Preis bildet sehr genau die Umweltbelastung und den Rohstoffverbrauch ab. Was Geld spart ist gut für die Umwelt und umgekehrt -- zumindest solange die Prise nicht politisch völlig verzerrt sind.

Am 16.12.24 um 20:07 schrieb Joerg Niggemeyer:

Sind wir schon so nahe an 100% Wirkungsgrad? Eher nicht.

Die Bandlücke von der Diode erhöht sich durch Alterung? Und das signifikant? Das hatte ich bisher nicht auf dem Schirm.

Mit steigender Temperatur sinkt aber Vf auch wieder. Und wenn die Lichtausbeute um vllt. 20% sinkt, sind das eher 7% mehr Restenergie. Wie viel davon als IR abgegeben wird, kann ich auf die schnelle nicht abschätzen.

Marcel

Hi Axel,

Das setzt auf einem völlig veraltetem volkswirtschaftlichen Weltbild auf und beschreibt eine Methodik zur Preisbildung, die schon lange nicht mehr praktiziert wird. Heutzutage orientiert sich der Kaufpreis schon lange nicht mehr an den Selbstkosten, sondern an der zu erwartenden Zahlungsbereitschaft der Kunden. Der weit überwiegende Teil der "Wertschöpfung" liegt heutzutage im Handel bzw. Marketing. Das ist für uns Ingenieure oft frustrierend, aber schon lange die Realität. Das hat mir der technische Direktor meines ersten größeren Kundens ins Gesicht gesagt. Ich hatte mit ihm zusammen die heimische Fertigung der "Cashcow" vorangetrieben, um bei besserer Qualität die Selbstkosten auf ca. 8 DM / Stück zu drücken. Wir waren kaum fertig, kam der kaufmännische Direktor von einer Chinareise zurück: ab Frankfurt Flughafen zu 1,80 DM /Stück. Im Geschäft hat man trotzdem weiterhin die gleichen Preise aufgerufen (AFAIR um die 50 DM). Ein halbes Jahr später hat man die Produktion ganz schnell zu Hause wieder hochgefahren, nachdem das mit der Qualität aus China interirdisch schlecht wurde. Die erste Charge war brauchbar, aber eben nur diese.

Marte

Am 17.12.24 um 14:24 schrieb Volker Bartheld:

Könnte bei LEDs spannend werden, wo ein 2000 verschiedene Bauformen gibt und wo der Wertstoffhof des Schrott auch gar nicht wieder rausgeben darf.

Natürlich variieren auch die Leuchtstoffe etwas. Aber Die Quecksilberbanden sind halt schon mal fest an die Enegrieniveaus von Hg geknüpft. Bei LEDs gibt es auch beim Halbleiter noch verschiedene Varianten.

Ja. Da kommt halt dazu, dass man bei LED jenseits von Retrofit meist die gesamte Lampen tauschen muss. Das ist sowohl schlecht für den Geldbeutel als auch noch schlechter für den Müllberg und die Umwelt.

Ist ja gut. Schon mal was von Umgangssprache gehört?

Damit kann ich mich in keinster Weise identifizieren.

OK, erstere Käufergruppe dominiert natürlich den Absatz. Wird Zeit, dass der Müll teurer wird. :-/

Ack. Wir putzen deshalb alle wieder "analog".

An dem Punkt bin ich bei LEDs teilweise, weil sie einfach die Erwartungen nicht erfüllen, bzw. nicht mit vertretbarem Aufwand.

Die Variationen sind seit dem Glühlampenkartell vor einem halben Jahrhundert sehr gering. Von wenigen Speziallampen mal abgesehen.

Natürlich. Und es ist auch nur deswegen eine natürliche Farbwiedergabe, weil wir uns daran gewöhnt haben. Würden wir unser Leben unter Tage mit Kunstlicht verbringen, wäre das unser Normal.

Ack.

Man kann sich aus einem CD-Splitter und etwas Pappe ein Spektrometer für Arme bauen. Größere Unausgewogenheiten oder gar hervorstechende Spaktrallinien, bei LEDs meist das Blau, sieht man damit mühelos.

Setze die LED eher mal mit 5000h an. Dass die Herstellerangaben zum LED-Chip, die auch nur unter speziellen Temperaturbedingungen gelten, einfach auf die ganze Lampe samt Elektronik draufgeschrieben werden, ist oft einfach nur eine dreiste Lüge. Schon die Elkos darin haben bei Nenntemperatur maximal 2000h, in der Chinaböller-Klasse auch mal die Hälfte. Und spätestens im Vergleich zu Halogen, was üblicherweise mit 2000h ausgelegt wird (von keinen, HV-Halogen mal abgesehen), schmilzt der Vorsprung weiter.

Aber ja, eine neue Installation von Glühobst will man sich heutzutage nicht mehr ans Bein binden. Im Vergleich zu klassischen Leuchtstoffröhren sind die Vorteile von LED aber eher gering und im Einzelfall auch mal negativ.

Glaube ich nicht. In Industrie- und Bürogebäuden, die nicht schon LEDs haben, würde ich eher von 80% ausgehen.

Aber schon seit ~10 Jahren, oder?

Womit wir aber wieder bei dem Punkt wären, dass etliche LEDs deshalb Strom sparen, weil sie weniger Licht machen.

Das schlechte Gewissen ignoriere ich in meinem Büro konsequent. Und jetzt habe ich dort eine Billig-EVG ohne Softstart, das die Energie einfach ins Rohr pumpt, und es ist nach knapp 15 Jahren immer noch das erste Leuchtmittel drin. Mittlerweile sieht man an den Enden ein wenig, dass die Elektroden nicht mehr ganz frisch sind. Ich werde das sicherlich in den nächsten 5 Jahren tauschen müssen. - So what?

[E-Mobilität]

Der Durchschnittswert ist halt nicht Auslegungsrelevant. Meine Heizung hat Durchschnittlich vielleicht auch <1kW und leistet trotzdem das 25-fache.

Deutlich schonender als Fliegen allemal.

Unsere Autoindustrie ist tot. Sie weiß es nur noch nicht.

Marcel

Generell hast Du recht, aber ich antwortete konkret auf das Beispiel einer Massenware vom Billiganbieter.

Am 18.12.2024 um 08:52 schrieb Marte Schwarz:

Ja, früher [tm] war das noch deutlich anders, wie am an dem berühmten Beispiel der Tulpenzwiebeln deutlich erkennen kann ;-).

SCNR

Eric.

Jup. Warum sollte man da leben?

Volker

Ist beim o. g. Audi auch spannend. Niemand hatte behauptet, der Eigenbau von LED-Retrofits sei einfach. Wenn Du aber unbedingt diese Lampe, diese Leuchte, diesen Emitter, diese Farbtemperatur brauchst und den fixfertigen Angeboten nicht vertraust - was soll ich Dir da konkret raten? Mit den Zähnen knirschen oder DIY.

Bitte mach Dich nicht lächerlich. Bei LEDs ist die Emission auch fest an die Bandlücke geknüpft. Oder wo sollen Deiner Meinung nach die Photonen herkommen? Und dann nimmt man hier (Leuchtstoffröhre) wie dort (blaue LED) einen Leuchtstoff, wo via Lumineszenz und Phosphoreszenz die Magie passiert. Das sind teils wilde Sachen, (Y3Al5O12:Ce³⁺) und natürlich hängt es von der Dosierung der Dotierung, der Schichtdicke und 1000 weiteren Sachen ab.

Du hast eine LCA gemacht? Wie hoch bewertest Du die Entsorguung von 1mg Quecksilber und leuchtstoffbeschichtetem Glas? Wie hoch sind die Umweltkosten eines 12W-LED-Streifens mit Treiber dagegen?

Schon mal gehört, was das "sci" in de.sci.electronics bedeutet? Sich auf die "Umgangssprache" zurückziehen macht eigentlich nur der Schellong und auch nur, wenn es ihm in den Kram paßt. Anderen wirft er irreführende Terminologie vor. OK, wir hatten neulich die ermüdende Diskussion zum Begriff "erneuerbare Energien", die ungefähr so sinfällig ist, wie die Überlegung, ob im Kinderschnitzel nun Kinder verarbeitet werden.

Also: Dein Argument, die Lichtfarbe bei LEDs sei "Zufall", die von Leuchtstoffröhren abe nicht, ist ein Rückzugsgefecht.

Mußt Du auch nicht. Genausowenig bist Du der Maßstab für eine energie- und kosteneffiziente Nutzung von Leuchtstoffröhren. Die Mehrheit hatte nie solche Dinge (mit wenigen Ausnahmen) und die tragischen "Energiesparlampen" sind mittlererweile alle kaputt und entsorgt.

Ganz meine Meinung. Was glaubst, was hierzudeutschlands loswäre, wenn die _realen_ Recyclkinkosten bei der Entsorgung abgerufen würden? Und um den Sparfuchsansatz mit der "grünen Entsorgung" (also im Wald, unter der Brücke, übern Zaun vom WSH geworfden) zuvorzukommen, preise man die idealerweise in Neuprodukte ein. Und plötzlich lohnt es sich wieder, Dinge zu reparieren, auch zum Tarif deutscher Handwerker. Der "wirtschaftliche Totalschaden" Geschichte.

Aber mei. Nicht mit SPD und schon gar nicht mit CxU und FDP. Denen fällt nichts besseres ein, auf das klare Konsumentenvotum "Ich will keine verfetteten, überteuerten Benzinverbrunzer kaufen!" (Schau Dir mal die Wiederverkaufspreise von Kleinwägen wie VW Up!, Seat Citigo, Toyoto Aygo an!) gegenüber Automobilkonzernen, die die Chuzpe besitzen, erst satt Dividenden auszuschütten und dann die Notlage zu erklären mit Rettungsschirmen und Subventionen zu antworten.

Also daß es denjenigen, die bis eben KEINEN überteuerten Benzinverbrunzer kaufen wollen, mit einem Zuckerl schmackhaft gemacht wird. Genau mein Humor!

Langwierig, ineffizient, im Ergebnis schlechter und auch nicht gut fürs Zahnfleisch.

Siehste. Die restlichen 99% der Bevölkerung schaut darauf, was so eine LED-Lampe kostet und greift zum billigsten Exemplar. Amazon ist voll mit dem Schrott, grauslich verarbeitet. Würde ich nicht geschenkt nehmen und, ja, wurde mir bereits angeboten.

Und wie kommt da dann ein CRI/SSI/... raus? Wenns mir nur ums Spektrum geht (also qualitative Analyse), nehme ich mein Spektroskop. Bringt halt nichts, wenn die ganze Kalibration und Numerik fehlt.

Warum? Weil überhitzte, hingeschlampte Retrofits sterben, wie die Fliegen?

Ach, wir reden hier über die Industrie. Wußte ich nicht.

Lichtstrom messen oder nachschlagen. Versprechen "wie 100W Glübirne" ignorieren.

Ich hab mir das schon etwas genauer angeschaut. Aber hier jetzt auch noch die Standardabweichung und andere statistische Daten zu bemühen, sprengt vielleicht den Rahmen. Die meisten Autos sind überdimensioniert und stehen die meiste Zeit nur rum. Großeinkauf, Umzug, Urlaubsfahrt könnte man auch mit Mietwagen, Carsharing oder ÖP(N)V bewerkstelligen. Solange Autos und Sprit entsprechend billig sind, tut das aber niemand, der sich das leisten kann. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Was willst Du damit sagen? Brauchst Du 25kW, um Deine Wohnung warm zu halten? Mir jedenfalls erschließt sich der Sinn von PKW jenseits der 100kW-Grenze nicht so recht.

Wir können den toten Gaul aber noch so lange zu reiten versuchen, bis man noch nicht einmal Pferdewurst daraus machen kann.

Volker

Nicht? Das würde erklären, warum sie oft so zäh sind. Warum schreitet da der Verbraucherschutz nicht ein wegen Irreführung und Falschdeklaration?

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Am 18.12.24 um 08:52 schrieb Marte Schwarz:

[Produktion in China]

Das ist die übliche Vorgehensweise der Chinesen. Prototypen sind gut, die erste Charge brauchbar, und das war's dann. Wenn da nicht 24/7 einer daneben steht, der denen auf die Finger guckt, machen die was immer ihnen gerade einfällt. Denen sind die getesteten Produktionsparameter gerade mal egal. Das muss man bei der Kalkulation der Kosten mit berücksichtigen. Indien ist da ähnlich, wenn auch nicht ganz so systematisch.

Marcel

"Die Chinesen" wollen halt auch nicht für einen Hungerlohn arbeiten und sich von "den Deutschen" als dumpfe Handlanger vorführen lassen. Ist bei "den Indern", denen man einfach nur einen IT-Job übern Zaun werfen muß, damit die das zu 1/10 der Kosten einer hiesigen Fachkraft machen, genauso.

Lernen wir vielleicht eines Tages noch. "You get what you pay for.", wie der Ami so schön sagt.

Volker

Marcel Mueller schrieb:

Nein

Man muss lediglich mit realistischen Preisen rechnen und nicht glauben, dass die dort in Schinesien oder so zaubern können. Du bekommst auch in China das, was du bestellst, wenn du dafür _bezahlst_. Und in letzterem Fall liefern die dir auch dauerhaft, je nach Wunsch, erstklassige Ware, Durchschnitt oder Schrott. Auch die Leute dort lassen sich nicht gern behumpsen. Versteh ich übrigens durchaus gut.

MfG Rupert

Weil man mich in D um meine Altersversorgung (Patent HACCP-Dokumentation) betrogen hat.

6-7(sic) stellige Summe/a an Lizenzgebühren stand im Raum.

Zuerst haben sie mein Patent einfach nachgemacht und dann mit definitiv falschen, erlogenen Gründen, eine Patentanfechtungsklage eingereicht.

O-Ton der Betrüger: wir haben über 400 Anwälte! Wieviel haben sie?

Mein Patentanwalt riet mir: ballen sie die Faust in ihrer Tasche, schlafen 3 Tage vor Wut nicht, ziehen sie das Patent zurück. So eine Klage können die Jahrzehnte hinziehen mit irren Kosten an Gutachten, die ich teilweise mit begleichen muss. Wie dann der Richter nach vielen Jahren entscheidet...

Lizenzgebühren werden in so einem Fall nach dem Jahresumsatz des Verletzers (5-15%) und nicht nach meinen schmalen Lizenzforderungen vom Richter festgelegt.

Beispielsweise mal nach dem Jahresumsatz von Mars Inc. (ja die Schoko- Fritzen, incl. Whiskas e.al.) googeln ;( Nicht klar ob Mars-D, Mars-UK oder gar Mars-USA in Frage kommt.

Ich säße heute sicher in einer großen Villa auf den Seychellen mit einer tollen Segelyacht und Privatflugzeug...

So muss ich mit meiner bescheidenen Rente, sehen, wo ich einigermassen gut und ehrlich Leben kann.

BTW es gibt inzwischen in D mindestens 3 Unternehmen, die mittels meinem exPatent fürstlich leben.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Am 18.12.2024 um 22:40 schrieb Rupert Haselbeck:

Das ist alles richtig, dennoch haben Chinesische Ingenieure eine völlig andere Arbeitskultur, an die man sich erst mal gewöhnen muß. Ich hatte mal ein Projekt geleitet, in dem die meisten Teilnehmer in HK saßen und fand das durchaus "herausfordernd". Sobald man im Flieger zurück nach D sitzt, wird irgendwas gemacht und telefonisch ist dann entweder niemand erreichbar oder es wird einfach phantasiert... Ein "nein" oder "hat so nicht funktioniert" existiert nicht.

Nein, das meinte ich nicht. Die tatsächlichen Arbeiter haben nichts von der Vorgehensweise. Das ist eher eine Mentalitätsfrage. Wenn ein Arbeiter bemerkt, das etwas schief läuft, macht er einfach weiter und sagt nichts und produziert ggf. Tonnen von Schrott. Das gilt für das Fließband genauso wie für IT-Jobs. Wenn man nicht haarklein vorgibt und kontrolliert, was man haben will, dann bekommt man es nicht. Und bei IT-Jobs ist die exakte Vorgabe womöglich ein Großteil der Arbeit. Dabei kann der vermeintliche Kostenvorteil leicht verpuffen, wenn man nicht aufpasst. Die Frage ist halt, ob das den Entscheidungsträgern immer klar ist. Wenn ja, kann man bei der Nummer im Einzelfall immer noch plus machen. Wenn nein, gibt es aber nicht selten eine blutige Nase.

Das auch. Aber hier sind es eher die Unterschiede im Lebensstandard und dem Sicherheitsniveau, die den eigentlichen Ausschlag geben.

Marcel

Am 19.12.2024 um 08:14 schrieb Marcel Mueller:

Das ist tatsächlich auch meine Erfahrung aus einigen Projekten...

Oder anders, man darf Verkäufern nie ihre Versprechen glauben. Aber auch da ist China nichts besonderes.

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