Half Duplex Telefon?

May 16, 2024 Last reply: vor 2 Jahren 287 Replies

Hallo Marco,

Du schriebst am Fri, 31 May 2024 06:17:50 +0200:

Ja. Was soll man machen, wenn jemand überhaupt nicht verstehen WILL, worauf man hinaus will undwas man als üproblematisch ansieht...

Hallo Marco,

Du schriebst am Fri, 31 May 2024 06:23:00 +0200:

eine Menge Text, der - _IMHO_ - in keinem Punkt auf die Probleme eingeht. Ich geb's auf.

-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)

----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz

-----------------------------------------------------------

Am 30.05.24 um 21:06 schrieb Marco Moock:

POTS steht m.E. für "Plain Old Telephone System" also das alte Leitungsvermittelte Netz aus kupferkabeln über das Sprachsignale (früher) direkt und ohne Modulation übertragen wurden. Das gibt es hier schon lange nicht mehr, vielleicht noch in 3.Welt Ländern.

Eben. Mit dem Fortschritt kamen auch Methoden im Backbone Sprachkanäle auf Guten Leitungen zu Bündeln, Digital zu übertragen und am Ende ist jetzt alles digital und von POTS bleibt nur noch die Letzte Meile übrig.

Wobei man heute POTS nur noch zur Abgrenzung der Analogen Basisband Übertragung verwenden kann. Seit ISDN sind ja nur noch Digital Codierte Signale auf dem Kabel unterwegs. Seit DSL dann mit etlichen Trägerfrequenzen so weit die Bandbreite des Kabels reicht.

Ich denke der letzte "Störfaktor" war das abgekündigte ISDN auf den Teilnehmer-anschlüssen. Seit dem läuft alles digital zum Kunden und wird dort ggf. Entflochten, in Internet, POTS, ISDN je nach Bedarf.

= Man braucht eine Box, einen Router der es kann.

AD/DA Wandler mit Inband-Zeichengabe = POTS-Wandler. Klingt komisch.

Immerhin kürzer. ;)

Bye/ /Kay

Dabei würde so ein Aufzug von einer Anbindung per DSL (IP verfügbar) profitieren: Man könnte ihn und die Funktionstüchtigkeit der Notrufeinrichtung laufend fernüberwachen und könnte somit auch einen Ausfall problemlos detektieren.

Grüße Marc

Am 31.05.24 um 11:19 schrieb Falk Dµebbert:

Dazu war doch neulich erst was in den Medien. Da ging es um eine neue Art Schleppkabel für Aufzugkabinen bei denen Analog-telefone nicht mehr vorgesehen wären. Ich meine es wäre bei Heise oder Golem gewesen, finde das aber jetzt nicht wieder.

Bye/ /Kay

Du willst selbstfahrende Autos in eine Falle Locken... und dann? :-]

Ich muß unwillkürlich wieder an "Qualityland" denken. In dem Roman passiert da auch so einiges mit.

Bye/ /Kay

Am 30.05.24 um 08:29 schrieb Marco Moock:

Hier geht's um Endkunden. Und deren Betrachtung ist: Wie Schnell, welche Features für welchen Monatlichen Preis.

Die "nur mit dem Stromsparendsten Router" Fraktion wird vielleicht größer aber viele Achten da eben nicht drauf.

Stromverbrauch einer ganzen Vermittlung geteilt durch die "Oma Hilde" Anschlüsse? Zahlt die Oma ihren Verbrauchsanteil der Alt-Vermittlung - oder der neuen Technik am Straßenrand die das Simuliert?

S.o. Der Preis kann nur höher gehen.

Alle wollen immer mehr für immer weniger Geld. Die ISP wollen immer weniger Aufwand und dafür möglichst viel berechnen. Wenn sich beide in der Mitte treffen...

Business-Kunden zahlen eben eher mehr für Feature X und Zuverlässigkeit.

Für was könnte ein Industrie-Switch optimiert sein? Weniger Energiebedarf ggf. an einer Zentralen (Effizienteren) Versorgung, höherer Eingangs-Spannungsbereich, ein stabiles Gehäuse das in Verteilungen paßt oder doch eher Netzwerk-Features?

8*100Mbit mit Prä-80+ Netzteil vs. x*GbE mit Effizienterer Wandlung...

.. Da kann man doch nur noch die TCO rechnen. Wie viel Energie kostet es im Jahr, wie hoch ist die Ausfallrate und reichen 100Mbit oder wird mehr gebraucht.

Die Metriken haben sich doch sowieso mit der Zeit gewandelt. Früher war Durchsatz pro Watt eher unbekannt und bestenfalls bei Servern o.a. Profi-Zeugs wurde mit BTU/x gerechnet.

Heute bricht man den Energiebedarf selbst von Kleinstgeräten ja schon auf (Nicht-)Gelieferte Leistung beim Rechnen oder Datenweiterleiten runter - oder gleich (m.E. oft total Sinn-befreit) auf Kilogramm CO2 Ausstoß. Selbst bei Geräten die keinen Auspuff haben. ;-)

Das Geschachere mit der CO2 Bilanz ist m.E. oft genau das, ein Geschachere. Weil die Herstellungskosten anscheinend ganz nach belieben in die Rechnung mit einbezogen werden. Viel Stahl=Viel C02, Viel Plastik = weniger??? Und Platinen, Bauteile, drähte u.s.w....

Ich denke das rechnet sich jeder Hersteller schön. Denn wenn man wirklich ALLES mit rechnet (auch den Methan-Pups der Kuh die dem Arbeiter als Nahrung diente der Teil x herstellte) dann kommt man zu keinem Ende und wenn wäre es desaströs. Kann man nicht so verkaufen.

You've got what you've paid for!

Bye/ /Kay

Bleiben die da.

Hab da auch einen recht interessanten Kurzfilm auf YT gesehen, IIRC beschäftigt sich auch eine Folge der X-Akte mit der Thematik. Weils vom Kontext her so gut paßt, hier mein kleiner Essay aus 2019 mit dem Titel "KI - Oder Freibier?":

=============================================================================== Ich finde ja das Beispiel mit irgendwelchen Bösewichten, die autonome Fahrzeuge serienweise hacken und dabei Lady-Di-Unfälle provozieren, unnötig weit hergeholt. Oder die schon etwas abgenutzte Qual der Moral zwischen der Exekution eines rentenparasitischen Opi oder der Kindergartengruppe. Triviale Situationen im Mischverkehr reichen vollkommen aus.

Nehmen wir einmal an, Du wärest auf einer dreispurigen Autobahn mit Deinem SAE- Level-5-Fahrzeug auf der mittleren Spur unterwegs und würdest auf einen noch menschlich gesteuerten Wagen vor Dir treffen. Rechts fahren ein paar autonome LKW mit exakt 80,000km/h.

Die KI, das Betriebssystem, etc. Deines Autos wird die StVO auswendig können, nach hinten auf die linke Spur schielen, ausrechnen, daß Deine 130km/h gem. § 1 Autobahn-Richtgeschwindigkeits-Verordnung exakt +13% und mit mehr als 10km/h lt. gewisser Grundsatzurteile eine "wesentlich höhere Geschwindigkeit" gegenüber dem

115km/h-Oberlehrer i. S. des § 5 Abs. 2 Satz 2 StVO sind.

Dann wird sie feststellen, daß folgende Verkehrsteilnehmer mehr als "halber Tacho" bzw. 2,001s Sicherheitsabstand i. S. des §4 StVO haben. Dann wird die Karre den Blinker aktivieren, stumpf ausscheren, den Überholvorgang mit konstanter Geschwindigkeit innerhalb von 30 Sekunden durchführen (115m/15km/h), während sich die Fahrzeuge auf der linken Spur hinter Dir stapeln und Du als potentiell eingriffspflichtiger Standby-Pilot schweißnasse Achseln kriegst.

Dann blinkt Dein Fahrzeug nochmal und begibt sich mit ausreichendem Sicherheitsabstand - wieder 115m - erst auf die mittleren Spur und dann die rechte Spur in eine mit 250m ausreichende Lücke zwischen die LKW, um dort unverändert mit der Tempomat-Geschwindigkeit 130km/h weiterzuckeln, bis nach 18s ein erneuter Spurwechsel notwendig wird.

Was denn auch sonst?

Der Cyber-Cayenne auf der linken Spur wird mit 0.1g im Komfortmodus - bzw. 0.5g wenn es denn eiliger sein muß - verzögern, damit ihm gegenüber Deiner Heckklappe noch mindestens "halber Tacho" Luft bleibt, dito der KI-X6m hinter ihm, dann der autmome Tesla, ein Uber-Taxi mit seinen allesamt schlafenden Insassen und schließlich das experimentelle Google-Auto. Damit entsteht ein Stau von ca. 1km Länge, der sich mit 130km/h weiterbewegt und irgendwann nach Minuten hoffentlich wieder auflöst, falls der Porschefahrer im Regelsatz seines Spaß-SUVs den Richtgeschwindigkeits-Override für freies vMax-Blasen nach Klemmenwechsel mit einem verbalen "Ja ich will!" und authentifizierendem Fingerabdruck auf dem Sensor und Alkotest wieder reaktiviert hat.

Die Firmware vom Uber-Taxi ist ein bisserl mit der heißen Nadel gestrickt, verwechselt das Zusatzzeichen 1053-35 ("bei Nässe") unter dem heranfliegenden

80er-Schild mit Verkehrszeichen 2031 ("Radarkontrolle"), wirft den Anker und läßt der zugeschalteten Google-Hotline leider keine 30 Sekunden Zeit, die auf SAE Level 5 für die ordnungsgemäße Übergabe der Fahrzeuglenkerpflichten an den menschlichen Bereitschaftsdienstler vorgesehen sind.

Die nun eigentlich notwendige Vollbremsung war leider noch "Beta" und wurde bis zum nächste Woche geplanten OtA-Update 0.91b7 auscodiert, weswegen die Verzögerung nur mit suboptimalen 3.5m/s^2 erfolgt und dem Hersteller den ersten kapitale Auffahrunfall der Firmengeschichte beschert. Eine Massenkarambolage unglücklicherweise, weil der 69-jährige Oberlehrer seine Fahrerlaubnis seit 51 Jahren besitzt, der erste nachfolgenden LKW ein bisserl Dreck auf dem Abstandsradar hat und den querstehenden Kleinwagen für ein Reh hält, das auf der Prioritätsliste eher abseits steht.

Machen wir uns da mal nichts vor. Fliegende Weißwürschtl und Freibier wird es nicht geben. Aber OK, bei Lichte betrachtet, haben wir das auch heute schon, nur viel heterogener, mit geringeren Sicherheitsabständen, Testosteron und Gehupe obendrein.

Warum sollten also autonome Fahrzeuge mehr Empathie heucheln? ===============================================================================

Volker

Am 01.06.2024 13:48 Uhr schrieb Kay Martinen:

Das klingt blöd, denn selbst wenn die Außenanbindung über IP geht, hat ein analoger Apparat im Aufzug durchaus seine Vorteile, wenn man bedenkt, wie lange Aufzüge so in Betrieb sind.

Solches bei Level_5 ist mir gänzlich unbekannt! Meines Wissens dürfen sämtliche Bedienungselemente fehlen und kein Insasse muß einen Führerschein haben.

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Level 5 ist die Autonomie des Fahrzeugs nicht mehr an Bedingungen geknüpft. Im Gegensatz zu Level 4 agiert ein Level-5-Fahrzeug vollkommen autonom. Das Fahrzeug kann überall im Straßenverkehr und unter allen Verhältnissen ohne den Menschen fahren. Diese Fahrzeuge benötigen folgerichtig weder ein Lenkrad noch ein Gas- oder Bremspedal. Ein menschlichen Fahrer gibt es in dieser Stufe nicht mehr. Er wird zum Passagier. Fahrer: Gibt es nicht mehr. Der Mensch wird zum Passagier.

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Genau deshalb ist der Sprung von Level 4 nach Level 5 so riesengroß!

Beispielhaftes Streiflicht:

Das Fahrzeug kann an Insassen eine von mehreren 10000 Fragen stellen. Es erwartet eine verständliche und inhaltlich plausible Antwort. Sollte dies nicht geschehen, kann das Fahrzeug letztlich dauerhaft anhalten, bis diese Blockade ihre Berechtigung verliert. Gründe können sein: Betrunkener Insasse; mehrere Insassen, die durcheinander reden.

Ja, genau. "Cyberangriffe auf Aufzüge: Die Risiken sind real, der Nachweis von Schutzmaßnahmen jetzt gesetzliche Pflicht."

O-Ton TÜV Süd.

"Als Aufzugsbetreiber müssen Sie jetzt im Rahmen Ihrer Gefährdungsbeurteilung mögliche Cyberbedrohungen identifizieren, erforderliche Schutzmaßnahmen treffen und dies in geeigneter Form dokumentieren.

Das hat der Gesetzgeber im März 2023 mit einer neuen Technischen Regel für Betriebssicherheit (TRBS 1115-1 "Cybersicherheit für sicherheitsrelevante Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen") beschlossen. Sich mit Cybersicherheit zu beschäftigen ist damit Teil Ihrer gesetzlichen Betreiberpflichten. Legen Sie bei der nächsten wiederkehrenden Prüfung keine anlagenspezifische Dokumentation vor, erscheint dies als Mangel in Ihrer Prüfbescheinigung.

Warum Aufzüge überhaupt von Cyberangriffen bedroht sind, was die TRBS 1115-1 im Detail von Aufzugsbetreibern fordert und wie TÜV SÜD Sie beim Erfüllen Ihrer Betreiberpflichten unterstützen kann, erfahren Sie jetzt."

Der Aufzug hier ist mittels Airgap und Firewall (einer echten, aus Ziegelsteinen) gesandboxed: die Steuerung ist in Relaistechnik...

Thomas Prufer

Aber nur, wenn der Angriff von hochqualifizierten Hackern mit enormer krimineller Energie durchgeführt wurde, die Controller unter Windows IoT laufen und mit MS Active Directory vernetzt sind.

Das wäre dann ein echter

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Volker

P.S.: Neueste Schote des Münchner ÖPNV schon mitbekommen? Mitnahme von E- Scootern in Bus, U-Bahn und Tram sind ab 2.4.2024 verboten:

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Das steht im Widerspruch zu
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leider schiefgegangen) und wird mit Brandschutzrichtlinien argumentiert. Elektrorollstühle, E-Bikes beziehungsweise Pedelecs und vierrädrige Elektromobile seien nicht betroffen, da gäbe es entsprechende Sicherheitsstandards.

*LOL* Welche Sicherheitsstandards die da wohl meinen? Diejenigen, die auch für abgebrannte BEV gelten? Oder die CE-Norm?

Und nicht, daß man Fahrräder in Bus und Tram _überhaupt_ mitnehmen dürfte:

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Das klingt erst mal schön und Billiger. In der Theorie.

Hmm, mir fallen da Spontan 2 Filme ein bei denen Aufzüge sich nicht-erratisch verhielten. Bin mir nicht sicher ob ich in so einem gerne Stecken bleiben möchte. Z.b. als Tochter eines Cops in "Die Hard 4"

Ach, du meintest Fern-überwacht und nicht FernGESTEUERT? Naja dann...

Wo ist der Unterschied? ;-) SCNR

Bei all der Vernetzung heutzutage; und den Dummheiten drumherum; ist die Gesellschaft m.E. nur noch einen Mausklick von einem "Firesale" entfernt.

In dem anderen Film ging's glaub ich um einen Biochip mit KI. Ist also völlig an den Haaren herbeigezogen... zu seiner Entstehungszeit.

Bye/ /Kay

Du sagst es überdeutlich. "Idiocracy" [1] fand ich anno 2006 auch reichlich überdreht. Später dann nicht mehr. Das ist das Gruselige an SF-Dystopien: Wenn sie Wirklichkeit werden.

Oder guck mal "Contagious" (2011) [2]. Inklusive COVIDioten.

Volker

[1]
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Den herausnehmbaren Akku darfst schon mitnehmen, oder? Also du bekommst den Akku, ich hab den Tretroller ohne, der damit keiner mehr ist, und fertig.

Wär nen Versuch wert, oder?

"Anlass für die Empfehlung waren Brände von E-Tretrollern in öffentlichen Verkehrsmitteln im europäischen Ausland."

Ich übersetze: "Irgendwo ist was passiert" -- oder so.

Deshalb hab ich ein Faltrad mit 20", das gilt nicht als Fahrrad. Keine Sperrzeit, keine regelmäßige Beschränkung, kein Fahrrad-Ticket. Bei DB ist eventuell einfalten nötig, weil dann "Gepäckstück" und kein Fahrrad mehr, ebenso bei Bus & Tram.

Zitate:

"Fahrräder bis einschließlich 20 Zoll Reifengröße können in S- und U-Bahnen und in den freigegebenen Regionalzügen kostenfrei transportiert werden, wenn es die Bauart des Verkehrsmittels zulässt, der Platz nicht für die Personenbeförderung benötigt wird und keine Verminderung der Verkehrssicherheit eintritt. Im Einzelfall entscheidet das Betriebspersonal. Die Sperrzeiten sind zu beachten."

"Kleinkindfahrräder bis einschließlich 12,5 Zoll und gefaltete Klappräder dürfen Sie auch in Bus und Tram transportieren. Für diese brauchen Sie kein Ticket und es gelten keine Sperrzeiten. Im Einzelfall entscheidet das Betriebspersonal."

Außerdem ist das München, das manchmal erstaunlich human sein kann: Einer redet vorn mit dem Busfahrer, mit seinem 28" Fahrrad, sinngemäß: Hab nen Platten, darf ich rein? Busfahrer: Jo, beim Kinderwagen-Bereich halt...

Thomas Prufer

Selbstredend. Auch deswegen finde ich das ja so krampfig. Der unweltschädliche Müllkram steht, fällt und liegt halt überall in der Gegend rum, die MVG hat nicht die Eier zu sagen: "Ey, Hausrecht, Bro: Wir wollen kein Mikrodebilitätsscheißdreck in unseren Zügen!" und stammelt stattdessen was von "Brandschutz" rum.

Genau. Als ob Smartphones, CE-Pedeleptika, lose rumgeschleppte Akkus und anderer Li-Ion-Krams nie abrauchen würde.

Bekannt. Ich will darauf hinaus, daß man nicht schwachsinnigerweise schreiben muß, E-Bikes beziehungsweise Pedelecs seien NICHT betroffen. Von dieser Sonderlocke vielleicht nicht, aber vom generellen Verbot in Bussen und Straßenbahnen.

Ich transportiere mein MTB am liebsten mit mir drauf und ohne das Angebot der MVG. Wenn es nicht gerade Hunde und Katzen regnet, geht das innerhalb des äußeren Rings immer, meist schneller und viel, viel günstiger.

Joah. Ist mir auch schon passiert. Allerdings auch das Gegenteil. Bin ich zu Zeiten der Münchner September-Bierschwemme mit all den Glasscherben um 23:00 erstmal eine Stunde nach A gefahren (HR unterm Arm, es ist IMMER das HR!), dann im trauten Lichte der Kellerlampe Schlauch geflickt, nochmal eine Stunde per ÖPNV nach B und schließlich 20 Minuten wieder zurück nach A, mit dem reparierten Radl. Ja, Schwalbe Delta Cruiser Plus und Pipapo mit 26"-Downhillschlauch.

Ich hätte die Scherben am liebsten diesem Idioten in den A* geschoben.

Volker

Hihi, der ist gut. Kann ich mir merken, wen mal wieder eine(r) damit im Supermarkt im Weg rumsteht. Da hatte ich aber ne Karen erwischt, die wolle sogar die Polizei rufen. Nachdem ich ihr erklärt habe, daß diese ihr sicher auch nahelegen würde, daß ein Supermarkt nicht der richtige Ort für so ein Dings ist, hab ich mich verkrümelt und die kreischende Dame einfach stehenlassen. Konnte sich dann der SiDi drum kümmern.

Als die Leuts meinen zerkloppten Zahnkranz und die hängende Kette gesehen haben, haben sie mir bereitwillig Platz in der Bahn gemacht. 30 min später war ich schon wieder auf Testfahrt. Manches hat man eben zu liegen.

Hatte auch schon mal eine, eine einzige Glaspanne mit meinen Continental Contact PLUS. Mit seinem Vorgänger dem Touting PLUS hatte ich in 20 Jahren nie eine Glaspanne, nur einmal hats mir einen 6mm langen Metallspan durchgedrückt. Der Touring PLUS hatte in der Mitte kein Profil. Der Contact PLUS hat leider etwas Profil in der Mitte und da drin hatte sich ein Glassplitter verhakt und dann durchgedrückt. Leider baut Conti den Touring PLUS nimmer. Die Touring PLUS wurden seinerzeit mit "unplattbar" beworben. Haben einen noch geringfügig dickeren Spacer als deine Schalben.

Ich bin auch schon mal mit nem platten Vorderrad heimgefahren. Das Rad war kein Jahr alt und die Reifen, die ab Werk drauf waren, waren nur angeblich pannensicher. Es ist also doch nicht immer das Hinterrad.

Guido

Dann probier doch mal diese Schläuche mit Pannenschutzgel.*

Thomas Prufer

*Nee, lass mal. Der Reifen geht genauso platt, nur hast du dann zwischen Schlauch und Mantel einen Glibber der sich auf Händen, Kleidung festsetzt und nur im Ventil Dichtwirkung zeigt, und zuverlässig das Haften des Flicken verhindert. Dann kaufste nen neuen Schlauch, zB nachts ausm im Schlauchomat und gut.

Ahso. Und ich dachte schon, Du wüßtest von einem Pannenschutzglibber, der nicht Scheiße ist.

Gibts da auch ne Schlauchomat-App dafür und kann die Reifen aufpumpen? Glücklicherweise passieren mir mit dem Schwalbe Delta Cruiser Plus und dem DH- Schlauch hinreichend selten Pannen, daß ich nicht bei jeder Fahrt ein Notfallset mitführen müßte. Als ich gelegentlich den Kojak gefahren bin oder Billigreifen ohne Pannenschutzeinlage, gabs sehr viel häufiger Platten.

Volker,

der sich fragt ob diese lustigen Reparaturnudeln was taugen. Ist natürlich eh nur für "Tubeless", daher weitestgehend uninteressant. Wenn eine Scherbe den Mantel sehr heftig fickt, klebe ich eher so einen Rema-TipTop-Reparaturpilz rein. Die Dinger sind echt brauchbar und bei gut erhaltenen Mänteln oberhalb 20€ kann man da schon mal machen.

Natürlich die Anlageflächen vorher elektronisch etwas aufrauhen. Um nicht total in die Themaverfehlung abzugleiten.

Thomas Prufer schrieb:

...

Harharhar. Das sieht dann aus, als ob sich ein größeres Tier am Reifen vergangen hat. Mir ist an der Tanke mal so ein Schlauch geplatzt. Die Leute da haben mich ziemlich schräg angesehen. "Das? Ach, das war nur ein Bär vorhin im Wald..." *eg*

An dem Tag bin ich mit dem Rad am nächsten Radladen vorbei gegangen und hab mir nach Beratung durch die Chefin des Ladens einen Conti Touring PLUS und nen ordentlichen Schlauch gekauft. Habs nie bereut. Leider hatten sie nur einen einzelnen Reifen in meiner Größe da.

Guido

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