[Loriot] "Ach!"
"Fernspeisung" per Mikrowelle sollte unter Kriegswaffen-kontrolle stehen. :)
Bye/ /Kay
[Loriot] "Ach!"
"Fernspeisung" per Mikrowelle sollte unter Kriegswaffen-kontrolle stehen. :)
Bye/ /Kay
Hallo Marco,
Du schriebst am Fri, 17 May 2024 10:04:14 +0200:
Kannst Du das belegen? M ir scheint eher, die Kunden haben keinen Ausweg, wenn über _dieselbe_ Leitung wie früher auf einmal ganz anderes übertragen wird und sie dafür ganz andere Geräte brauchen (beschaffen _müssen_).
Das ist mit Sicherheit nicht richtig - alsISDN sich verbreitete, war der Mobilfunk noch recht "hemsärmelig" unterwegs - und vor allem unterwegs, im Auto oder in speziellen anderen mobilen Anwendungen.
...
Sowas in der Art wird möglicherweise in absehbarer Zeit sowieso eingeführt werden, damit die kostspieligen terrestrischen Einrichtungen eingespart werden können. Außerdem eröffnet das viele neue "Dienstangebote" (aka "Monetarisierungsmöglichkeiten") für die Anbieter...
Redundanter als "VoIP und Mobilfunk" war das klassische Festnetz auch nicht. Da gibt es deutlich weniger SPOFs.
Grüße Marc
300 m in der Stadt, 3 km im Umland. Und auch die nur, wenn der Mast Netzstrom hat. Einige wenige ausgewählte haben Notstrom, aber auch nur für wenige Stunden.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
Und dann gibt es noch weiter entfernte Masten die weitere Redundanz bieten.
Grüße Marc
Am 17.05.2024 20:24 Uhr schrieb Kay Martinen:
Ich korrigiere: Ein Großteil der Kunden will das so, denn der wählt die entsprechenden Produkte. Für Nischenanwendungen gibt es manche Nischen-ISPs, aber bei ISDN müsste halt an jedem Standort eines Kunden eine Vermittlungsstelle stehen. Der Anschluss wird dann sehr teuer. :-)
Am 17.05.2024 21:21 Uhr schrieb Sieghard Schicktanz:
Ja, denn VoIP (VoC) gab es schon, als die Telekom noch ISDN vermarktete und hatte da schon Kunden. In der Verwandtschaft wurde z.B. 2006 von ISDN gekündigt und auf DOCSIS umgestellt (die alte ISDN-Anlage hatte noch die Logs der letzten Telefonate und Internetverbindungen). Klar gab es auch viele, die an ISDN hingen, aber die Mehrheit halt nicht. Denen ist die verwendete Technik egal und um die Ausfallsicherheit wird sich auch wenig gekümmert.
Glaube ich kaum, u.a. aufgrund der hohen Latenzen.
Die wären?
Mit dem Resultat, dass wenn der Strom weg ist, das Telefon nicht funktioniert weil die BTS aus ist. Eine klare Verbesserung, denn dann kann niemand per Telefon nerven, dass der Strom weg ist.
SCNR, Alex.
Weil zunehmend Rettungsorganisationen aller Art auf Mobilfunk vertrauen wird immer mehr Mobilfunk mit Notstromversorgung ausgerüstet. Mittelfristig wird das für kurze Ausfälle genauso zuverlässig sein wie das analoge Telefon mit seinen Batterieräumen im Keller vom Wählamt damals, bis hin zu ein paar Stunden.
Letztendlich ist das alles ja nichts unmögliches. Wer vor 50 Jahren geschafft hat Bleiakkus im Keller zu stapeln, der schafft es heute auch eine fette USV zu jeder BTS zu stellen.
/ralph
Telekom-Anschluss in der Verwandschaft war jahrzehntelang analog[0]. Hat auch so prima gereicht, alles was da wirklich gebraucht wurde war halt nur Telefon. Irgendwann gabs dann DSL dazu, ganz nett beim Besuch nicht jedes Byte mit Handschlag und Blumenstrauss zu begrüssen.
Bis vor ein paar Jahren, da meinte die Telekom dann: "Wir stellen um auf DSL[2] + VoIP, analog wird abgeschaltet, aber wir geben euch 'ne Fritzbox mit Analogport für euer altes Telefon, Widerstand ist zwecklos."
Also grummelnd alles in Empfang genommen, installiert und verkabelt. Wie allerdings ein Rentner ohne IT-Ahnung eine Fritzbox korrekt anschliessen, verkabeln und aufsetzen soll war der Telekom recht egal - Support wird ein Bekanntschaft des Endkunden ausgelagert.
Man liest sich, Alex. [0] Worüber ich früher oft geflucht habe, Dialup mit 33.6[1] macht wenig Spass. [1] 56k war nicht über die vorhandene Verkabelung. [2] Oder was auch immer der Telekom Produktname ist.
Ralph Aichinger schrieb:
Nicht nur Rettungsdienste sind das. Es sind vor allem auch Polizei und ähnliche Dienste
Jedenfalls in Bayern sind flächendeckend (fast) alle Basisstationen und sonstige betriebswichtige Lokationen des beim Freistaat unter Vertrag stehenden Anbieters mit USV für min. 72 Std. ausgestattet. Dazu noch mit externer Lademöglichkeit der Akkus (zum Nachladen mit mobilen Generatoren). Im Jahre 2013, es war damals derselbe Anbieter wie heute, hat das auch weitgehend geklappt. Lediglich zwei oder drei Türme waren außer Betrieb, nachdem dort drinnen das Wasser zwei, drei Meter hoch stand... Es geht vieles, man muss nur wollen
MfG Rupert
Alexander Schreiber schrieb:
Ich kenne eine ganze Menge Rentner, welche deutlich mehr auf die Reihe bekommen, als nur eine poplige Fritzbox in Betrieb zu nehmen. Und wer das wirklich nicht auf die Reihe bekommt, der kann tatsächlich den Installationsservice in Anspruch nehmen. Aber Achtung! Das kostet extra Alternativ bucht der geneigte Kunde, der nur sein Telefon benutzen will, einen Analoganschluss ohne all das ganze neumodische Internetgedöns. Sowas solls nach wie vor geben, von wegen Universaldienstleistungspflicht. Dann steckt der DA-Wandler angeblich im Kasten am Straßenrand, einträchtig vereint im Rack mit den DSL-Ports. Dieses Angebot findet sich allerdings nicht im Internet (wozu auch?), sondern nur im Telekom-Laden oder per Telefon. Die Anbieter (ist wohl ohnehin nur noch die Telekom?!) wollen das ja alles loswerden. Problem dabei: Für Hausnotruf uns ähnliches brauchts dann doch wieder DSL (oder eben Glas, wo verfügbar)
MfG Rupert
Heute wird die typischere Lösung für dieses Problem ein Seniorenhandy sein.
/ralph
Am 18.05.2024 14:10 Uhr schrieb Rupert Haselbeck:
Gibt es noch, nennt sich Call Start.
Wieso denn? Die mir bekannten Geräte wurden in die N-Buchse gesteckt. Ob die aber auch ne Datenübertragung gemacht haben. weiß ich nicht. Lief jedenfalls an nem VoIP-Anschluss.
Manchmal ist es recht praktisch, wenn das Telefon an einem Kabel festgebunden ist. Man findet es leichter wieder. Und nicht überall kann man man mit einem Handy auch wirklich etwas anfangen
MfG Rupert
Tatsächlich ist der "Wo ist mein Handy schon wieder?"-Anruf die häufigste Anwendung für mein Festnetz-Telefon. Zweithäufigste: Durchsagefunktion um irgendwas in den unteren Stock zu schreien, ohne heiser zu werden ;)
Das verstehe ich jetzt nicht. Wie ist das gemeint?
/ralph
Welch Glück dass es mehrere BTS gibt, auch welche in der anderen Richtung oder weiter weg.
Grüße Marc
Heute ist man allerdings geiziger als früher.
Grüße Marc
Der Betreiber des Hausnotrufs meiner Mutter empfahl den Umstieg auf ein per Mobilfunk angebundenes Hausnotrufgerät, das würde deutlich besser funktionieren als an einem DSL+VoIP-Anschluss. Der war in der Diskussion, um ein Fax zu haben. Wollte die alte Dame dann auch nicht, sie hat es bevorzugt, mich weiterhin telefonisch zu tyrannisieren und mangels schriftlicher KOmmunikationsmöglichkeit weiter behaupten zu können, ich hätte ihr @DINGE nie erzählt.
Also blieb es dann bis zum Schluss beim analogen Telefonanschluss.
Grüße Marc
Ich habe bisher kein einziges Seniorenhandy in der Hand gehabt, das eine durchschnittliche Dame Jahrgang 1935 hätte bedienen können.
Grüße Marc
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required