Genaue Temperaturmessung unerwünscht? Die Geschich te einer angelehnten Dissertation.

Aug 07, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 814 Replies

Dem stimme ich nicht zu. Der Zuwachs in der Atmospäre - der Gehalt an CO2 also - ist ein Messwert. Aber was ist die Emission aus "fossiler Verbrennung"? Weltweit? Und was ist mit den "sonstigen" CO2-Quellen?

Müssen? Wieviel können die Senken in welcher Zeit aufnehmen? Welche Kapazität haben sie?

Doch, ich. Fast alles an der Klimatheorie ist "Schätzung", angefangen bei der genialen "mittleren globalen Lufttemperatur".

Wie zitierte Hanno? "Extraordinary claims" brauchen "extraordinary evidence." Wo ist die extraordinary evidence - es kann wohl keiner behaupten, dass eine gravierende Änderung unserer Lebensart kein extraordinary claim wäre.

Grüße, H.

Es ging damals nicht um "Frieden". Frieden war eine linke Lüge. Die rot-grünen Propaganda-Experten arbeiten ja hauptsächlich an Möglichkeiten zur Realitätsverzerrung. Es ging immer um Unterwerfung. Auch heute geht es Rot-Grünen nicht um Koexistenz, sondern um Herrschaft. Schon das Wort "Errungenschaft" macht klar, worum es geht.

Du hast doch damit angefangen:

Argumente haste nicht?

Grüße, H.

Ah so, na dann. Mach das mal mit Axel aus, nach seiner eigenen Aussage war der da ja in der ersten Reihe dabei.

Hanno

Ja, völlig bekannt, die Rechtsextremen [1] beklagen sich ununterbrochen und in sämtlichen Medien wortreich darüber, daß sie nichts sagen dürfen. Der Widerspruch darin scheint nur wenigen aufzufallen - vgl. das, was ich zuvor über Propaganda schrieb.

"Hört auf die Wissenschaft" ist eine pubertäre Forderung? Na dann.

Der Treibhauseffekt ist seit den 70ern bekannt, der Temperaturanstieg durch (anthropogenes) CO2 folgt den Modellrechnungen seit den 80ern, und so lange warnen die Wissenschaftler auch schon, die sich diesbezüglich in außergewöhnlichem Maße einig sind. Wenn das ein extraordinary claim sein sollte, ist es auch ein extraordinary claim, daß Impfungen funktionieren und es keine perpetuum mobiles gibt.

Der extraordinary claim ist die Behauptung, daß alles paletti wäre, sich alle Wissenschaftler irren, die Temperaturen gar sinken. Also das, was die von der rot-grün-jüdisch-kommunistisch-faschistoiden Meinungsdiktatur Geknebelten seit Jahren hier so wortreich in der Newsgroup abkippen, daß es gefühlt 3/4 des Traffics ausmacht.

Aber da du mit deinem Ruf nach Beweisen in Erfahrungswissenschaften dokumentiert hast, daß du nicht weißt, wovon du redest, wirst du das sicherlich nicht verstehen. Mußt du auch nicht, im Zweifelsfall ist halt alles eine linke Verschwörung...

Hanno

[1]
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Kohle Gas und Erdöl sind internationale Handelswaren. Darüber gibt's genaue Statistiken

Gibt's auch

Ja müssen. Das ist ist so bei einer Bilanz. Die Summe ist null, muß null sein und wir immer null bleiben. Es gibt zwei große gut bekannte Terme und mehrere kleine. Für die kleinen mag die Aufteilung unlar sein, die Summe nicht.

Ich habe keine Ahnung, was du damit sagen willst. Auf jeden Fall leben wir anders als unsere Großeltern und ich möchte nicht zurück.

Hallo Axel, ich habe doch von 3% anthropogen CO2 Anteil in der Luft angegeben. Diesen Wert habe ich dem Internet zu verdanken. Ich halte ihn für möglich. Für mich besteht als kein Grund daran zu zweifeln.

Dann hast Du den gesamten Thread der (mindestens) letzten Woche also nicht mitgelesen. Der Wert ist wie oben formuliert grob blödsinnig. Der "Anteil in der Luft" ist gerade dabei sich zu verdoppeln. Vom aktuellen Wert sind also 50 % anthropogen. Andere Ursachen für einen so drastischen Anstieg nach Jahrtausenden grober Konstanz gibt es nicht.

Die anthorpogenen Emissionen sind ein kleiner Prozentsatz des globalen Kreislaufs. Das stimmt, ist aber etwas vollkommen anderes als "Anteil an der Luft". Eben das sehe ich immer wieder: Jeder schmeißt mit "Prozenten", aber keiner sagt, Prozente von was. Von diesen Emissionen verschwindet die Hälfte in schnellen Rückkopplungen. Wie stark und in welche Richtung sich die längerfristigen Rückkopplungen auswirken, ist unklar. Die zweite Hälfte ist vorerst in der Luft.

Der Wert stimmt auch, man muß ihn nur verstehen. Die gelbe Presse und "das Internet" (sagst Du zu Büchern und Zeitschriften auch "das Papier"?) sind oft wertvolle Hinweise auf Quellen, aber nie die Quellen selbst und schon gar nicht gleichwertig. Daß ein Journalist verstanden hat, was er liest, ist die große Ausnahme und Pressemitteilungen zu aktuellen Artikeln von den Hochschulen selbst sind erschreckend oft auch schon grob falsch.

Am Kohlendioxid selbst gibt es nun wirklich nichts zu deuteln und an seiner grundsätzlichen Wirkung auch nicht. Zweifel gibt es, wenn überhaupt, an Doomsday Extrapolationen und vor allem an politischen Maßnahmen. Die Briten waren neulich ganz stolz, drei (iirc) Tage ohne Kohlestrom ausgekommen zu sein. Was kaum einer gesagt hat, war, daß sie sich stattdessen zu 50 % mit Strom aus Gas versorgt haben. Hier wird "für das Klima" wertvolles Gas in Großanlagen verfeuert, in China wird u.a. deshalb schon heute wieder in großem Maßstab Kohle verflüssigt und u.a. Methanol erzeugt. Die Wirkungsgrade und Kohlendioxidemissionen dieses Prozesses sind bekannt. Selbstkasteiung, Schauaktionen und Subventionen der Villenviertel bewirken für die weltweite Bilanz gar nichts. Ich wohne in einem Haus mit 40 kWh/m2a Heizbedarf. Vor einiger Zeit waren 200 kWh/m2a normal -- und davor, zur vorletzten Jahrhundertwende auch schon mal viel weniger.

Kritik am modischen Klimahaype ist berechtigt, aber an anderer Stelle, zum Beipiel da:

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(Piecuch, Faith)
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Das war jetzt nur eine schnelle oberflächliche Suche nach Dingen, die mir aufgefallen sind und die ich kommentiert habe. Aber dazu muß man Primärqullen ganz lesen und sich nicht nur auf Titel, Abstract und Pressemitteilungen beschränken.

Hi Hanno,

Zum Beispiel die, dass es nicht gerechtfertigt ist, Andersdenkende persönlich zu diskreditieren.

Marte

Hi Heinz,

Wie Du jetzt auf rot-grün kommst? Allerdings gibt die Mischung dieser beiden Farben tatsächlich eine Art Braun...

Marte

Am 15.09.19 um 19:59 schrieb Rolf Bombach:

Wo das anthropogene CO2 bleibt, diese Seite hast du vernachlässigt. Früher wurden etwa 100 Jahre Verweildauer des CO2 in der Atmosphäre angenommen. Das dürfte falsch sein. Vom anthropogenen CO2 verbleiben wg. des Partialdrucks lediglich 50% in der Atmosphäre. 25% nehmen Pflanzen auf, zB die Ergrünung des Sahels kommt nicht von ungefähr. Weitere 25% nehmen die Weltmeere auf. Dort werden sie zB für das Kalkskelett von Kleinstlebewesen benötigt. Nach Absterbens der Lebewesen sinkt das Kalkskelett auf den Meeresboden und ist für immer verloren. Das als Beispielszenarium.

CO2 als Ursache einer anthropogenen Klimaerwärmung (Klimaerwärmung ist erst nach 33-Jahren feststellbar) stammt von den Apologeten selbst. Wer die These einer anthropogenen Klimaerwärmung vertritt, sollte sie mindestens quantifizieren können. Das darf verlangt werden. Immerhin kommt diese Irrlehre die Deutschen teuer zu stehen.

Am 17.09.19 um 13:42 schrieb Marte Schwarz:

Weil rot-grün für Totalitarismus steht. Wo sie können, versuchen sie die Menschen durch Vorschriften & Gesetze in eine, letztlich sozialistische, Mangelwirtschaft zu dirigieren. Alles nur zum Wohle der Umwelt, so ihre Begründung. Wer könnte da schon gegen den moralischen Zeigefinger anstinken. Allerdings, wie freie Marktwirtschaft funktioniert, davon hat rot-grün keinen blassen Schimmer. Wie das derzeit aktuelles Beispiel Venezuela zeigt, ist rot-grün schlicht & einfach lernunwillig.

Es gibt keine freie Marktwirtschaft. Ohne staatliche Aufsicht und Regeln funktioniert das nicht einmal auf dem Wochenmarkt.

Venezuela hat nebenher noch mit Sanktionen zu kämpfen. Sie sind jedenfalls nicht komplett alleine Schuld an der Misere.

Gerrit

und Lacken? In Schmierstoffen? Und wieviel in strategischen Reserven?

Und wer hat die gemessen? Wer hockt auffem Vesuv und misst, wieviel CO2 da rauskommt? Oder so:

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gelangt das in die Tiefe verfrachtete CO2 mit der ozeanischen Zirkulation in niederen Breiten wieder an die

Der extraordinary claim besteht aber darin, dass wir unsere Lebensart

Davon abgesehen: Jeder Mensch erzeugt CO2. Aber es sind auch viel

H.

Auch heute macht man die in er ersten Reihe glauben, es ginge um die Umwelt. Die in der zweiten Reihe wollen einfach nur die Macht.

Grüße, H.

Nicht nur ich habe Dir das jetzt mehrfach vorgebetet.

Ja.

Genau das tun sie doch. Dissens besteht rein quantitativ über die Größe des Effekts, niemand hält ihn für null, und über die Folgen. Es gibt viele bedeutende anthropogene Einflüsse. Versiegelung, Flußbegradigung, Abholzung, Übernutzung der Böden und Versalzung durch falsches Bewässern sind alle unbestreitbar und haben Folgen. Alle diese Folgen allein dem "Klima" und dieses allein dem Kohlendioxid zuzuschreiben ist unredlich.

Das liegt aber vor allem am untauglichen Mittel, das nicht einmal für das direkte Ziel der globalen Kohlendioxidreduktion besonders wirksam ist und für die eigentlich gemeinten indirekten Ziele schon gar nicht. Eine große Rolle spielen Urwaldzerstörungen und die Ursache ist Landwirtschaft. Und hier bei uns wird extrem intensive, dünger- und pflanzenschutzintensive und den Boden erodierende Intensivlandwirtschaft für staatlich geförderte "Bioenergie" betrieben. Diese Landwirtschaft ist so energieintensiv, daß der Nettoeffekt ziemlich genau null bleibt.

Über unsere subventionierte Schulheizung habe ich hier schon mehrfach berichtet.

In gewisser Weise stimme ich dir zu, denn der Begriff "Marktwirtschaft" insinuiert bereits Freiheit mit Regeln. Siehe Handelsrecht.

Venezuela, eines der an Bodenschätzen potentiell reichsten Länder, ist durch ein sozialistisches Regime derart heruntergewirtschaftet worden, das Mensch fliehen weil sie sonst befürchten müssen, zu verhungern. Typisch für sozialistische Regime. Einmal an der Macht, immer an der Macht, auch auf die Gefahr des Ruins des Landes.

Dann ist sie aber nicht mehr 'frei'. Ohne staatliche Kontrolle gehts nicht.

In Venezuela lief es eine Weile gar nicht so schlecht, dann brach der Ölpreis ein und damit die Einnahmen des Staates. Dazu kamen Wirtschaftsanktionen.

Ansonsten gilt: Wenn es den Anschein hat, daß ein sozialistisches Regime funktionieren könnte, dann wird auf die eine oder andere Art dafür gesorgt, daß das nicht passiert. Beispiel Chile:

Die zunehmenden ökonomischen Probleme standen in Zusammenhang mit dem Boykott der Wirtschaft Chiles durch die USA und westeuropäische Staaten, sowie die politische Erosion durch großangelegte subversive Aktivitäten der CIA, die das Projekt FUBELT einer Destabilisierung des Landes und Vorbereitung eines Militärputsches verfolgte und als Mittel dazu die Auslösung einer Wirtschaftskrise vorsah.

Hat auch geklappt, Pinochet putschte und kam an die Macht.

Gerrit

Marte Schwarz schrieb:

Sprach Herr Schwarz.

(unpersönlicher Witz ohne Implikationen nur wegen der Koinzidenz hier)

horst-d.winzler schrieb:

Und damit die Marktwirtschaft schön frei bleibt, haben wir "Schutzzölle", Fördermassnahmen, Subventionen, Oligopole, .... In CH kommen noch Importmonopole und Kartelle hinzu sowie die Währungsmanipulationen der Nationalbank.

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