Am 18.05.2024 21:01 Uhr schrieb Sieghard Schicktanz:
Dazu muss es aber eine ISDN-Vermittlungsstelle in der Nähe des Anschlussortes geben, auf die der ISP Zugriff hat. Die ganzen DSL-ISPs mieten oft die Infrastruktur der Telekom, bei VDSL sowieso. Das geht bei ISDN halt nicht mehr, weil die das abgestellt hat. Erst dann hätte eine andere Telefongesellschaft ggf. die ISDN-Vermittlungsstellen samt Netzen übernehmen und betreiben können, für die paar verbleibenden Kunden.
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
M
Marco Moock
Am 18.05.2024 21:52 Uhr schrieb Alexander Schreiber:
Die könnten ohne irgendwelche Probleme auch im Hauptverteiler stehen, weil der Ausgang ja eh POTS ist, was früher von da kam.
R
Rupert Haselbeck
Marco Moock schrieb:
Welche Hauptverteiler denn?
MfG Rupert
T
Thomas Einzel
Am 18.05.2024 um 22:30 schrieb Rupert Haselbeck: ...
Sicherlich und das wird in vielen Fällen helfen, keine Frage.
Die Herausforderung "muss man dabei haben & muss aufgeladen sein & muss Kontakt zur Basisstation haben" bleibt ähnlich wie bei herkömmlichen Mobiltelefon/DECT Handset, erst recht wie im Subthread erwähnt, beim Gang in den Keller o.ä. abseits der direkten Wohnräume.
"Allein" kann man mit Technik nur begrenzt kompensieren, so wie bei allen sozialen Problemen.
Aber nun sind wir wirklich OT.
T
Thomas Einzel
Am 19.05.2024 um 08:37 schrieb Marco Moock:
Jain, auf jeden Fall war sie (bis auf sehr seltene überlange Leitungen vom KVz bis zum APL) 1998 flächendeckend erledigt - ab da gab es bundesweit nur noch digitale Vermittlungsstellen. Das war gleichzeitig zum Start von Call by Call und Preselektion, falls sich noch jemand daran erinnern kann.
Vermutlich eine vorübergehende Fremdanschaltung "von Amts wegen".
T
Thomas Einzel
Am 19.05.2024 um 08:45 schrieb Marco Moock:
Wenn im HK (Hauptkabel) noch ausreichend freie Adern zwischen HVt und KVz frei sind, ja - weil die Netzanbindung der MFG
formatting link
oben "Strassenrandkasterl" genannt) ist LWL. Das MFG ist ja sehr oft am Standort des alten KVz "überbaut" und alle alten Cu Kabel sind nach wie vor da. Bei neueren MfG muss das so nicht zwingend so aussehen, die anfänglichen Messprobleme im Vzk gibt es wohl auch nicht mehr. Außerdem war AFAIK der Plan die HK und die alten Vermittlungseinrichtungen abzuschaffen. Ein reiner LWL Verteiler zur nächsthöheren Netzebene braucht kein Grundstück mit Haus und Klimatechnik = deutlich kleinere Betriebskosten.
M
Michael Schwingen
Das geht schon - AVM, Bintec, Lancom haben/hatten passende Lösungen.
cu Michael
M
Marco Moock
Am 19.05.2024 09:50 Uhr schrieb Rupert Haselbeck:
Die, die es in jeder Stadt gibt, wo früher die DSLAMs und Vermittlungsstellen wie EWSD standen.
Die Gebäude gibt noch und es gibt ne Karte, wo die alle drauf sind.
R
Rupert Haselbeck
Marco Moock schrieb:
Die Gebäude gibts freilich noch. Aber nicht selten gibts da drin keine Technik mehr sondern das sind jetzt Wohnungen. Die Technik steht jetzt großteils ja draußen an der Straße
MfG Rupert
K
Kay Martinen
Am 19.05.24 um 10:48 schrieb Thomas Einzel:
$HIER gab es ISDN erst als das Förderangebot der T-kom schon eine weile lief, AFAIR irgendwann in den '90'ern. Und an der Länge meiner TAL hat das nichts geändert, die war und ist immer noch über 4km lang.
Erinnere ich. Preselection war hier damals auf T-kom. CbC hab ich selten genutzt. Es hat sich zu schnell geändert und war oft nicht problemfrei. Für Voice hab ich es selten verwendet und die Mailer meiner BBS konnten es zwar aber man mußte immer wieder das costfile neu erstellen.
Wir hatten hier altanschlüsse die noch 3-4 Stellige Nummern hatten, Mit ISDN bekam ich zuerst drei 5-stellige Nummern und später weitere nur noch 6-stellig.
Es gibt allerdings bis heute Anschlüsse mit 9xxxxx hier. Früher konnte man daran Festmachen das die ISDN hatten, oft Anlagen-anschlüsse mit durchwahl o.ä.
Anfangs war's auch nicht möglich die Alte Nr. mit zu nehmen. Ich denke das hat einige vom Umstieg abgehalten wenn sie ihre eingeführte kurze Nr. verlören.
Die "Nachbarschaft" ist hier ein paar Seemeilen entfernt, die Nachbarinsel oder das Festland. Unsere Vermittlung liegt in der Mitte und war per Seekabel und Richtfunk angebunden. Und irgendwann ist sie auch modernisiert worden, ich weiß aber nicht mehr genau wann. Warscheinlich als wir dann ISDN bekommen konnten. AFAIR als auf dem Festland schon DSL eingeführt wurde.
Und als dort DSL-1000 minimum war gab es hier ggfs. nur DSL-Lite wg. der langen TAL's.
Zwischendurch hatte ich bis zu 2M mit RAM-Port und noch echtes ISDN. Seit sie das abgeschaltet haben bin ich auf der DSL-Strecke wieder bei "Light" angekommen weil die Leitung schlechter wurde, niemand was repariert und es jedem egal zu sein scheint das der Hybrid-router mit einer so schlechten Strecke kaum synchronisieren mag. Und weil der LTE nur als "boost" versteht führt das gern mal zu lahmen Verbindungen bis zum DoS. Ein SPP sollte das beheben was der SPH nicht mehr konnte aber auch erst nach runterstufen des DSL-Profils. Dafür verwechselt der offenbar gern mal die LTE-Zellen und ist dann ebenfalls lahmarschig.
Also insgesamt sind die "bis zu 16Mbit" hier ein müder Kompromiss. Bis der Regionale Anbieter sein GF endlich fertig hat. Q3/24 soll es jetzt soweit sein...
Bye/ /Kay
M
Marc Haber
dafür hat der Bagger an Deinem Hauptkabel deine ganze Straße offline geschaltet, heute bleibt Dir dann immer noch der Mobilfunk.
Grüße Marc
M
Marc Haber
Auch da gibt es eine gewisse maximale Leitungslänge.
Grüße Marc
A
Alexander Schreiber
Der grösste Teil meines Arbeitsweg mit der S-Bahn ist unterirdisch[0], was dem Mobilfunkempfang selbstverständlich keinen Abbruch tut.
Und ich erinnere mich daran, irgendwann vor 25 Jahren in Wien in der U-Bahn ganz verblüfft auf mein Telefon zu schauen, welches
5/5 Netzempfang vermeldete, unterirdisch[1], das hatte ich vorher noch nicht gesehen.
Bisher tiefster unterirdischer Punkt mit 5/5 Empfang (auf 4G) war dann mitten im Gotthard-Basistunnel bei einer Führung kurz vor der Eröffnung. Wir waren auch schon dort, als die bergmännischen Arbeiten noch liefen, da gabs IIRC noch keinen Mobilefunkempfang ;-)
Man liest sich, Alex. [0] Unterm Zürichberg durch, kurz in Stettbach an die Oberfläche, dann unterirdisch weiter bis zum unteridischen Teil des HB Zürich. [1] Das _wie_ war relativ schnell klar.
A
Alexander Schreiber
$ARBEITGEBER hat den lokalen $MOBILFUNKPROVIDER[0] eine Nanozelle einbauen lassen, als klar wurde, dass die Cafeteria im Bürogebäude ein dickes Funkloch[1] ist - was doch eher ungünstig ist wenn die ganzen Leute, die gerade oncall sind beim Essen sitzen und nicht für die Alarmierung erreichbar sind. Diese deckte dann auch die Kellerbereiche ab, weil dort u.a. Testlabore waren.
Man liest sich, Alex. [0] Der mit dem Firmenvertrag, klar. [1] Aussenwände und tragende Innenwände 50+cm Stahlbeton[2] [2] Wir haben gelästern, dass der Architekt vorher wohl primär im Bunkerbau[3] tätig war. [3] Neubau in der Schweiz ...
R
Ralph Aichinger
Natürlich kann man das technisch lösen. Bloß hat es scheinbar noch niemanden interessiert unsere Hood an die moderne Welt des Mobilfunks anzubinden.
formatting link
/ralph
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Marc,
Du schriebst am Sun, 19 May 2024 17:30:24 +0200:
Viel-leicht. Wenn er nicht grade die Hauptleitung für die Funkzelle erwischt hat. Bzw. eine davon, die brauchen ja neben dem Daten- auch einen Versorgungsanschluß.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Marco,
Du schriebst am Sun, 19 May 2024 08:40:32 +0200:
Sicher mußte es dafür eine _ISDN_-Vermittlungsstelle geben. Was hat das mit (V)DSL zu tun? Bringst jetzt Du die Zeitfolge durcheinander oder hab' ich da die umgekehrte erlebt? AFAIR wurde _HIER_ nicht DSL durch ISDN ersetzt, sondern umgekehrt, und das über dieselbe Leitung. Eine Koexistenzphase gab's zwar kurz, aber eben nur kurz, bis ISDN verschwand.
Klar, wenn ISDN abgestelltist, dann geht ISDN nicht mehr. AFAIR war _HIER_ allerdings bis zum Ende von ISDN DC auf der Leitung.
K
Kay Martinen
Am 19.05.24 um 21:00 schrieb Sieghard Schicktanz:
Es ging da doch um Infrastruktur. In der Vermittlung oder weiter weg. Ginge das mit VDSL überhaupt?
IMO kam (V)DSL erst nach dem weithin üblichen (A)DSL und die Koexistenzphase war eher mit ADSL und ISDN oder POTS und auch nicht kurz sondern eher längere Zeit. Zu VDSL kann ich da nix sagen, das hatte ich bisher nicht. Würde mich aber nicht wundern wenn mit VDSL auch die umstellung auf All-IP verbunden wird. Da muß dann der Splitter in jedem fall raus fliegen und auf der Leitung wird's dann im Basisband auch nur noch Digital geträgertes DSL geben. Koexistenz mit POTS oder ISDN ist damit dann eh nicht mehr möglich.
Bye/ /Kay
K
Kay Martinen
Am 19.05.24 um 20:45 schrieb Sieghard Schicktanz:
Irgendwas iss immer.
Der "Fachmann" setzt hier auf "Luftkabel" von Siemens(TM) die an ebensolchen "Lufthaken" befestigt werden... ;-)
... Und dann durchtrennt die ein Flugzeug im Tiefflug!
Eine Ganze Funkzelle wird man wohl kaum per PoE versorgen können. Und auch das wäre wieder ein SPOF.
So hat man 50:50 Chance. Entweder trifft es Daten- oder Strom-versorgung. Oder eben (unwahrscheinliche Wahrscheinlichkeit) doch mal beides. Hmm. :-)
Und ich hab damals mal einem Ing. Feuer gemacht weil er über ein 230V AC Steuerungskabel auch noch einen anderen Niederspannungs-Kreis schalten wollte. Um kabel zu sparen!
Und heute... Ohweiowei.
Bye/ /Kay
K
Kay Martinen
Also große und Echte Tasten und echte Schalter sowie ein Leuchtstarkes Kontrastreiches Display verbunden mit Hörgeräte-kompatiblem Lautsprecher und lautem Klingelgeräusch?
Welche gibt es denn da überhaupt noch? Und welche davon sind "Smart" und wieviele sind einfach NUR Mobiltelefone.
Ich denke jedenfalls das Smartphone und Seniorenhandy zwei Mengen ohne Schnittpunkt sind. Dieser Markt ist vermutlich zu klein um den mit Seriengeräten zu bedienen. Heißt: Es wird noch teurer.
Bye/ /Kay
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.