Online ist heute der Normalzustand, und das ist gut so.
Und? Das war besser als heute? Ich finde nicht.
Will man das nicht als SPOF haben hat man halt eine zweite Fritzbox im Schrank. Den Notfall-NTBA habe ich häufiger gebraucht als die Notfall-Fritzbox.
Wenn es einem wichtig ist, hat man ein Ersatzgerät. Hat man mit den günstigern Dienstleistungen heute gegenüber damals in einem halben Jahr wieder drin.
Oder man telefoniert halt so lange mit dem Mobiltelefon (bessere Telefonieprovider schalten Rufumleitungen auf Mobilfunk wenn das Festnetz länger ausfällt) und ist offline.
DIgitale Vermittlungsstelle. Das wo Dein NTBA dran gehangen hat.
Grüße Marc
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
V
Volker Bartheld
Seit meiner Zwangsumstellung auf V-DSL habe ich eine M-Net-gebrandete Leih-7530 im Schrank und eine konfigurationsoffene 7530 in Betrieb. Damals für 90€ gebraucht/neuwertig in OVP gekauft, war sogar die Schutzfolie noch drauf.
Da hat heutzutage doch sowieso jeder eine Datenflatrate. Könntest also einen WiFi-Hotspot schalten, WiFi-Stick in Deinen Switch und die Leitung glüht wieder.
Aber der Prepperalbtraum sieht eh anders aus. Da nutzt Dir Dein Handy auch nix mehr, relevante Mitteilungen dann nur noch mit Notstromaggregat, Packet-Radio und Amateurfunkerlizenz. Fall Du Dein Smarthome noch betreten kannst.
Siehst ja, was mit Bing/DuckDuckGo/Ecosia die letzte Zeit los war. Kleines Serverproblem bei MS offenbar:
formatting link
Volker
R
Ralph Aichinger
Hausautomatisierung auch, z.B.
/ralph
K
Kay Martinen
IIiiiks. Du willst dein Haus FERNsteuern können (lassen) von dir und jedem der deine Credentials (oder einen Bug) irgendwo aufliest?
NO Thanks.
Wundere mich das du nicht gleich mit Alexa u.a. Sprach-"Wanzen" gewedelt hast. :-) So was werde/würde ich erst dann verwenden wenn die dafür nötige Software Inhouse und Offline liefe.
Aber: Das wird nie passieren weil deren Geschäftsmodell das nicht zuließe!
Bye/ /Kay
A
Alexander Schreiber
Also die Automatisierung _hier_ funktioniert auch ohne Aussenbindung: Raspberry Pi mit Relais-Hat und cronjob für Schreibtischbeleuchtung.
Und wieso man Technik, die in der eigenen Wohnung/im Haus was steuern soll unbedingt von Anderer Leute Computer abhängig machen muss habe ich noch nie verstanden.
Man liest sich, Alex.
F
Falk Dµebbert
Ich bin erst im Studium 2005 bis 2009 wieder auf S1240 gestoßen. Sie suchten einen Studenten, der SMD-Löten und Platinen restaurieren konnte. Waren zwei gut bezahlte Tage in der Woche. CPU Boards hatten wir eher zuviele, weil die NVSt zurückgebaut wurden.
Angesichts, dass Lucent da mal einen Kompaktwagen für aufrief, kann ich mir durchaus vorstellen, dass da Anfangs nur eine Karte bestückt wurde.
Falk D.
A
Alexander Schreiber
An einer SIEMENS Telefonanlage hing ein ehemaliger Arbeitgeber bis zum Umzug in eigene Räumlichkeiten. Die Frage nach "welche Telefonanlage" wurde bereits mit "auf keinen Fall SIEMENS" vorentschieden, u.a. weger o.g. "Nutzerfreundlichkeit". Die Anlage kam dann von ${vergessen} (IIRC ein französischer Hersteller?) und Trivialkram wie Telefonbuch konnte man auch selber handhaben.
Für einen Teil der Konfiguration musste da aber immer noch ein Service- Techniker vorbeikommen. Ok, beim nächsten Besuch war zwischen seinem Laptop und der Telefonanlage ein Hub. Nachdem der gegangen und ich mit der Durchsicht des traffic dumps fertig war hatte ich: - die Servicetechniker Credentials (was der kleinen Firma einiges an Zeit und Geld gespart hat) - Übelkeit aufgrund des grausligen Config-Protokolls (virtueller FTP Server auf der Telefonanlage, RPC via up/download von Dateien *hualp*)
Man liest sich, Alex.
R
Ralph Aichinger
Ich nicht, aber gefühlt 80% der Smart-Home-Geräte auf amazon machen das so.
Das muß man realistisch sehen. Viele Leute machen das per Cloud. Manche mit irgendwelchen billigen China-Lösungen und chinesischen Clouds, manche von westlichen Anbietern.
Das könnte man eventuell unter Streaming subsummieren.
/ralph
A
Axel Berger
Nein. Ich sehe keinen zwingenden Grund, warum ich auf meine Wohnung von außen zugreifen können muß. Alle Daten bleiben hier strikt lokal. Eine Schnittstelle, die gar nicht da ist, kann keiner hacken oder mißbrauchen.
Vor der Automatisierung ging das auch nicht und war das auch nie nötig oder wünschenswert. Vieles, das vorher schon ging, geht jetzt viel bequemer und es kam manches nützliche dazu, aber nichts, das Zugruff von außen erforderte oder wünschenswert sein ließe.
M
Marco Moock
Am 23.05.2024 16:03 Uhr schrieb Kay Martinen:
Es zwingt dich auch keiner Telefon oder Internet zu nutzen. Wer nen analogen Anschluss will, kann den bei der Telekom buchen. DSL muss dann halt über ne andere Doppelader gehen.
Das Bissel Strom ist jetzt auch nicht die Welt.
Heute kann man das per QoS regeln. Sollte selbst das zu wenig sein, bestellt man halt den analogen Anschluss.
Was auch beim NTBA der Fall wäre. Ebenfalls beim analogen Telefon. Abhilfe: Ersatzgeräte haben. Ebenfalls Mobilfunk.
Ersatzgeräte daheim ist kein Problem, eher Störungen beim Provider, die nicht schnell behoben werden können.
Klar, die war 18xx geboren.
Ich habe mal was gelesen, dass es umgekehrt war. Wenn es geregnet hatte, ging nix mehr, weil Wasser eingedrungen ist.
Aber auf den daran angeschlossenen Computer wäre das möglich. Ebenfalls könnten die Vermittlungsstellen angegriffen werden, die konnten ja für bestimmte Funktionen auch durch den Endkunden programmiert werden.
Ein beachtlicher Teil wird da auf AWS, Cloudflare und Akamai zeigen. Sowas ist heute aufgrund der Masse nicht sinnvoll auswertbar - es sei denn man will viel zeit reinstecken. Wer die Befürchtung hat, dass Kram nach Hause telefoniert, sollte man diesen Kram loswerden.
A
Axel Berger
Das ist ein Sprachproblem. Meine alte Schaltuhr mit Synchronmotor und Reitern hatte den Kaffee *automatisch* fertig, wenn ich morgens in die Küche kam. Sollte es einmal deutlich früher sein, für eine Reise oder so, war das manuelle Umstellen mühsam. Trotzdem nannte ich das vor zwanzig Jahren schon "automatisch". Jetzt sitzt dort ein Tuya Zigbee. Ich habe jetzt ein Eingabefeld "Aufstehzeit" in der Oberfläche und mehrere verschiedene Sachen hängen dran. Sehr angenehm. Wenn mein Smartphone das WLAN der Wohnung verläßt, schaltet sich vieles automatisch aus. Auch schön.
Ich habe keinen Spielkram mit bunten Lampen und anderem aus der Fernsehwerbung sondern im wesentlich das, was ich auf viel primitivere Weise schon vor Jahrzehnten automatisiert hatte, und einiges, das ich automatisiert hätte, wenn es mit damaligen Mitteln nicht zu kompliziert gewesen wäre.
R
Ralph Aichinger
Viele Leute stellen sich diese Frage eben nicht.
/ralph
R
Ralph Aichinger
Meine auch (Home Assistant auf einem Mini-PC).
Die Mehrzahl der Leute die sowas nutzt macht es aber so.
Leute die Backends/Server selbst betreiben sind in der Minderzahl.
/ralph
R
Ralph Aichinger
Du siehst das nicht. Die Mehrzahl der Leute die sowas nutzen nutzen es über irgendwelche Clouddienste. Wir hier sind untypisch.
Das kratzt denjenigen, der eine Lampe mit verstellbarer Farbe auf Amazon kauft exakt gar nix. Der will buntes Leuchten, keine philosophischen Überlegungen.
/ralph
V
Volker Bartheld
Vermutlich.
Schon klar. Schafe werden geschoren, Bequemlichkeit frißt Sicherheit. Und natürlich sind monopolistische Lösungen auch für den Daten sammelnden Hersteller attraktiv, da darf Dein Kühlschrank in die Miele-Cloud, Deine Waschmaschine ist Mitglied der glücklichen Siemens-Familie, Dein Herd spricht BORA und die Drehmomentdaten Deines Bosch-Schraubers findest im Darkweb wieder, wenn Du das Lösegeld nicht gezahlt hast [1].
Muß man das machen? Nein. Muß man nicht. Aber je mehr es machen und je weniger diese Scheiße den Herstellern auf die Füße fällt, je weniger Alternativen gibt es.
Absolut.
"Online" ist ja durchaus nachvollziehbar. Du möchtest z. B. gelegentlich den NTP-Server sehen. Wenn Du im Programm hinterlegt hast, daß die Jalousien, Markisen usw. ab 8 Bft runtergehen bzw. eingezogen werden und Du zu geizig warst, einen Windquirl auf dem Dach zu installieren, dann müssen die Daten halt irgendwoher kommen. Und wenn Du ebenfalls zu dämlich bist, die API von
formatting link
anzuzapfen, dann müssen es halt die freundlichen Outsourcing-Inder für Dich tun, die die GIRA-Cloud zusammengekloppt haben.
Wenn die Automatisierung keine externen Daten benötigt, d. h. solche, die nur bei einem Internetzugang verfügbar sind, dann funktioniert die Automatisierung freilich auch Offline. Und wenn noch nicht einmal eine Fallbacklösung vorgesehen ist, d. h. Dein smartes Home voll auf die Bretter geht, weil M-Net ein Softwareupdate auf die Fritte zwangsausgerollt hat, die leider einen falschen DNS konfiguriert, dann ist das eben ganz, ganz, GANZ großer Pfusch.
Und daß bei Pfusch generell merkwürdige Dinge passieren, ist doch wohl nicht erst seit den Transgener-Mikrowellen von AEG/Electrolux [2] bekannt. Sowas läßt nicht einfach ungeprüft "OTA" einspielen, wer noch alle Tassen im Schrank hat.
... ist sowieso die übelste Scheiße und mithin vollkommen egal, ob dafür...
... ein Internetzugang notwendig wäre. Davon ab: Aus PAL wird leider recht fix PALDIPZMM (Problem anderer Leute, die ihre Probleme zu meinen machen), denn Verantwortungsbewußtsein ist heute nicht mehr so die Primärtugend. Damit gerät man - Zitat Lafontaine - mittlererweile schon in den Verdacht ein KZ führen zu wollen.
Lieber heult man Mami was vor, wie dieser Motel-One-Kasper [3]: "Ich denke, dass neben den Unternehmen selbst der Staat gefordert ist, die Hoheit zurückzugewinnen und die Cyber-Abwehr erheblich aufzurüsten.".
Nein, Dieter, Du denkst nicht. Du schwurbelst. Deinen ignoranten, inkompetenten IT-Verkacker zu vermeiden ist NICHT Aufgabe des Staates, dem Du bauernschlauer Sozialparasit die Verantwortung in die Schuhe zu schieben suchst.
Genau. Man muß halt kurz ein wenig das Kopferl anstrengen (auch wenn es extrem weh tut und auch lästig ist), bevor man irgendwelche Technologie auffährt. Etwas Medienkompetenz und gesundes Mißtrauen ("Wenn es zu schön aussieht, um wahr zu sein...") schadet auch nicht.
Ahso. Also diejenigen, die sehr deutlich signalisiern, daß sie mein Geld nicht wollen. Verstehe.
Volker
[1]
formatting link
formatting link
formatting link
A
Alexander Schreiber
Naja, irgendwer _muss_ ja die Videoströme mit dem Blick in anderer Leute Wohnungen liefern. ;-)
Und dort kann man sich durchaus wohlfühlen.
SCNR, Alex.
V
Volker Bartheld
Jup.
formatting link
ist schon immer recht lustig. Bis Du dann plötzlich Deine eigene Wohnung siehst. ;-)
Volker
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Volker,
Du schriebst am Fri, 24 May 2024 11:55:23 +0200:
Leider, und irgendwann _muß_"man" "es" dann doch so machen, wie die Hersteller es befehlen. Im ersten Schritt werden die so "gewonnenen" Daten nur verkauft^Wzur Verbesserung der Produkte genutzt. BTW: Wenn man so die gängigen Artikel in den Fachzeitschriften für Elektronik und Automatisierung liest, findet man immer wieder die Zuordnung Automatisierung := Vernetzung mit internet-Anbindung. (":=": Zuweisungsoperator in Pascal)
...
Ja, die wollen _Dein_ bisserl Geld nicht, wenn sie dafür 20 andere abkassieren können, die weniger gut informiert sind. Und da hapert es nicht unbedingt daran, daß "das Kopferl anstrengen ... weh tut", sondern auch vielfach daran, daß die "Schafe" (s.o., am. "Sheeple") überhaupt nicht _wissen_, und auch nicht wissen _können_, auf was sie sich da einlassen. Einfach, weil sie keine Information dazu haben, wenn sie keine Informatiker sind oder was verwandtes gelernt haben. Die, die dann trotz besserer Kenntnisse so dämlich sind, _gehören_ geschoren, aber am Ende müssen leider wieder mal alle leiden. Im Endeffekt wahrscheinlich auch Du.
R
Rolf Bombach
Marco Moock schrieb:
Ich habe eher Telefon und Internet für 59.99 oder so und beschwere mich über schleichenden Service-Abbau und steigende zusätzliche Gebühren.
Ich nicht. Man kann hier in CH zwischen Pest und Cholera wählen, also zwischen TV-Kabel oder Telefon-Kabel, ersteres monopolähnlich.
R
Rolf Bombach
Und dann gibt es noch Käffer ohne Mobilfunkempfang. In DE. Und auch die haben Bagger und dann 3 Monate lang überhaupt keinen Kontakt. Zur Finanzierung der Infrastruktur dürfen sie weiterhin die Telefongrundgebühren zahlen. Und abends gibt es dann Fahrzeugkolonnen auf den Berg rauf, um die von dir genannte Redundanz zu gebrauchen.
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.