Half Duplex Telefon?

May 16, 2024 Last reply: vor 2 Jahren 287 Replies

Was war der relevante Unterschied 80186/80286 hier? Der Klassiker bei harten Echtzeitsystemen ist ja Cache, der das Antwortverhalten weniger präzise vorhersagbar macht, aber das kam bei Intel erst mit dem 80486.

Man liest sich, Alex.

Also meine managebaren Switche brauchen alle über eine Minute zum Booten. Natürlich ist der, der mit Abstand am häufigsten ausfällt, auch der, der mit Abstand am längsten braucht zum Booten.

Aber in einem mit Redundanz designten Netz kostet so ein Ausfall eine halbe Sekunde bis der Spanning Tree sich wieder berappelt hat, das stimmt.

Grüße Marc

Hallo Kay,

Du schriebst am Mon, 27 May 2024 23:06:09 +0200:

Ja sicher die Endnutzer. Die "versprochenen Datenraten" sind doch immer "bis zu". Das war beim Telefon halt nur insofern anders, als es da nicht die "Datenraten" waren, sondern die Leitungsverfügbarkeit.

... einen Extremfall. Ja, wenn einer die "Leitung" dicht macht, dann geht für die anderen halt nix mehr. Da muß der Betreiber hergehen und dem ein "Angebot" machen.

...

Solange Du Dich da nicht beschwerst...

...

Hier habe ich da die Auswahl: Telekom über alten, schon paarmal abgesoffenem Tampen (vielpaariges Erdkabel) mit USDN-Geschwindigkeit oder Fernsehkabel mit inzwischen völlig überzogenen 250Mbps. Die Geschwindigkeit geht zurück auf recht umfängliche _Komplett_ausfälle des Anschlusses (letztes Jahr durchgängig fast 2 Wochen und intermittierend über 2 Monate). Aber von irgendeiner Reaktion richting Verbesserung der Anbindung nicht die Spur, lediglich die Datenrate wird höher freigeschaltet. Was soll ich damit? Ich kann die kaum zu einem kleinen Bruchteil nutzen!

...

Was für "Puls-Pausen-verhältnis"? Stotterbetrieb? Nuja, schon. Damit erhöht sich halt der Crest-Faktor für die Stromversorgung, was die halt wegstecken muß. Und die wischenzeiten zum "Einschlafen" und Aufwachen gehen auch mit ein. ...

Das dürfte sich nicht viel vergeben, aber _wissen_ tu' ich das auch nicht. Sicher brauchen die neuen Geräte _relativ_ weniger Strom. Absolut wird das aber angeblich trotzdem immer mehr. Und die alten Geräte werden Müll.

...

Muß ja nicht gleich ein Verbot sein - eine 2passend strukturierte" Nutzungsgebühr könnte schon langen. Derzeit sind die Kosten eher invers dazu stukturiert.

...

New? Seit Jahren.

Allmählich schon nicht mehr... "Fortschritt der Technik"

Hallo Marco,

Du schriebst am Tue, 28 May 2024 07:40:10 +0200:

Und inzwischen?

[Übertragungsraten immer höher]

Muß? Wo sie _gebraucht_ wird, müßte sie. Wenn das nebenbei, weil die Straße sowieso aufgerissen ist, gemacht wird, wär' das auch noch sinnvoll. Und manchmal wird auch bloß "mehr" _angeboten_, ohne überhaupt leistbar zu sein. Der "Backbone" ist ja nur ein kleiner Teil, zwar der zentrale, aber der verteilt ja nix. Der Hauptaufwand liegt "in der Fläche", da sind _viele_ Geräte verteilt. Und wenn da am äußeren Rand plakativ hochgerüstet wird, dann klemmt's bald in den nächsten Ebenen, und dann sind die angepriesenen Datenraten bloß noch Makulatir.

Eben, die braucht keine Gbps.

Da hat das aber _funktioniert_, und das Personal war da. Die Technik ist aber nicht mehr recht vergleichbar, der Umgang damit - leider - auch nicht, insbes. der Umgang auf Seiten der Betreiber.

...

Jaja. "Vergleich mal", und dann Banane mit Gurken. Was bräuchte denn Deiner Meinung nach ein _neuer_ 100Mbps-Switch (wenn so einer entwickelt würde) im Vergleich? Nee, sicher nicht ein Zehntel pro Anschluß, eher wesentlich weniger.

Das liegt aber hauptsächlich daran, daß die _Art_ der heute als selbverständlich angenommenen Daten eine andere ist als früher - die "Redundanz" ist enorm gewachsen, leider nicht im Sinne einer erhöhten Sicherheit und Korrektheit, sondernim Sinne von Overhead, "Nebennutzung" und reiner Werbung.

Durch die Bank. Die vergeben sich nix, und die (kleinen), die das besser zu machen versuchen, passen sich entweder an oder verschwinden wieder.

...

Weniger verlustbehaftet...

Im Prinzip ja. Nur hilft auch ganz bewusst auf Redundanz ausgelegte Netzwerkinfrastruktur nichts (hatten wir bei einem früheren Arbeit- geber für die HA-Cluster so aufgebaut _und_ mit der Netzwerktruppe abgesprochen) wenn ein Döspaddel in Netzwerk-Team die Updates auf allen Switchen[0] einspielt und die dann alle gleichzeitig rebootet.

Da war dann ein Gespräch fällig - _nachdem_ wir mit dem Fluchen fertig waren.

Man liest sich, Alex. [0] "staged rollouts"? Kenn 'mer nich!

Das ist wohl in allen guten Familien schonmal passiert. Seit mssh noch viel häufiger.

Grüße Marc

Das passiert wohl selbst den "besten" und "Profis" wie sich neulich zeigte. Ich mein es wär Google oder amazon gewesen wo eine Komponente an einem Standort obsolet war und deaktiviert werden sollte. Das konfigmanagement hat sie dann ALLE hops genommen. :)

Merke: (In Abwandlung) Fehler macht jeder mal, aber für 100% FuckUp brauchst du Cluster/Cloud-IT. ;-)

Hyperconverged... heißt das die Fehler sind jez auch alle "Hyper Hyper"?

Bye/ /Kay

Also, ich weiß ja nicht, was ihr so für Provider habt...

Hier bei M-Net zahle ich 30€/Monat für einen Vertrag, der irgendwie auf "Surf+Phon-Flat 50" lautet, dabei sei die Bandbreite 50MBit/s im Download und

10MBit/s im Upload. Tatsächlich zeigt mir meine FritzBox 7530 63671kBit/s Down und 23360kBit/s Up an, diese Daten werden regelmäßig von allerlei Bandbreitenmeßdiensten bestätigt und ich zuzle an der Verbindung durchaus recht ordentlich.

Meine lieben Arbeitskollegen im Homeoffice, die mit 250MBit/s und mehr angeben, leiden in den wohl unvermeidlichen Skype- und Zoom-Telemeetings immer mal wieder unter Aussetzern (*LOL*, ich auch, aber eher psychischer denn technischer Natur), ruckeligem Videostream, fallen aus dem MS-Remote-Desktop raus, erhalten irgendwelche Exchange-Erinnerungen nicht, usw.

Jemand anders ist bei Inexio Kunde (am A. d. W. - und sowas gibt es durchaus noch in Deutschland - kann die Telekom nur 6MBit/s anbieten, Inexio aber wenigstens 25MBit/s Down und 2MBit/s Up bei garantierten 13/1MBit/s) und flog mit schöner Regelmäßigkeit nach exakt 26 Minuten aus der VoIP-Verbindung, diverse Unterhaltungen mit dem Kundendienst und - letztlich erfolgreiche - Konfigurationsexperimente schlossen sich an.

Meine mitgebrachte Fritte funktionierte am M-Net VDSL vom Start weg vollkommen problemlos, einzig das Rufnummernformat für die Anmeldung am Registrar mußte ich herausfinden (keine Landes-/Ortsvorwahl, kein amerikanischer Rufnummernplan), dann flutschte es mit phone.mnet-voip.de wie ein Zäpfchen und ich kann telefonieren, bis der Akku leer ist oder das Ohr blutet.

Was ich damit sagen will: Vielleicht solltet ihr Eure sauer verdiente Kohle eher den Dienstleistern nachwerfen, die dafür auch abliefern.

Volker

Ecosia, Bing & Co waren ja auch eine ganze Weile lang offline:

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ausgefallen, Softwareproblem, kann man nichts machen.

Alldieweil im Zeitalter von unbeaufsichtigten OTA-Updates mit Standardeinstellung "Sofort updaten, nicht benachrichtigen" man gar nicht so dösig paddeln braucht, um seine Netzwerkinfrastruktur zu bricken. Oder den Mikrowellenherd. Oder den Drehmomentschrauber.

Absolut. Mich wundert eh, wie unsere Gesellschaft überhaupt noch so halbwegs funktioniert.

Volker

Am 28.05.2024 20:43 Uhr schrieb Sieghard Schicktanz:

Weil halt immer mehr davon gebraucht wird. Es wird halt viel mehr übertragen und gespeichert als vorher.

Leider, aber das ist halt der Gang der Dinge. Ein 20 Jahre alter Rechner ist heute auch nur noch für wenige Sachen brauchbar und fliegt bei den meisten auf den Müll.

Am 29.05.2024 09:08 Uhr schrieb Volker Bartheld:

Relevant sind da die verwendete Kabel. Die haben physikalische Eigenschaften, die halt ein "50 Mbit/s, geht überall" unmöglich machen. Bei DOCSIS teilen sich einige Teilnehmer die Bandbreite schon beim Kabel zum Provider und bei DSL erst hinter dem MSAN.

Dann ist die Leitung halt für diese Geschwindigkeiten geeignet. Längere Leitungen wie die von Kay sind das nicht. An den Stellen gibt es aber halt nicht "DSL 100 kBit/s für 2€ im Monat).

Kann auch an der lokalen Verbindung (WLAN, Powerline usw.) liegen.

Was war dann die Ursache?

Die Teilnehmeranschlussleitung vom APL zum KVz bis zum MSAN (DSLAM) gehört in den meisten Fällen der Telekom. Andere Provider nutzen von der diese als Vorleistung und können damit an den elektrischen/physikalischen Eigenschaften gar nichts ändern. Wenn das der Flaschenhals ist, ist das so. Das könnte die Telekom ändern, indem der MSAN eben näher an den Kunden gelangt. Das ist mit VDSL in vielen Regionen ja auch passiert, sodass nun wesentlich höhere Datenraten möglich sind. Aber halt nicht überall. Meist da, wo es nur wenige Anschlüsse betrifft.

Am 29.05.2024 14:55 Uhr schrieb Volker Bartheld:

Remote müsste das aber von der 1. TAE beim Kunden zum MSAN gemessen werden. Könnte schwierig werden und erzeugt kosten. Dem Kunden ist damit kaum geholfen, denn mehr als das was physikalisch geht wird eh nicht geben.

Dann müsste halt überall 128 kBit/s garantiert, mehr ggf. möglich wenn die Leitung kürzer ist, drahstehen. Die ISPs werden nicht für jede Leitung nen eigenen Tarif machen.

Die gewissen Bandbreitenzusagen gibt es, die sind dann aber so klein, dass einem das als Kunde nicht groß weiterhilft. Ebenfalls können die Leute kündigen, wenn ihnen das zu wenig ist. Nachteil: Ein anderer ISP, der die gleiche Leitung nutzt, wird ähnliche Ergebnisse erreichen.

Doch, genau das. Wäre sogar relativ gesehen noch sehr teuer, wenn man das linear betrachtet.

Teile diese Werte bitte noch durch 100, dann ist das realistisch, wenn es ein wirklich abgelegenes Kaff ist.

Tun die doch mit dem "bis zu". Mir ist da ganz klar, dass das nicht zwingend erreicht wird, schon am Uplink nicht. Vom Backbone und Peering/Transit haben wir da noch gar nicht geredet.

Oft blockieren da auch die Städte oder sorgen für ordentlich Bürokratie. Hier wurde bei Straßensanierungen auch nix reingelegt, jetzt soll der Strom unterirdisch verlaufen und Glasfaser kommen.

Am 28.05.2024 21:03 Uhr schrieb Sieghard Schicktanz:

Gibt es die Billigheimer-Angebote noch immer, ggf. unter anderem Namen, aber für 25€ dauerhaft gibt es Anschlüsse.

Das beeinflussen aber die Kunden, die mehr wollen. Wegen Oma Hilde könnte heute noch die Handvermittlung in Betrieb sein.

Die brauchte auch kein ISDN, kein DSL und deren Oma gar kein Telefon. Kam halt trotzdem alles.

Es gibt auch heute ISPs, die Redundanzlösungen und guten Service anbieten. Da zahlt man aber mehr, weil dieser Service seinen Preis hat. Ich kann mit dieser Auswahl gut leben.

Sowas wird halt nicht mehr entwickelt, weil kein Bedarf mehr dafür besteht. Ebenfalls hat das alles Grenzen, nicht alles ist linear.

Das ist richtig und nervt mich auch, es kommt aber auch hinzu, dass man früher Software, Filme usw. auf physischen Datenträgern durch die Welt geschickt hat. Das ist heute erfreulicherweise nicht mehr nötig.

Du mußt jetzt sehr stark sein. ;-) Seit einiger Zeit stehen in etlichen Tarifbeschreibungen nicht nur die "bis zu" Werte sondern auch die garantierten Minimal-Werte. Und die dürfen m.W. eine Bestimmte Marke nicht unterschreiten.

Das hat m.E. mit der Breitbandmessung (App, Webseite) zu tun und das du seit einiger Zeit damit auftretende Minderleistung dokumentieren und dann ggf. Geld zurück verlangen kannst. So hat man es wohl auch gesetzlich geregelt. BNetzA denke ich.

Die müssen m.E. alle mindest-angaben machen und auch liefern. Sonst könntest du; mit Nachweis; streichen oder Rückfordern.

Wenn natürlich einer "bis zu 100Mbit/s" verspricht und auch im Vertrag angibt und dann dauerhaft nur 10% davon liefern würde dann... s.O.

Ein bisschen weniger als ISDN (das man mir aus den Händen riß) aber immerhin, bei dem Preis könnte man kaum meckern. <ironie>

Zu den Zeiten als 64kbit/s reichten waren Webseiten auch meist deutlich einfacher. http, Statische HTML-Seite, 2-3 kleine Bilder, Große Version auf Klick in die Vorschau/Thumbnail. Und, kaum Tracking, cookies oder Scripte und Werbung eher als Banner oder Logo die oft auch noch NICHT von dritter seite kamen sondern direkt von der aufruf-domain!

Rückblickend Paradiesische Zeiten. Ja, mit 64kbit/s KONNTE man Surfen. Gemütlich aber es ging.

JftR: 128kbit/s erreichte man nur mit Kanalbündelung bei ISDN. Das war zwar möglich aber der Minutenpreis für Internet-zugang verdoppelte sich. und man war nicht mehr erreichbar weil beide B-Kanäle dann belegt sind. Man bekam aber immer noch via D-Kanal mit wenn jemand anrief und konnte dynamisch einen Kanal frei machen (Bündelung beenden).

V.everything ist wohl V.92 o.ä. mit "bis zu" 56kbit. Was u.a. an den Wandler-Takt der Digitalen Vermittlungsstellen angepasst ist. Bei ISDN waren es 8KHz pro Kanal und das lieferte immer 64kbit/s

Definitiv NICHT 100Mbit. Marco bezog sich da wohl auf meine Schilderung an anderer Stelle das ich jahrelang nur DSL-lite (384kbit/s Down) bekommen konnte - in einem Vertrag der "bis zu 6Mbit" nannte. Das war vor dem o.g. Gesetz!

Und jetzt nicht überrascht sein. Genau diese Hybrid-Lösung (mickriges DSL+LTE-"boost") habe ich hier! Am ende einer "dünnen" 4,7 km Langen TAL. Und LTE-Tauglichen Masten in der Nähe. Und abgesehen von Resellern die auch nur die gleiche Leitung belegen könnten gibt es hier genau EINE Alternative. Einen Regionalen Anbieter der GF-Nachverdichtung anbietet aber momentan noch nicht liefern kann, und bei dem man VDSL25 bekommt bis es so weit ist. Und da ist mir der Sprung nicht weit genug um gleich zu wechseln von 16Mbit Hybrid. Plus: Ich hab noch kein Telefonie-Setup dafür.

Du weißt aber doch sicher wie das abläuft oder? Da wird erst vollmundig mit "bis zu <wahnsinnige Geschwindigkeit>" geworben und wenn du dann Interesse bekundest fragen sie deine Daten ab mit denen es dann erst in die Physikalisch/Elektrischen Eigenschaften geht. Diese "Verfügbarkeits-Prüfung" sagt dir dann ob du im Bandbreiten-Lotto deiner Gegend der Gewinner oder Verlierer bist. Wenn das keine Telekom-lose Neubau-zone ist werden die Daten sicherlich von der Telekom bezogen. Die; oder deren Vorgänger; haben das höchstwahrscheinlich auch irgendwann (nach'm Krieg) eingebuddelt.

Und dann muß man eben selbst entscheiden ob man auf den Lahmen Gaul setzt oder einem Spring-ins-Feld sein Geld zu futtern gibt. ;)

Sich auf "bis zu" versprechen zu erregen macht einfach keinen Sinn mehr. Die werben alle mit so was, aber was du dann bekommen kannst liegt an deinem Wohnort. Wenn es nicht passt kann man ja umziehen. :-/ Ich wollte nicht, daher muß ich damit leben.

Bye/ /Kay

Am 29.05.24 um 15:26 schrieb Marco Moock:

Das wäre nur bei einem Techniker-besuch der Fall. Das machen die doch nur wenn es anders nicht geht.

Nein. Von der Vermittlung/MSAN zur ersten TAE (die evtl. einen PPA hat) messen die m.E. zuerst.

Remote eher in dem Sinne das die T-Kom Entstörer ganz woanders sitzen und sich "remote" auf die Technik aufschalten. Damit können sie dann aber die Leitungsdämpfung ermitteln, ob ein PPA da ist, ob ein Router angeschlossen ist und hier z.b. auch das der Speedport Hybrid zu viel Kapazitives mit bringt weshalb er getauscht werden sollte.

Gebracht hat der Tausch gegen ein baugleiches Modell dann aber auch nichts. Jetzt werkelt hier ein Speedport Pro Plus.

DER kann offenbar DSL-Seitig so weit runter synchronisieren das er in minuten den Sync schaffte. Der SPH wollte bei um die 500kbit/s immer wieder neu verhandeln und gab erst nach 24 Std. auf.

Toll, oder? :-/

Bye/ /Kay

Grundgütiger Herr im Himmel! Ernsthaft? Gibts dann wohl auch weder D- noch E- Netz und genau vier Fernsehkanäle. Da kann man ja kommunikationstechnisch gleich Brieftauben steigen lassen.

Volker

Äh, ja. Wie ich schon schrieb. Das muß man als aufmerksamer Kunde dann eben sinnentnehmend lesen und darf nicht rumheulen, wenn "bis zu 50MBit/s" in der Praxis zwischen 4:00 und 4:01 in der Nacht für einige Zehntelsekunden erreicht werden, wenn der Wind gut steht und es sonst eben nur 500kBit/s sind, wie bei den Garantiewerten beschrieben.

Also jetzt mal ernsthaft: Bei Dir geht nicht mehr als 100kBit/s? Da ist ja geschenkt noch zu teuer.

Jup. Wir haben da auf einer... hrrrrrmmm... "Erwachsenenmesse" in grauer Vorzeit sogar mal ein Videostreamingexperiment vorgestellt. War allerdings mehr so die singende Briefmarke und zu heftig durfte die "Action" auch nicht werden, sonst ist das Bild sofort in rosa Blöcke zerfallen.

I know. Ich habe noch zwei (oder waren es drei?) von den Dingern. Nein, nicht im Betrieb. Als Geldanlage. ;-)

Bin keineswegs überrascht, kriegst Du im Münchner Alpenvorland sicher auch präsentiert. IIRC erfreute sich auch ein ganzes Gymnasium im Süden Münchens einer Bandbreite von 20MBit/s (immerhin symmetrisch). Da geht richtig was voran, bei der Fernedukation im Lockdown!

Sehr genau. Ich habe so einem Telekom-Drücker (aka. "Ranger"), der was von "Highspeed-Internet" faselte, mal eine entsprechende Adresse genannt und gemeint, er bzw. sein Brötchengeber sollte das Highspeed-Internet doch bitte mal dorthin werfen, dann dürfe er wiederkommen.

Und das Kabel bröckelt bzw. oxidiert schon fröhlich vor sich hin. BTST.

Mag sein. Das "bis zu" von M-Net wurde in meinem Fall sogar übertroffen und zwar dauerhaft. Fand ich fair. Psssst, nicht weitersagen! Und bei diesen Krawallwerbern wie z. B. 1&1-IONOS-GMX-WEB.DE-1&1 Versatel-United-Internet muß man ja vielleicht nicht zwingend einkaufen. Ich habs gerne, wenn meine sauer verdiente Kohle in Service fließt und nicht grellbunte Werbung.

Volker

Am 29.05.2024 16:20 Uhr schrieb Volker Bartheld:

Hundert war vielleicht etwas übertrieben, aber 300-600 kBit/s war zumindest vor ein paar Jahren noch an manchen Stellen der Fall.

2016 waren wir in Frankreich im Urlaub in der Pampa. 600 kBit/s war da ein guter Wert, an manchen Tagen nur 300 im DSL-Sync.

In so manchen Dörfern gab es vor ein paar Jahren auch noch diese Werte. Ob das im Rahmen des MSAN-Ausbau wirklich überall besser wurde, weiß ich nicht.

Am 29.05.2024 um 15:26 schrieb Marco Moock:

[...]

Hihi, wir hatten 2005 in Königin Maud Land schon 128kbit/s und das ist nun wirklich abgelegen. ;-)

Am 29.05.2024 16:38 Uhr schrieb Volker Bartheld:

Unsere Grundschule war früher höchstwahrscheinlich per ADSL angeschlossen.

Aufbau normaler Websites damals schon grottenlahm.

2017 lag ein alter Speedport auf dem Elektroschrott, der wurde damals vermutlich eingesetzt.

Das Schulzentrum (Realschule und Gymnasium) wurde 2014 an Glasfaser angeschlossen. Was es vorher gab, weiß ich nicht.

Die Anbindung von Schule ist hier nicht erst heute ein Problem. In irgendnem alten Beitrag habe ich mal gehört, dass Anfang der 2000 an einer Schule 10 Rechner einen B-Kanal vom ISDN teilen mussten (wahrscheinlich per NAT hinter nem Router).

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