In article , Falk Brunner writes: |> An den Studiengebühren (die je gerade erst |> anlaufen) wird die Uni nicht reich, das sind bestenfalls drittklassige |> Nebeneinkünfte (wenn sie nicht sowieso abgeführt werden müssen oder |> anderweitig gebunden sind)
Wir wissen doch alle, worauf die Studiengebühren rauslaufen werden:
Die Landesmittel werden um den Betrag gekürzt, der durch Studiengebühren reinkommt. Mittelfristig wird man dann einen Maximalbetrag schönrechnen, um den sich das Land dauerhaft aus der Finanzierung stiehlt.
Die einzige Frage ist lediglich, *wann* man dieses Modell umsetzt, auch wenn es heute im Zweifelsfall noch negiert wird.
|> Die Masse kann mit UNIX nix anfangen, weil es viel zu viel |> vom User an Insiderwissen verlangt [...]
Es ist nur ne Frage, wie man es verpackt, vgl. MacOS.
|> Keine Sau will wissen, welche Prozessoren, Bussysteme etc. |> da verbaut sind und von wieviel tausend Zeilen Software die Sicherheit |> des Autos abhängt.
Nein, das will man eigentlich wirklich nicht wissen, aber aus anderen Gründen... Wobei die Rückrufaktionen oder "gelegentliche" Ausraster der Software auch den Usern auffallen. Sollten.
|> Abwarten. Und auch die Wegwerfgesellschaft hat so einige Eigenheiten, |> die auch in Zukunft nicht verändert werden können. Elektronik ist heute |> höchst integriert. Ein Gerät besteht aus einem Chip und einer Platine. |> Wenn da was kaputt ist, ist nicht viel mit Fehlersuche. Also weg damit. |> Ist auch ökonomisch sinnvoller.
Für wen? Und bedeutet es, daß ich mir von jeder Elektronik, die *mir* taugt, in Zukunft einen live-time-buy zulegen muß (in der Hoffnung, daß die Dinger auch trotz RoHS die Zeit gut überstehen)?
Beispiel Handys: Früher waren sie das, was sie sein sollten. Telefone. Sie hatten eine sinnvolle, auch für Grobmotoriker einigermaßen bedienbare Tastenfelder.
Heute bekomme ich durchgestylte, über-designte Multimedia-Automaten, die ganz nebenbei auch telefonieren können, ich mich dann aber mit einer saublöden Designer-Tastatur rumschlagen muß, einem Klapp-Mechanismus, der der physikalischen Beanspruchung ohnehin nur bis zum nächsten Handy-Vertrag standhält und einer zusammengeschusterten Betriebssoftware, die Malware Tür und Tor öffnet oder einfach nur mal gerne abschmiert.
Will ich doch gar nicht. Ich will einfach nur ein Telefon.
Und ist es unterm Strich für *mich* wirklich ökonomischer, mir alle 3 Jahre eine neue integrierte Stereoanlage für 50 Euro zu kaufen, oder kaufe ich mir lieber einmal "was recht's" und das tut's dann 20, 25 und noch mehr Jahre, weil das schlimmste, was passiert, vielleicht mal ein ausgeleierter Riemen oder ein ausgetrockneter Elko ist.
Ist es für die *Gesamtwirtschaft* ökonomischer, wenn man unreparierbare Jubelelektronik baut und somit einen ganzen Berufszweig (Radio-/Fernseh- techniker und Artverwandte) ausradiert?
Rainer