Übertragungslänge für PWM-Signal

May 30, 2006 11 Replies

Hallo an alle Leser,



ich möchte ein PWM-Signal mit 4KHz über ein max. 30m langes, ungeschirmtes Kabel bestehend aus 5 * 0.75mm² Leitungen (missbrauchte Netzleitung) schicken. Die



4 übrigen Leitungen sind belegt mit +5V und GND und 2 Steuersignalen, die allerdings nur statische Ein/Ausschalt-Funktion haben ohne grosse Leistung dran (max. 400mA). Das PWM-Signal generiert ein PIC und soll am anderen Ende der Leitung LED's dimmen (max. 60mA).

Meine Frage: Gibt es Bedenken bezüglich der Leitungslänge von 30m bei dem Kabeltyp bezüglich PWM? Mein Ansatz ist es das PWM-Signal auf der PIC-Seite gleich einem N-Channel Mosfet zuzuführen und dessen Drain-Anschluss geht dann ins Kabel und am anderen Ende halt die LED gegen +5V mit Vorwiderstand geklemmt.



Oder sollte man direkt das PWM-Signal vom PIC in die Leitung schicken und dann am anderen Ende erst den Transi dranhängen? Ich denke das wird instabiler und unsauberer.



Bin für alle Hinweise und Vorschläge dankbar,



Gruß Thomas


"Thomas Rieger" schrieb im Newsbeitrag news:e5gkjn$blc$02$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Nein.

Vorwiderstand direkt am Drain, dann Kurzschlussfest.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

"MaWin" schrieb:

Na klar, ist die bessere Variante!

Danke für die schnelle Antwort, Gruß Thomas.

Aber:

Die steigende Flanke wird durch das R des Vorwiderstandes und das C des kabels verschliffen.

Daher R so niedrig wie moeglich, moeglichts so gross wie der Wellenwiderstand des Kabels. Aber: 50 Ohm Vorwiderstand bedeutet hohen Strom...

Uwe Bonnes bon@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt --------- Tel. 06151 162516 -------- Fax. 06151 164321 ----------

es

Da er nur eine LED damit betreibt, w=E4re das sogar positiv. Dann "flac= kert" sie beim schnellen Vorbeiblicken nicht so....

J=FCrgen

Uwe Bonnes schrieb:

Mensch Uwe, hier gehts ja wohl kaum um ne Gbit Datenübertragung.

4 Khz PWM ist da geradezu lächerlich. Bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Tstststs, immer diese Akademiker ;-)

MfG Falk

Wollte er nicht lediglich Licht machen?

Gruß Ingo

Das hatte ich leider ueberlesen...

Uwe Bonnes bon@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt --------- Tel. 06151 162516 -------- Fax. 06151 164321 ----------

Funktionell sicher nicht. Aber ob er bei 30m nicht einige EMV Probleme bekommt mag ich bezweifeln. Es hilft sicher den Widerstand vor das Kabel zu schalten. Aber mit einer zusätzlichen Drossel wäre er auf der sicheren Seite. Tschüss Martin L.

Uwe Bonnes :

Bei 5kHz? Ein Netzkabel hat (im Gegensatz zu geschirmten Kabel mit viel Oberfläche) kaum Kapazität. Aber gewisse negative EMV Wirkungen auf drahtlose Pulsuhren (die mit Brustgurt) werden vermutlich zu beobachten sein. M.

Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.

ca. 30 - 40 pF pro Meter zwischen den Adern einer Doppelader. Da kommt auch einiges zusammen. Zum verschleifen von Flanken reicht es allemal.

Lutz

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Am Wed, 31 May 2006 21:30:22 +0000 (UTC) schrieb Matthias Weingart :

Das können aber auch Lautsprecher, wenn die Musik die passende Frequenz enthält. Pulsuhr als Armbanduhr fängt bei laufender Musik im Auto plötzlich unregelmäßig zu piepen an.

Martin

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