Am 30.06.2023 um 20:36 schrieb Hanno Foest:
Na, es gab in der Erdgeschichte schon verschiedene Eiszeitalter und auch die neueste Eiszeit seit einigen Millionen Jahren und auch die Warmzeiten (Zwischeneiszeiten) waren doch bisher alle eher nicht vom Menschen verursacht. Wie denn auch, wenn er bei den allermeisten davon noch gar nicht existiert hat? Und auch bei der letzten Kaltzeit und der darauffolgenden Warmzeit, in der wir jetzt leben, war der Mensch noch nicht so weit (vor über 10.000 Jahren), daß er da irgendwie etwa hätte eingreifen konnen, oder gar die Ursache gewesen sein könnte.
Das Klima macht also auch ohne uns das, was es will. Dito mit dem CO2-Gehalt der Atmosphäre. Außerdem gibt es da fast unendlich viele positive und negative Rückkopplungsprozesse, die mehr oder weniger Einfluß darauf haben, die wir bei weitem noch nicht alle verstanden haben und wahrscheinlich kennen wir noch nicht mal alle. Klar, die allerneueste anthropogene CO2-Produktion und die Produktion von Treibhausgasen spielt da schon aktuell eine Rolle. Und von unserem heutigen Standpunkt aus wäre es natürlich nicht schön, wenn Hamburg, NY, Bangladesh usw alle im Meer versänken. Aber in geologischen Zeitaltern gesehen passiert so was immer wieder und ist immer wieder passiert, auch ganz ohne den Menschen.
Insofern ist einfach Anpassung gefragt. Oder halt Aussterben. Das war bisher jedenfalls immer so.
Ich wollte nur etwas erikas Masche entgegentreten, die letzten paar wenigen Millionen Jahre in Hinsicht auf Parameter wie den CO2-Gehalt zu verabsolutieren und zur "Erdnorm" zu erheben, gegen die wir nun verstoßen. Das alles ist schon oft genug auch ganz ohne uns passiert. Nur nicht ganz so schnell. Und dann noch ihr Quatsch, der Mensch, die Menschheit würde etwa Werte von 1000 ppm CO2 nicht aushalten, nicht überleben können.
So erweist sie ihrer Sache mMn einen Bärendienst, ist aber nicht smart genug, das zu kapieren.