Half Duplex Telefon?

May 16, 2024 Last reply: vor 2 Jahren 287 Replies

Ich habe letztes Jahr im April noch einen Call Start Vertrag gekündigt (und die Nummer zu Easybell portiert); die Bewohnerin hatte sich entschlossen in eine Seniorenresidenz umzuziehen und hätte dort für einen eigenen Telefonanschluss 20 Euro im Monat zusätzlich für die Miete der Inhouse-Verkabelung bezahlen müssen. Die Nebenstelle der hauseigenen TK-Anlage war inklusive, der Erhalt ihrer seit über 30 Jahren aller Welt bekannten "nur" siebenstelligen Telefonnummer war ihr egal.

Die Nummer funktioniert bis heute: die wenigen Anrufe kommen seit ihrem Tod bei mir in 600 km Entfernung raus.

Grüße Marc

Am 29.05.2024 um 21:31 schrieb Kay Martinen:

Natürlich was das drahtlos: Intelsat Stand"leitung".

Oder die. Wir kriegen, was wir verdienen.

Volker, der hofft, daß man das Problem mit dem Anspruch auf technologieoffene Individualmotorisierung evtl. so in den Griff bekäme. S. auch "Autonomous Car Trap".

Hindert Dich ja niemand, Lynx zum surfen zu verwenden. Weniger unetwegte müssen sich halt einen LibreWolf unter Linux installieren, vernünftig konfigurierter UBock Origin obendrauf, Adblock für YouTube, Ghostery oder was Du sonst an Spaßbremse-Bremsen zu benötigen glaubst. Für die Fritte DNS over TLS und ein Provider, der sich nicht unter der Knute der deutschen Urheberrechtswauwaus bückt und es flutscht schon deutlich schneller. Jetzt noch auf Reddit-Facebook- Meta-Twitter/X-Flickr-Whatsapp-TikTok-UnityMedia-UnitedInternet verzichten und durchatmen.

Volker

Hierzumünchens ist das Geschichte. Nahezu alle mir bekannten Analoganschlüsse wurden Anfang des Jahres auf VoIP zwangsmigriert.

Volker

Meine Mutter hat solch einen Telefon-Anschluß für (alte) Analog-Telefone. Das nennt sich technisch POTS, seit das Netz davor komplett digital ist.

An meinem Router (SVDSL+GF) sind zwei Anschlüsse für alte Telefone - quasi POTS-Wandler. An einem Anschluß hängt mein 'Düsseldorf LX' aus den 1980ern.

Du kennst mehr als eine Hand voll Leute mit Telekom-Analoganschluss ohne DSL?

Grüße Marc

Die Handvoll Leute, die ich kenne, hatten DSL und einen via DSL-Splitter *) und dessen TAE-Buchse angeschlossenes Analogtelefon. Da gab es auch die allseits beliebte "Ruhespannung" und das Klingelsignal, nach der Migration auf VoIP nicht mehr. Meinen Eltern hat die Telekom einen Gratis-Speedport aufgedrückt und das Analogtelefon dort angeschlossen.

Volker

*) Nein, nicht die Westernbuchse an der FritzBox

Diese Anschlüsse wurden in der Tat zwangsmigriert. Wir reden in diesem Thread von reinen analogen Telefonanschlüssen ohne DSL, die man bis heute neu bestellen kann. Der a/b-auf-VoIP-Adapter ist dann draußen an der Straße im MSAN.

Grße Marc

Hallo Volker,

Du schriebst am Thu, 30 May 2024 11:29:21 +0200:

Obwohl Du den relavanten Absatz nicht mitzitiert hast, möchte ich Dir sagen: Freu' Dich, daß Du Lachen kannst!

-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)

----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz

-----------------------------------------------------------

Am 30.05.2024 12:23 Uhr schrieb Helmut Schellong:

Das Netz davor ist schon seit den 90ern digital. Die EWSDs und S12 hatten aber Linecards für Analoganschlüsse und diese wurden noch lange

- auch zusammen mit DSL - vermarktet. Für die heutigen Kunden mit Call Start gibt es ebenfalls POTS-Linecards. Auch hier wäre es möglich, dies zusammen mit xDSL anzubieten (halt kein Annex J). Macht aber die Telekom nicht.

Bei mir hängt an der FB7490 der FeTAp 791-1, auch aus den 80ern. Der hing früher mal an dem von mir erwähnten analogen Anschluss, der heute noch existiert. Zum ISP geht es per VoIP. Was dann bereitgestellt wird, ist ausschließlich Sache der Telefonanlage vor Ort, das kann POTS mit diversen Wahlverfahren sein, aber auch ISDN mit diversen Standards sein.

Hallo Marco,

Du schriebst am Thu, 30 May 2024 08:20:37 +0200:

Jaja, wenn es die Praxis nicht gäbe, wäre theoretisch alles in bester Ordnung. _Was_ willst Du da eigentlich messen? Einen Idealwert? Erstmal wäre ja der _tatsächliche_ Wert sinnvoll.

...

Ersteres kann man wohl auf den Web-Seiten der Provider abfragen, mit Eingabe des Standorts und ggfs. ein paar Angaben zur geplanten Nutzung gibt es - zumindest habe ich schon erhalten - die notwendigen Daten oder zumindest die Information, ob das überhaupt geht. Letzteres mußt Du schon die Stelle fragen, die die Daten zur Verfügung stellt. Naja, und vielleicht hatte ich auch bloß "Glück", daß ich einen Provider "gefragt" hatte, der die Informationen herausgab. (Die Auskunft war leider negativ.)

...

Spiel kannste im Spielwarenladen kaufen. (Noch?) Und die Windows-Updates würden wohl recht schnell besser gehen, wenn das anders nicht ginge. BTW, wer braucht denn Windows-Updates überhaupt (noch)? Das läuft doch bald sowieso alles nur noch im "Browser".

Hallo Marco,

Du schriebst am Thu, 30 May 2024 08:29:02 +0200:

...

Dürfte hierorts von denen auch das erreichbare Maximum sein - aber eher nicht (mehr) zu dem von Dir genannten Preis.

Ja, sicher. Und wie schätzt Du die Situation ein, wenn die _Verwaltung_ heute immer noch dieselbewäre, nur mit aktueller Technik? Oder umgekehrt: Wenn damals die Verwaltung (Kommerzialisierung) dieselbe wie heute gewesen wäre, nur mit der alten Technik?

Es ging um den Strombedarf, der sich für die Telekommunikation inzwoschen ja schon zu einem nicht unerheblichen Beitrag summiert.

Eben, schon ne Weiterentwicklung. Also wieder nicht vergleichbar.

Am 30.05.2024 21:32 Uhr schrieb Sieghard Schicktanz:

Die Updates dazu auch?

Warum sollte MS da ne Extrawurst für Entwicklungsländer wie Deutschland machen? In vielen anderen Ländern sind die Bandbreiten für Privatkunden durchschnittlich höher.

Ein beachtlicher Teil der Nutzer.

Nein.

Am 30.05.2024 21:41 Uhr schrieb Sieghard Schicktanz:

Eine Vollkatastrophe.

Hätten Leute Geld sparen können, wären weniger gegängelt worden (ich kenne die Verbot-Geschichten von bestimmten Modems nur vom Hörensagen).

Dafür fällt woanders ein ganz beachtlicher Teil an Aufwand weg, z.B. weil kein Papier gedruckt werden muss.

Es würde3 halt bei einem Billiggerät mit 10W kaum eine Privatperson auf die Idee kommen, ein langsameres mit leicht geringerem Stromverbrauch zu kaufen. Speziell dann nicht, wenn es Aussicht auf mehr als 100 MBit/s bei der Internetanbindung gibt oder eine solche schon existiert.

Selbst in Rechenzentren, wo der Stromverbauch nicht linear ansteigt (Kühlung!), würde heute keiner mehr neuen Kram für FastEthernet anschaffen.

Wer lacht, hat noch Reserven!

Volker

Die war ziemlich real:

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Ich hatte erst den hier schon hinlänglich erwähnten 300-Baud-Bausatz, der irgendwann in einer Elektronikzeitschrift (Elektor?) beschrieben wurde, wo man die Frequenzen nervenzerfetzend an Potis abglich. Nur geil mit einem in Z80- Assembler geschriebenen Terminalprogramm für den ZX-Spectrum und 64-Zeichen- Font.

Später wurde es dann das berühmte Datenklo und irgendwann hat aus dem Land der begrenzten Unmöglichkeiten ein Modem zu mir rübergemacht, weil ich das Gefuddel mit Gummimuffen, Mikro und Lautsprecher satt hatte.

Und weil es ab dem Zeitpunkt sowieso schon illegal-scheißegal war...

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(bis Mitte 1987 drohten noch bis zu zwei Jahren Knast), baute ich mir auch gleich eine 4-fach Weiche fürs analoge Telefon (mit IIRC vier TRIACs und bissl Gemüse), weil ich es leid war, daß meine Eltern die Datenverbindung störten. 

Seno-Feinätzkristall und Lasagneform, Teile vom Radio RIM und Holzinger am Computerstrich, wer die noch kennt. Falls es hierzugroups irgendwen interessiert, kann ich die Platine(n) ja mal auf den Scanner legen oder fotografieren, müßte(n) noch in einer verstaubten Schachtel irgendwo rumfliegen.

Volker

Jeder Aufzug in Deutschland (wobei die mit der GSM-Abschaltung vor der nächsten Umstellung stehen)

Falk D.

Danke, sehr interessant.

Man liest sich, Alex.

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