## forwarded copy of: snipped-for-privacy@allinger-307049.user.uni-berlin ## date : 16.09.19 ## newsgroup/archive: de.sci.electronics ## user : snipped-for-privacy@spambog.com (Wolfgang Allinger)
Hallo Hanno,
>>>> Bei den Fachleuten herrscht Konsens. EOD.
>>>formatting link
>>> n.740.de.html?dram:article_id=445961 Ich bin kein Klimafachmann, aber ich
>>> kenne zufälligerweise einige aus der Szene.
>>
>> Ich auch. BTW: Klimafachmann oder "Klimafachmann"?
> Was Du auch immer nit den Gänsefüßchen ausdrücken wolltest.
>>> Was ich von denen mitbekomme, läßt mich an Deiner These zweifeln.
>>
>> Ah. Deine Bekannten zweifeln am menschengemachten Klimawandel? Frag doch
>> mal.
> Einige von denen zweifeln zumindest an der Fundiertheit, die öffentlich
> vorgegaukelt wird. Dies aber nicht unbegründet.
> Hast Du Dir den Beitrag des Deutschlandfunks angehört? Dein "Ah" am
> Einstieg ist es, was mir Angst macht. Wer nict mitschwimmt, ist
> verdächtig, wenn nicht sogar gleich abgeschrieben. Zweifel wird mit
> Leugnen gleichgesetzt und Leugnen mit Ignoranz.
Ja, leider hast Du recht. Bin auch Zweifler. Nicht am Klimawandel, den mags geben, aber ob der von CO2 kommt und den D dann noch mit 0,nahezunix Anteil weltweit heilen kann, ist mir zweifelhaft.
> Simuliert wird natürlich auch. Wenn da nichts rauskäme, was mit der
>> Realität eine ganze Menge zu tun hat, und insbesondere Prognosen über
>> die weitere Forschungsrichtung zuläßt, würde man das schnell merken.
> Wenn die Parameter, auf die es ankommt nicht gleich in der Praxis
> verschieden sind oder beobachtet werden können, dann ist das erst
> festzustellen, wenn es eben passiert. Und dann muss man sich eben die
> Bereiche suchen, in denen das Modell tut. Dann kann man schön beweisen,
> dass die Modelle funktionieren. In der Entsprechenden Umgebung tut dann
> ja auch alles, wie gewollt. Dass es unter anderen Randbedingungen nicht
> so schön aussieht publiziert keiner, nur keine Angst.
> Wir bräuchten dringend eine Wissenschaftsplattform, die offen Grenzen
> und Nichtfunktionieren wissenschaftlicher Erkenntnisse erforschen und
> publizieren würde. Viel Unheil würde uns erspart bleiben.
>>> Der Grad an Fanatismus(, um nicht Faschismus gebrauchen zu müssen),
>>> der in diesem Themenfeld auf beiden Extrempositionen zu finden ist,
>>> lässt mich am meisten Zweifeln.
>>
>> Daß Leuten, die lediglich auf wissenschaftliche Ergebnisse pochen, mit
>> Faschismus in Verbindung gebracht werden, läßt mich an dir zweifeln.
> Dann zweifle ruhig an mir. Der Umgang mit denen, die sich vorsichtig
> fragend an diverse Themen wagen, läßt mir keinen anderen Begriff zu. Der
> Tonfall, mit denen Leute, wie Du, die ebenfalls nur aufs "Glauben"
> angewieesen sind, wie ich, andersdenkende abqualifizieren, ist auch eher
> im Faschismus zu Hause, als im Wissenschaftsbetrieb.
Bravo, FULL ACK
> der anderen Seite steht Hegerscher Irrsinn und, mit ihm
>> schulterklopfend, AfD-Hotte. Alles das gleiche, jaja.
> Eben genau dadurch zeichnet sich Faschismus aus, Andersdenkende in eine
> Ecke mit ganz bösen Schergen stellen und dann wissen, was gut und
> richtig ist.
ACK
>> Meine Lebenserfahrung zeigt mir immer wieder, dass lautstarke
>>> Vereinfachungen und Radikalisierungen meist mit einem Verlust an
>>> Wahrhaftigkeit einher geht.
>>
>> Meine Lebenserfahrung zeigt mir immer wieder, daß bei Detailverliebtheit
>> die eigentliche Botschaft verloren geht. Wenn die Wissenschaftler sich
>> einig sind, dann ist das nun mal so.
> Und wenn jemand nicht mit "denen" einig ist, dann sind es keine
> Wissenschaftler und schon ist die Einigkeit wieder hergestellt.
> Die Welt wusste sooo lange in einmütiger Einigkeit, dass Colesterin ach
> so Böse ist... und Margarine ach so gut und Eier ach sooo böse... und
> wehe man hatte es bezweifelt. Auch mit Helikobakter war man sich sehr
> lange sehr einig... um nur wenige wissenschaftliche fundierte Meinungen
> der jüngeren Zeit zu nennen.
Du schreibst leider wahr :(
> Daß das nicht heißt, daß man jetzt
>> jegliche Forschung einstellen kann, weil man sich so einig ist, daß
>> jedermanns Forschungsergebnisse bis zur 3. Nachkommastelle
>> übereinstimmen, ist was anderes.
> Lass Dir versichert sein, dass man hier nicht in der 3. Nachkommastelle
> die Unsicherheiten hat.
Nochmal ACK und Danke für Deinen Beitrag.
PS ich hab in den 80-90ern u.a. Prüfanlagen für die Kernindustrie (mit)entwickelt und in Betrieb genommen. Habe so einen kleinen Überblick über die Sicherheitstechnik und war mehrfach auch bei laufendem Reaktor auf dessen Abdeckplatten oder hab beim Brennelementewechsel in das Wasserbecken geblickt.
Ich bin immer für meine Meinung gesteinigt worden, das Kernkraft nicht todsicher ist, im Gegensatz zu fossiler Verbrennung, die die Luft verpestet und in D 100.000 pro Jahr sterben lässt. Selbst in Tschernobyl (Riesenschlamperei) sind deutlich weniger Tote zu beklagen, als die
200.000 postulierten Toten nach einem 'Supergau' alle 100a in D. So gesehen sind 100.000/a todsicher, 200.000 in 100a todunsicher.
Auch für Fukushima (völlig idiotische Planung und Ausführung seitens der Japaner) sind die Zahl der Toten relativ gering.
Aber Hauptsache, in D werden sichere KKW abgeschaltet und russische Gammelreaktoren und japanische flasch geplante laufen (wieder) weiter.
IMHO ist Fusion auf Dauer die einzige Chance für alle Menschen saubere Energie zu erzeugen. Bis dahin muss man mit Kernspaltung (als Atomspaltung verunglimpft) überbrücken.
So jetzt können die Pharisäer wieder Steine werfen, bis PY sind se wohl zu schlaff :)
JA für Kernkraft, nein zu "Atomkraft nein Danke!" Auch der CO2 Unsinn wäre damit ausgeschaltet. :o
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang